Werter Herr Friesbacher,
Ihre letzte These müssen wir nochmals überdenken.
Fritz Friesbacher hat geschrieben:Mobiltelefone machen faul.
Wenn ein knorker Berufskraftfahrer sein fhrzeug entladen hat,
so nimmt er sein Mobiltelefon und ruft im Büro an, ob und wo er
eine nächste Ladung in empfang nehmen kann. Somit verliert er
keine Zeit und kann seine Arbeitszeit und sein Fahrzeug besser
auslasten.
Ein töfter Polier auf dem Bau kann mit dem Mobiltelefon jederzeit
frischen Beton ordern. Somit entstehen kaum Unterbrechungen.
Wenn dagegen ein faules ungezogenes Kind dan halben Tag lang
nur im Sessel sitzt, so nimmt es, gelangweilt von den Fernseh-
sendungen ein Mobiltelefon zur Hand, um sich mit Unfug etwas
Kurzweil zu verschaffen, oder um einfach mit anderen, ebenso
faulen Kindern zu reden, ohne aus dem Sessel aufstehen zu müssen.
Darum meine Gegenthese:
Mobiltelefone erhöhen die Arbeitsproduktivität.
In den Händen von Faulenzern sind sie aber nutzlos.
Daraus ergibt sich folgende Forderung:
Wer ein Mobiltelefon kaufen will, der hat nachzuweisen, daß er damit
einen volkswirtschaftlichen Nutzen erzielen kann.
Die Polizei hat alle zweckentfremdet genutzten Mobiltelefone
einzuziehen!
Unnachgiebig fordernd
Cuno
"Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen."
1. Korinther 11/9