1 Tag und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ein Glühn

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

Peter Malischewski
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Ein Glühn

Beitragvon Peter Malischewski » Do 9. Jan 2020, 11:08

Werte Gemeinde,
wie Sie vielleicht mitbekommen haben, ist mein töftes Heim abgebrannt (siehe Brettbereich Seelsorge). Nun verfüge ich über viel Zeit und habe versucht meine Trauer mit folgendem Gedicht zu verarbeiten, das ich mit Ihnen teilen will.

Ein Glühn

Ein Glühn. Ein Funk'. Aus Feuern klingen - erstickte Schreie, ohne Sinn. Ich seh's entsetzt, gehüllt in Schweigen und dann renn ich zu ihn' hin.

Ein Glühn, ein Funk', ein Flug, ein Feuer, ein Flammenwurf, ein Sternenstrich. Und nun dunkel, ungeheuer, im leeren Raum um GOTT und mich.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
1 Korinther 13:2

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Re: Ein Glühn

Beitragvon Leopold Schreiniger » Do 9. Jan 2020, 23:26

Sehr geehrter Herr Malischewski,

es tut mir ungemein leid von Ihrem Verlust zu erfahren. Ich hoffe Sie finden schnell wieder den Weg zu Ihrem Glück. Vertrauen Sie in den HERRn, denn er ist immer bei Ihnen. Auch in dunkler Stund. Ihr Gedicht übermittelt die richtige Botschaft und ich darf Ihnen Kraft wünschen auf Ihrem Weg.

Aber die auf den HERRn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.

Jesaja 40:31

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Re: Ein Glühn

Beitragvon Hinrich Hammerschmidt » Do 9. Jan 2020, 23:51

Werter Herr Malischewski,

die Metrik Ihres Gedichtes ist ja gar nicht schlecht, der Inhalt aber ist doch sehr deprimierend! Ich habe mir erlaubt, Ihrem Gedicht etwas Erbaulichkeit zu verleihen.

Ein Glühn. Ein Funk'. Aus Feuern klingen - erstickte Schreie, hör nur hin. Reinigend durchs Flammenmeer schenkt ER dem Leben neuen Sinn.

Ein Glühn, ein Funk', ein Flug, ein Feuer, ein Flammenwurf, ein Sternenstrich. Ist Asche doch der beste Dünger, oh HERR, ich lob und preise Dich!

Aufbauend,
Hinrich Hammerschmidt
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Re: Ein Glühn

Beitragvon Peter Malischewski » Fr 10. Jan 2020, 14:23

Hinrich Hammerschmidt hat geschrieben:Ein Glühn. Ein Funk'. Aus Feuern klingen - erstickte Schreie, hör nur hin. Reinigend durchs Flammenmeer schenkt ER dem Leben neuen Sinn.

Ein Glühn, ein Funk', ein Flug, ein Feuer, ein Flammenwurf, ein Sternenstrich. Ist Asche doch der beste Dünger, oh HERR, ich lob und preise Dich!


Werter Herr Hammerschmidt,
Sapperlott, Saperlott und noch hunderttausendmal Sapperlott.
Ich veröffentlichte ein niederes rein stümperisches Gedicht in diesem Faden, unbedeutend wie ein Stück Kohle, Sie jedoch haben dieses Stück Kohle genommen und mit Ihren starken, christlichen Händen zu einem Diamanten geformt. Hallelujah! Ich danke Ihnen und dem HERRn für dieses Meisterwerk!

Ihnen ventilierend,
Peter Malischewski
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Re: Ein Glühn

Beitragvon Martin Frischfeld » Mo 13. Jan 2020, 20:22

Werte Herren,

ich möchte an dieser Stelle den Herrschaften Hammerschmidt und Malischewski recht herzlich für dieses nunmehr über-töfte Gedicht danken.

Außerdem möchte ich Herrn Malischeweski nun in aller Förmlichkeit mein Bedauern zum Abbrennen seines Heimes ausdrücken. Jedoch sollte man dabei SEINEN Willen stets im Auge behalten und genau aufpassen, welches Zeichen ER damit setzen wollte.

Bewunderung und Bedauern übermittelnd,
Martin Frischfeld
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