Sie kennen mich als guten Christen, treusorgenden Vater und Großvater sowie als liebevollen Ehemann. Und aus letzterem Grunde, eben weil ich ein Eheweib besitze, habe ich mich lange dagegen gesträubt, weitere Dienstmägde einzustellen. Doch Herr Schieber, ein überaus freundlicher Stellenvermittler, hat mir nun ein gutes Angebot unterbreitet, welches ich kaum ausschlagen kann. Schließlich muß ich auch für die Zukunft planen, und mein Weib, der alte Trampel, wird ja auch nicht jünger.
Mir wurde ein Katalog vorgelegt, mit welchem ich meine liebe Mühe hatte, ist doch das Angebot riesig und deshalb die Auswahl schwierig. Aus diesem Grunde möchte ich Sie, werte Herren, um Ihre Erfahrungen bitten. Um den Rahmen des Brettes nicht zu sprengen, habe ich von den 268 zur Verfügung stehenden Weibern 4 ausgewählt.
Das wären nun die Glücklichen, die womöglich schon bald in meinem Hause ihren Dienst verrichten dürfen:

Weiter bin ich bei der Auswahl leider nicht gekommen, habe ich doch keine allzu große Erfahrung im Erwerb eines Weibes. Der erste und auch letzte Weiberkauf, meine Anna, liegt schließlich schon mehrere Jahrzehnte zurück. Zwar hat mir Herr Schieber in die Hand versprochen, daß all seine Weiber hervorragende Köchinnen sind, doch allein auf sein Versprechen möchte ich mich nicht verlassen. Dem HERRn sei Dank muß ich das aber auch nicht, denn schließlich gibt es diese keusche Brettgemeinde, in welcher hoffentlich auch mir geholfen werden kann.
Welches Weib wäre wohl das Beste für mich?
Auf guten Rat hoffend,
Martin Berger
