Ich wende mich aufgrund einer höchst dringlichen Angelegenheit an Sie alle. Wie Sie wissen ist Homosechsualität eine gefährliche Krankheit die alleine schon durch Hautkontakt auf, im Glauben ungefestigte, Menschen übertragen werden kann. Nun ist es auch so, dass alle Ihre Körpersäfte (Blut, gelbe Galle, schwarze Galle, Schleim (Viersäftelehre nach Johann Kaspar Lavaters)) von jener Verderbtheit befallen sind. Der direkte Kontakt mit derlei bedenklichen Flüssigkeiten, ungewissen Ursprungs, ist nicht zuletzt dadurch nach bestem Gewissen zu vermeiden! Auf diese Tatsache baut mein Gedankengang auf, lesen Sie also aufmerksam weiter, damit Sie meinen Theorien folgen können.
Nun ist es doch so, dass die Kirche (und auch der Staat) auch Homosechsuellen Begräbnisse gestattet. Viele fromme Christen bringen nun auch Argumente, dass dies anhand dogmatischer Gesichtspunkte strikt abzulehnen ist. Ich, als im Grunde aufgeschlossener Mensch, würde im Grunde keine derart eingeschränkte Weltsicht vertreten, und den Homosechsuellen zumindest Begräbnisse in speziell gekennzeichneten Sektionen der staatlichen Friedhöfe gewähren (ich finde so viel Güte sollte man den armen Kranken entgegenbringen). Doch ich bin aus einem anderen Grund strikt gegen die Beerdigung von Homosechsuellen; ab hier wird wieder der erste Absatz wesentlich. Haben Sie sich jemals gefragt, was mit den Leichensäften geschieht, die im Erdreich versickern? Es wäre denkbar, dass diese (natürlich stark verdünnt) irgendwann wieder im Grundwasser landen. Dies wäre anhand der starken Verdünnung grundsätzlich unbedenklich; sorgen bereiten mir jedoch die Leichensäfte der Homosechsuellen. Hier reicht schon eine besonders niedrige Konzentration, um bei ungefestigten Christen eine Ansteckung mit der Krankheit Homosechsualität zu verursachen.
Können wir als Gesellschaft verantworten, dass es in Zukunft möglicherweise jährlich mehr als Tausend Neuinfektionen mit der Homokrankheit geben wird? Stehen wir nicht in der Pflicht, der jüngeren Generation gegenüber, diesem unsäglichen Treiben ein Ende zu bereiten. Bei allem Respekt, den man einem Verstorbenen entgegenbringen kann, sollte man doch auch an die nachfolgenden Generationen denken. Um das Seelenheil der Homosechsuellen ist es ohnehin schlecht bestellt, weshalb man deren Leichen auch einfach verbrennen könnte. Es macht ohnehin keinen Unterschied, da diese ohnehin in die Hölle hinabfahren werden. Verhindern wir die Beerdigung der Homosechsuellen, so können wir möglicherweise tausende Seelen vor der ew'gen Verdammnis bewahren. Man könne deren Leichen einfach, wie oben beschrieben, verbrennen oder wie den Giftmüll einfach in Stahlfässern in unterirdischen Bergwerksstollen lagern.

Die Bannung der latenten Homogefahr. Werden die Leichen Homosechsueller
zukünftig in Stahlfässern zwischengelagert, um Neuinfektionen zu verhindern?
Auch wenn sich mein Vorschlag letztlich nicht durchsetzen wird, so ergreife ich dennoch Präventivmaßnahmen indem ich das Wasser meines Hausbrunnens monatlich auf Homoerreger untersuchen lasse.
Sorgenvoll der Zukunft entgegenblickend,
Pater Aloisius
