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Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

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Dr. Waldemar Drechsler
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Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Mi 20. Aug 2014, 19:18

Hochgeehrte Damen und Herren!

Das Internat zu Pirschsmitte geniesst innerhalb deutschen Hoheitgebiets den Ruf, Knaben strengstens nach dem Willen GOTTes in allerart wichtigen Dingen zu unterweisen, stets anderen Internaten sowie heut'gen Eltern als Vorbild zu dienen und weiters Heimat des weltbekannten Rotzbengel Rüdigers zu sein, Sackerlot. Als mir Internatsleiter Dr. Straffler vor drei Wochen dem baldigen Besuch meiner Wenigkeit zusagte, wäre es wohl ein Versäumnis höchsten Grades gewesen, diese Chance nicht wahrzunehmen. Aus dem knorken Kanton Zürich reiste meine Person Richtung Norden in Begleitung meines schnaften Mercedes SLS und war nach nur wenigen Tagen in Pirschsmitte angekommen. Der Empfang am Internat war des Kaisers würdig, Potztausend! Ausgerollt wurde der rote Teppich, Knaben spielten auf Trompeten und Harfen, der mir von der Internatsleitung zugeteilte persönliche Diener öffnete die Tür der meinen motorisierten Droschke, lächelte und reichte mir schmackhaften Qualitätsschaumwein, der wahrlich vorzüglich mundete. Nun - mit klitzekleiner Verspätung - eilte Direktor Straffler, gefolgt vom Burschen Rüdiger, zu mir und begrüsste mich herzlichst. Er sprach davon, welch große Ehre es doch für ihn sei, meine Wenigkeit persönlich kennenzulernen, reichte mir die Hand und schüttelte diese kräftigst. Anschliessend wurde mir von der Kantine ein äusserst deliziöses Abendmahl zubereitet, Potztausend. Hummer sind wahrlich leckere Tierchen! Alsdann zeigte mir der Bengel Rüdiger das für mich vorhergesehene Zimmer, wünschte mir erholsamen Schlaf und verschwand in sein eigenes Schlafgemach.

Am nächsten Tage (Anmerkung: Sonntag) durfte ich der heiligen Messe im Dorfe Pirschsmitte beiwohnen wie selbstverständlich auch dem Internatschor (von der ausgezeichneten Musik-/Gesangsqualität nur mit dem Arche Internetz-Kinderchor vergleichbar) lauschen. Mein lieber Scholli, welch wunderschöner Kantus! Als geachteter Gast war es mir ausserdem gestattet, Passagen aus der Heiligen Schrift zu verlesen, was mich doch wahrlich sehr ehrte. Vor Rührung lief indes ein kleines Tränchen über das meine Haupt, Sapperlot. Am Nachmittag war es dem netten Knaben Hubertus dann erlaubt, mit der Photokamera das nun von mir nachfolgend gezeigte Bild zu schießen.

Bild
Anbei das Bild vom Rotzbengel und meiner Person vor den Internatsmauern; Ich lache wieder in meiner unverkennbaren Art und Weise;

Der restliche Tag verlief - trotz eines Zwischenfalls - insgesamt zufriedenstellend, Donnerlittchen. So wollte das Knäblein Harald sein Nachtgebet nicht sprechen, wessenthalben ihn Herr Karaoglou (griechischer Austauschlehrer, der Erfahrung für die Ausübung des Lehrerberufs in der Heimat sammeln möchte) mit seinem Paddel züchtigte.

Voller Vorfreude erwartete man nun den Montag, da an diesem Tage doch ein töftes Flusstanzturnier stattfinden sollte. (Informationen zu diesem wahrlich nett anzusehenden Tanze finden Sie hier.) Angereist waren Knaben aus ganz Deutschland, um die begehrte Trophäe zu gewinnen, Feurio. Spannende Duelle, diszipliniert ausgeführte Tanzeinlagen, Emotionen (überwiegend weinende Knaben) - dieses Turnier bot seinen Zuschauern wahrlich eine Menge! Das Internat Pirschsmitte e.V., das als Serienmeister zum Wettkampfe angetreten war und das dank des tänzerisch überragend begabten Bengel Rüdigers bis zum Endspiel durchmarschierte, gewann im Finale überlegen gegen die demoralisierte Flusstanzmannschaft des Internat Rüsselsheim und konnte erneut den Pokal erwerben. Rotzbengel Rüdiger, dessen besondere Fähigkeiten wohl nicht nur mir auffielen, bekam nach dem Sieg überdies die Trophäe für den besten Tänzer des Turniers überreicht, Parbleu. Welch freudiger Tag dies für das Internat zu Pirschsmitte doch war! Direktor Straffler gratulierte allen siegreichen Knaben und versprach ihnen Milch und Kekse bei der anschliessenden Feier im Internatshof. Dieses Versprechen hielt er selbstverständlich ein, sodass die Freude groß war. :kreuz3:

Man wollte den Abend bei einem Gläschen Milch ausklingen lassen, als plötzlich der sowohl desorientierte als auch schockierte Pfarrer Backer ins Internat stürmte und mich versehentlich in die milchtrinkende Horde aus Knaben stiess, Potzdonner! (Falls Sie sich, hochgeehrte(r) Dame/Herr, für die ganze Geschichte interessieren, so schalten Sie bitte hier.)

In der Tat gestaltete sich die Woche nach der Abreise des Burschen Rüdigers jedoch ebenfalls in keinster Weise langweilig. Direktor Straffler und meine Wenigkeit diskutierten nahezu pausenlos über GOTT, die Welt und meinen weiteren Verbleib am Internate. So äusserte Herr Straffler enthusiasmiert den Vorschlag, dass meine Person doch noch etwas länger im Schülerheime verbleiben könne, um dort die Knaben zu lehren. Die Begeisterung für diese Idee war ganz meinerseits. Die Vertragsverhandlungen laufen indes noch an, allerdings kann man zu diesem Zeitpunkte stark davon ausgehen, dass im nächsten Schuljahr auch von mir am Internate unterrichtet wird, Sapperdei.

Nun noch einige lobende Worte meinerseits:

Besonders großes Lob gebührt dem ganzen Stolz des Internats, dem hochgeehrten Burschen Rüdiger nämlich, der sich mir und allen anderen gegenüber stets vorbildlich sowie zuvorkommend verhielt, mir Textstellen aus der Heiligen Schrift des öfteren auswendig aufsagte (ganze acht Stunden hielt er durch, bis er aufgrund des quälenden Hungers aufhören musste) und an andere Knaben häufiger - ganz in der Manier eines damals noch jungen Waldemar Drechslers - Maulschellen verteilte, sobald diese sinnbefreiten Kauderwelsch erzählten. Erwähnungs- wie auch lobenswürdig wären ausserdem noch:

  • das ungaublich fortschrittliche Bildungswesen, das bei anderen Schülerheimen (leider) oft Neid erweckt
  • die strikte Zensurabteilung
  • das fachlich ausgezeichnet geschulte Personal
  • die erfolgreiche Flusstanzmannschaft
  • der griechische Lehrer Karaoglou, der seine Liebe zum Paddel entdeckt hat

Preiswerten Belug'schen Kaviar in der Kantine verspeisend,
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Erna Keuschner » Do 21. Aug 2014, 19:54

Werter Herr Drechsler,

wer ist denn dieser "Scholli", dessen Gesang Sie so sehr erregte?

Interessiert,

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Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » Fr 29. Aug 2014, 00:04

Hochgeehrter Dr. Drechsler,

es scheint Ihnen im Internat zu gefallen, ei? Lehrstelle, Lehrstelle, Hurra, Hurra.
Sie haben das Angebot freudig angenommen, und unterrichten nun mit harscher Hand, wie Ich hörte. Hurra.
Als recht persönliches Geschenk sollte in den nächsten Wochen eine Wagenladung vom besten Freiluftkavier der italienischen Küste im Internat eintrudeln, ja, ja, ja.
Vergessen habe Ich, draufzuschreiben, daß die Ladung an Sie adressiert ist, nein, nein, nein. Jetzt wissen Sie Bescheid, ja, ja, ja.

Zum Wesentlichen:
In den reichlichen Briefen, welche Direktor Straffler mir in vergangener Zeit zukommen ließ, ließ sich so einiges herauslesen, doch was am wichtigsten ist: Sie, werter Doktor, scheinen ein Licht hinter die dicken Mauern des alten Gemäuers gebracht zu haben, welches man dort lange gesucht hat. Hurra.
Nehmen Sie es nicht persönlich, doch der Freche Fridolin schrieb mir, die frechsten Knaben nennen Sie insgeheim "Dirigent Drechsler".
Sapperlot, das ist nicht nett, nein, nein, nein.

Sich auf seine Rückkehr in's Internat freuend,
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Martin Berger » Fr 29. Aug 2014, 14:19

Rotzbengel Rüdiger hat geschrieben:Nehmen Sie es nicht persönlich, doch der Freche Fridolin schrieb mir, die frechsten Knaben nennen Sie insgeheim "Dirigent Drechsler".

Rotzbengel Rüdiger,

die Bezeichnung mag auf den ersten Blick frech klingen, ist jedoch zutreffender, als Sie es bislang glauben möchten. Der werte Herr Dr. Drechsler ist nämlich ein hervorragender Dirigent, der jedoch keinen Taktstock, sondern seinen Rohrstock schwingt. Wer diesen guten Mann jemals beim "Dirigieren" sah, konnte die ungespielte Musik fast erahnen, wenn nicht gar hören.

Vor "Dirigent" Drechsler den Hut ziehend,
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Mi 10. Sep 2014, 12:04

Rotzbengel Rüdiger hat geschrieben:Nehmen Sie es nicht persönlich, doch der Freche Fridolin schrieb mir, die frechsten Knaben nennen Sie insgeheim "Dirigent Drechsler".

Hochgeehrter Bursche Rüdiger!

Nun, meine Wenigkeit freut sich indes, bald auch Sie höchstpersönlich unterrichten zu können, Potzblitz. Bisher ging dies ja nur über Kamera, was doch etwas befremdlich für mich wirkte. Schliesslich ist die meine Lehrweise wohl etwas körperbetonter als die Ihrer früheren Lehrer, Sapperlot. Wie trist es doch ist, dass Sie dies scheinbar noch nicht am eigenen Gesäss spüren konnten! :kreuz3:

Hochgeehrter Herr Berger!

Sehr wohl. Das Dirigieren gehörte schon immer zu den meinigen Hauptaufgaben - sowohl zu Hause, in der Kinder-, Enkel- und Ehefrauenerziehung, als auch ausserhalb der häuslichen Mauern, neuerdings im Knabeninternat zu Pirschsmitte, Sappradi.

Trotz voranschreitender Altersmilde dennoch dirigierend,
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Sr Maria Bernadette » Fr 12. Sep 2014, 04:34

Sehr geehrter Herr Dr. Drechsler,

ich beneide die Knaben des knorken Internats Pirschmitte, ich wünschte mir, so ein guter Lehrmeister wie Sie, würde auch an einer staatlichen Schule unterrichten. Einen Dirigent wie Sie hätte bei uns in der Schule sicher alle Hand zutun, die Knabbuben und Gören haben nur Flausen im Kopf. Anstatt aufmerksam dem Unterricht zufolgen, albern diese Deppen nur rum, reden dauernd über Fussball, Heimrechnerspiele und DuRöhre Hassprediger. Ach wie schön wäre es doch einen Lehrer wie Herren Dr. Drechsler zu haben, der den Rohrstock zu führen versteht.

Den Frühstückstisch deckend.

Ihr Fräulein Jessica Baal.
(Jesaja 41:10) Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein GOTT. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.

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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Sir Charles Morstan » So 14. Sep 2014, 16:23

Werter Herr Dr. Drechsler,
ich muss dem Fräulein Baal vollständig zustimmen, sie wären wirklich ein redlicher Musiklehrer.
Der meines Sohnes unterrichtete nur Felsmusik und war privat sogar ein Hipf-Hüpfer!
Ich ließ meinen Sohnemann natürlich sofort von der Schule nehmen und informierte die Schulleitung, diesen Volksverdummer umgehend von der Schule zu nehmen.
Da sie meine Aufforderung als "veraltet" und "äußerst unfreundlich und verletzend" hinstellte, griff ich sofort zu meinem Spazierstock und stattete diesem Satanisten während seines Unterrichtes einen Besuch ab. Die Jungen standen alle in einer Reihe und dieses perverse Ungetüm wollte sie wahrscheinlich gerade zu sechsuellen Handlungen ermutigen. Dieses Unrecht konnte ich natürlich nicht ertragen und sorgte dafür, dass er schließlich von einem Krankenwagen abgeholt werden musste.
Meine Wenigkeit musste nach dieser Handlung zwar ein vierstelliges Schmerzensgeld an diesen Satan bezahlen, doch ich bin stolz darauf, eine Klasse doch noch vor dem sicheren Höllenfeuer retten zu können.
Halleluja!
Ihr Herr Morgenstern
Ich aber sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nichts hat, wird auch das genommen werden, was er hat.

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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » Sa 20. Sep 2014, 12:27

Hochgeehrte Gemeinde,

schreckliches ereignete sich gestern im löblichen Internat. Werfen Sie einen Blick in die lokale Presse:

Bild

Die Internatsleitung, sowie die örtliche Polizei bitten verzweifelt um Mithilfe und Informationen, die verschwundenen Knaben betreffend.

Wortlos vor Trauer,
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 20. Sep 2014, 13:12

Werter Knabe Rüdiger,
wie furchtbar! Sind Feuerwehr, Heer, Marine, Luftwaffe und Heilsarmee bereits zur schnaften Suche ausgedrückt?
Das Suchschwein auf dem Rettungskarren deponierend,
Schnabel
Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständige Mann ein Messer in der Tasche haben dürfte und wir würden die Schwerkriminellen einsperren. Das wäre der richtige Weg.
Hubert Aiwanger Landwirt u. stellvertretender Ministerpräsident.

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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Sir Charles Morstan » Sa 20. Sep 2014, 13:53

Werte Gemeinde,
auch ich spiele mit dem Gedanken, meinen Sohn auf ein Internat zu schicken.
Als einziges wirklich christliches Internat fällt meine erste Wahl selbstverständlich auf das Internat zu Pirschsmitte.
Doch wo genau befindet sich dieses Knabeninternat? Ich konnte es auf meinen Landkarten leider nicht finden.
Eine Spende für das redliche Internat geben wollend,
Herr Morstan
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Sr Maria Bernadette » Sa 20. Sep 2014, 17:51

Sehr geehrter Herr Rüdiger,

Potztausend, meine Gebete sind stets bei den verschwundenen Knaben. Möge der HERR in SEINER unendlichen Güte, die Buben schützen und sie unbeschadet wieder dem knorken Internat zu Pirschsmitte zuführen. Auch sollten wir alle für die schnaften Polizeibeamten, Herren Dr. Drechsler und Herren Direktor Straffler beten, diese hochverehrten Herren brauchen in dieser Zeit unseren Beistand.

Kniend für die sichere Rückkehr der Buben betend.

Ihr Fräulein Jessica Baal.
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Pater Aloisius » Sa 20. Sep 2014, 17:59

Werte Herren,

in derartigen Fällen auf die Hilfe des Tiroler Schützenbundes zu setzen, ist niemals falsch. Diese Herren sind Experten, wenn es darum geht verschollene Wanderer in unwegsamen Gelände zu finden. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass die beiden Burschen unter dem Schutz des HERRn heil zurückfinden werden.

Zuversichtlich,
Pater Aloisius
Die Lippen des Toren führen Streit herbei; und es ruft sein Mund nach Schlägen.

- Sprüche 18;6

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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » So 21. Sep 2014, 11:16

Hochgeehrte Damen und Herren!

Um die Burschen heil zurückzubringen, machte sich meine Wenigkeit schon am frühen gestrigen Vormittage auf den Weg zum örtlichen Walde, sah an der Stelle nach, wo die Burschen hätten Holz fällen sollen, suchte nach Schuhabdrücken oder sonstigen Hinweisen, letztendlich blieben die Knaben allerdings bis auf weiteres unauffindbar, Sackerlot. Am späten Nachmittage, als ein vom Internate herbeigerufener Suchtrupp schliesslich ebenfalls keinen Erfolg vermelden konnte, waren am Himmel indes schon die nächsten Gewitterwolken zu sehen. Man entschloss sich, die weitere Suche auf Sonntag zu verlegen, Feurio. Weder der Verlust zweier meiner Schüler noch die zischenden Blitze liessen uns jedoch in dieser Nacht schlafen, sodass wir um drei Uhr nachts, in Begleitung des internatseigenen Spüralligators Karl-Eckhard, der sich in feuchten Sumpfgebieten wie dem um Pirschsmitte des öfteren als wahrer Lebensretter entpuppt hatte, weiter durch die Landschaft zogen. Es donnerte zwar noch immer (des HERRn Zorn war in dieser Nacht wohl besonders gross), aber wir waren uns dennoch sicher, mit Gottes sowie Karl-Eckhards Hilfe die Buben noch rechtzeitig zum sonntäglichen Gottesdienste zurückgeleiten zu können, Potztausend. Plötzlich schien es so, als ob unsere stubenreine Panzerechse die Witterung aufgenommen hätte. (Zuvor liess man ihn an Kleidungsstücken der beiden Knaben schnuppern.) Karl-Eckhard trampelt mit dem rechten Vorderfuss stets auf Boden, entdeckt er etwas Auffälliges. Auch dieses Mal bewegte unser Spüralligator besagten Fuss und eilte in Windeseile hinfort, als man ihn losleinte.

Bild
Anbei ein Bild Karl-Eckhards bei der Arbeit

Kilometerweit lief Karl-Eckhard Richtung Norden, bevor er ex ab­rup­to an der Bärenzornhöhle (die wohl längste Höhle im Umkreis Pirschsmitte) stehenblieb und sich dann ruckartig um die eigene Achse zu drehen begann. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Buben ganz in der unseren Nähe sein mussten. Herr Karaoglou stürmte voller Tatendrang in die Höhle und sah dort zwei abgemagerte, leicht verletzte Buben sitzen, die wohl eines redlichen Christen Beistand bedurften. Überglücklich waren die Rotzbengel Franz-Kunibert sowie Hannes, als die herbeigesehnte Rettung endlich eintraf. Karl-Eckhard bekam zur Belohnung ein schmackhaftes Eichhörnchen, Herr Karaoglou einen Ouzo. Nun mussten wir uns aber alle beeilen, weil der Gottesdienst im Dorfe in nicht einmal einer Stunde beginnen sollte, Donnerwetter! Schlussendlich waren wir pünktlich wieder im Internate, zogen unsere besten Kleider an und konnten doch noch dem schnaften Gottesdienst beiwohnen, Sappradi. Für die Ihren Gebete, hochgeehrte Damen und Herren, möchten sich das Internat sowie meine Person bedanken. :kreuz2:

Hochgeehrter Bursche Morsten!

Leider sind die Plätze am redlichen Knabeninternate zu Pirschsmitte für dieses, das nächste sowie das übernächste Schuljahr bereits allesamt vergeben, Potzblitz. Die Wartezeiten belaufen sich ausserdem auf mehrere Jahre, wessenthalben das Ihre Kind wohl niemals in den Genuss der christlichen Erziehung am hiesigen Internate kommen wird. Flusstanzunterricht für Anfänger wird es durch die wohl länger ausfallende Reise des Rotzbengel Rüdigers durch das australische Lande auch nicht mehr geben. Sie müssen wohl nach Alternativen suchen, Sapperdei! :kreuz4:

Enthusiasmiert,
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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Peter-Erich Nisse » So 21. Sep 2014, 12:13

Werter Doktor Drechsler,

Der Fund der Knaben klingt fast wie ein Wunder. Als hätte der HERR selbst, Karl-Eckhard auf den richtigen Pfad gelenkt.
Eine derartige Demonstration von Fürsorge und Nächstenliebe, lässt mich bereuen als Knabe nicht selbst dieses wundervolle Internat besucht zu haben.

Dem HERRn dankend,
Peter-Erich Nisse
3. Moses 10,6

Da sprach Mose zu Aaron und seinen Söhnen Eleasar und Itamar: Ihr sollt euer Haupthaar nicht wirr hängen lassen und eure Kleider nicht zerreißen, daß ihr nicht sterbet und der Zorn über die ganze Gemeinde komme.

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Re: Knabeninternat zu Pirschsmitte: mein Besuch

Beitragvon Sr Maria Bernadette » So 21. Sep 2014, 15:17

Sehr geehrter Herr Dr. Drechsler,

sapperlot, der HERR daselbst muss die Buben in diese Felsenkluft geführt haben. So waren diese so lange sicher, bis sich des HERRn Zorn gelichtet hat. Halleluja, aufatmen kann ich nun, bis weit nach Mitternacht, habe ich kniend in meiner Kammer gebetet, in der Hoffnung der HERR erbarmt sich den Buben und führt Sie wohlbehalten in die Arme des knorken Herren Dr. Drechsler. Wahrlich, der HERR tut heute noch Wunder.

Dem HERRn dankend.

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