da sich das gregorianisches Kalenderjahr dem Ende neigt, möchte ich an dieser Stelle meine Gedanken zu den in vielen Kreisen stattfindenden Naujahrsfeiern mitteilen.
Ich stehe aus drei Gründen dem Feiern des neuen Jahres kritisch gegenüber.
1. Redliches Verhalten
In Römer 13:13 steht geschrieben:
Und doch wird in vielen Kreisen gesoffen und Völlerei betrieben, gefolgt von tiefer Trunkenheit und nächtlichem Lärm.Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Neid
Welch schlimme Folgen Trunkenheit haben kann, würde an dieser Stelle das Thema zu sehr ausdehnen.
Ich möchte jedoch kurz daran erinnern, dass während einer Trunkenheit weder die Züchtigung des Weibs, noch die aufrichtige Verbindung zum HERRn möglich ist. Auch die unmoralische Geschlechtsbeziehungen sind möglich.
Es ist an uns, die Kontrolle über unseren Geist aufrechtzuerhalten. Ich halte es deshalb mindestens für notwendig, die Eingangspforte zu beweihräuchern um den potentiellen Schaden von eventuell feiernden Nachbarsknaben zu verringern.
2. Falsche Anbetung
Ein Problem beim Feiern eines neuen Jahres ist, dass das neue Jahr dabei im Mittelpunkt steht.
Wir sind jedoch dazu ermahnt, nichts anzubeten, in dem der HERR selbst nicht im Mittelpunkt steht.
Nicht nur steht beim Entzünden des Feuerwerks dasselbe im Vordergrund, durch den anschließenden Knall fällt es zudem jüngeren Knaben schwer, sich an der Bettkante auf das Nachtgebet vorbereitend auf den einzig wahren HERRn im Himmel zu konzentrieren.
3. Sinnbefreite Vorsätze
Zu einer Neujahrsfeier werden oftmals auch die sogenannten Neujahrsvorsätze miteinander geteilt. Ich zweifle diese Neujahrsvorsätze jedoch an, da meiner Ansicht nach nur ein Vorsatz wichtig ist, nämlich dem HERRn zu dienen. Wichtig hierbei ist, dass dies als Neujahrsvorsatz ausgeschlossen ist, da es bereits ein existierender Zustand sein sollte. Sollte dies bei einem Menschen nicht der Fall sein, ist damit auch nicht bis zum neuen Jahr zu warten, sondern unverzüglich nachzubessern. Zuletzt muss ich mich dennoch selbst korrigieren, da dies auch in keiner Weise ein Vorsatz sein kann. Dem HERRn uneingeschränkt zu dienen, ist kein Vorsatz, sondern ein Zustand, der entweder in einem schlummert oder eben nicht.
Wird dieser Weisung gefolgt, braucht es auch keine nachgestellten Vorsätze mehr.
Zusammenfassend bleibt mir nur anzumerken, dass für mich unsere westliche Welt zu Neujahr in einer von Dämonen beherrschten Nacht steckt.
Eventuell übersehe ich aber auch einen redlichen Aspekt der Neujahrsfeier. Ich stehe einer offenen Diskussion freudig entgegen!
Besorgt und mich selbst schützend
Alfred Nobel