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Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

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Count Bahamut
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Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Count Bahamut » Sa 28. Jan 2017, 19:04

Werte Gemeinde,

wie bereits vor nicht allzu geraumer Zeit im Bereich für christliche Lyrik angekündigt, habe ich nun eine ausfürliche Kritik zu Goethes Faust verfasst.
Meine Inspiration zu diesem Beitrag entsprang der einfachen Tatsache, dass ich auf jenes Werk als Pflichtlektüre an deutschen Schulen stieß, bei dem Versuch das Bildungssystem zu reformieren. (Entschuldigen Sie an dieser Stelle meine Wortwahl).
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.~Matthäus 12, 30

So steht es in der heiligen Schrift. Dies bildet zudem das Fundament, auf das ich meine Erörterung baue.
Heinrich Faust, der Protagonist jener Handlung wendet sich aufgrund närrischen Mangels an Glauben dem Leibhaftigen zu und im selben Moment von des HERRn Pfad ab. Hierbei verspricht jener Depp dem Satan, verkörpert durch den Mensch gewordenen Mephisto, sein Seelenheil. Im Gegenzug wird ihm Vergnügen durch Unzucht und niedere meschliche Triebe angeboten. Durch den Beinamen "der Tragödie erster Teil" erfahren wir bereits zu Beginn des Dramas wie jenes enden wird: Hässlich, tückisch, falsch.
Beim Voranschreiten der Handlung, werden in Szenen wie 'Auerbach's Keller' und 'Walpurgisnacht' sämtliche christlichen Werte geschändet, gar zog man sie durch den Dreck. Untermalt wird jene Sauerei durch die falsche Darstellung des HERRn selbst. Der HERR geht zu Beginn des Stückes eine Wette mit eben jenem Mephisto ein, welche besagt, dass Gott Fausti Seele dem Teufel zu seinen verdorbenen Zwecken überlässt, um Erfolg im Glücksspiel zu haben. Wir alle wissen es: Glücksspiel kann süchtig machen. Chancen auf Heilung sind sehr gering. Infos und Hilfe finden sich ausschließlich in der Bibel.
Und zu alle dem würde Gott selbst, als oberster Hirte niemals Glücksspiel betreiben. Denn:
Gott wüfelt nicht ~ Albert Einstein

(Selbstverständlich bin ich mir vollkommen im Klaren darüber, dass Einstein ein törichter Ketzer war und mit seinen Thesen versucht hat, die Grundfesten unserer Kirche zum Einsturz zu bringen. Jedoch liegt er mit dieser Aussage, meines Erachtens nach, relativ richtig)
Nun ließe sich argumentieren, dass Goethe nur versucht zu zeigen, was dem passiert, der sich mit dem Teufel einlässt, wie der werte Herr von Guntia bereits in Erwägung zog:
Ist es denn nicht so, dass der töfte Herr Goethe uns nur aufzeigen will, was es bedeutet sich mit dem Allmächtigen einzulassen?
Faust, der dem Teufel verfallen ist, will sich doch am Ende dieser unseeligen Geschichte wieder GOTT zuwenden und wird doch in den Schlund der Hölle hinabgerissen. Ein Fingerzeig, dass man sich gar nicht erst vom HERRen abwenden darf! ~Aldred von Guntia

Wie aber der töfte Herr Korischo in einem seiner vielen lobenswerten Beiträgen aufgezeigt hat, hasst der HERR Künstler.
http://www.arche-internetz.net/viewtopic.php?f=6&t=2229
Goethe kann als ein solcher gesehen werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass selbst wenn Goethe versucht hat redliche Zwecke zu verfolgen und dem HERRn damit einen Dienst zu erweisen, ist er jedoch kläglich gescheitert. Mein Vorschlag an dieser Stelle lauet nun wie folgt:
Ich fordere, dass Goethes Faust nur noch an jene zum Lesen vergeben wird, die nicht zu töricht sind, um sich von den unredlichen Schweinereien beeiflussen lassen. Kurz: Verbannt dieses Hexenwerk aus dem Zugang für dümmliche Zehnältere(unredlich: Teenager) und lehrt eure Sprösse den korrekten Umgang mit der heiligen Schrift.
Trotz allem möchte ich hier noch hinzufügen, dass Goethe sich wahrlich deutscher, keuscher Sprache bemächtigt und sie vorbildlich korrekt verwendet.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Irrglaube zerstört werden muss.

Abwägend und diskustierbereit,
Count Bahamut

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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Walther Zeng » So 29. Jan 2017, 15:43

Herr Bahamut,
prinzipiell stimme ich Ihnen zu. Es ist aber nicht primär das Problem, daß Goethes Faust partiell falsch verstanden werden könnte,
sondern es ist ein Problem, daß heute insgesamt 13 Schuljahre nicht mehr ausreichen, um den Knaben und Gören die heilige Schrift
fest und unverrücklich einzutrichtern.
Darum empfehle ich, den Schulunterricht wie folgt zu reformieren:
- Streichung der englischen Sprache vom Lehrplan,
- Zusammenlegung der Fächer Physik, Chemie und Biologie zu Naturkunde,
- Reduzierung der Stundenzahl des Faches Mathematik,
- Verwendung der so gewonnenen Unterrichtszeit für die Bibellehre.
Die Schriften von Goethe, Marx, Engels, Lenin und Soros sollten nur noch an privaten Universitäten, sog. Elite-Unis gelehrt werden.

In diesem Zusammenhang ergibt sich auch, daß durch das wiederholte Lesen der Bibel in der Lutherischen Fassung sowie das Abschreiben wichtiger Textstellen dazu führt, daß die zur Zeit sehr ausgeprägte Rechtschreibschwäche der jüngeren deutschen Bevölkerung wieder behoben wird.

Bei Kaffee und Torte
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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Martin Berger » So 29. Jan 2017, 16:40

Herr Zeng,

wurden Sie von einer tollwütigen Giraffe gebissen, oder haben Sie generell nicht mehr alle Tassen im Schrank?
Walther Zeng hat geschrieben:Zusammenlegung der Fächer Physik, Chemie und Biologie zu Naturkunde

Diese Fächer sind ersatzlos zu streichen! Physik und Chemie ist Ketzerei und bringt einem Überdies die Grundkenntnisse für den späteren Bombenbau bei. Jugendliche sind auch ohne diese Kenntnisse schon potentielle Amokläufer. Aus tickenden Zeitbomben dürfen keine echten Bomben werden! Zum widerlichen Biologieunterricht muß ich wohl nichts weiter sagen.

Walther Zeng hat geschrieben:Die Schriften von Goethe, Marx, Engels, Lenin und Soros sollten nur noch an privaten Universitäten, sog. Elite-Unis gelehrt werden.

Haben Sie an der Pattextube geschnüffelt? Derartige Schriften gehören, wenn schon nicht verbrannt, wenigsten archivarisch unter strengem Verschluß gehalten. Da es sinnbefreit wäre, würde man viele Millionen Exemplare archivieren, könnten man diesen Schund löblichen Rentnern im Winter als Heizmaterial zur Verfügung stellen. Wozu sollte es auch gut sein, würde es beispielsweise Marx' kommunistische Schmiererein weltweit mehr als fünfmal geben?

Ihrer gottlosen Ansichten wegen zum Verbannungshebel schielend,
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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon G-a-s-t » Mo 30. Jan 2017, 14:15

Herr Bahamut!

Beim Voranschreiten der Handlung, werden in Szenen wie 'Auerbach's Keller' und 'Walpurgisnacht' sämtliche christlichen Werte geschändet, gar zog man sie durch den Dreck.

Das tun Sie mit Ihrem an Respektlosigkeit kaum zu überbietenden, in höchstem Maße gegen die Brettregeln verstoßenden Nutzerbild! Entsprechend wirr ist Ihr Geschreibsel.

Untermalt wird jene Sauerei durch die falsche Darstellung des HERRn selbst. Der HERR geht zu Beginn des Stückes eine Wette mit eben jenem Mephisto ein, welche besagt, dass Gott Fausti Seele dem Teufel zu seinen verdorbenen Zwecken überlässt, um Erfolg im Glücksspiel zu haben.

Gott spielt in Goethes Faust kein Glücksspiel. Er weiß ja von vornherein, wie die Angelegenheit ausgehen wird, und lässt dies auch Mephisto wissen. Auch auf eine Wette lässt Er sich nicht ein. Lesen müsste man können!

Mit verbindlichem Gruße
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Aldred von Guntia » Mi 1. Feb 2017, 01:07

Werter Herr Bahamut,

Count Bahamut hat geschrieben:Wie aber der töfte Herr Korischo in einem seiner vielen lobenswerten Beiträgen aufgezeigt hat, hasst der HERR Künstler.
http://www.arche-internetz.net/viewtopic.php?f=6&t=2229
Goethe kann als ein solcher gesehen werden.


Auch wenn ich ein grosser Ventilierer des Herrn Korschio bin, so muss ich Ihnen hier wiedersprechen. Es ist Unfug zu behaupten, GOTT hasse alle Künstler.
So zählen doch auch die frommen Mönche, die sich in der Buchmalerei, dem töften ersinnen neuer Kirchenmusik oder dem schnitzen schnafter Heiligenfiguren üben, ebenso also Künstler. Ich mag mir nur schwer vorstellen, dass GOTT auch hierüber die Stirn runzelt. Gleiches Prinzip ist meiner bescheidenen Meinung nach auch auf Herrn Goethe anzuwenden. Selbstredend sollten seine Werke nur von geistesstarken und gottnahen Christen gelesen werden, um im Falle des "Faust" im Stande zu sein, die entsprechenden Lehren ziehen zu können. Dies kann nur hilfreich sein, um dem ketzerischen Pack mit einfachen Worten aufzuzeigen, was in jenem Falle geschieht, da ein guter Christenmensch den falschen Weg einzuschlagen droht.
Auch die von Ihnen angesprochene knorke Verwendung unserer geliebten deutschen Sprache kann nur förderlich sein. Ist es doch heutzutage so, dass immer mehr Menschen immer mehr Unflat in die deutsche Sprache einbringen. Eine knorke Lehrstunde in Goethscher Dichtung wäre hier ein Mittel, diesen vermaledeiten Anglizismen einen missionierenden Riegel vorzuschieben.

Herrn Goethe als christlichen Künstler betrachtend,

Aldred von Guntia

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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Count Bahamut » Mi 1. Feb 2017, 10:41

Herr Gast,

zunächst einmal finde ich es unzumutbar, dass Sie sich in Ihrem, alles anderen als geistreichen Beitrag, so sehr auf mein äußeres Erscheinungsbild beschränken. Dies legt den Schluss nahe, dass Sie selbst sehr beschränkt sind.

Um mein womöglich sehr anstößiges Profilbild Ihrem nicht allzu weit reichenden Horizont schonend und verständlich zu erläutern, lassen Sie mich etwas weiter ausholen:

Vor ungefähr fünf Jahren, als ich mich intensiv mit höherer Macht - der Macht Gottes - weiter vertraut zu machen ersinnte, überraschte mich ein Schwarzer, aus seiner Sicht, Verfechter des Friedens und der Gerechtigkeit, und versuchte meine Studien gewaltsam zu unterbinden. Es handelte sich um Verrat an unserem seit jahrtausenden bestehenden Orden - dem Christentum. Dieser Angriff auf mein Leben hat tiefe Narben hinterlassen, doch im rechten Moment sannte mir der HERR unbegrenzte Macht, um dem Eindringling lange genug fernzuhalten, bis mein Schüler in die Situation eingriff und ihn stoppte.

Allgemein lese ich von Ihnen, Herr Gast, nicht alzuviele themenbezogene Beiträge, vielmehr kritisieren Sie inbrünstig und pedantisch die von gutgläubigen Christen verfassten Artikel, ohne dabei objektiv die christliche Wahrheit dahinter zu begreifen.
Doch bevor ich Ihnen die Besessenheit durch einen Dämon unterstelle, lasse ich Sie ziehen und vergebe Ihnen.
Sollten Sie jedoch weiterhin nicht davon absehen Menschen nach Ihrem Äußeren zu beurteilen und nicht nach ihrer innerern christlicher Keuschheit, kann ich nicht davon abraten, bei Ihnen Wasserbrettern mit Weihwasser - zu Ihrem eigenen Seelenheil versteht sich - durchzuführen.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Irrglaube vernichtet werden muss.

Auf das eigentliche Thema, Goethes Faust, verweisend,
Count Bahamut
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
~ Matthäus 12:30

Herbert Tarant
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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Herbert Tarant » Mi 1. Feb 2017, 12:33

Count Bahamut hat geschrieben:Herr Gast,

zunächst einmal finde ich es unzumutbar, dass Sie sich in Ihrem, alles anderen als geistreichen Beitrag, so sehr auf mein äußeres Erscheinungsbild beschränken. Dies legt den Schluss nahe, dass Sie selbst sehr beschränkt sind.

Um mein womöglich sehr anstößiges Profilbild Ihrem nicht allzu weit reichenden Horizont schonend und verständlich zu erläutern, lassen Sie mich etwas weiter ausholen:

Vor ungefähr fünf Jahren, als ich mich intensiv mit höherer Macht - der Macht Gottes - weiter vertraut zu machen ersinnte, überraschte mich ein Schwarzer¹, aus seiner Sicht, Verfechter des Friedens und der Gerechtigkeit, und versuchte meine Studien gewaltsam zu unterbinden. Es handelte sich um Verrat an unserem seit jahrtausenden bestehenden Orden² - dem Christentum. Dieser Angriff auf mein Leben hat tiefe Narben hinterlassen, doch im rechten Moment sannte mir der HERR unbegrenzte³ Macht, um dem Eindringling lange genug fernzuhalten, bis mein Schüler in die Situation eingriff und ihn stoppte.

Allgemein lese ich von Ihnen, Herr Gast, nicht alzuviele themenbezogene Beiträge, vielmehr kritisieren Sie inbrünstig und pedantisch die von gutgläubigen Christen verfassten Artikel, ohne dabei objektiv die christliche Wahrheit dahinter zu begreifen.
Doch bevor ich Ihnen die Besessenheit durch einen Dämon unterstelle, lasse ich Sie ziehen und vergebe Ihnen.
Sollten Sie jedoch weiterhin nicht davon absehen Menschen nach Ihrem Äußeren zu beurteilen und nicht nach ihrer innerern christlicher Keuschheit, kann ich nicht davon abraten, bei Ihnen Wasserbrettern mit Weihwasser - zu Ihrem eigenen Seelenheil versteht sich - durchzuführen.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Irrglaube vernichtet werden muss.

Auf das eigentliche Thema, Goethes Faust, verweisend,
Count Bahamut



Herr Bahamut,
1.: Was haben Sie gegen Schwarze?
2.: Seit wann ist das Christentum ein Orden? Bisher dachte ich immer, dass das Christentum eine (Geneauer: die) Religion des HERRn ist.
3.: Ich glaube nicht, dass der HERR Ihnen, wenn auch temporär, unbegrenzte Macht schenkt.


Zu den rot markierten Stellen äußere ich mich mal nicht.

Außerdem sind die Beiträge von Herrn G-a-s-t, wenn auch nicht für unbedingt jedem begreiflich, schon von nachvollziehbarem Gehalt.

Herbert Tarant

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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Count Bahamut » Mi 1. Feb 2017, 21:40

Werter Herr Tarant,

auch für Ihren Beitrag und Ihre, wenn auch sehr pedante, jedoch angebrachte Kritik, werde ich etwas von meiner sehr kostbaren Zeit entbehren und Sie eines Besseren belehren.
Mit der Anprangerung der vorangegangen Rechtschreibfehler meinerseits liegen Sie natürlich vollkommen richtig. Ich werde mich diesbezüglich unumgänglich selbst züchtigen. Vielen Dank an Sie, meine Aufmerksamkeit auf diese groben Schnitzer zu lenken.
Allerdings werde ich Ihre anderen Argumente schnell, geschickt und schlagfertig aus den Fugen der böswilligen Unterstellung mit dem Keil der Wahrheit heraus hebeln.
Ihr Verdacht, ich sei ein Rassist bezüglich der Wortwahl Schwarzer ist falsch. Der Begriff ist an dieser Stelle weder böswillig, noch mit einem Hintergedanken von mir gewählt worden. Vielmehr liegt es der folgenden Ursache zu Grunde: Er war schwarz. Des weiteren verwendete ich keine negativ besetzten Adjektive um seine Persönlichkeit genauer zu werten.
Auch Ihre Unterstellung der falschen Wortwahl, nämlich dem Wort Orden kann ich nur ein herablassendes Lächeln schenken: Duden Definition Orden:
"ein Zusammenschluß von Männern und/oder Frauen, die gemeinsamen religiösen Zielen folgen und häufig in einem Kloster leben "

Ich denke es ist selbsterklärend wie dieses Substantiv sehr gut als Synonym für die Kirche verwendet werden kann.
Zu guter Letzt wäre da noch der Vorwurf, der HERR könnte mir keine unbegrenzte Macht schenken. Dieses Anzweifeln schreibe ich weniger Ihrer Falsch-Interpretation, als vielmehr Ihrer vermutlich mangelnden Kenntnis deutschsprachiger Stilmittel zu. Bei dem, Ihnen wohl anstößig erscheinenden, Ausdruck unbegrenzte Macht erlaubte ich mir eine sogenannte Hyperbel ("Übertreibung") zu verwenden, um die unglaubliche Kraft zum Ausdruck zu bringen, die mich in diesem Moment, durch niemand geringeren als den HERRn selbst, durchströmte und es mir ermöglichte meinen Angreifer abzuwehren.
Bezüglich der Beiträge von Herrn Gast möchte ich mein, vielleicht vorschnelles, Urteil etwas abmildern und festhalten, dass ich nur in den Beiträgen seinerseits die ich gelesen habe, nichts korrekt-christlich-Nennenswertes vorzufinden war. Aber bitte belehren Sie mich gerne eines Besseren.
Ich hoffe, die Diskussion über meine Persönlichkeit und meine, für viele bis dato unbekannte, Vergangenheit, wieder zurück auf das eigentliche Thema zurückzuführen: Goethes Faust. Hierzu möchte ich Ihnen eine Weiterführung auf ein von mir selbst erdachtes Gedicht zu diesem Thema anbieten: http://www.arche-internetz.net/viewtopic.php?f=21&t=11784

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Irrglaube vernichtet werden muss.

Vergebend, aber nicht vergessend,
Count Bahamut
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
~ Matthäus 12:30

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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon G-a-s-t » Mo 6. Feb 2017, 13:47

Herr Bahamut!

Count Bahamut hat geschrieben:zunächst einmal finde ich es unzumutbar, dass Sie sich in Ihrem, alles anderen als geistreichen Beitrag, so sehr auf mein äußeres Erscheinungsbild beschränken.

Das sieht Ihnen als Antichrist ähnlich.

Sir 19,29
Am Aussehen erkennt man den Menschen [...].

Sie sehen nach einem Spötter der übelsten Sorte aus.

Ich hoffe, die Diskussion über meine Persönlichkeit und meine, für viele bis dato unbekannte, Vergangenheit, wieder zurück auf das eigentliche Thema zurückzuführen: Goethes Faust.

Lügner! Meine Aussagen zu Goethes Faust waren schließlich das einzige, das Sie ignorierten, um für Ihr Gelaber, das keines Kommentars bedarf, Raum zu schaffen.

Kehren Sie um!
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Re: Goethes Faust auf den Tisch - teuflisches Werk oder nicht?

Beitragvon Count Bahamut » Sa 11. Feb 2017, 16:17

Knabbub Gast!

Und ein weiteres Mal sehe ich mich gezwungen, Ihnen zu widersprechen. Denn hätten Sie die Bibel mehrfach gelesen, wie es sich für einen guten Christ gehört, wüssten Sie:
1. Samuel 16, 7:
Aber der Herr sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.

Nun bitte ich Sie ein letztes Mal Ihre falschen Anschuldigungen an meinem äußeren Erscheinungsbilde als antichristlich abzutun. Wenn Sie dem ketzerischen Verlangen, dem unzweifelhaft ein Befall durch einen Dämon der abscheulichsten Sorte zu Grunde liegt, dennoch nicht widerstehen können, so nennen Sie doch zumindest, was Sie konkret an meinem Äußeren stört. Zuvor werde ich Ihr frevelhaftes Verhalten keiner weiteren Antwort würdigen. Und solange Sie in Ihren dümmlichen, unredlichen, falschen, lächerlichen und satansgelenkten Hetzkommentaren sich nicht korrekt zu artikulieren wissen, bedarf es einer Antwort meinerseits schon zweimal nicht.
Lügner! Meine Aussagen zu Goethes Faust waren schließlich das einzige, das Sie ignorierten, um für Ihr Gelaber, das keines Kommentars bedarf, Raum zu schaffen.

Wenn Sie es umbedingt darauf anlegen, Ihre absurde Fehleinschätzung durch meine Faust zerschmettern zu lassen, sage ich: Sic fiat!
Mephistopheles schlägt dem HERRn die Wette vor, Faust von diesem Weg des Suchens abbringen und ihn mit weltlichen Genüssen zufriedenstellen zu können. Falls ihm das gelinge, stehe ihm Fausts Seele zu. Der HERR willigt ein, um das Gegenteil zu beweisen. Er ist sich sicher, dass Faust sich nicht vom rechten Weg abbringen lassen wird. Bis hierher gehen auch Ihre, entschuldigen Sie den Audruck, primitiven, Einschäzungen. Doch wie im Weiteren des Buches erkenntlich wird, handelt Faust sehr wohl nach des Teufels Willen und lässt sich zu niederen Gelüsten hinreißen. Und offensichtlich ignorieren Sie die Tatsache, dass der HERR, den Tod einer unschuldigen Christin zu lässt, nur um seinen Sieg in der Wette nicht zu gefährden. Meiner Meinung nach ist dies, auch für einen nicht ganz so hellen Armleuchter Ihres Kalibers, ein Indiz dafür, welch falsches Bild Goethe vom HERRn zeichnet.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Irrglaube vernichtet werden muss.

Um Ihr Seelenheil betend :kreuz3: ,
Count Bahamut
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~ Matthäus 12:30


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