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Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

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Theodor M. Gottlob
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Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Theodor M. Gottlob » Fr 6. Jan 2017, 20:03

Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute erreichte mich die Nachricht, dass Australien als erstes Land der Erdscheibe durchgreift und der antichristlichen Katzenplage ein Ende setzt. So will laut der seriösen Fachzeitschrift BILD die australische Regierung zwei Millionen Katzen vertilgen. Dass der HERR nicht einmal erlaubte, Katzen in seinem niedergeschriebenen Wort namentlich zu erwähnen, zeigt mehr als deutlich, wie sehr er Feliden hasst.

Bild
Abb. 1: Eine antichristliche Hauskatze, kurz
vor der gerechten sowie nötigen Liquidation

Nun stellt sich die Frage, weshalb dieses antichristliche Ungeziefer in Deutschland frei herumlaufen darf - der Fakt, dass Katzen nicht nur auf der Straße geduldet, sondern sogar in Häusern herangezüchtet werden, grenzt an Blasphemie. Oft finden sich gottesfürchtige Jäger, die dem Treiben ein Ende setzen wollen, wie jüngst ein Beispiel aus Waltrop zeigte; anstatt ihn für diese liebevolle Tat zu loben, hetzte die antichristliche Organisation "PETA" in einem Propagandafilm niederster Machart gegen den Jäger, der sich zu Recht keiner Schuld bewusst war.

https://www.youtube.com/watch?v=Ynh_4sph_SE

Schockierend: Windige Winkeladvokaten verdrehen das Recht zu ihrem Gunsten, sodass man PETA nicht einmal für diesen hasserfüllten Film anzeigen kann. Dem muss nun ein Ende gesetzt werden.

Deshalb fordere ich folgende Änderungen bzw. Ergänzungen des Bundesjagdgesetzes (BJagdG):

§ 2 Tierarten

(1) Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind:
1. Haarwild:
Wisent (Bison bonasus L.),
Elc[s]hwild (Alces alces L.),
[...]
Wildkatze (FeSCHREBER), ersetzen durch Echte Katze (Felis LINNAEUS),


§ 6a Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen

(1) Grundflächen, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören und im Eigentum einer natürlichen Person stehen, sind auf Antrag des Grundeigentümers zu befriedeten Bezirken zu erklären (Befriedung), wenn der Grundeigentümer glaubhaft macht, dass er die Jagdausübung aus ethischen Gründen ablehnt. Eine Befriedung ist zu versagen, soweit Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass ein Ruhen der Jagd auf der vom Antrag umfassten Fläche bezogen auf den gesamten jeweiligen Jagdbezirk die Belange
[...]
5. der Abwendung sonstiger Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung
6. des christlichen Miteinanders, insbesondere der Beseitigung antichristlicher Tiere (§ 21 Abs. 5)
gefährdet. Ethische Gründe nach Satz 1 liegen insbesondere nicht vor, wenn der Antragsteller
1. selbst die Jagd ausübt oder die Ausübung der Jagd durch Dritte auf einem ihm gehörenden Grundstück duldet oder
2. zum Zeitpunkt der behördlichen Entscheidung einen Jagdschein gelöst oder beantragt hat.
3. kein gläubiger Christ ist.
Der Antrag ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der zuständigen Behörde zu stellen. Der Entscheidung über den Antrag hat neben der Anhörung des Antragstellers eine Anhörung der Jagdgenossenschaft, des Jagdpächters, angrenzender Grundeigentümer, des Jagdbeirats sowie der Träger öffentlicher Belange vorauszugehen.


§ 19 Sachliche Verbote

(1) Verboten ist
1. mit Schrot, Posten, gehacktem Blei, Bolzen oder Pfeilen, auch als Fangschuß, auf Schalenwild und Seehunde zu schießen;
[...]

Diese Regelung ist als gegenstandslos zu betrachten, wenn es sich beim Ziel um unchristliche Tiere, insbesondere um Feliden (§ 21 Abs. 5) handelt.


§ 20 Örtliche Verbote

(1) An Orten, an denen die Jagd nach den Umständen des einzelnen Falles die öffentliche Ruhe, Ordnung oder Sicherheit stören oder das Leben von Menschen gefährden würde, darf nicht gejagt werden, es sei denn, es handelt sich um antichristliche Tiere (§ 21 Abs. 5).


§ 21 Abschußregelung

[...]


(5) Um den Einklang mit den christlichen Werten zu gewährleisten ist der Abschuß von antichristlichen Tieren, insbesondere von Feliden, unabhängig von Ort und Zeit in jedem Fall gestattet.


§ 22 Jagd- und Schonzeiten


(5) Nach dem in § 21 Abs. 5 genannten Grundsatz sind Schonzeiten für Feliden zu versagen.


Komplett streichen:
§ 22a Verhinderung von vermeidbaren Schmerzen oder Leiden des Wildes

(1) Um krankgeschossenes Wild vor vermeidbaren Schmerzen oder Leiden zu bewahren, ist dieses unverzüglich zu erlegen; das gleiche gilt für schwerkrankes Wild, es sei denn, daß es genügt und möglich ist, es zu fangen und zu versorgen.




Der HERR hasst Katzen - alles andere als die lückenlose Vertilgung dieses Ungeziefers ist Blasphemie!

Setzen auch Sie einen Zeichen gegen Blasphemie und für Jesus, unseren Herrn und Erlöser, indem Sie diese Forderung an folgende Anschrift senden:

Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Postfach 12 06 29
53048 Bonn


Mit freundlichen Grüßen


Theodor Maria Gottlob

Anwaltskanzlei bibeltreuer Christen Gottlob & Partner
http://www.gottlob-partner.net


Anmerkung von Johannes Richter:

Um Problemen der Beseitigung vorzubeugen, können die Feliden in Wirtshäusern verarbeitet werden. Achten muss man natürlich darauf, dass die Katzen frisch verspeist werden:

"Und alles, was auf seinen Tatzen geht unter allem Getier, das auf vieren geht, sie sollen euch unrein sein; jeder, der ihr Aas berührt, wird unrein sein bis zum Abend." (3. Mose 11,27)
Folgende Benutzer sprechen Theodor M. Gottlob ein keusches Amen! für den Beitrag aus: (Insgesamt 6):
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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon DoktorVielwissend » Di 10. Jan 2017, 16:37

Werter Herr Gottlob,

Ich habe einige Gegenargumente gegen Sie:
Katzen wurden wie alle Lebewesen von GOTT geschaffen. Und da Gott nichts Unvollständiges erstellt kann er die Katzen nicht hassen.
Katzen fressen seit ihrer Erschaffung Nagetiere und Vögel wodurch die Kornspeicher nicht so stark von Kleintieren geplündert wurden. Sie dienen den Menschen.

In Australien gibt zu viele Katzen, weil jeme vom Menschen eingeschleppt wurden und dort keine natürlichen Feinde haben.

Seinen Kater kraulend,
Robert Maier

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Josefina von Roth » Mi 11. Jan 2017, 14:54

Sehr geehrter Herr Maier,
ich muss Ihnen widersprechen. Der HERR hat auch die Rothaarigen erschaffen und hasst diese dennoch, das kann ich Ihnen aus Erfahrung bestätigen. Daher ist Ihre Schlussfolgerung falsch dass der HERR, von Ihm erschaffene Lebewesen nicht hasst.

Vorsichtig belehrend,
Josefina von Roth

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon DoktorVielwissend » Mi 11. Jan 2017, 17:28

Werte Josefina von Roth,

gibt es ein Zitat in der Bibel das sagt dass Rothaarige des Teufels sind ? Es ist ehr die unheimliche Aura und die Tatsache das viele Rothaarige Hexerei betrieben haben und somit das Ansehen der Anderen gesenkt.
Katzen erfüllen wie gesagt eine Aufgabe für den Menschen indem sie Ungeziefer fressen.
Katzen haben im Gegensatz zum Menschen von GOTT keine Intelligenz geschenkt bekommen um sich gegen ihn zu verschwören.
Der Heer hat auch viele andere Tiere in der Bibel nicht erwähnt. Das bedeutet nicht dass ER sie hasst.

Weitere Argumente auflegend,
Robert Maier

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Franzisku Kuhn
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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Franzisku Kuhn » Do 19. Jan 2017, 01:04

Werte Gemeinde,

Katzen kann man nicht mit Rothaarigen vergleichen. Während Rothaarige aus Geburtsfehlern entstehen, bilden Katzen eine eigene Tierart. Noah hat offensichtlicherweise auch Katzen mit auf seine Arche genommen, um diese zu retten. Wenn der HERR sie hassen würde, würde er sie zusammen mit den Sündern ertrinken lassen.

Ironischerweise sagen die letzten beiden Sätze des Herrn Gottlobs auch das genaue Gegenteil aus. Das Bibelzitat sagt "Und alles, was auf seinen Tatzen geht unter allem Getier, das auf vieren geht, sie sollen euch unrein sein; jeder, der ihr Aas berührt, wird unrein sein bis zum Abend."

Das bedeutet, dass Katzen nicht verspeist werden sollten, da sie uns unrein sind. Und wenn man Katzen verspeist, berührt man auch ihr Aas.

Dass Katzen nicht namentlich erwähnt werden, stimmt auch nicht:

"Und die Nachteulen, Schwalben und andere Vögel setzen sich auf ihre Leiber und auf ihre Köpfe, desgleichen auch die Katzen." - Baruch 6.22
http://www.bibel-online.net/buch/luther ... ruch/6/#22

Damit ist der einzig gebrachte Beleg, dass Katzen antichristlich sind, widerlegt.

Alle Katzenbesitzer müssen sich also keine Gedanken über ihre Freunde machen.

Beruhigend,
F. K.

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Johannes Richter
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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Johannes Richter » Sa 21. Jan 2017, 03:11

Kuhn,

Das bedeutet, dass Katzen nicht verspeist werden sollten, da sie uns unrein sind. Und wenn man Katzen verspeist, berührt man auch ihr Aas.


Sie verspeisen also gerne Aas? Nun, das mag Ihr persönlicher Geschmack sein, fiele meinem Weib Irene hingegen ein, mir verwestes Fleisch aufzutischen, würde mir meine Hand nicht nur einmal ausrutschen.

Ironischerweise sagen die letzten beiden Sätze des Herrn Gottlobs auch das genaue Gegenteil aus. Das Bibelzitat sagt "Und alles, was auf seinen Tatzen geht unter allem Getier, das auf vieren geht, sie sollen euch unrein sein; jeder, der ihr Aas berührt, wird unrein sein bis zum Abend."


Als der HERR zu Mose und Aaron sprach, hätte er das Essen von Katzen ausdrücklich verboten; beispielsweise solle einem alles, was nicht Flossen und Schuppen hat im Wasser, zuwider sein, indem man sowohl das Fleisch nicht isst als auch das Aas verabscheut:
"Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr verabscheuen, denn sie sind ein Gräuel für euch." (3. Mose 11,11)

Dass Katzen nicht namentlich erwähnt werden, stimmt auch nicht:

"Und die Nachteulen, Schwalben und andere Vögel setzen sich auf ihre Leiber und auf ihre Köpfe, desgleichen auch die Katzen." - Baruch 6.22


Sie sind mir ja ein ganz Aufgeweckter. Nun, wenn Sie bereits aus dem Brief des Jeremia zitieren, weshalb lesen wir nicht etwas weiter?

"Daran könnt ihr ja merken, daß es nicht Götter sind, darum fürchtet sie nicht!" (Baruch 6,23)

Nun, Sie merken vermutlich selbst, dass der Schuss nach hinten losging. Ich nehme an, dass es diesbezüglich keiner weiteren Erklärung bedarf.
Erklären müssen Sie sich jedoch: Sie nehmen die Bibel wohl nicht so ernst, gell? Ansonsten wüssten Sie ja wohl, dass es sich beim Buch Baruch, dessen Verfasser unbekannt ist, lediglich um einen Teil der alttestamentlichen Apokryphen handelt. Mitnichten können Sie also behaupten, es handle sich hier um das niedergeschriebene Wort des HERRn.

Abschließend muss ich mich wirklich fragen, ob Sie uns hier verhohnepipeln wollen. Mir dünkt, Sie haben wenig Ahnung von der Bibel.

Hochnotpeinlich befragend,

Ihr Johannes Richter
"Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!" (Markus 16,15)

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Franzisku Kuhn » Sa 21. Jan 2017, 23:06

Herr Richter,

Sie verspeisen also gerne Aas? Nun, das mag Ihr persönlicher Geschmack sein, fiele meinem Weib Irene hingegen ein, mir verwestes Fleisch aufzutischen, würde mir meine Hand nicht nur einmal ausrutschen.


Wie kommen sie darauf, dass ich Aas verspeise? Das habe ich nie gesagt!

Als der HERR zu Mose und Aaron sprach, hätte er das Essen von Katzen ausdrücklich verboten; beispielsweise solle einem alles, was nicht Flossen und Schuppen hat im Wasser, zuwider sein, indem man sowohl das Fleisch nicht isst als auch das Aas verabscheut:
"Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr verabscheuen, denn sie sind ein Gräuel für euch." (3. Mose 11,11)


Das ist genau das, was ich gesagt habe.

Sie sind mir ja ein ganz Aufgeweckter. Nun, wenn Sie bereits aus dem Brief des Jeremia zitieren, weshalb lesen wir nicht etwas weiter?

"Daran könnt ihr ja merken, daß es nicht Götter sind, darum fürchtet sie nicht!" (Baruch 6,23)


Ich habe nur gesagt, dass Katzen in der Bibel vorkommen, was im Gegensatz zu Herrn Gottlobs Aussage steht.

Weiterhin muss ich sie fragen: Sind sie Katholik oder Protestant? Für mich als Katholik gehören die deuterokanonischen Schriften ebenfalls zur Bibel!
Ich zitiere hier mal die Katholische Kirche Tergau:

Apokryphen des AT
Das Wort „apokryph“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „verborgen, geheim“. Als Apokryphen bezeichnen die Juden in Verbindung mit dem AT jene Glaubensschriften, die vor allem in den letzten 300 Jahren v.Chr. in aramäischer oder griechischer Sprache verfasst wurden. Nach dem babylonischen Exil (586-538 v.Chr.) entstand nämlich ein Reichtum an religiös-theologischen Texten. Viele ihrer Verfasser gaben ihren Namen nicht preis oder schrieben unter einem Pseudonym (sog. Pseudoepigraphen). Diese Texte sind im hebräischen AT nicht enthalten, wurden jedoch in die griechische Übersetzung des AT (sog. Septuaginta) aufgenommen.

In Abgrenzung zu den Schriften, die in der hebräischen Bibel stehen und unbestritten kanonische Geltung geniessen, werden diese Spätschriften in der katholischen Kirche deuterokanonisch genannt, in den evangelischen Kirchen aber apokryph. Die katholische Kirche nimmt die deuterokanonischen Bücher in ihre Bibelausgaben auf und verwendet sie im Gottesdienst.


Damit haben Sie sich offenbar als Protestant ausgestiegen (unredl. geoutet)

Katholische Grüße :kreuz4: an den Protestanten,
F. K.

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Johannes Richter » So 22. Jan 2017, 00:56

Kuhn,

bevor ich mir die Mühe mache, Ihnen auf Ihre "Fragen" zu antworten: Hätten Sie die Güte, mir zu erklären, wo ich die Stadt Tergau finde, bzw. könnten Sie mir zumindest die Quelle verbinden (unredl.: "verlinken")? Da Sie es ja mit Fakten nicht allzu genau nehmen, möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, sich dazu zu äußern, da ich mit der Kirche Tergau nicht viel anfangen kann. Ihren restlichen Beitrag sollten Sie außerdem ebenfalls überdenken.

Liebevoll,
Ihr Johannes Richter
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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Franzisku Kuhn » So 22. Jan 2017, 12:50

Herr Richter,

sapperlot, da habe ich doch glatt vergessen eine Quelle zu verbinden. Und es war auch nicht Tergau, sondern Thurgau. Hier die Verbindungen:

http://www.kath-tg.ch/dossiers/bibel/apokryphen.html

https://www.google.de/maps/place/Thurga ... d9.0557371

Meine Fehler entschuldigend,
F. K.

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Johannes Richter » So 22. Jan 2017, 14:48

Herr Kuhn,

ich danke Ihnen für die Richtigstellung.

Ich habe nur gesagt, dass Katzen in der Bibel vorkommen, was im Gegensatz zu Herrn Gottlobs Aussage steht.


Sie haben natürlich nicht gänzlich unrecht: Von uns Katholiken werden deuterokanonische Schriften seit dem 8. April 1546 als Teil der Bibel anerkannt, jedoch schrieb Herr Gottlob ausdrücklich, dass Katzen nicht im niedergeschriebenen Wort GOTTes erwähnt werden; der Brief des Jeremia und somit das gesamte Buch Baruch wurde keinesfalls vom Sohn des Nerija, dem "Sekretär" Jeremias, verfasst; der wahre Autor ist bis heute unbekannt. Ich für meinen Teil weigere mich, jede Aussage, dessen Verfasser unbekannt ist, als Wort des HERRn zu akzeptieren, auch wenn mir die Aussagen des Konzils von Trient bekannt sind. Ich erkenne die deuterokanonischen Bücher als kanonisch an und verachte sie nicht. Wenn Sie jedoch beispielsweise das Buch Tobit lesen, werden auch Sie vermutlich die deuterokanonischen Schriften nicht mehr als das niedergeschriebene Wort des HERRn bezeichnen.

Indes ging es mir jedoch um etwas völlig anderes. Der von Ihnen erwähnte Vers aus dem Buch Baruch widerspricht nämlich vollkommen Ihrer These, Katzen seien nicht antichristlich.
Da Sie selbst vermutlich ausschließlich Baruch 6,22 gelesen haben, erkläre ich Ihnen gerne den Zusammenhang.

Es geht im Brief des Jeremia darum, dass die babylonischen "Götter" nichts als unwirksame Götzen waren. Es wird beschrieben, wie man sie erkannte:

Beispielsweise wurden die Götzen mit Gold und Silber sowie in Purpurgewändern wie Menschen geschmückt, doch musste man ihnen den Staub aus dem Gesicht wischen; sie trugen ein Zepter wie ein König und doch konnten sie sich nicht wehren. So zeigten sie deutlich, dass sie keine "Götter" sind, weshalb man sich nicht vor ihnen fürchten musste. (Baruch 6,10 ff.)

Ein weiterer Beweis, dass die Götzen keine "Götter" waren:

"Auf ihrem Körper und auf ihrem Kopf lassen sich Fledermäuse, Schwalben und andere Vögel nieder, ebenso auch Katzen. Daran erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Fürchtet sie also nicht!" (Baruch 6,21-22)

Daran, dass sich unter anderem auch Katzen um die Götzen herumtrieben, wusste man, dass es keine "Götter" sind - der HERR hätte die Gesellschaft von antichristlichen Tieren wie Katzen niemals zugelassen. Halleluja! Denn der HERR ist wahr und gerecht.
Da Herr Gottlob allerdings ein absolut korrekter und strenggläubiger Christ ist, erwähnte er dies alles nicht, da, wie bereits oben beschrieben, sich allgemein viele Widersprüche in den deuterokanonischen Schriften finden.

Weshalb sich ein gläubiger Protestant allerdings äußern (unredl.: "outen") sollte, entzieht sich meinem Verständnis. Setzen Sie Protestanten etwa auf eine Stufe mit Homoperversen?

Streng,

Ihr Johannes Richter
"Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!" (Markus 16,15)

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Franzisku Kuhn » Mo 23. Jan 2017, 02:18

Werter Herr Richter,

ich entschuldige mein raues Verhalten. Sie haben doch Recht, da ich die Begriffe Bibel, Deuterokanonischen Schriften und Niedergeschriebenes Wort durcheinandergebracht habe.

Was den protestantischen Glauben angeht: Ich stehe keineswegs hinter ihm. Er hat die traditionelle, katholische Kirche in Deutschland schon fast abgelöst. Er ist wie ein Zwischenschritt zum Atheismus. Durch die Reformation haben sich immer weniger Leute der Kirche anvertraut. Heute gehen sogar einige soweit und glauben gar nicht mehr, dass ein Gott existiert. Das ist aber ein anderes Thema.

Zu Katzen und Tieren generell habe ich eine Aussage vom ehemaligen Papst Josef Ratzinger alias Benedikt XVI:

Josef Ratzinger hat geschrieben:Das ist eine sehr ernste Frage. Jedenfalls sieht man, dass sie uns auch zur Hut gegeben sind, dass wir mit ihnen nicht beliebig umgehen dürfen. Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes . . . Freilich, die Art von industrieller Verwendung, indem man Gänse so züchtet, dass sie eine möglichst große Leber haben, oder Hühner so kaserniert, dass sie zu Karikaturen von Tieren werden, diese Degradierung der Lebendigen zur Ware scheint mir tatsächlich dem Zueinander von Mensch und Tier zu widersprechen, das durch die Bibel durchscheint.


Ausserdem besagen die Lehren der Kirche, wie sie im katholischen Katechismus dargelegt sind:

Tiere sind Gottes Kreaturen. Er umgibt sie mit seiner gnädigen Fürsorge. Sie segnen ihn durch ihre bloße Existenz und geben ihm Ruhm. Daher schulden die Menschen ihnen Freundlichkeit. Wir sollten uns an die Sanftmut ins Gedächtnis rufen, mit der Heilige wie Franz von Assisi oder Philip Neri Tiere behandelten. Es widerspricht der menschlichen Würde, Tiere unnötig leiden oder sterben zu lassen.


Entschuldigend, aber dennoch argumentierend,
F. K.

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon einfachich » Mo 23. Jan 2017, 17:25

Werte Gemeinde

Herr Kuhn schrieb:
Tiere sind Gottes Kreaturen. Er umgibt sie mit seiner gnädigen Fürsorge. Sie segnen ihn durch ihre bloße Existenz und geben ihm Ruhm. Daher schulden die Menschen ihnen Freundlichkeit. Wir sollten uns an die Sanftmut ins Gedächtnis rufen, mit der Heilige wie Franz von Assisi oder Philip Neri Tiere behandelten. Es widerspricht der menschlichen Würde, Tiere unnötig leiden oder sterben zu lassen.


Endlich einmal ein Beitrag der Sinn ergibt, ich ziehe meinen Hut
ich

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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Johannes Richter » Mo 23. Jan 2017, 17:59

Werter Herr Kuhn,

bzgl. Ihrer Meinung zum Protestantismus: Ich sehe dies zwar anders, respektiere jedoch Ihre Ansicht dazu.

Es hat allerdings niemand behauptet, Katzen unnötig sterben zu lassen. Wie kann etwas, in diesem Fall die löbliche Liquidierung antichristlicher Feliden, unnötig sein, wenn die Erdscheibe hernach ein Stück GOTTgefälliger ist? :kreuz2:

Ich empfehle Ihnen folgenden Beitrag des werten Herrn Korschio: viewtopic.php?f=2&t=4375

Abschließend ein kleiner Hinweis meinerseits: Papst Benedikt XVI. heißt bürgerlich Joseph (Aloisius) Ratzinger. Dies nur am Rande.

Herzlichst,
Ihr Johannes Richter
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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Franzisku Kuhn » Mo 23. Jan 2017, 21:12

Werter Herr Richter,

ich verstehe nicht ganz, inwiefern es GOTTgefällig ist, eine Welt zu haben, in der die Tiere, die dem HERRn Ruhm geben, nicht mehr existieren. Wir Menschen schulden den Tieren Freundlichkeit. Ob es so freundlich ist, Katzen zu liquidieren, wage ich zu bezweifeln. Des Weiteren denke ich nicht, dass Franz von Assisi Katzen liquidiert hat.

Um ehrlich zu sein ist mir das Wort des Papstes und die Lehren der Kirche wichtiger als das Wort des wertern Herrn Korschio.

Über das unnötige Töten von Tieren empört,
F. K.
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Re: Forderung nach Gesetzesänderungen bzw. -ergänzungen des Bundesjagdgesetzes

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 24. Jan 2017, 08:29

Sehr geehrte Herren,

am Beispiel der Katzen sehen wir, wie in Gottes Schöpfung alles sinnvoll ineinandergreift: Die Katzen halten die Zahl der Mäuse, der Vögel und der Eichhörnchen gering. Wenn aber ihrer zu viele werden, erschießen wir einfach einige. Ich wusste bislang nicht, dass es hiebei gesetzliche Einschränkungen gibt. Was wäre auch der Grund? Es entstehen ja immer wieder neue, so wie die gesamte Schöpfung sich in den Kreisläufen des Lebens beständig erneuert.

Gottes Werk bewundernd,

Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)


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