0 Tage und 7 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Fußball, ein unlöblicher Sport

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Martin Berger
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Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Martin Berger » Fr 1. Jun 2012, 15:13

Bursche Wechsler hat in einem anderen Faden (hier) ein Thema angesprochen, welches ich extra noch einmal aufgreifen möchte: Fußball.

David. Wechsler hat geschrieben:Werte Anschnurgemeinde !

Wie Sie villeicht wissen steht die Fußball EM vor der Tür, meine frage an Sie, wie finden Sie dass eigentlich dass Spieler mit anderen Glauben an so einem Turnier teilnehmen?

fragend

David. Wechsler

Auf die von Bursche Wechsler gestellte Frage möchte ich gar nicht erst eingehen, da ich den "Sport" Fußball als unlöblich ansehe.

Kurz erklärt: 20 Spieler laufen sinnloserweise auf einem Spielfeld herum, begleitet von einem sogenannten Schiedsrichter, um auf der gegnerischen Seite einen Ball in ein gespanntes Netz zu schießen, das von einem elften Spieler bewacht wird.

Noch kürzer erklärt: 90 Minuten vergeudete Zeit!

Noch schlimmer als dieser sinnlose Zeitvertrieb ist die gemeinsame Dusche nach dem Spiel. Nackte Männer duschen gemeinsam und haben dabei wahrscheinlich auch widerwärtige falschsechsuelle Gedanken, wenn nicht noch Schlimmeres! SODOM UND GOMORRA!!!

Doch damit nicht genug. Die Fußballmannschaften haben auch Anhänger, sogenannte Ventilierer (unredlich: Fans). Ein anderes Wort hierfür: Satanisten! Nachfolgend ein paar Bilder aus einer Fußballspielstätte:

Bild

Bild

Allein der Satan und seine Jünger fühlen sich dort wohl, wo es stinkt, raucht und brennt.

Da diese Ventilierer offensichtlich gewaltbereit und im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich sind, ist ein Polizeigroßaufgebot nötig, sowie die Anwesenheit des Roten Kreuzes und der Feuerwehr.

In wenigen Tagen, am 8. Juni, beginnt die europäische Meisterschaft. Ich habe schon mal den Spielplan begutachtet, der folgendermaßen aussieht:

Bild

Sapperlot! Schon am zweiten Tag dieser sinnlosen Meisterschaft spielen Deutschland und Portugal, spät am Abend an einem Samstag. Man wird davon ausgehen müssen, daß die deutschen Kirchen am darauf folgenden Sonntag leer bleiben werden, denn das Spiel beginnt erst um 20:45 Uhr und dauert mindestens 90 Minuten. Hinzu kommt noch eine Pause zwischen den zwei Halbzeiten und meist ein paar Minuten Nachspielzeit. Nach dem Spiel folgt dann ein Bericht über das Spiel, und ehe man sich versieht, ist es weit nach 23 Uhr.

Da Fußball schauen auch zu Alkoholkonsum verleitet, ergibt sich daraus meist ein übermüdeter, besoffener Mensch, der am Sonntagmorgen nicht dazu fähig ist, den heiligen Gottesdienst zu besuchen. Sapperlot!

Statt junge Menschen in den Kirchen zu sehen, wird man sie an Bahnhöfen und Bushaltestellen antreffen, oder auf Treppen liegend. Eigentlich wollte ich Ihnen dieses Bild ersparen. Allerdings habe ich mich dazu entschlossen, es nicht zurückzuhalten. Die Wahrheit beinhaltet schließlich nicht nur, daß man die Wahrheit sagt. Das Hinweglassen von Fakten ist ebenso eine Lüge.

Ein betrunkener Fußballventilierer:

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Wie kann der Staat diese gottlosen Veranstaltungen zulassen? Noch dazu an Samstagen und Sonntagen? Es ist einfach nur schrecklich!

Kopfschüttelnd,

Martin Berger
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 1. Jun 2012, 15:29

Sehr geehrter Herr Berger,
Sie haben recht, die Auswüchse der Anhänger jenes Sportes zu kritisieren. Aber sind Sie nicht zu hart? Unsere löbliche Ministrantenmannschaft, welche ich die Ehre habe, unter Einsatz des löblichen Rohrstockes anzuleiten, konnte schon so manchen Sieg gegen Ungläubige erringen und den Ruhm der Christenheit mehren.
Auch manch hoher Würdenträger war dem Ballsport nicht immer abgeneigt.
Um Nachsicht bittend,
Schnabel

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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Martin Berger » Fr 1. Jun 2012, 17:14

Werter Herr Schnabel,

meine Kritik war hauptsächlich gegen den professionellen Fußballsport gerichtet. Gegen eine löbliche Ministrantenmannschaft, noch dazu unter Ihrer Anleitung, ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Hierbei handelt es sich ja auch um eine Freizeitbeschäftigung, nicht um einen knallharten Sport, wo es um Gewalt, Alkohol, Sportwetten (vom Satan persönlich erfunden) und dem damit verbundenen Betrug geht.

Erst vor ein paar Tagen wurde wieder ein gigantischer Wettskandal aufgedeckt. Die Italiener überlegen sogar, nicht an der europäischen Meisterschaft teilzunehmen.

Ich darf doch sicherlich annehmen, daß die Knaben Ihrer Mannschaft sich nach dem Spiel nicht gemeinsam brausen? Ebenso ist wohl nicht anzunehmen, daß Ihre Mannschaft bis zum Rand abgefüllte, randalierende Ventilierer hat, die rund um das Spielfeld Feuer legen und nach dem Spiel besoffen in der Gegend herumliegen? Und in Wettskandale ist Ihre löbliche Ministrantenmannschaft sicherlich auch nicht verwickelt.

Wenn alles mit rechten Dingen zu geht, dann ist gegen Fußball nichts einzuwenden. Vor allem dann nicht, wenn man dadurch nicht am Besuch der heiligen Messe gehindert wird.

Die Knaben, die von Ihnen, werter Herr Schnabel, angeleitet werden, haben das große Los gezogen. Sie bekommen eine erstklassige Erziehung im christlichen Sinne und obendrein werden sie zu Spitzensportlern ausgebildet.

In meiner Kindheit war ich ebenfalls in einer Ministrantenmannschaft. Allerdings habe ich schlechte Erinnerungen an diese Zeit, brachte sie mir doch einen gebrochenen Arm ein, da mich ein Gegner brutal von hinten niederstieß und ich unglücklich hinfiel.

Interessehalber: Wie heißt die Mannschaft, die Sie anleiten, Herr Schnabel?

Fragend,

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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Der Einsiedler » Fr 1. Jun 2012, 20:40

MartinBerger hat geschrieben:.

Ein betrunkener Fußballventilierer:

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Werter Herr Berger,

ich möchte Sie einmal korrigieren. Denn dies ist kein betrunkener Fußballventilator sondern einfach nur ein völlig normaler Ventilator. Es liegt leider in der Natur der Sache, dass diese armen Kreaturen ständig abgefüllt sind mit billigem Gesöff bis unter den Rand der Ventilatorenmütze.

Angeekelt von diesem Fußballpack

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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Benedict XVII » Di 5. Jun 2012, 12:20

Liebe Gemeinde,

die demnächst stattfindende Fußball Europameisterschaft sollte abgesagt werden. Ich kann in dieser Veranstaltung keinerlei christlichen Sinn erkennen. Vielmehr führt dieses unlöbliche Gebolze zu den hier beschriebenen Auswirkungen.

An Stelle der Spiele könnten in den Stadien Gottesdienste abgehalten werden, vielleicht könnten somit einige der Anwesenden errettet werden. Ein lohnendes Ziel.

Grüße

Benedict XVII
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Martin Berger » Di 5. Jun 2012, 20:32

Der Einsiedler hat geschrieben:Werter Herr Berger,

ich möchte Sie einmal korrigieren. Den dies ist kein betrunkener Fußballventilator sondern einfach nur ein völlig normaler Ventilator. Es liegt leider in der Natur der Sache, dass diese armen Kreaturen ständig abgefüllt sind mit billigem Gesöff bis unter den Rand der Ventilatorenmütze.

Werter Herr Mörz,

Gerüchten zufolge sollen angeblich schon einmal nüchterne Ventilatoren gesehen worden sein. Wobei "nüchtern" ein relativer Begriff ist. Wahrscheinlich bezeichnen sich die betroffenen Ventilatoren selbst als nüchtern, wenn sie den Zustand der absoluten Betrunkenheit noch nicht erreicht haben.

Wenn ich es recht bedenke, würde ich mich wahrscheinlich auch betrinken, wenn ich mich freiwillig an einen der oben abgebildeten Orte begeben würde. Wer möchte das nüchtern ertragen? Wer würde sich bei vollem Bewußtsein diesem Höllenfeuer aussetzen und den giftigen Rauch einatmen?


Benedict XVII hat geschrieben:An Stelle der Spiele könnten in den Stadien Gottesdienste abgehalten werden, vielleicht könnten somit einige der Anwesenden errettet werden. Ein lohnendes Ziel.

Werter Herr Benedict,

eine hervorragende Idee! Man würde damit ein Millionenpublikum erreichen, sieht doch fast ganz Europa zu. Leider wird man Ihre Idee nicht umsetzen.

Bedauernd,

Martin Berger
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Schmerkal » Mo 11. Jun 2012, 08:04

Sehr geehrte Herren

Das katholische Polen hat immerhin ein Unentschieden erreicht und Deutschland hat gesiegt.

Könnte zwar besser laufen, aber das wird es vielleicht noch.

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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 13. Jun 2012, 21:46

Werte Herren,
ist es nicht ein Zeichen des HERRn, wenn er die protestantischen, hanfgiftsüchtigen Niederländer vom Platze vertreibt?
Den HERRen laut lobpreisend,
Schnabelsepp
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Benedict XVII » Fr 22. Jun 2012, 19:06

Werte Gemeinde,

der Fußball legt sich momentan wie eine Pest über unser gesamtes Land. Anstelle löblicher Volksmusik, Heimat- und Liebesfilmen wird ungeniert das Gebolze jugendlicher Rüpel übertragen.
Im Drogenrausch befindlicher Pöbel rottet sich auf sog. "Öffentlich Sehen" Veranstaltungen zusammen.
Ich bete dafür, dass am heutigen Tage die deutsche Vertretung ausscheiden möge, damit zumindest in unserem schönen Lande diesem perversen Wahnsinn etwas Einhalt geboten wird.

Den HERRN um Erlösung von diesem Unheil anflehend

Benedict XVII
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 22. Jun 2012, 19:53

Sehr geehrter Herr Benedict,

Sie haben ja so Recht! Aber die armen Griechen haben doch schon so viele Probleme, Väter haben keine Arbeit, die Kinder hungern in den Straßen.
Lassen Sie uns in wahrer Nächstenliebe jenen die Ruhe vor Teufel Fußball gönnen!

Für die armen Hellenen betend, damit die griechische Mannschaft heim zu ihren Familien kann,
Schnabel

PS Tor!
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Matthäus » Fr 22. Jun 2012, 20:31

Werte Herren

Das Spiel zu verlieren ist auch keine Lösung, denn dann geht das unchristliche Treiben in
anderen Ländern weiter.
Ich hoffe daß die Deutsche Mannschaft gewinnt!

Ihr Matthäus
"Des Gerechten Mund ist es, der mit gedämpfter Stimme Weisheit äußert,
Und seine Zunge ist es, die nach dem Recht redet."
Psalmen 37:30

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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 22. Jun 2012, 21:22

Werte Herren,
in Griechenland wird es wohl ruhig werden.
Prophetisch,
Schnabel
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Martin Berger » Fr 22. Jun 2012, 21:42

Werter Herr Prophet Schnabel,

sie haben recht. Deutschland schoß vier Tore, Griechenland nur zwei. Somit haben die Griechen verloren und nichts mehr zu feiern. In Griechenland geht alles den Bach hinunter. Dort gibt es Wichtigeres zu tun, als irgendwo im Ausland einem Ball nachzulaufen!

Erfreut,

Martin Berger
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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Martin Berger » So 24. Jun 2012, 08:06

Werte Herren,

wie zu erwarten: Es bot sich mir heute in der Kirche ein schreckliches Bild. Gerade einmal 17 Menschen, den Pfarrer, den Mesner, vier Ministranten und meine Wenigkeit schon eingerechnet, besuchten heute den Gottesdienst. Der Kirchenchor war mit gerade einmal zwei Sängern äußerst spärlich besetzt. Sogar der Organist, der ansonsten löbliche Lieder auf der Kirchenorgel spielt, ist nicht erschienen.

Am Liebsten hätte ich den Gottesdienst verlassen, um, mit einem Rohrstock bewaffnet, zum Wirtshaus zu gehen, wo wahrscheinlich die vom Fußball begeisterten Lumpen immer noch herumlungern. Dieses gottlose Pack gehört in die Kirche getrieben! Allerdings wollte ich dem Gottesdienst nicht fernbleiben und schon gar nicht wollte ich den Tag des HERRn in einen Tag der Gewalt verwandeln.

Dem HERRn sei Dank dafür, daß diese unselige Europameisterschaft in ein paar Tagen ihr Ende findet.

Tief traurig und bekümmert,

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Re: Fußball, ein unlöblicher Sport

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 24. Jun 2012, 17:20

Werter Herr Berger,
die von Ihnen genannte Zahl bestürzt mich zutiefst. Ist es in Ihrer Gemeinde etwa gestattet, daß minderjährige und Weibsleute Fußballspiele begaffen? Jenes ist allein schon wegen der unbekleideten Beine der Spieler unkeusch und höchst unlöblich.
Zwar betrachten bei uns auch die erwachsenen Männer des Dorfes, gemeinsam in unserem knorken Wirtshause, derlei Spektakel, aber während dessen wird immer gemeinsam der Rosenkranz gebetet.
Sollte ein Spiel gleichzeitig mit der heiligen Messe stattfinden, würde unser Herr Pfarrer dies selbstverständlich nicht erlauben.
Glücklicherweise ließen sich derlei Konflikte bisher löblich vermeiden. Hochwürden saß immer ganz vorne an der Braunschen Röhre des Rundfunkempfangsgerätes und frohlockte am lautesten, wenn die jeweils löblichere Mannschaft ein Tor erzielte. Er pflegte dann auch jedes Mal, ein Maß bayrischen Bieres in einem Zuge zu leeren. Nach dem knorken Spiel gegen Griechenland hatte ich die Ehre, ihn im Anschluß mit der Schubkarre ins Pfarrhaus zu begleiten.

Zum Rosenkranz greifend,
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