0 Tage und 23 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Meine unredlichen Großneffen

Prangern Sie unredliche Entdeckungen oder Geschehnisse an! Erstatten Sie Selbstanzeige!
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Horst von Kurzensoed
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Registriert: Di 16. Okt 2018, 10:18

Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Grüß Gott werte Gemeinde!

Nach längerer, wohltuender Weltnetzabstinenz muß ich mich wohl oder übel wieder ein mal ins Weltnetz begeben, um in diesem redlichen Brett um Rat zu suchen.

Es trug sich zu, daß wie jedes Jahr die Großfamilie in meinem bescheidenen Schloß zum Weihnachtsmahl geladen wurde. Dieses Jahr waren erstmals die Sprößlinge meines Neffen zu Gast. Die drei Knaben von vierzehn, sechzehn und siebzehn Jahren schienen sich zwar am Anfang verhältnismäßig anständig zu benehmen, allerdings trügte der Schein.
Sobald das Abendmahl aufgegeßen war, schienen die drei wie ausgetauscht: Sie langweiligten sich, erzählten zu tiefst unredliche Witze und versuchten wohl so, noch jüngere Teilnehmer des Gastmahls für ihre unkeusche Lebensweise zu begeistern.

Also schlug ich ihnen vor, sich ins Lesezimmer zu begeben, in der Hoffnung, meine umfangreiche Sammlung an Bibeln und christlicher Lyrik würde sie bekehren. Als ich nach einiger Zeit ins Lesezimmer zurückkehrte, bot sich mir ein schreckliches Bild:
Die drei Knaben saßen in den Lesestühlen, starrten auf ihre Mobiltelephone und sahen sich dort, vermutlich auf unredlichen Seiten wie DuRöhre, unredl. VS-Amerikanische Sitzkomödien an, noch dazu mit sechsuell eindeutigen Inhalten. Sofort nahm ich ihnen die Telephone ab und bestrafte sie mit einer ordentlichen Tracht Prügel.
Allerdings befürchte ich, dass bereits Hopfen und Malz verloren sind. Wie würden Sie hier vorgehen?
Besorgt, Horst von Kurzensoed

Kunz Ferleit
Brettgast mit Maulkorb
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Registriert: Sa 19. Dez 2020, 22:00

Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Kunz Ferleit »

Werter Herr von Kurzensoed,

keine Sorge, der HERR wird rechtzeitig eine Plage schicken, die alle Unredlichen ausrotten wird.
Bitte schreiben Sie "aufgegessen" und "daß".

Herzlichst, Ihr
Kunz Ferleit

Herr Erwin
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Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Herr Erwin »

Werter Herr Ferleit,

die Plage ist bereits da, wie ich in einem anderen Faden bereits erläutert habe: Korona; Die Rache Gottes

Das Aussterben aller Heiden erwartend,
Herr Alois Erwin

:kreuz1: Amen :kreuz1:

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Horst von Kurzensoed
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Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werte Herren Ferleit und Erwin,

Es ist mir bewußt, daß der HERR eine Plage schickt, um die Unredlichen in die Hölle zu befördern. Allerdings möchte ich meine Großneffen von diesem Schicksal retten.
Daher habe ich sie heute in ein Kloster gebracht, wo sie ihr Leben als Mönche verbringen werden. Außerdem wurde bereits ein Echsorzismus an ihnen durchgeführt.

Auf eine Beßerung meiner Großneffen hoffend,
Horst von Kurzensoed

David Bartheck
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Registriert: Do 17. Sep 2020, 07:26

Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von David Bartheck »

Her Kurzensoed,
Sie sind nicht in der Lage, die Buben an einem Sonntag ins Kloster zu bringen und einen Exorzismus durchführen zu lassen! Sie erzählen hier Lügengeschichten und haben sich der Vortäuschung einer Straftat schuldig gemacht!
MfG
David

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Horst von Kurzensoed
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Beiträge: 22
Registriert: Di 16. Okt 2018, 10:18

Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Bub Bartheck,

Erstens mal muß ich Sie darauf aufmerksam machen, daß hier der Buchstabe ichs (unredl. X) nicht verwendet wird. Außerdem haben Sie - wider allen Regeln unserer knorke deutschen Sprache - entweder auf Unachtsamkeit oder, noch schlimmer, aus Faulheit, bei der Anrede ein R vergeßen.

Zweitens ist es eine Ungeheuerlichkeit, mich einer derartigen Lüge zu bezichtigen. Sapperlott, wie kommen Sie dazu, einem redlichen Christenmenschen zu mißtrauen?

Selbstverständlich bin ich in der Lage, die drei Lausejungen in ein töftes Kloster zu bringen. Mein Werter Herr Neffe, der hilflos überforderte Vater der drei unredlichen Knaben, war von diesem Vorschlag sehr angetan.

Belehrend,
Horst von Kurzensoed

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Opa Rauschebart
Hüter der Heiligen Handgranate
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Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Opa Rauschebart »

Bübchen Horst,
Horst von Kurzensoed hat geschrieben:
Mo 4. Jan 2021, 17:21
Bub Bartheck,

Erstens mal muß ich Sie darauf aufmerksam machen, daß hier der Buchstabe ichs (unredl. X) nicht verwendet wird.
und ich muß Sie darauf aufmerksam machen, daß dem nicht unbedingt so ist. Dies mag z.B. für Sechsualität oder "Sechs" gelten, aber nicht generell. Sollten Sie weiterhin so einen Schwachsinn verbreiten, müsste wohl an Ihnen ein Exorzismus durchgeführt werden und Sie exkommuniziert werden, da Sie entweder Ketzer oder Hexer sind.

Enerviert

Opa Rauschebart
***** Lernen durch Schmerz ****** Motivation durch Entsetzen*****

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Rotzbengel Rüdiger
Löblicher Internatsknabe
Beiträge: 1692
Registriert: Sa 15. Jun 2013, 18:10

Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Rauchebart,

Ihre Sprachgewandheit im Umgang mit dem Buchstaben X ist wahrlich von bemerkenswerter Ästhetik.

Herrn Rauschebart ventilierend,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

Wer Sprudelwasser trinkt, hasst Jesus.

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Horst von Kurzensoed
Gelegentlicher Besucher
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Registriert: Di 16. Okt 2018, 10:18

Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werter Herr Rauschebart!

Ich entschuldige mich für meine Torheit. Selbstverständlich werde ich, wenn Sie wünschen, den Buchstaben "X" in Zukunft wieder verwenden.

Entschuldigend und zum Morgengebet eilend,
Horst von Kurzensoed

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Guenther Schwarzbart
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Registriert: Sa 3. Okt 2020, 08:44

Re: Meine unredlichen Großneffen

Beitrag von Guenther Schwarzbart »

Werter Herr von Kurzensoed,

niemand von uns ist frei von Sünde. Der Prozess der Erkennung des Sündhaften jedoch ist schon mal ein löblicher Taktus.
Sie sollten zur vollen Einsicht der Sünde eine Selbstgeißelung vornehmen. Gegebenfalls mit einem schnaften Rohrstock Ihrer Wahl, auf daß sich der sündhafte Gedanke für immer als ein solcher in Ihr Leib einbrennen möge.

Stets behilflich,
Günther Schwarzbart

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