1 Tag und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Fünf Nächte bei Fredericks

Prangern Sie unredliche Entdeckungen oder Geschehnisse an! Erstatten Sie Selbstanzeige!
Antworten
Franz Theodor Weiss
Brettgast mit Maulkorb
Beiträge: 11
Registriert: Do 4. Jun 2020, 07:28

Fünf Nächte bei Fredericks

Beitrag von Franz Theodor Weiss »

Liebe Gemeinde,
Bevor ich mein Thema anspreche möchte ich mich bei jedem entschuldigen, der bei dem Forum "Allgemeines" meinen Beitrag las. Ich wollte mir nur einen Bienenstich beim nächstgelegenen Konditor holen und weil mein klebstoffschnüffelnder Bruder zu Besuch war und ich meinen Heimrechner zu der Zeit anlies, verfasste er einen dümmlichen Beitrag.
Ich bitte um Vergebung. :kreuz4:
Jetzt möchte ich aber mein eigentliches Problem ansprechen:
Mein klebstoffschnüffelnder Bruder hat ein Weib und einen Jungspund.
Als ich bei ihm gestern zu Besuch war, sah ich wie der Jungspund am Heimrechner saß und Heimrechnerspiele spielte. Ich dachte er würde Mörderspiele wie Welt der Kriegskunst oder Ruf der Pflicht spielen, aber es kam noch schlimmer.
Er spielte ein Spiel mit dem Namen "Fünf Nächte bei Fredericks" (FNbF; unredlich: "Five Nights at Freddys"). Ich wollte nicht vorurteilen und schaute ihm deshalb beim Spielen zu. Währenddessen erzählte mir der Bub über die Spielereihe und dessen Hintergrundgeschichte.
Das Spiel ist in sehr viele Teile gegliedert:
- FNbF 1
- FNbF 2
- FNbF 3
- FNbF 4
- FNbF: Schwesternstandort (unredlich: "FNAF: Sister Location)
- Fredericks Fassbär Pizzeria Simulation (unredlich: "Freddy Fazbears Pizzeria Simulator")
- Ultimative einstellbare Nacht (unredlich: "Ultimate Custom Night")
- FNbF VR: Hilfe benötigt (unredlich: "FNAF VR: Help wanted")
Es scheint auch Bücher dieser Reihe zu geben.
Zumindest war ich schockiert wie viele Teile dieser Spielerreihe es gibt. Ich hörte ihm trotzdem weiter zu.
Er erzählte mir, dass es in dem Spiel Roboter gibt, welche als Tiere (Hase, Huhn, Fuchs, Bär) getarnt sind und die Spiele alle in einem Kinderrestaurant stattfinden.
Diese Roboter werden nachts aggressiv und wollen den Spieler angreifen. Also geht es in dem Spiel darum sich gegen die diese Roboter zu verteidigen.
In dem Restaurant wurden Kinder ermordet und in die Anzüge der Roboter gestopft. Ihre Seelen leben in diesen Robotern.
Er hat mir noch mehr über dieses Spiel erzählt. Es hat eine sehr intensive Hintergrundgeschichte.

Ich finde, dass das Spiel sehr unrealistisch und brutal ist. Es wurden Kinder ermordet, man muss sich gegen tödliche Roboter verteidigen. Das ist Gewaltverharmlosung, welche von unserem Land geduldet wird.
Auch ist es nicht nachvollziehbar wie Kinderseelen in Roboter hineinkommen sollen.
Es handelt sich um ein sehr jugendverderbendes und antichristliches Spiel.

Wie möchte man solch ein Spiel vor dem HERRen rechtfertigen?
Wird der Entwickler dieses Spiels im Schwefelsee ewige Qualen finden?
Wie soll ich dem Jungen klar machen, was dieses Spiel ihm antut?
Wie soll ich einem Klebstoffschnüffler erklären, welcher hier schon Unruhen stiftete, dass er dem Jungen dieses Spiel verbieten soll?
Ich habe leider nichts zu diesem Spiel bei "Allgemeines" oder "Der Pranger" gefunden.

traurig und wütend über noch mehr jugendverderbendes Videospielgut,
Herr Weiss

Kueste
Brettgast mit Maulkorb
Beiträge: 7
Registriert: Do 11. Feb 2021, 02:43

Re: Fünf Nächte bei Fredericks

Beitrag von Kueste »

Guten Abend Herr Weiss,
empört von der Brutalität und potenzieller Gottesfeindlichkeit eines Telespiels, welches ja auch eigentlich nicht ander zu erwarten ist, bei diesen GOTTlosen Telespieleherstellern, möchte ich ihnen zu Hilfe eilen.
Solche satanistischen Telespiele sind vor unserem HERRn, GOTT, nicht zu rechtfertigen. Ewig in der Hölle schmoren sollen jene, welche sich an diesen ohne redliche Hintergedanken ergötzen. Es gibt keine Begründung im Gottesbuch, ein solches Verhalten zu tolerieren! Doch strafen Sie nicht den Buben! Strafen Sie Ihren dümmlichen, klebstoffschnüffelnden Bruder, welche die Verantwortung über seinen Jungspund vor unserem HERRen vernachlässigt und ins Lächerliche zieht! Begleiten Sie den Jungspund ihres nutzlosen Bruders zum Gotteshaus und lassen Sie ihn von einem Priester inspizieren, ob ein Exorzismus notwenig ist! Bei einem solchen Telespiel ist es nicht unabdingbar, dass satanistische Rituale unterbewusst am Jungspund durchgeführt wurden! Vorsicht ist geboten! Der Teufel kann bereits vom Jungspund und vom Klebstoffschnüffler Besitz ergriffen haben!

Nur noch unser Retter und Erlöser Jesus Christus kann noch helfen! Begeben Sie sich umgehend mit der gesamten verkommenen Familie zum Gotteshaus und lassen Sie sie beichten! Christus wird sie von ihren Sünden befreien und sie auf den rechten Weg lenken! Ich werde für Sie und die Klebstoffschnüffler beten!

Terrorisiert von Angst um Ihr Wohlbefinden,
Hannelore von der Kueste ✝️

Benutzeravatar
Martin Frischfeld
Redlicher Lyriker
Beiträge: 1595
Registriert: Di 26. Sep 2017, 21:00

Re: Fünf Nächte bei Fredericks

Beitrag von Martin Frischfeld »

Herr Weiss,

Mörderspiele sind grundsätzlich des Teufels. Redliche Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen. Zuerst genannt werden muß "Töfter Asfaloths". Im Übrigen gibt es kaum einen Grund, sich solchen Zeitvertreib hinzugeben. Die uns vom HERRn geschenkte Zeit wissen wir nicht zu überblicken. Möglicherweise rafft uns morgen bereits die Koronaseuche dahin oder wir verschlucken uns und ersticken. Daher gilt es, die Zeit auf Erden so gottgefällig wie nur möglich zu nutzen! Der Heimrechner Ihres Verwandten gehört weggenommen! Den braucht der Bub doch kaum. Derzeit anfallende Schulkorrespondenz vermag man trefflich über den Briefverkehr zu regeln.

Daher erübrigen sich weitere Ausführungen zu dem von Ihnen beschriebenen "Spiel". Es reiht sich ein in die schier unendliche Schlange jugendgefährdender Heimspiele, die unsere Jugend mit ihrem Gift zu verderben suchen.

Kurz und knapp,
Martin Frischfeld

Antworten