0 Tage und 11 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Unzüchtige Bitte?

Prangern Sie unredliche Entdeckungen oder Geschehnisse an! Erstatten Sie Selbstanzeige!
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Rotzbengel Rüdiger
Löblicher Internatsknabe
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Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werte Gemeinde,

eine gar schwere Frage plagt meine Seele. Berichten muss Ich vom redlichen Jungen Julian, einem Knaben, der mit mir das Internat besucht - nun, besuchte, mag schon bald der korrekte Tempus sein. Der Julian verlässt das Internat demnächst mit einem Abschluss, der durchaus nicht zu verachten ist. Seine Zensuren sind gut, wenn auch nicht von solch herrausragender Natur, wie es die meinen sind, nein, nein, nein. Einzig im Wissen um die Tiere, welche auf der Arche Noah weilten, da weiß der Julian mehr als Ich; hat sie alle gelernt, ja, ja, ja.
Nun muss Ich gerechterweise sagen, daß jener Bub und Ich uns stetig gut verstanden. Ein Kumpaner gutergleichen, den jeder Knab gern um sich hat. Stets redlich, stets bemüht, die Aufgaben zu erledigen, die ihm zugetragen wurden. Ein Kumpane, mit dem man lustig auf den Bäumen herumklettern, und auch redlich zum Abendgebet niederknien kann. Doch nun, zwei Wochen bevor er das Internat verlassen wird, kam er zur Abendstunde auf mich zu, und frage mich da, ob Ich bereit wäre, ihm gerne "beim Ausziehen zu helfen". Sapperlot, da war Ich ganz plötzlich wie zur Salzäule erstarrt. Sollte ihm etwa diese essenzielle Fähigkeit fehlen? Konnte Ich mich doch alleine ausziehen, seit Ich zwei Jahre alt war, ja, ja, ja. Hörte Ich nicht unselige Geschichten ob homoperverser Jungen, welche da redliche Knaben zum Fallenlassen der eigenen Kleidung überredeten? Sapperlot, soll der stets redliche Junge Julian nun der Krankheit der Homoperversion erlegen sein? Ein grausiger Gedanke, ja, schlimm, gar furchteinflößend, nein.
Gar Hilfe suche Ich, jawohl. Will doch den Jungen Julian nicht an den Teufel verloren sehen, nein, nein, nein.

Um Hilfe bittend,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

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Martin Berger
Faust Gottes
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Martin Berger »

Werter Herr Rotzbengel Rüdiger,

bitte beruhigen Sie sich, zumindest vorerst. Da es im Knabeninternat zu Pirschsmitte redlich und züchtig zugeht, dafür ist der ehrenwerte Herr Direktor Straffler weit über die Ländergrenzen hinweg bekannt, ist kaum von einer Homoerkrankung auszugehen. Eher stünde die Vermutung im Raume, daß der Knabe Julian Sie darum bat, ihm beim Hinausschleppen seiner Habseligkeiten zu helfen. Da Sie noch bei Ihren Eltern wohnen, so Sie nicht im Internate sind, ist Ihnen diese Art des Ausziehens offensichtlich noch nicht bekannt.

Aber dennoch: Die Arche Internetz wäre der letzte Ort, an dem jemand flehentlich nach Hilfe sucht und ihm diese verwehrt wird. Deshalb sei Ihnen das Nachfolgende dringend angeraten: Sollten Sie auch nur den geringsten Verdacht haben, daß es im Internat zu Pirschsmitte zu homounzüchtigen Anbahnungen gekommen ist, müssen Sie umgehend Herrn Direktor Straffler informieren, der seinerseits sofort den zuständigen Sittenwart zu verständigen hat, bevor nach der Coronaseuche auch noch die Homoseuche in diesen ehrwürdigen Hallen um sich greift. :hinterfragend:

Zuversichtlich, doch nicht minder besorgt,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Opa Rauschebart
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Rotzbengel Rüdiger,

Ihre Vorsicht und Sensibilität gegen aufkeimende Homoperversion ist mehr als lobenswert.
Ich kann mich der Einschätzung von Herrn Berger nur in vollem Umfange anschließen.
Trotzdem: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste", wie man so schön sagt.
Hier eine kleine Liste von Fragen, die Sie beantworten sollten hinsichtlich Bub Julian:

Hat der Bube einen weibischen Tonfall angenommen?
Schminkt sich der Bube?
Stolziert Bube Julian mit weibischem Gang?
Trägt Besagter auffälligen Schmuck?
Trinkt der Bube aus Gläsern und Tassen mit abgespreiztem kleinen Finger?

Sollten Sie eine oder (GOTT behüte!) mehrere der Fragen mit ja beantworten müssen, dann ist höchste Vorsicht geboten!

Fragend und ratend

Opa Rauschebart
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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Berger,

Ihre Erkärung ließ mich an eine Stunde im Deutschunterricht denken, welche Ich da vor etwa einem Jahr wahrgenommen hatte. Der Herr Deutschlehrer, Herr Lindenstock, der lehrte uns da was von Wörtern, die - ob gleich geschrieben - verschiedene Bedeutungen haben können. Da sprach er vom Flügel als Klavier, ja auch als Teil vom Vogelgetier, oder vom Herrenhaus. Ja von Kiefern im Walde, von Kiefern im Kopfe. Mir scheint, das Wörtchen" Ausziehen" fällt ebenso in jene Kategorie. Wenn Ich mich nicht falsch erinnere, so nannte der Herr Lindenstock jenes semantische Phänomen ein Homonym, sapperlot! Da kann doch nur der Teufel am Werk sein!


Werter Herr Rauschebart,

Ihrem Vorschlag folgend, sinnierte Ich noch einmal über die vielen Zeiten, welche Ich da gemeinsam mit dem Jungen Julian verbrachte.
Eines Tages im vergangenen Herbst, da zogen wir in die Wälder, um Kuhjunge und Indianer zu spielen, ja, ja, ja. Da schminkte sich der Julian die Kriegsbemalung ins Gesicht, auf daß Ich ihn mit schniekem Hut und der alten Walther meines Großpapas bewaffnet durch das Laub jagen konnte. Geschminkt hat er sich also, der Julian, nein, nein, nein.
Einmal, da erwischte Ich ihn, wie er am Bache hockte, sich eine Kette aus dort gesammelten Bachmuscheln schnürte. Sapperlot, sagte doch, er würde seiner Schwester ein Geschenk machen, ja, ja, ja, solle Ich stillschweigen, bloß nicht dem Herrn Direktor von jener Muschelkette berichten, nein, nein, nein. Geschwiegen habe Ich, geschwiegen und geschwiegen wie ein schweigener Schweigemann. Oh weh, hätte dies mir ein Anzeichen sein sollen?
Mag der Junge Julian wahrhaftig von der Homoseuche befallen sein?

Die Tür verbarrikadierend,
Rotzbengel Rüdiger
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Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

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Opa Rauschebart
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Rotzbengel,

gleichwohl das Schminken des Weibsvolks dem HERRn ein Greuel ist (s. Jes.3,16-26) ist das kindliche Indianer-Schminken eine mindere Sünde, die mit ein paar Rohrstockhieben einfach abzugelten ist. In eine ähnliche Richtung geht das Fasenachtbrauchtum, solange die Verkleidung als keusch angesehen werden kann. Auch das kindliche Kettenmachen Julians als Geschenk für seine Schwester ist dann kein Hinweis auf Homoperversion, solange er sie heute nicht trägt.

Beschwichtigend

Opa Rauschebart
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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werte Herren,

zum Glücke meines gar, ja zum Glücke der Gesundheit des Jungen Julian, verblieb dieser doch unverändert knorke, ja, ja, ja. Trat Ich doch zum gestrigen Abend stramm und willig zum Zimmerchen des Buben, wo er da frohlockte ob meiner Hilfeleistung, dicke Kartons mit Klamotten drin, der alten Bibel sowie doch auch jede Menge Indianerschminke, alte Messekerzen und seine Panflöte aus dem Internate zu tragen, Hurra, wie nett von mir, wie vorbildlich. Auch waren da jede Menge Besitztümer seines Schwesterleins, welche er da hilfsbereit im Internat aufbewahrte, solch freundlicher Junge. War da noch die Muschelkette, schnafte hohe Schuhe, ja auch fröhliche Sommerkleider mit Blumen drauf, ei, ei, ei, welch netter Bub, der Julian.
So kann Ich nun glücklich verkünden, daß sich jener Junger frei der Homoseuche weiterhin bewegen mag, wie schön.

Die Tische zum Karfreitagsmahl deckend,
Rotzbengel Rüdiger
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Martin Berger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Martin Berger »

Werter Herr Rotzbengel Rüdiger,

was müssen da meine von der Geißel getroffenen Augen lesen? Panflöte, hohe Schuhe und Sommerkleider? :huch:

Bitte schalten Sie nur, wenn Sie von Herrn Direktor Straffler zuvor geohrfeigt wurden, damit Sie sehen, daß Panflötenspieler ausschließlich homopervers sind: Panflötenspiel

Ich fürchte, daß der Bengel akut vom Leibhaftigen höchstselbst bedroht wird, weswegen auch das Internat zu Pirschsmitte in höchster Gefahr ist. Eilen Sie also umgehend zum Direktor, damit dieser den offensichtlich dringendst erforderlichen Sittenwart mit dieser Causa betrauen kann. :hinterfragend:

Sich der Verharmlosung wegen Vorwürfe machend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Berger,

der Junge Julian sagte da freudig grinsend, jenes Flöteninstrument, mitsamt Kleidern und Schuhen, würden seinem Schwesterlein gehören, ei, ei ei. Bewahrt sie für sie auf, die Weibersachen, ja, ja, ja.

Werde Herrn Direktor Straffler fragen, warum der Bub der Schwester Kram im Internat bewahren darf. Sind ja eigentlich angewiesen, keine fremden Besitztümer zu horten, nein.

Zu Herrn Straffler eilend,
Rotzbengel Rüdiger
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Walther Zeng
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Walther Zeng »

Rotzbengel Rüdiger,

langsam mache ich mir doch Sorgen um den Zustand des sonst so löblich erscheinenden Internats.
Wenn der Herr Direktor nicht einmal die Kontrolle über Gegenstände hat, die auf den Zimmern aufbewahrt werden,
dann gibt es möglicherweise noch mehr sündhafte Vorkommnisse.
Wird Alkohol getrunken?
Spielen die Buben am Abend mit Waffen?
Gibt es politisch extreme Tendenzen?
Werden sog. Schwarze Messen abgehalten?
Sind vielleicht einige Gören unter den Knaben?
Werden sechsuelle Handlungen praktiziert?

Das Schlimmste vermutend
Walther Zeng
"Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen," AT Mose 3/19

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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Herr Zeng,

sapperlot, selbstverständlich wird Alkohol getrunken. Nach einem anstrengenden Tag mit uns Rasselbandenknaben sei dem Lehrstab das wohlverdiente Feierabendbier redlichst vergönnt, ja, ja, ja.
Mit Waffen wird nicht gespielt, mit Waffen wird hantiert. Aufgrund meiner vorbildlichen Leistungen im Unterricht, ist es mir erlaubt, mit meiner schnaften Armbrust das satanische Vogelgetier von den redlichen Apfelbäumen fernzuhalten, das sich da gemeinhaft an den Früchten des Internats gütlich tuen möchte.
Von Politk verstehe Ich nichts, nein, nein, nein. Mein Herr Vater sagt, Ich soll redlich die CDU wählen, wenn Ich denn eines Tages ein schnafter Mann mit Krawatte und Wahlschein bin, der wählen darf, Hurra, wie schick.
Satansmessen und Weiber haben ja kaum etwas in einem katholischen Internat zu suchen, meinen Sie nicht?
Was soll denn dieses Wort bedeuten, das Sie da geschrieben haben? "Sechsuelle"; sagt mir nichts, nein, werde sogleich den dicken alten Wörterbuchschinken aus dem Regal hieven, um da nachzulesen, ei, ei, ei, lernen, lernen, immer wieder lernen, Hurra.

In die Bibliothek eilend,
Rotzbengel Rüdiger
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Martin Berger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Martin Berger »

Walther Zeng hat geschrieben:Wenn der Herr Direktor nicht einmal die Kontrolle über Gegenstände hat, die auf den Zimmern aufbewahrt werden,
dann gibt es möglicherweise noch mehr sündhafte Vorkommnisse.
Werter Herr Zeng,

dies sind in der Tat schreckliche Erkenntnisse, die dieser Tage zum Vorschein kommen. Ist womöglich Herr Direktor Straffler nicht mehr in der Lage seiner Aufsichts- und Fürsorgepflicht nachkommen? Wenn homoperverses Treiben geduldet oder schlimmstenfalls gar, GOTT bewahre, gefördert wird, ist dieser Herr natürlich nicht mehr tragbar. :hinterfragend:

Wie sich eine verantwortungsvolle Aufsichtsperson verhält, kann man sich beispielsweise im Film Vollmetalljacke (unredlich: Full Metal Jacket) ansehen. So wie bei redlichen Kontrollen unerlaubte Krapfen gefunden werden würden, kämen auch Pornographiehefte, raubmordkopierte Mörderspiele oder eben auch Weiberkleidung oder eine auf Homoverseuchung hinweisende Panflöte zum Vorschein.

Bislang war ich der Meinung, daß Herr Direktor Straffler seiner Aufgabe gewachsen ist. Möge GOTT es geben, daß es sich lediglich um eine Verkettung unglücklicher Zufälle und Mißverständnisse handelt und es nicht zu grob fahrläßigen Pflichtversäumnissen kam, die nur in einer sofortigen Entlassung und Neubesetzung des Schulleiterpostens münden können.

Entsetzt ob der Zustände in Pirschsmitte,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Engelbert Joch
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Engelbert Joch »

Herr Zeng,
Wo denken Sie hin und was unterstellen Sie dem Internat?
Herr Straffler weiß von alles, was im Internat passiert und nicht passiert, schließlich führt er dieses wie ein straffes Regiment.
Ich kann nichts Verwerfliches erkennen, es gab nie homoperverse Handlungen.
Herr Straffler wird den Bub zur Rede stellen und Konsequenzen ziehen, so sie denn nötig sind, da bin ich mir sicher, jawohl!

Engelbert Joch
Im Katholizismus und im Kaiserreich liegt die Zukunft Europas!

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Walther Zeng
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Walther Zeng »

Werter Herr Joch,

ich habe nur Fragen gestellt, denn aus meiner bescheidenen Erfahrung kann ich behaupten,
wo ein kleiner Eiszapfen aus den Wasser ragt, könnte ein Koloß unter der Oberfläche sein.
Aufgrund der Antworten des lieben jungen Herrn Rüdiger entnehme ich,
daß es wohl notwendig ist dort einmal nach dem Rechten zu schauen und evtl.
bei Notwendigkeit den Herrn Direktor zu unterstützen.

Meinen Rohrstock habe ich schon einmal geölt und eine taugliche Schutzausrüstung
kommen lassen.

Die Gartenspritze mit Desinfektionsmittel füllend
Walther Zeng
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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Unzüchtige Bitte?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werte Herren,

nach einer umfangreichen Bestandaufnahme des Internatszuständigen Sittenwarts kann Ich Ihnen nun Rückmeldung ob der Situation geben, ei.
Nach einer mehrstündigen Vernahme unter Hilfestellung des Rohrstocks gestand der Junge Julian schließlich klagend seine gemeinen homoperversen Neigungen, nein, nein, nein, wie gemein.
Neben einer Platte der Krawallmusikantengruppe Rückstraßenknaben (unredlich. Backstreet Boys) fand man hinter einer losen Wandschlussleiste, welche der Perversling wohl selbst abgeschraubt hatte, ein Heftchen für schnafte Holzfäller, welches gefüllt war mit unzüchtigen Bildern nackiger Männer in dichten Wäldern, nein, nein, nein, will das nicht sehen, will nicht, nein.
Bin da noch ganz aufgebracht, nein; kann kaum schreiben, ei, ei, ei.
Der Junge Julian wurde unter Rücksprache mit seinen Eltern ohne Umschweife auf die Katholische Heilanstalt Bruchfriede in der schnaften Eifel geschickt, wo sich gelernte Echorzisten um den homokranken Lump kümmern werden, auf daß er da wieder geheilt wird und einst gar einem redlichen Weib den Platz am Herd zeigen kann, Hurra, wie schön.

Bin da sehr glücklich, daß die Erkrankung rechtzeitung entdeckt wurde, ja, ja, ja. Herr Direktor Straffler spricht, man wäre dem Schlimmsten grade noch von der Klippe gesprungen. Unklar ist, wo sich Junge Julian angesteckt hat. Ausgiebige Prüfungen zeigten, daß keiner der anderen Internatsknaben homolumpische Neigungen zeigt, nein, nein, nein, gar nicht, nein.Wohl vermutlich fing sich der Julian die Erkrankung beim Heimurlaub ein. Des Julians Vater, der Herr Mühlenstein, der wird die Heimatfreunde des Sohnes sämtlich ausgiebig prüfen, Hurra.

Soll Ihnen allen den Dank der Internatsleitung, sowie des Herrn Mühlensteins überbringen, ja, ja, ja. Dankbar ist man, dankbar, jawohl. Ohne die weisen Ratschläge der Herren Berger und Rauschebart hätte sich die Seuche wohl da noch ausgebreitet, sapperlot.
Soll die beiden Herren zum gemeinsamen Jagen zum September in der Internatsmark einladen, wo Herr Direktor Straffler im Herbst stets die freien Abende mit der Flinte und einer Flasche Zitterbüttler Starkrum verbringt.

Durch die Korridore tollend,
Rotzbengel Rüdiger
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