1 Tag und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

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Franz-Joseph von Schnabel
Ochsenbauer
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Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werte Herren,


seit der Mensch aus dem Paradiese vertrieben wurde, wird er von allerlei Plagen und Ungemach heimgesucht.


Symbolisiert wird dieses unlöbliche Schicksal seit jeher durch die vier apokalyptischen Reiter. Neben Krieg und Hunger, welche hierzulande nur noch die Älteren unter Ihnen, aus eigener Anschauung kennen, dezimiertem Seuchen so manche Generation unserer Ahnen.

Bild


In unserem töften Dorfe gemahnt die knorke Pestkapelle noch heute an eine jener Heimsuchungen. Damals vor vierhundert Jahren, überlebten von einst mehreren hundert Einwohnern, nur drei Dutzend.

Neben der Familie Schnabel, jene unseres Hufschmieds und die Vorfahren des schnaften Schankwirts Alois.


Doch unsere tapferen Ahnen dachten nicht an Resignation oder gar Aufgabe des töften Dorfes! Gemeinsam wurden die verantwortlichen Hechsen ermittelt und auf dem Dorfplatze verbrannt.

Nun gab es zwar nur noch zwei Dutzend Überlebende, aber die Seuche war überwunden und der Grundstein für unsere heutige, redliche Dorfgemeinschaft gelegt.

Dieses stringente Handeln sollten sich auch heutige Verantwortliche zu Eigen machen!


Eine Flasche mechsikanischen Bieres trinkend,

Schnabel

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Martin Berger
Faust Gottes
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Martin Berger »

Werter Herr Schnabel,

ich danke dem HERRn auf Knien dafür, daß er damals, als er eine knorke Säuberung mittels der Pest vornahm, Ihre Familie überleben ließ. Beinahe fühlt man sich an die Geschichte zu Sodom erinnert, in welcher auch nur wenige Menschen Gnade vor GOTT fanden, bevor jener Sündenpfuhl im Feuer- und Schwefelregen ein unrühmliches Ende fand. :hinterfragend:

Was nun die Seuche betrifft, von der aktuell alle soziale und asoziale Medien berichten, aber auch um Ihre Frage zu beantworten, die Sie im Fadennamen stellten: Es dürfte sich um Beides handeln, also sowohl um eine Herausforderung, als auch um eine Strafe. Die Herausforderung besteht wohl darin, daß jene Hechsenweiber und Zauberer, die dafür verantwortlich sind, schnellstmöglich gefunden werden müssen, bevor jeder mit der Krankheit infiziert ist. Freilich könnte der HERR auch einfach die Hechsen und Zauberer von der Erdescheibe tilgen, doch dies würde beim Menschen zu Faulheit und Trägheit führen. Eine weitere Herausforderung besteht wohl auch darin, daß man die Strafe GOTTes ohne einen Arztbesuch annimmt.

Zwei einfache Merksprüche:

Die Coronaseuche töfte ist,
ist man ein braver, guter Christ.
:kreuz1:

und

Den Arztbesuch, den lehn' ich ab,
selbst dann wenn ich Corona hab.
:kreuz1:

Gemeinsam mit Meister Wong eine Reise nach China erwägend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Berger,

in der Tat.

Statt planlos an Symptomen herumzudoktern, sollte man stets die Wurzel des jeweiligen Übels suchen und mit Stumpf und Stiel beseitigen.

Feuerholz sammelnd,
Schnabel

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Walter Gruber senior
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werte Herren,

für die Tiroler Transportwirtschaft stellen die Verzögerungen beim Verkehr über den Brenner ein gewisses Problem dar. Da wir uns nichts haben zuschulden kommen lassen, ist es eher eine Prüfung für uns als eine Strafe.

Es ist all das aber nicht mit der großen Pest von 1348 zu vergleichen, bei der an manchen Orten die Hälfte der Bevölkerung heim zum HERRN berufen wurde. Wenn möglicherweise zwei Prozent der Weltbevölkerung sterben, ist das vielleicht allenfalls als Warnung gedacht, von der Sünde und Gottlosigkeit abzusehen. Es ist ja bezeichnend, dass diese Seuche vor allem unter den Kommunisten grassiert!

Analysierend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Hinrich Hammerschmidt
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Hinrich Hammerschmidt »

Werte Herren,

gegen zünftige Hechsenverbrennungen zur Eindämmung verschiedener Übel ist nie etwas einzuwenden.
In diesem Falle aber wird allgemein das unredliche Schuppentier der Schuld verdächtigt.
Bei entsprechender Hitzeeinwirkung droht indes weiterhin keine Gefahr.
Bis auf weiteres gilt für redliche Christen also:

Das Schuppentier nur durchgegart
ist bekommlich und schön zart!


Eine Bestellung bei Meister Wong vor dessen nächster China-Reise aufgebend,
Hinrich Hammerschmidt
„Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig“
Wolfgang Schäuble, 2020

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werte Herren,

man soll nicht immer nur jammern, sondern auch die Schanzen sehen.

Meine Familie wurde erst durch redlichen Erwerb der Ländereien der Pestopfer und vor allem jenen der verurteilten Hechser, zum größten Grundbesitzer des löblichen Landkreises.

Wir blieben auch weiterhin dem Schmied und dem Wirt verbunden, deren Vorfahren im legendären Hechsenprozess die Beisitzer stellten.

Die gewaltigen Rinderherden von Horizont zu Horizont ziehend betrachtend,
Schnabel

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Martin Berger
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Martin Berger »

Franz-Joseph von Schnabel hat geschrieben:Meine Familie wurde erst durch redlichen Erwerb der Ländereien der Pestopfer und vor allem jenen der verurteilten Hechser, zum größten Grundbesitzer des löblichen Landkreises.
Werter Herr Schnabel,

es ist schön zu lesen, daß selbst dann die Güte des HERRn noch spürbar ist, wenn er in seinem heiligen Zorn viele Sünder von der Erdscheibe tilgt. Es wäre aber auch schade gewesen, wenn ganze Landstriche verfallen wären. Überaus löblich von den Schnabels, daß sie sich der Höfe, Wälder, Felder und Wiesen der Verstorbenen annahmen.

Sich fragend, ob denn all Ihre Ländereien in derselben Zeitzone liegen,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Berger,

ich bin nur ein bescheidener Bauer aus Bayern.

Auch sah ich mich gezwungen, im Zuge aktuell steigender Immobilienpreise, einen Teil der Ländereien, welche innerhalb des Bebauungsgebiets diverser Großstädte lagen, zu veräußern.

Nun ist meine Scheune bis zur Tenne mit Banknoten und Goldbarren gefüllt und ich weiß nicht, wo ich das Heu für den Winter lagern soll.

Den Neubau eines Geldspeichers erwägend,
Schnabel

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Gotteshammer
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Gotteshammer »

Sehr geehrte Herren,

unser künftiger Kanzlergehilfe und amtierender Bundesgesundheizminister, Herr Jens Georg Spahn, rief gestern zu einer gepflegten Massenpanik auf.

Die Deutsche Regierung rechnet wohl mit dem baldigen Beginn der finalen Zombie-Apokalypse.
Redliche Schaltung

Befinden uns am Beginn einer Epidemie“ – Deutschland rüstet sich gegen Corona
Nach neuen Infektionen wächst hierzulande die Sorge. Gesundheitsminister Spahn spricht vom „Beginn einer Epidemie in Deutschland“. Unternehmen rüsten sich.


Bild
Ist es das, worauf sich sogenannte "Prepper" seit langem vorbereiten?

Bedauernd, nicht dem Schützenverein beigetreten zu sein,
Hammer
Das beste Werkzeug ist nur Tand,
in eines tumben Toren Hand.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werte Herren,

weltliche Medien verbreitet, seine Heiligkeit huste bereits.

Droht nun gar eine führerlose katholische Kirche?
Das Schlimmste befürchtend,
Schnabel

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Martin Berger
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Martin Berger »

Werter Herr Schnabel,

wenn der HERR in dieser schweren Zeit den knorken Pontifex Maximus von der von Seuchen geplagte Erdscheibe abberuft, könnte dies bedeuten, daß auch das Verbrennen der verantwortlichen Hechsen nicht mehr nötig ist, da die Apokalypse ohnehin unmittelbar bevor steht. :verwirrt:

Das Weib auffordernd mir für den Tag des Jüngsten Gerichts das beste Hemd rauszusuchen,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Berger,

es besteht kein Grund zur Sorge.

Schließlich ist die katholische Christenheit mit dem bayrischen Reservepapst besser aufgestellt, denn je!

Selbst wenn der Argentinier kurzfristig unpäßlich sein sollte, steht der erfahrene Inquisitor, Herr Ratzinger, Gewehr bei Fuß.

Auf die Straße eilend um sämtliche Passanten mit Handschlag zu begrüßen,
Schnabel

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Gotteshammer
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Gotteshammer »

Sehr geehrte Herren,

im keuschen Kina befällt die Horrorseuche nun auch knorke Köter.
Sind nun die Nahrungsgrundlagen des Milliardenvolks bedroht?

Eine Katze beratend,
Hammer
Das beste Werkzeug ist nur Tand,
in eines tumben Toren Hand.

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Martin Berger
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Martin Berger »

Gotteshammer hat geschrieben:Eine Katze beratend,
Hammer
Werter Herr Gotteshammer,

Sie beraten Katzen? :hinterfragend:

Verwundert und nicht minder verwirrt,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Gotteshammer
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Re: Sind Seuchen GOTTes Strafe oder eine Herausforderung?

Beitrag von Gotteshammer »

Sehr geehrter Herr Berger,

die Seuchenprophylachse ist sehr wichtig.

Daher führen wir im redlichen Restaurant unseres Dorfkinesen regelmäßig Tiersprechstunden durch.

Als ehrenamtlicher Fleischbeschauer bin ich in jeder freien Minute beschäftigt.

Zur Pfefferminzsoße greifend,
Hammer
Das beste Werkzeug ist nur Tand,
in eines tumben Toren Hand.

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