1 Tag und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Zwei Rüpel demolierten mein Wegkreuz!

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Heinrich Hinkelstein
Brettgast mit Maulkorb
Beiträge: 6
Registriert: Sa 13. Jul 2019, 12:45

Zwei Rüpel demolierten mein Wegkreuz!

Beitrag von Heinrich Hinkelstein »

Werte Mitglieder dieser Gemeinde,

als ich gestern wieder einmal in den Keller gestiegen bin, um töfte Getränke für jenen löblichen Buschenschank
zu holen, bei dem ich angestellt bin, offenbarte sich mir ein verstörend schrecklicher Anblick.

Ich erwischte den örtlichen Müllerssohn, der gerade den Beischlaf mit seiner Schwester, unserem Schankweib, vollzog.
Als gebürtiger Passailer hörte ich schon öfters solche Geschichten, doch als ich meinen Blick weiter in den Raum
richtete sah ich etwas, das mich tief erschüttert hat. Unser redliches Wegkreuz, das wir zur Reparatur in den Keller gestellt haben,
lag zerbrochen am Boden.

Nun habe ich die Sorge, dass die besagten Geschwister das Kreuz zerstört haben. Unser Schankwirt hat das Weib schon in die Wüste
geschickt, bis jetzt hat der Müllerssohn nichts zugegeben. Da ich mir sicher bin, dass diese haschischgiftsüchtigen Jugendlichen
das Wegkreuz mutwillig zerstört haben, frage ich um Rat. Wie könnte ich den Müllerssohn dazu bringen, die Tat zuzugeben und finden
Sie Folter durch Daumenschraube und Streckbank zu übertrieben?

Dem Passailer Musikverein applaudierend,
Heinrich Hinkelstein

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Dr G A von Hagen
Gelegentlicher Besucher
Beiträge: 36
Registriert: Mi 4. Dez 2019, 12:27

Re: Zwei Rüpel demolierten mein Wegkreuz!

Beitrag von Dr G A von Hagen »

Depp Hinkelstein,

mal von Ihrer Planlosigkeit abgesehen; warum zur heiligen Mutter GOTTes kommen Sie nicht auf die Idee, die Gören, sobald Sie sie erwischen sofort ordentlich zu züchtigen? Hat der Klebstoffkonsum Ihren Verstand vertilgt? Sapperlot!

Natürlich müssen Sie sich den Rotzlöffel zur Brust nehmen, Ihn mit Weihwasser vollsprühen und mit dem Rohrstock verdreschen, spätestens, aber wirklich allerspätestens dann wird er schon reden.

War das verständlich genug?

Sich eines weiteren Kommentares enthaltend,
Dr. G. A. von Hagen
Und wenn ihr mir auch dann noch ungehorsam seid, so will ich euch noch siebenmal härter züchtigen um eurer Sünden willen (3 Mose 26:18)

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Franz-Joseph von Schnabel
Ochsenbauer
Beiträge: 9095
Registriert: Mi 20. Okt 2010, 16:46

Re: Zwei Rüpel demolierten mein Wegkreuz!

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Herr Hagen,

Ihr christlicher Eifer ist löblich.

Aber Herr Hinkelstein ward seit jenem Beitrag nicht gesehen und ich bezweifle, ob er für Ihren redlichen Rat empfänglich sei.

Hinweisend,
Schnabel

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Dr G A von Hagen
Gelegentlicher Besucher
Beiträge: 36
Registriert: Mi 4. Dez 2019, 12:27

Re: Zwei Rüpel demolierten mein Wegkreuz!

Beitrag von Dr G A von Hagen »

Werter Herr von Schnabel,

das ist mir bewusst, jedoch kann man es nicht gänzlich ausschließen und es ist nie zu spät aus Fehlern zu lernen. Ich musste meiner Pflicht als Christ einfach nachkommen.

Ich spreche aus Erfahrung; zu der Zeit, als ich selbst noch als Pfarrer tätig war, begingen zwei Gören gar in der Dorfkirche Beischlaf! Hätte man damals nicht sofort gehandelt und zur Rute gegriffen, dann wäre es erheblich schwerer gewesen, die Schuldigen nachträglich zu vollstrecken. Schließlich neigen Gören dazu, in alle Himmelsrichtungen zu verschwinden, sollte man Ihnen auf der Lauer sein.

Dr. G. A. von Hagen
Und wenn ihr mir auch dann noch ungehorsam seid, so will ich euch noch siebenmal härter züchtigen um eurer Sünden willen (3 Mose 26:18)

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Walther Zeng
Stammgast
Beiträge: 590
Registriert: Di 14. Jan 2014, 14:37

Re: Zwei Rüpel demolierten mein Wegkreuz!

Beitrag von Walther Zeng »

Werte Herren,

auch mir sind in letzter Zeit solche Geschichten zu Ohren gekommen.
Es ist ungeheuerlich.
Man muß aber das Übel bei der Wurzel packen.
Das bedeutet, man muß die verantwortungslosen Eltern mit allen rechtsstaatlichen
Mitteln für das zur Verantwortung ziehen, was deren verblödete Gören im Klebstoffrausch tun.
Da solche Eltern meist nur von Hartz4 leben, sollten sie zu 10000 Stunden gemeinnütziger Arbeit
verurteilt werden. So können sie ihren Hartz4-Satz behalten.
Die Gören selbst, da sie ja noch im schulpflichtigen Alter sind, dürfen unter Aufsicht des Küsters
die Bibel abschreiben, zuerst in Hochdeutsch, dann auch in Latein.
Hernach bieten sich noch "Faust" von Goethe oder "Das Kapital" von Marx zum Abschreiben an.

Durchaus auch moderne Literatur empfehlend
Walther Zeng
"Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen," AT Mose 3/19

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