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Wen der HERR hasst...

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Antrophos
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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Di 17. Okt 2017, 17:43

Werter Herr Gerbsel,
die Bezeichnung Drogenhüpfer verbitte ich mir energischst. Wenn ich mich geirrt, und die Bibel falsch interpretiert habe, was möglich ist, weil ich erst seit kurzem getauft bin, so ist dies kein Grund mich zu beleidigen!
Vielleicht würden Sie erklären wie es zu verstehen ist, dass Gott verschiedene Menschen hasst, wenn in Weisheit Kapitel 11 Vers 24 steht:
Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen. Vers 25 geht es noch weiter: Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre?
Vers 26: Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens.
Da nun aber zweifellos alle Menschen von Gott geschaffen sind , begreife ich es nicht wenn Sie sagen, dass Gott gewisse Menschen hasst.

Ich habe es so gelernt, dass Gott das Böse hast was jemand tut, nicht jedoch den, der es tut. Ich hoffe dabei nicht falsch zu liegen.
Ich bin keineswegs ein Ketzer, sondern bestrebt die Liebe Gottes zu erkennen.

Grüßend, sich verteidigend und bittend, seine Verteidigung nicht als Beleidigung aufzufassen,
Antrophos

Martin Frischfeld
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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 17. Okt 2017, 19:07

Werter Antrophos,

Johannes 3:36 hat geschrieben:Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.


Sie sehen also, die BIBEL stellt klar, dass die Gottlosen zerschmettert gehören. Ausgemerzt!
Lassen Sie sich indes nicht vom Subjekt Gerbsel irritieren. Ist er doch genau so neu hier wie Sie vermag er kein Urteil über Sie zu fällen, zumal dieser Trottel nicht mal das Wort "BIBEL" korrekt schreiben kann und neben diesem unverzeihlichen Patzer noch weitere peinliche Rechtschreibfehler seine Beiträge plagen.

Trottel Gerbsel,

beleidigen Sie gefälligst keine anderen Brettmitglieder als Ketzer nur weil diese irrige Bibelinterpretationen darlegen. Dies ist ein tolerantes Plauderbrett, merken Sie sich das! Arbeiten Sie lieber an Ihrer Rechtschreibung und halten Sie Ihre Aggressionen im Zaum. Im Übrigen muss man Ihnen aber wegen der "erneuerbaren" Energien Recht geben.
Allerdings liegt der Fehler bereits bei der Terminologie. Das Wort "erneuerbar" suggeriert hier eine Unendlichkeit der Energiequellen. Das ist falsch. Je mehr Wind wir der Erde entnehmen oder je mehr Sonne wir aus der Sonne entziehen, desto weniger ist davon vorhanden. Irgendwann würde keine Sonne mehr scheinen, kein Wind mehr wehen. Nur die GOTTgegebene Kohle und das redliche Uran oder töftes Öl bringen gute Energie. Sollte hier der irdische Vorrat irgendwann einmal erschöpft sein wird der HERR neue Kohlen, neue Strahlung und neues Öl für uns machen, Amen!

Auf christliche Weise vermittelnd,
Dr. med. Martin Frischfeld

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Di 17. Okt 2017, 19:31

Martin Frischfeld hat geschrieben:Werter Antrophos,

Johannes 3:36 hat geschrieben:Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.


Sie sehen also, die BIBEL stellt klar, dass die Gottlosen zerschmettert gehören. Ausgemerzt!
Lassen Sie sich indes nicht vom Subjekt Gerbsel irritieren. Ist er doch genau so neu hier wie Sie vermag er kein Urteil über Sie zu fällen, zumal dieser Trottel nicht mal das Wort "BIBEL" korrekt schreiben kann und neben diesem unverzeihlichen Patzer noch weitere peinliche Rechtschreibfehler seine Beiträge plagen.


Sehr geehrter Herr Doktor Frischfeld,
haben Sie Dank für Ihre Erklärung, ich sehe ein, dass es falsch war, Verse aus dem Zusammenhang zu reißen da die Bibel nur als ganzes wirkt.
Ich werde die Bibel zukünftig mit größerer Sorgfalt studieren.

Erfreut im Bibelstudium eine neue Erkenntniss anwenden zu können, durch die es unmöglich ist Widersprüche im Wort Gottes zu sehen,
Medizinschüler Antrophos

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon ragnarlotbrock » Mi 18. Okt 2017, 06:03

Knabe Antrophos,

Sie stellten nun schon zu genüge irgendwelche Zitate der Bibel zusammenhangslos in das keusche Plauderbrett, dies könnte man auch als Dosenfleischerei auslegen.
Sind Sie ein Fakir? Geben Sie es direkt zu, dann kann Ihre verlauste Seele noch vor dem Schwefelsee gerettet werden.

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Mi 18. Okt 2017, 14:05

Geschätzter Herr Lotbrock,

Gott bewahre mich , ich bin kein Fakir. Ich bin lediglich unerfahren was die Bibel anbelangt, deswegen nehme ich Belehrungen von erfahrenen Herren dankbar an. Ins Netz gestellt habe ich bislang nur Weisheit, 11,24-26, darüber dass dies unpassend war, hat mich Doktor Frischfeld ja bereits aufgeklärt.
Mit freundlichen Grüßen,
Antrophos

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon G-a-s-t » Fr 20. Okt 2017, 10:55

Werter Mensch!

Antrophos hat geschrieben:Ich habe es so gelernt, dass Gott das Böse hast was jemand tut, nicht jedoch den, der es tut. Ich hoffe dabei nicht falsch zu liegen.


Hätten Sie die Schriften wirklich redlich im Hinblick auf diese Frage durchforstet und nicht nur willkürlich Stellen herausgepickt, die in irgendwelchen Friede-Freude-Eierkuchen-Predigten aufgegriffen oder von Suchfunktionen nach Eingabe eines Stichwortes geliefert werden, dann nähme es mich doch sehr wunder, wenn Sie zwar Weish 11,24-26 gefunden hätten, nicht aber die im selben Buch drei Kapitel später folgende Stelle, welche haargenau auf Ihr Anliegen eingeht:

Weish 14,9
Denn Gott sind in gleicher Weise Frevler wie Frevel verhasst [.]


Es steht uns übel an, in Einzelfällen allzu genau darüber Bescheid wissen zu wollen, wen Gott haßt und wen nicht, aber daß es Menschen gibt, die Er haßt, steht außer Frage. Dies steht natürlich auch in keiner Weise mit Weish 11 im Widerspruch. Gott ist die Liebe. In 1 Kor 13, dem "Hohelied der Liebe", werden Eigenschaften der Liebe genannt. Tut denn Weish 14,9 irgendeiner davon Abbruch?

Mit verbindlichem Gruße
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

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Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Fr 20. Okt 2017, 14:44

G-a-s-t hat geschrieben:Werter Mensch!

Antrophos hat geschrieben:Ich habe es so gelernt, dass Gott das Böse hast was jemand tut, nicht jedoch den, der es tut. Ich hoffe dabei nicht falsch zu liegen.


Hätten Sie die Schriften wirklich redlich im Hinblick auf diese Frage durchforstet und nicht nur willkürlich Stellen herausgepickt, die in irgendwelchen Friede-Freude-Eierkuchen-Predigten aufgegriffen oder von Suchfunktionen nach Eingabe eines Stichwortes geliefert werden, dann nähme es mich doch sehr wunder, wenn Sie zwar Weish 11,24-26 gefunden hätten, nicht aber die im selben Buch drei Kapitel später folgende Stelle, welche haargenau auf Ihr Anliegen eingeht:

Weish 14,9
Denn Gott sind in gleicher Weise Frevler wie Frevel verhasst [.]


Es steht uns übel an, in Einzelfällen allzu genau darüber Bescheid wissen zu wollen, wen Gott haßt und wen nicht, aber daß es Menschen gibt, die Er haßt, steht außer Frage. Dies steht natürlich auch in keiner Weise mit Weish 11 im Widerspruch. Gott ist die Liebe. In 1 Kor 13, dem "Hohelied der Liebe", werden Eigenschaften der Liebe genannt. Tut denn Weish 14,9 irgendeiner davon Abbruch?

Mit verbindlichem Gruße
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Werter Herr Gast!

Ich will mich nicht gescheiter als Sie nennen noch will ich Ihnen widersprechen, doch müssen Sie mir, mit Verlaub, die Frage gestatten wie es sein kann, dass zwei Verse zueinander derart im Widerspruch stehen. Des Weiteren : Wenn Gott alle Frevler hasst, wer bleibt dann noch übrig? Wir alle tragen erstens die Schuld des Adam, zweitens : Sprüche 24, 16 " der gerechte sündigt 7 mal am Tag ".
Dann weiter in Johannes 8, 11 sagut Gott zu einer Ehebrecherin " auch ich verurteile dich nicht. " oder Johannes 12, 47 Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.
Nun bitte ich Sie mir Ihre Ansicht, Gott würde nicht alle Menschen lieben, etwas genauer zu explizieren.

Verwirrt die Bibel lesend und hochachtungsvoll grüßend, Antrophos

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon G-a-s-t » Sa 21. Okt 2017, 09:13

Werter Herr Anthropos!

Gottes Wort enthält keine Widersprüche. Zunächst steht in Weish 11, Gott liebe alles - folgt daraus, daß Er alle liebt? "Gott ist Liebe" (1 Joh 4,8) kommt einem hierzu vielleicht am ehesten in den Sinn. Eigenschaften der Liebe sind:

1 Kor 13,4ff.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.


Die Abscheu / der Haß Gottes gegenüber Frevlern tut keiner dieser Eigenschaften Abbruch, bleibt Gott doch auch in Seinem Haß unfaßbar geduldig mit den Frevlern und ermöglicht ihnen immer wieder, umzukehren. Sogar die ganz rettungslos Verlorenen werden nicht einfach ausgelöscht, sondern Gott stellt ihnen einen ihrer Verkommenheit angemessenen Raum zur Verfügung, nämlich die Hölle.
Vielleicht hilft der Vergleich mit einem Arzt in einer Notaufnahme, der ja auch, wenn er redlich ist, gegenüber völlig Unverbesserlichen, die immer wieder z.B. in volltrunkenem Zustand, aufgrund tretballbasierter Prügeleien oder mit Sportverletzungen eingeliefert werden und alle Mahnungen in den Wind schlagen, nur Abscheu empfinden kann, aber dennoch für ihre körperliche Genesung das Beste will und ihnen eine entsprechende Behandlung zukommen läßt.

Wenn Gott alle Frevler hasst, wer bleibt dann noch übrig?

Gute Frage - hier ist zu beachten, daß nach Gottes Maßstab alle Menschen in Frevler und Gerechte, schwarze und weiße Schafe eingeteilt werden. Von Zwischenstufen ist recht wenig die Rede. "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" sagt auch Christus, der alles, was er sagt, vom Vater hat. Welcher Seite die in seiner Nachfolge nach Gerechtigkeit Strebenden, aber doch auch allzu oft Abfallenden und Sündigenden letztlich zugerechnet werden, können und sollen wir aus heutiger Sicht nicht beurteilen. Je näher das zweite Kommen Christi rückt, desto deutlicher erweist sich nach und nach jeder Mensch als einer der beiden Seiten zugehörig. Das Gesagte lesen sie im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Mt 13,24ff.), in dem die Knechte aufgerufen werden, beides bis zur Ernte wachsen zu lassen, um nicht das falsche auszureißen, dann aber das eine in die Scheune und das andere ins Feuer kommen wird. Um diesen Reifungsprozeß herbeizuführen, hat Christus auch "nicht Frieden, sondern das Schwert" (Mt 10,34) auf die Erde gebracht. Am Ende wird - zu dieser Zuversicht gibt die Heilige Schrift Anlaß - neben dem Unkraut auch Weizen übrigbleiben. Zur Erntezeit macht bekanntlich auch das Auseinanderhalten keine Probleme mehr, auch wird dann niemand Anstoß daran nehmen, daß das Unkraut ins Feuer geworfen wird.

Sprüche 24, 16 " der gerechte sündigt 7 mal am Tag ".

Was ist denn das für eine Übersetzung??

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn!
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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » So 22. Okt 2017, 16:04

Geschätzter Herr Gast,
vorerst mal vielen Dank für Ihre ausführliche Erklärung! Nun " der Gerechte sündigt 7 mal am Tag" ist die Übersetzung nach Martin Luther. In der Einheitsübersetzung steht freilich er fällt 7 mal am Tag, dies ist jedoch sinngemäß das gleiche (Aussage eines Theologen ).
Heißt es nicht wörtlich " wer nicht gegen mich ist, ist für mich " ? Es wäre ein Unterschied, weil dann müsste man sich eindeutig gegen ihn aussprechen um in die Hölle zu kommen. In Ihrer Version verlangt Gott, dass wir uns klar für ihn aussprechen müssen um in den Himmel zu kommen. Und schließlich gibt und gab es Menschen die noch nie von ihm gehört haben, zum Beispiel Naturvölker. Die können doch nichts dafür, wenn sie nicht an ihn glauben.

Gestatten Sie mir bitte noch eine letzte Frage :
In Römer 9,18 steht "er erbarmt sich wessen er will und macht verstockt wen er will " heißt dies nun wir können uns gar nicht aussuchen ob wir umkehren und glauben weil er unser Herz nach belieben verändert? Wenn er also wollte dass ich sündige hätte er mich nie zum Glauben geführt? Wenn er will fällt jemand von ihm ab und tötet, oder wie ist dies zu verstehen? In diesem Fall könnte keiner selbst entschieden ob er Gott lieben oder hassen will. Ich habe Angst einmal Zweifel an der Gerechtigkeit Gottes zu bekommen und bitte Sie im Sinne der christlichen Nächstenliebe nochmals um Erläuterung.
Der Himmel und Erde erschaffen hat!
Einen schönen Tag des Herren wünschend,
Antrophos

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon G-a-s-t » Fr 27. Okt 2017, 17:21

Werter Mensch!

Nun " der Gerechte sündigt 7 mal am Tag" ist die Übersetzung nach Martin Luther.

Dann müßte ich dies dort doch auch lesen. Welche Version soll das angeblich sein?

In der Einheitsübersetzung steht freilich er fällt 7 mal am Tag

Falsch! Zum Henker, lesen Sie die Heilige Schrift, anstatt Fehlinformationen aus dritter Hand weiterzugeben!

Heißt es nicht wörtlich " wer nicht gegen mich ist, ist für mich " ?


Lk 11,23
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Lk 9,50
Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.


Es gibt wohl keinen großen Unterschied: Sie unterstellen ja, daß es Menschen in der Mitte drin gibt, die nicht "eindeutig" gegen Christus sind - über diese würde Lk 9,50 dann sagen, daß sie für Christus sind, auch wenn sie sich gar nicht eindeutig für ihn entschieden haben. Solche Menschen in der Mitte, die Sie sich vorstellen, gibt es aber auf lange Sicht nicht, wie wir bereits klärten. Da liegt Ihr Fehler.

In Römer 9,18 steht "er erbarmt sich wessen er will und macht verstockt wen er will " heißt dies nun wir können uns gar nicht aussuchen ob wir umkehren und glauben weil er unser Herz nach belieben verändert? Wenn er also wollte dass ich sündige hätte er mich nie zum Glauben geführt?

Wenn Er das wirklich wollte, könnten wir dem nicht widerstehen, jedoch wissen wir, daß Er dies nicht will:

Sir 15,11ff.
Sag nicht: Meine Sünde kommt von Gott. Denn was er hasst, das tut er nicht. [...] Feuer und Wasser sind vor dich hingestellt; streck deine Hände aus nach dem, was dir gefällt. Der Mensch hat Leben und Tod vor sich; was er begehrt, wird ihm zuteil.


Diese Entscheidung ist wohl das einzige, was Gott, ganz und gar uns zu überlassen beschloß.
"Verstockt machen" heißt nicht "zum Sündigen zwingen"! Wenn Gott jemanden verstockt macht, erschwert ihm dies, die richtige Wahl zu treffen, muß es ihm jedoch nicht unmöglich machen. Solche Verstockungen oder sonstige Benachteiligungen können als Konsequenz früherer Sünden oder auch ohne uns erkennbaren Grund erfolgen.

Koh 3,16ff.
Noch etwas habe ich beobachtet unter der Sonne: An der Stätte, wo man Urteil spricht, geschieht Unrecht; an der Stätte, wo man gerechtes Urteil sprechen sollte, geschieht Unrecht. Da dachte ich mir: Gott ist es, der den Unschuldigen wie den Schuldigen verurteilt. Denn eine bestimmte Zeit für jedes Geschehen und für jedes Tun gibt es (auch) dort. Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, dass Gott sie herausgegriffen hat und dass sie selbst (daraus) erkennen müssen, dass sie eigentlich Tiere sind.


Ehre sei Gott in der Höhe!
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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Sa 28. Okt 2017, 16:43

G-a-s-t hat geschrieben:Werter Mensch!

Nun " der Gerechte sündigt 7 mal am Tag" ist die Übersetzung nach Martin Luther.

Dann müßte ich dies dort doch auch lesen. Welche Version soll das angeblich sein?

In der Einheitsübersetzung steht freilich er fällt 7 mal am Tag

Falsch! Zum Henker, lesen Sie die Heilige Schrift, anstatt Fehlinformationen aus dritter Hand weiterzugeben!

Heißt es nicht wörtlich " wer nicht gegen mich ist, ist für mich " ?


Lk 11,23
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Lk 9,50
Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.


Es gibt wohl keinen großen Unterschied: Sie unterstellen ja, daß es Menschen in der Mitte drin gibt, die nicht "eindeutig" gegen Christus sind - über diese würde Lk 9,50 dann sagen, daß sie für Christus sind, auch wenn sie sich gar nicht eindeutig für ihn entschieden haben. Solche Menschen in der Mitte, die Sie sich vorstellen, gibt es aber auf lange Sicht nicht, wie wir bereits klärten. Da liegt Ihr Fehler.

In Römer 9,18 steht "er erbarmt sich wessen er will und macht verstockt wen er will " heißt dies nun wir können uns gar nicht aussuchen ob wir umkehren und glauben weil er unser Herz nach belieben verändert? Wenn er also wollte dass ich sündige hätte er mich nie zum Glauben geführt?

Wenn Er das wirklich wollte, könnten wir dem nicht widerstehen, jedoch wissen wir, daß Er dies nicht will:

Sir 15,11ff.
Sag nicht: Meine Sünde kommt von Gott. Denn was er hasst, das tut er nicht. [...] Feuer und Wasser sind vor dich hingestellt; streck deine Hände aus nach dem, was dir gefällt. Der Mensch hat Leben und Tod vor sich; was er begehrt, wird ihm zuteil.


Diese Entscheidung ist wohl das einzige, was Gott, ganz und gar uns zu überlassen beschloß.
"Verstockt machen" heißt nicht "zum Sündigen zwingen"! Wenn Gott jemanden verstockt macht, erschwert ihm dies, die richtige Wahl zu treffen, muß es ihm jedoch nicht unmöglich machen. Solche Verstockungen oder sonstige Benachteiligungen können als Konsequenz früherer Sünden oder auch ohne uns erkennbaren Grund erfolgen.

Koh 3,16ff.
Noch etwas habe ich beobachtet unter der Sonne: An der Stätte, wo man Urteil spricht, geschieht Unrecht; an der Stätte, wo man gerechtes Urteil sprechen sollte, geschieht Unrecht. Da dachte ich mir: Gott ist es, der den Unschuldigen wie den Schuldigen verurteilt. Denn eine bestimmte Zeit für jedes Geschehen und für jedes Tun gibt es (auch) dort. Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, dass Gott sie herausgegriffen hat und dass sie selbst (daraus) erkennen müssen, dass sie eigentlich Tiere sind.


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Geschätzter Herr Gast,
haben Sie Dank für Ihre Erklärung.
Ich unterstelle schon, dass es Menschen gibt die nicht eindeutig gegen Christus sind. Schließlich gibt es viele, zum Beispiel Naturvölker, die noch nie von ihm gehört haben.
Ich möchte mich noch in aller Demut dagegen verwahren, Informationen aus dritter Hand weiterzugeben. Ich lese die Bibel selber und ungestört. In meiner stehen die Verse so wie ich es gesagt habe.
Ihrem Lobpreis stimme ich mit ein.
Und Frieden den Menschen seiner Gnade!
Schöne Feiertage und gegebenenfalls schöne Herbstferien wünschend,
Antrophos

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon G-a-s-t » Fr 3. Nov 2017, 09:56

Werter Mensch!

Wenn Sie immer den vollen Beitrag zitieren, steigt der Speicherplatz- und damit auch Landschafts- und schließlich Stromverbrauch. Glauben Sie, ich möchte wegen solcher Angewohnheiten Ihrerseits ein weiteres Kernkraftwerk oder einen weiteren Windpark vor die Tür gesetzt bekommen?

Ich unterstelle schon, dass es Menschen gibt die nicht eindeutig gegen Christus sind. Schließlich gibt es viele, zum Beispiel Naturvölker, die noch nie von ihm gehört haben.

Gott offenbart sich in allen Seinen Werken. Jeder wird also auf Seine Existenz aufmerksam gemacht und es liegt am einzelnen, ob er diesen Umstand ignoriert oder die Konsequenz zieht, sich Gott zuzuwenden. Niemand kommt um diese Entscheidung herum, auch gibt es da langfristig keinen Mittelweg. Besagte Offenbarung erfolgt letztlich immer über den Mittler Christus, da alle Werke, welche von Gott künden, gemäß Kol 1,16 durch Christus und auf ihn hin erschaffen sind. Die Entscheidung ist also auch eine Entscheidung für oder gegen Christus. Wie es mit jemandem weitergeht, der sich für ihn entschieden hat, aber nichts von der Fleischwerdung des Wortes, seinem Tod für unsere Sünden und dem sich hieraus ergebenden allgemeinen Erlösungsangebot Gottes im Neuen Bund weiß, ist eine andere Frage, die der Eindeutigkeit der Entscheidung eines jeden keinen Abbruch tut.

Ich lese die Bibel selber und ungestört. In meiner stehen die Verse so wie ich es gesagt habe.

Von der Einheitsübersetzung gibt es nur die Ursprungsversion von 1980, ihre Übertragung in die "neue Rechtschreibung" sowie die fragwürdige Revision von 2017. In keiner kommt in Spr 24,16 "am Tag" vor! Wenn Sie anderes behaupten, dann nennen Sie die genaue Ausgabe!

Offb 22,18
Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.


Wort des lebendigen Gottes!
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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Fr 3. Nov 2017, 10:30

Werter Herr Gast,
Nun denn, was passiert mit dem der sich für ihn entschieden hat, und von der Fleischwerdung, der Erlösung und allem nichts gehört hat?
Und wie ich einzelne Teile des Beitrags zitieren kann, weiß ich leider nicht , wenn Sie die Güte hätten, es mir zu sagen, werde ich Ihrer Weisung folgen.
Hochachtungsvoll,
Antrophos

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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon G-a-s-t » Fr 3. Nov 2017, 18:24

Werter Mensch!

Offb 20,12ff.
Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen und die Kleinen. Und Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen. Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war. [...] Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.


Die Toten sind hier die, die nicht schon vorher tausend Jahre lang zur Herrschaft mit Christus kamen.

Wenn Sie die Zitier-Schaltfläche betätigen, erscheint zunächst der ganze Beitrag als Zitat. Da können Sie dann Teile herauslöschen, nur die "quote"-Befehle müssen stehenbleiben. Selbstverständlich darf hierbei nichts entstellt werden. Ggf. kann man Auslassungen durch "[...]" symbolisieren.
Im Grunde spricht es ja sehr für einen Mann, wenn er im Umgang mit Heimrechnern unbedarft ist.

Mit verbindlichem Gruße
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Re: Wen der HERR hasst...

Beitragvon Antrophos » Fr 3. Nov 2017, 18:43

Werter Herr Gast,
haben Sie Dank für Ihre Erklärung, ich war immer schon ungeschickt in informatischen Dingen.
Mit dankbarem Gruße
Mensch ( hoffentlich ist Antrophos nicht unredlich )


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