0 Tage und 21 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Heiden im Alltag

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

Moderator: Brettleitung

Freiherr
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Heiden im Alltag

Beitragvon Freiherr » Do 24. Jul 2014, 19:16

Liebe Gemeinde,
in meinem Alltag habe ich leider viel zu viel mit Heiden zu tun. Wenn es doch wenigstens die gute Sorte wäre, die sich bekehren lässt, statt sich der Frohen Botschaft von Grund auf zu verschließen.
Ich frage nun: was soll ich tun; ich weiß einfach nicht, ob es eine größere Sünde wäre, sie dafür zu bestrafen, um ihre Seele zu läutern, oder aber sie - in ihrer Unwissenheit - in den Schwefelsee laufen zu lassen.
um Antwort flehend
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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Heinz Dobermann » Fr 25. Jul 2014, 09:29

Ehrwürdiger Freiherr, welch löbliches Gedankengut Sie doch mit sich tragen, immer auf das Wohl der anderen (sogar Heiden) bedacht. JA, leider findet man nicht so viele, die einsichtig genug sind. Für die anderen hat unser HErr den freien Willen bereitgestellt, damit sie ihre Entscheidungen selbst treffen können. Und bedenken Sie bitte: Wie wollen Sie als Einzelner die Masse der Heiden bestrafen? Ich befürchte, Sie würden dabei verletzt oder gar schlimmeres werden. Also lassen Sie diese Leute auf ihrem Weg in den Untergang ziehen, wenn es guten Christen wie uns auch sehr schwerfällt.

Eine Träne wegdrückend

Heinz Dobermann
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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Freiherr » Fr 25. Jul 2014, 13:12

Werter Herr Dobermann,
Sie können sich nicht vorstellen, wie dankbar ich Ihnen für diese Antwort bin! Es wird mir zwar weiterhin schwer fallen, diese Tölpel ins offene Feuer rennen zu lassen, aber es nimmt mir eine große Last vom Herzen, dass die Gemeinde dabei hinter mir steht.
Frohlockend
Freiherr

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Levitikus » Fr 25. Jul 2014, 20:58

Werte Herren,

wenn ich mir so ansehe was Sie schreiben, muss ich sagen: Schämen Sie sich!
Wenn es doch wenigstens die gute Sorte wäre, die sich bekehren lässt, statt sich der Frohen Botschaft von Grund auf zu verschließen.
Ich frage nun: was soll ich tun; ich weiß einfach nicht, ob es eine größere Sünde wäre, sie dafür zu bestrafen, um ihre Seele zu läutern, oder aber sie - in ihrer Unwissenheit - in den Schwefelsee laufen zu lassen.
Wenn die Heiden das Wort Gottes so einfach akzeptieren würden, wären sie keine Heiden. Jemanden dem Satan zu entreißen ist keine einfache Aufgabe! Seien Sie nicht so faul und geben Sie nicht sofort auf! Es kann Jahre dauern die Sünder zu bekehren. Ein guter Christ scheut keine Mühen und hat keine Angst vor Gefahren im Kampf gegen den Teufel!
Ich befürchte, Sie würden dabei verletzt oder gar schlimmeres werden. Also lassen Sie diese Leute auf ihrem Weg in den Untergang ziehen, wenn es guten Christen wie uns auch sehr schwerfällt.
Schämen Sie sich! Jede Last, die Sie im Diesseits für den Herrn tragen, erfreut den Herrn und Sie werden im Himmelreich belohnt. Sie haben Angst und fürchten den Gottseibeiuns, sodass Sie dem Herrn nicht dienen wollen. Das zeigt mir, dass Sie die Menschen hassen und den Herrn nicht fürchten!
Lassen Sie von den Sündern nicht ab bis ihr Leib geschunden und ihre Seele geläutert ist!
Und bedenken Sie bitte: Wie wollen Sie als Einzelner die Masse der Heiden bestrafen?

Natürlich indem man sich einen nach dem anderen vornimmt! Und wenn Sie jetzt sagen wollen: "Das kann ich nicht!", dann bedenken Sie was der gute Herr Berger mir dereinst sagte:
Die Aussage "Ich kann nicht!" ist nur eine Ausrede und heißt nichts anderes als "Ich will nicht!".
Reißen Sie sich in Zukunft zusammen, immerhin sind Sie Christen und keine faulen Jugendlichen!

Keine Seele aufgebend,
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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Heinz Dobermann » Sa 26. Jul 2014, 09:36

Allerwertester Levitikus, Sie haben selbstverständlich recht. Mein Ansinnen war es, Bruder Freiherr aus seiner depressiven Episode herauszuholen, damit er uns nicht dauerhaft im Bekehrungskampf ausfällt und vielleicht ein oder zwei Heiden davonkommen. Derart löblich waren meine Gedanken, und jetzt bin ich ein wenig traurig, dass Sie das nicht erkannt haben. Ja. Ich schäme mich nun.

Den Kopf senkend.

Heinz Dobermann
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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Guenther H » Sa 13. Sep 2014, 09:18

Werte Herren,

Ich selbst kann von mir sagen dass ich zu jenen gehöre die sie Heiden nennen. Bin jedoch offen für eine konversation die mich zu einer konvertierung stimmen könnte

Hochachtungsvoll Guenther H.

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Johann Scholl » Sa 13. Sep 2014, 09:34

Werter Nachnamensloser,

wie sollen wir Sie verstehen, wenn Sie des geschriebenen Wortes nicht mächtig sind? Bitte üben Sie die Orthografie. Sodann stellen Sie bitte Ihre ketzerischen Fragen. Wir werden sie Ihnen gern beantworten und Sie so zu einem besseren Menschen machen.

Den Heiden belehrend,

J. Scholl
"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Herr_Friedrich » Sa 4. Okt 2014, 10:51

Liebe Diener Jesu,

nicht nur Heiden, auch Falschgläubige (etwa die Anhänger Mohammeds) leben in unserer Mitte. Wann hat der Eifer, den Glauben zu verbreiten, so stark nachgelassen, dass wir Christen nicht einmal mehr den Versuch machen, diesen Menschen das Licht zu bringen? Hat nicht Jesus selbst seiner Kirche den Auftrag gegeben, die frohe Botschaft ALLEN Menschen zu bringen?

Wann immer es geht, verwickle ich deshalb Kebap-Verkäufer, Kopftuchträgerinnen und Grün-Wähler in ein Gespräch über den Glauben.

Mit freundlichen Grüßen,

Herr Friedrich

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Heinz von Meyr » Sa 4. Okt 2014, 20:54

Werter Herr Friedrich,

wie Sie hier nachlesen können, ist es von besonderer Bedeutung, die Besitzer von Dönerbuden zu bekehren, da diese nach erfolgreicher Bekehrung ihren guten Draht zu den Jugendlichen nutzen werden, um diese zu bekehren.
Auch Kommunisten, Rechtsextremisten, Stusser (unredlich: Punker) und andere Ungläubige gilt es selbstverständlich zu bekehren.

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Siehe, glückselig der Mensch, den Gott straft! So verwirf denn nicht die Züchtigung des Allmächtigen. Hiob 5.17

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 25. Jan 2017, 20:17

Werte Herren,
die Bekämpfung verbrecherisch-dummen Heidentums war stets ein ernstes Anliegen des Bretts.
Oft wurden wir dafür gescholten oder gar verlacht.
Leider muß nun, hoffentlich nicht zu spät, auch die bislang untätige, Obrigkeit die Gemeingefährlichkeit jener "Esoteriker" eingestehen.
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Razzia gegen "Reichsbürger"
Nazi-Druide ruft zu Mord an Juden und Muslimen auf

Der selbsternannte Druide Burghard B. soll einer der zwei Verhafteten sein, die bei einer bundesweiten Razzia gegen "Reichsbürger" und andere Rechtsextremisten festgenommen worden sein sollen.
Bild

25. Januar 2017
Von: Tim Schulze
Die Polizei hat bundesweit eine Razzia gegen sogenannte "Reichsbürger" durchgeführt. Unter den Festgenommenen soll sich ein selbsternannter Druide finden, der seit Jahren rechtsextremistische Hetze verbreitet.
Burghard B. galt früher als Spinner. Der Mann ist ein selbsternannter keltischer Druide, nennt sich Burgos von Buchonia und ist angeblich vor 2500 Jahren als Neffe des Zauberers Merlin geboren worden. Dem bayerischen Rundfunk erzählte er mal, dass er bei Vollmond in den Wald gehe, um nackt seinen Kraftbaum zu umarmen.
Jetzt gehört der Druide Burghard B. zu sieben Rechtsextremisten, gegen die die Bundesanwaltschaft bundesweit eine Razzia durchführte. Sechs von ihnen sollen eine terroristische Vereinigung gebildet und Anschläge auf Juden und Asylbewerber geplant haben. Zwei von ihnen wurden festgenommen. Unter ihnen soll Burghard B. aus Schwetzingen in Baden-Württemberg sein. Bei den Razzien wurden laut Bundesanwaltschaft diverse Waffen, eine große Menge an Munition sowie Sprengmittel sichergestellt.
Vom Esoteriker zum Rechtsextremisten

Die Verbindungen zwischen heidnisch-esoterischen Kulten und rechtsextremer Ideologie sind kein Einzelfall. Immer wieder berichtet die Polizei davon, dass in der "Reichsbürger"-Szene viele sogenannte Rechtsesotheriker dabei seien. Das ist offenbar auch bei Burghard B. der Fall, der sich im Laufe der Jahre von einem harmlosen Esoteriker zu einem verschwörungstheoretischen Rechtsextremisten wandelte und sich der Reichsbürgerbewegung anschloss.

Allerdings sind die Verbindungen nicht zwangsläufig. Die sogenannte Bewegung der Neo-Druiden gilt als unpolitisch. Der Deutsche Druiden-Orden etwa hat sich der Toleranz und Hilfsbereitschaft verschrieben.

PHÄNOMEN UNTER DER LUPE
Was sind Reichsbürger und wie begründen sie ihre Thesen?
Burghard B. alias Burgos von Buchonia verbreitete seit langem auf seinem Profilen bei Facebook und auf dem russischen VK.com seine braune Weltsicht. Über seinem VK-Profil steht das Motto: "Mein Selbsterhaltungstrieb sagt mir, dass ich die Juden und Moslems vernichten muss, bevor diese meine Sippe oder meine Familie vernichten." Er hetzt gegen Linke, Bundeskanzlerin Merkel und verbreitet krude Verschwörungstheorien.
Reichsbürger lehnen die Bundesrepublik ab

Der Nazi-Druide postet auch die Propaganda der "Reichsbürger", denen er sich jetzt zugehörig fühlt. "Reichsbürger" lehnen die Bundesrepublik Deutschland und das Grundgesetz ab. In ihren Augen ist das Deutsche Reich nie untergegangen. Das VK-Profil von B. zählt immerhin 1500 Freunde, auf seiner Facebookseite bietet er sein Buch "NWO - No" für 50 Euro an (NWO steht für New Word Order, gegen die die Verschwörungstheoretiker ankämpfen wollen).
Die Razzia gegen Burghard B. und die anderen Verdächtigen galt vor allem der Beweissicherung. Ob Haftbefehl erhoben wird, entscheidet die Bundesanwaltschaft noch.

Den Rohrstock zückend,
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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Hagbard Celine » Do 26. Jan 2017, 15:28

Sapperlot! Wer hätte gedacht, dass das Natterngezücht derart zahlreich unter uns weilt. Man sollte es schnellstmöglich nach Taka-Tuka-Land deportieren!

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Kein_Benutzer » Do 9. Feb 2017, 22:49

Werte Gemeinde,
sie schweifen stark vom Thema ab wie ich bemerkt habe.


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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 9. Feb 2017, 23:24

Fräulein Niemand,
könnten Sie Ihre abstruse Feststellung ausführlicher begründen?
Erneut vor Esoteriknazis warnend,
Schnabel
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Exakt | 08.02.2017Der antisemitische Druide – Spurensuche in Sachsen-Anhalt
Der Druide Burgos - bürgerlich Burkhard B.: ein alter Herr mit Rauschebart und Umhang, unterwegs auf Mittelaltermärkten. Er ist harmlos. Denkt man. Aber der esoterische Mann im Keltenkostüm wurde inzwischen verhaftet. Bei einer Razzia in der vergangenen Woche in seinem Umfeld wurden Waffen und Sprengstoff gefunden. Der Gruppe wird vorgeworfen, Anschläge auf Polizisten, Juden und Muslime geplant zu haben.
Bild
"Druide"

Lichtspiel: Wie gefährlich ist "Merlins Nachfolger"?

Wie gefährlich ist "Merlins Nachfolger"?Burkhard B. tritt als Druide auf. Im Internetz verbreitet er rechte Hetze, forderte zum Mord auf. Nun wurde er festgenommen: B. soll der Kopf einer terroristischen Vereinigung sein.
EXAKT
Mi 08.02.
20:15Uhr
06:30 min
Burgos von Buchonia, so nennt sich Burghart B. aus Schwetzingen. Als keltischer Druide unterhielt er Besuchergruppen. So beschrieb er sich 2008 selbst: 2.500 Jahre alt und Neffe von Zauberer Merlin. - Ein Märchenerzähler, der seit einigen Jahren als übler Hetzer auftritt. Auf dem russischen Facebook-Pendant VK verbreitete er unverhohlenen Antisemitismus und forderte zum Mord auf: "Mein Selbsterhaltungstrieb sagt mir, dass ich die Juden und Moslems vernichten muss … Vernichte die, welche Du für Deine Feinde hältst … Schweineköpfe in jede Synagoge, Moschee und jede Dönerbude."
Politiker bezeichnete der Druide als Juden oder ihre Marionetten. Vor zwei Wochen wurde er in Brandenburg festgenommen. An mehreren Orten gab es Razzien. Der Vorwurf: Burgos soll der Kopf einer terroristischen Vereinigung sein, die Juden, Moslems und Polizisten umbringen wolle. Bei Burgos und einem Gleichgesinnten wurden Munition und Waffen gefunden. Nun sitzen beide Männer in Untersuchungshaft. Die Spuren des Druiden führen auch nach Sachsen-Anhalt. In einer alten Stallanlage in Querfurt, Ortsteil Zingst, trifft sich eine Gruppe von Esoterikern, die sich zu keltischen Festen versammelten. Druide Burgos hatte mit dem Gehöft Großes vor, berichtet Bewohner Stefan.
Der Burgos wollte hier ein Wehrdorf errichten. Irgendwelche Palisaden, Burggraben und was weiß ich alles. Keine Ahnung, was er sich da drunter vorgestellt hat. Aber das ist das, was sich andere Leute darunter vorstellen werden, wenn man das so sagt. Und die haben daraus halt ihr ideologisches Ding gemacht. War dann nicht mehr pragmatisch, sondern ideologisch und konnte demzufolge nicht funktionieren.

Stefan, Bewohner
Seit 2013 war Burgos von Buchonia immer wieder auf diesem Hof, beim so genannten Saustallprojekt, einer Baustelle. Das größte Zimmer war für den Druiden vorgesehen. Vor zwei Wochen ließ die Bundesanwaltschaft auch hier durchsuchen. Besitzer Karlheinz A. will nicht mit dem MDR reden. Der ehemalige Gastwirt ist seit Jahren mit dem Druiden befreundet, und selbst ein glühender Antisemit. Bei Facebook stellt er Juden eine Fahrkarte nach Jerusalem aus, ohne Rückkehrmöglichkeit. Was stört den Mann an Juden? Er sagt uns: wir sollten doch sehen, wem die Banken gehören. Und: der Druide sei ihm zu extrem geworden. Wenn man schon Anschläge begehen wolle, solle man sie nicht auf Facebook ankündigen. Diesen Ansichten steht auch der freundliche Stefan nahe. - Esoteriker, die einem fanatischen Antisemitismus anhängen, sind kein neues Phänomen, erklärt der Rechtsextremismusexperte David Begrich vom Miteinander e.V. in Magdeburg.
Antisemitismus ist ein integraler Bestandteil des rechten Randes der Esoterik-Szene. Dort sieht man sich ohnehin in einer Kampfsituation, die heißt: Kultur gegen Zivilisation. Die Zivilisation wird jüdisch identifiziert und Kultur wird deutsch identifiziert.

David Begrich, Miteinander e.V. Magdeburg
Auf einem Zeltplatz bei Querfurt soll Anfang September die terroristische Gruppe gegründet worden sein, ergaben die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Gegen sechs mutmaßliche Mitglieder und einen Helfer laufen Verfahren. Doch die Gruppe soll deutlich größer sein. An zwei Stellplätzen wohnten Burgos und seine Freundin bis Anfang Dezember. Jesus nannten ihn die Nachbarn, von denen aus Angst keiner vor die Kamera will. Nach der Festnahme des Druiden in Brandenburg beobachteten Anwohner, wie Unbekannte den Unterschlupf des Druiden ausräumten. Die Reifenspuren sind noch gut zu erkennen. Die Polizei war bisher noch nicht hier.
Burgos ist bestens mit der militanten Holocaust-Leugner-Szene vernetzt. 2015 besuchte er einen Prozess gegen Ursula Haverbeck, die immer wieder den Mord an den Juden bestreitet. Vorigen Sommer trat er bei Protesten gegen das Bilderberger-Treffen in Dresden mit dem mehrfach verurteilten Holocaust-Leugner Gerhard Ittner auf.
Burgos hat in Sachsen-Anhalt noch mehr Vertraute. Ein Hinweis führt von Querfurt in eine Ortschaft im Südharz. Versicherungsmakler Andreas H. kommentiert unentwegt in den sozialen Netzwerken, Antisemitismus ist bei ihm Tagesgeschäft. Zum Beispiel, Zitat: "Wo sind die Stuhlgang sechs Millionen toten Juden, wo, hört auf den Deutschen die Schuld ein zu reden. Die Juden haben diese Kriege verursacht." Steigender Zulauf für militanten Antisemitismus, der Experte David Begrich sieht darin ein Muster, das in Krisensituationen immer wiederkehrt.
Die offene Propaganda von Gewaltphantasien gegenüber Juden oder solchen Einrichtungen, die als jüdisch identifiziert werden, das kommt in Wellen immer mal wieder. Und ich glaube, das hat sehr stark mit dem Krisenbewusstsein auch in der Öffentlichkeit zu tun. Das ist einfach ein Ressentiment gesteuerter Reflex, sich solche Erklärungsmuster zurechtzulegen.

David Begrich, Miteinander e.V. Magdeburg
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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Martin Berger » Mo 17. Apr 2017, 09:40

Werte Herren,

so sehr ich das Osterfest aus verständlichen Gründen liebe, so sehr verachte ich die Heiden und ihre gottlosen Bräuche. So mußte ich gestern wie heute wieder unzählige Osternester zertreten bzw. deren unlöblichen Inhalt konfiszieren, die von gottlosen Eltern unter Bäumen, hinter Sträuchern und im Gras versteckt wurden. War ich bislang der Meinung, daß in unserer Gemeinde hauptsächlich anständige Christen leben, wurde ich eines Besseren belehrt. Ohne jeden Zweifel: Die Gottlosigkeit greift um sich.

Um den Kindern zu zeigen, daß Ostern kein dreckiges Heidenfest ist und gefällig der knorken Auferstehung unseres geliebten Heilands zu gedenken ist, habe ich gestern einen Hasen geschlachtet und ihn mit einem Schild mit der Aufschrift "Ich WAR der Osterhase" an meinem Gartenzaun gebunden. Etliche Kinder waren von meiner Aktion dermaßen begeistert, daß sie sogleich berichtenderweise heim zu ihren Eltern liefen. Hernach läutete unentwegt das Telephon. Da ich den ruhigen und besinnlichen Feiertag genießen wollte, zog ich das Kabel aus der Steckdose. Dies war insofern ungerecht, weil ich den Eltern so die Gelegenheit nahm, sich für meinen christlichen Einsatz zu bedanken, aber an einem Hochfest des HERRn soll im Hause Berger Ruhe und Stille herrschen.

Am Abend warf ich die konfiszierten Heidengaben auf einen Haufen und entzündete ein schnaftes Osterfeuer. Der liebliche, beißende Rauch stieg GOTTgefällig zum Himmel auf und war wohl auch aus kilometerweiter Entfernung noch zu sehen.

Besinnlich,
Martin Berger
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Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

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Re: Heiden im Alltag

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mo 17. Apr 2017, 10:44

Werter Herr Berger,
gut abgehangenes Hasenfleisch ist besonders wohlschmeckend.
Aber Sie sollten Ihren Braten durch Selbstschußanlagen schützen, damit Ihnen nicht Raubzeug zuvorkommt und Ihren Braten restlos vertilgt.
Ihrem Beispiel folgend,
Schnabel
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Heiko Maas


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