0 Tage und 7 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Richtige Bestattung?

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

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Opa Rauschebart
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Re: Richtige Bestattung ?

Beitragvon Opa Rauschebart » So 28. Okt 2012, 21:16

Taugenichts L!

Ihre Ansicht zur Form der Erde können Sie in dem entsprechenden Faden äussern.
Dort finden Sie ausreichend Beweise für deren Scheibenform. Wenn Sie fürderhin nicht in der Lage sind, die Suchfunktion zu verwenden, haben wir auch keine Verwendung für Sie in diesem Forum; wenn Sie verstehen, was ich meine!

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Richtige Bestattung ?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 2. Sep 2017, 10:33

Werte Herren,
das Problem der Entsorgung unserer lieben Verblichenen ist so alt, wie die Menschheit selbst.
Während man jenes Problem in manchen Kulturen vorwiegend als kulinarisches betrachtete, ersonn man anderenorts vielerlei Zeremonien im Zusammenhang mit der Bestattung.
Grabstätten wurden markiert und geschmückt.
Vermeintlich hohe Herrscher versuchten durch den Bau von Mausoleen verschiedenster Art, nachfolgenden Generationen in Erinnerung zu bleiben und dergestalt eine zweifelhafte Form der Unsterblichkeit zu erlangen.
Mancher vermeintliche Weltenherrscher ließ sich auch von dessen letzten verbliebenen Getreuen in einem Hinterhof mithilfe einiger Kanister eines Steinöldestillats einäschern.
Doch was bringt die Zukunft unserer doch so fortschrittlichen Gesellschaft, welche die Menschheit mit kulturellen Hochlichtern, wie Nasenringen, Milchdrüsen aus Silikon, Ganzkörpertätowierungen, RTL 2 oder Du-Röhre bereicherte?

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Freitag, 08:53
Auflösen statt Verbrennen: Beerdigungen sollen umweltfreundlicher werden

Beerdigungen sollen umweltfreundlicher werden
Bild: Resomation Ltd
Mit Hilfe der flüssigen Einäscherung kann ein Mensch ökologischer bestattet werden – auch wenn das Verfahren nichts für schwache Nerven ist.
Bild
Verschiedene Hochschulen und Start-ups experimentieren mit neuen Verfahren zur Entsorgung von Leichen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Bestattung: Auflösen statt Verbrennen"). Ziel ist es, toxische Chemikalien nach der Beerdigung vom Boden fernzuhalten – respektive bei der Verbrennung aus der Luft.
Leichen sind, so makaber das klingen mag, eine Belastung für die Umwelt: Sie enthalten giftige Stoffe, die beim Verwesungsprozess langsam in die umgebende Erde entweichen, etwa Chemotherapeutika oder Chemikalien wie Formaldehyd aus dem Einbalsamierungsprozess.

An der University of California in Los Angeles setzt man daher einen sogenannten Resomator ein. Er nutzt einen chemischen Prozess, der sich alkalische Hydrolyse nennt. Dabei löst sich der Körper mit Hilfe von Kaliumhydroxid oder Natriumhydroxid unter Beigabe von heißem Wasser auf. Der Energieaufwand ist deutlich geringer als bei einer Feuerbestattung.

Wenn der Prozess wie gewünscht funktioniert, ist das Endergebnis ein kleiner Haufen Knochen aus brüchigem Kalk. Diese können gemahlen und bestattet werden, wenn die Familie das wünscht. Alternativ können sie im Meer oder einem Ruhewald verteilt werden. Die Flüssigkeit, die bei dem Prozess entsteht, wird gefiltert und kann dann problemlos ins Abwasser entlassen werden. Implantate aus Metall oder Kunststoff können aus dem Resomator genommen und entsorgt werden – genauso wie Zähne samt Füllungen, die die Knochenmühle beschädigen könnten.

Die Idee für den Resomator ist nicht neu. Das Gerät, das an der UCLA steht, wurde von der schottischen Firma Resomation Ltd. entwickelt. Deren Chef, Sandy Sullivan, kam in die Branche, als er in den Neunzigerjahren für eine Firma arbeitete, die Maschinen herstellte, mit denen BSE-verseuchte Kühe entsorgt werden konnten – mit Hilfe eines ähnlichen Prozesses.



Sicherlich auch das ist eine Lösung. Aber muß man jenen Begriff aus der Alchemie derart wörtlich nehmen?
Ein paar Gelöste Grüne knabbernd,
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Re: Richtige Bestattung ?

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Sa 2. Sep 2017, 11:55

Höchstgeehrter Herr von Schnabel!

Als redlicher Zahnarzt, der sich nur aufgrund vielzähliger Teilzeit- und Nebenbeschäftigungen (Immobilienmakler, Gazettenausträger, Erntehelfer, etc.) über Wasser halten kann, steht mir glücklicherweise der Erwerb von chemischen Mitteln frei, was augenscheinlich zu manchen meiner Patienten durchgedrungen ist, Potztausend. In den letzten Monaten suchten mich vermehrt zahlungskräftige Kunden (meist Privatpatienten), welche die Beisetzung ihrer Familienangehörigen, Freunde oder einstigen Geschäftspartnern in töfter Säure einforderten, auf. Ich stehe der neuerlichen Entwicklung des Bestattungsmarktes jedoch ein wenig skeptisch gegenüber, denn immerhin steht mein (bislang noch) steuerbefreiter Nebenberuf als stadtbekannter Koch auf dem Spiel. :kreuz1:

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(Porträt meines Antlitzes mit Hut und Sonnenbrille; Zeichner unbekannt; vermutlich von Konkurrenzunternehmen in Umlauf gebracht)

Plastikwannen via Zwischennetz ordernd,
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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 2. Sep 2017, 12:29

Werter Herr Dr. Drechsler,
die Ihrerseits genannte Problemlösung in Säure ist, wenn Sie diesen starken Ausdruck gestatten, ein alter Hut.
Die gezeigte neuartigen Verflüssiger arbeiten umweltverträglich basisch, obgleich der Volksmund spricht: "Sauer macht lustig".
Ein Alka Seltzer schluckend,
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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Sa 9. Sep 2017, 16:18

Werte Herren,

Zu besagter Problemstellung ward neulich auch eine interessante Entwicklung bis an mein Ohr durchgedrungen:
In den Landen Italiens, speziell im Bereiche Silziliens, plegen es einige Patrone und einflussreiche Familien, in Ungnade gefallene Personen in schnaftem Beton zu bestatten. Bei den Betroffenen handelt es sich meist um Menschen, deren Lebensspanne sich ohnehin beträchtlich gen Ende neigte, da andernfalls Hohlmantelmeinungsverstärker diesen Prozeß katalysiert hätten. :kreuz2:
In Deutschland ist dieses Verfahren noch einzuführen. Die Fundamente des BER wären nach der Einarbeitung jener kompetenten Entscheidungsträger in Rekordzeit vollendet. :kuehl:

Es lockt den Nachbarshund in eine angrenzende Baugrube,
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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 9. Sep 2017, 16:32

Werter Herr Doktor,
in der Tat eine interessante Lösung. Zumal auch hier ein basisches Milieu zur Anwendung gebracht wird.
Angesichts maroder, rostender Autobahnbrücken in diesem unserem Lande, wird die Frage evident, ob knorker Kruppstahl weiterhin als Optimum der Bewehrungstechnik, Spannbetonbauwerke betreffend, zu werten sei.
Einen sauren Hering verzehrend,
Schnabel
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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Sa 9. Sep 2017, 16:54

Sehr geehrter Herr von Schnabel,

Orientiert man sich am Erhaltungszustand alter Bauten, wird offenbar, daß der Einsatz von Personen im Bauwesen unumgänglich ist. So halten die archaischen Pyramiden der Ägypter schon seit tausenden Jahren dem Zahn der Zeit stand, während hierzulande Brücken, Schihallen sowie Stadtarchive unter der Last einzelner ins Land gegangener Dekaden kollabieren. :verwirrt:
Im Falle der Ägypter zeigt sich das von Ihnen benannte basische Baukonzept: In Natronlauge behandelt und hernach sauber im Mauerwerk verfugt, halten Mumien die götzenhaften Bauten zuverlässig zusammen. Im Falle des BER bestünde in heutiger Zeit aber ein Interessenkonflikt, da sich Mumien sowohl als Bau- wie auch Brennmaterial eignen. Der Brandschutz wäre somit fraglich. :huch:

Unentschlossen, ob eine heidnische Mumie auf oder in den Scheiterhaufen gehört,
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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 9. Sep 2017, 17:07

Werter Herr Doktor,
das Problem des BER dürfte eher darin zu finden sein, daß Mumien die Planung, sowie die Bauleitung durchführten.
Konstatierend,
Schnabel
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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 9. Sep 2017, 21:22

Sehr geehrte Herren,

vor allem die älteren Bürger in unserer Gemeinde ziehen einigen Trost aus dem Abschnitt "Sterben in Jesus Christus" im Katechismus:
http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2O.HTM

Mich versetzt jene Schrift stets in gehobene Stimmung, verweist sie doch auf die großen Geheimnisse, welche uns nach dem Absterben des Leibes erwarten. Es ist vielleicht dem geehrten Herrn Dr. Drechsler zu empfehlen, den Sterbenden und ihren Angehörigen jene Absätze vorzulesen, damit sie sich freudig auf jene große Reise einstimmen können.

(Erfahrungsgemäß sind gut gestimmte Menschen auch eher bereit, größere Geldbeträge auszugeben.)

Dem eigenen Tod mit freudiger Erwartung entgegensehend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Marike K » Fr 22. Sep 2017, 19:03

Werte Herren,

wenn einer meiner Marienkäfer verstirbt, bekommt er ein knorkes Begräbnis im Garten.

Der Toten gedenkend
Marike Käfer

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Re: Richtige Bestattung?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 22. Sep 2017, 19:17

Fräulein Buchstaben,
wollen Sie dem Andenken unserer Verstorbenen spotten?
Totes Ungeziefer eignet sich hervorragend als Hühnerfutter.
Zum Verbannungshebel blickend,
Schnabel
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