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Mein sündiges Leben

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.
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Gottesfurcht
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Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Werte Gemeinde,

ich bin ein 24 Jähriger Mann und möchte beichten, denn ich habe gesündigt. Ich hoffe, das mir durch meine Beichte hier meine Sünden vergeben werden können.

Ich bin neu in diesem Forum und zu meiner Schande muss ich gestehen,das ich auch erst neu zu Gott gefunden habe.
Ich war schon mein ganzes Leben lang Katholisch, jedoch nur auf dem Papier, ich habe nie einen Glauben gelebt und mich nie danach gerichtet, weil ich keinen an Gott hatte. Ich ging fast nie in die Kirche, außer wenn ich musste. Stattdessen führte ich bis vor kurzem ein zutiefst unredliches Leben.

Meine erste Freundin hatte ich im Alter von 14, mit der ich zugleich wiederholt das Bett teilte. Mit ihr hatte ich die ersten unredlichen Erfahrungen in Sachen Sechs. Das ging 2 Jahre bis zu meinem 16 Lebensjahr. Wir trennten uns und ich lebte dann die kommenden 2 Jahre eigentlich redlich, machte einen guten Abschluss auf meiner Schule, begann eine Lehre im Büro, hatte mit keinem Mädchen Kontakt in der Zeit.

Mit 18 kamen durch die Freiheiten die ich nun erlangte, das unredliche Verhalten zurück. Es war meine wilde Zeit. Ich begann viel Alkohol zu trinken und auf Partys zu gehen. Immer wieder nahm ich dabei eine Frau zu Besuch nach Hause mit, die stehts auch über Nacht blieben und mit mir das Bett teilten. Bis zu meinem 20 Lebensjahr waren dies weit über 15 verschiedene Frauen. Mit keiner hatte ich eine Beziehung.

Mit 20 verliebte ich mich stark, wir kamen zusammen. Jedoch führte auch sie kein christliches Leben. So ging mein unredliches Verhalten mit ihr bis vor kurzem weiter.

Vor ein paar Monaten hatte ich einen sehr lebhaften Traum. Mir wurden im Traum sämtliche meiner Sünden aufgezeigt. Dieser wirkte sehr real für mich. Als ich dann neben meiner damaligen Freundin aufwachte, hatte ich ein zutiefst ungutes Gefühl. Ist sehr schwer zu beschreiben. Von da an habe ich mein Leben überdacht. Ich glaube mittlerweile, das das ein Zeichen an mich war, mein Leben schleunigst zu ändern bevor es zu spät ist. Ich verließ meine Freundin und fand daraufhin meinen Weg zur Kirche.

Ich weiß, das meine Sünden zahlreich sind. Vielleicht können sie auch niemals vergeben werden. Ich möchte trotzdem so gut es geht, nun ein redliches Leben führen. Leider habe ich wenig Erfahrung damit, wie man das richtig macht.

Ich bitte euch, liebe Gemeinde, mir dabei zu helfen, indem ihr mir Tipps und Ratschläge geben könnt. Ich weiß ich kann dies nicht verlangen und verdiene dies vermutlich nicht. Trotzdem möchte ich nun alles daran setzen, mein restliches Leben meinem Glauben zu widmen.

Für meine Sünden schämend.

Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Ergänzend möchte ich erwähnen, das ich mich beim schreiben wohl vertippt habe. Ich bin nicht 24 sondern 25, somit berechtigt ohne Aufsicht zu schreiben. Bitte verzeihen sie meinen Fehler.

Hochachtungsvoll

Gottesfurcht

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Opa Rauschebart
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Gottesfurcht,

richtig ists, wenn Sie hier freimütig Ihre Sünden offenlegen. Ihnen wurde offensichtlich die Gnade GOTTes zuteil, daß Ihnen im Traum Ihre Sünden aufgezeigt wurden.
Warum sollten Ihnen Ihre Sünden durch den Willen des HERRn aufgezeigt werden, wenn Er Ihnen nicht die Möglichkeit der Vergebung gäbe?
Es ist ein Zeichen des HERRn und Sie sollten tunlichst darauf hören!
Wenden Sie sich ab von jedweden Lastern und Todsünden. Suchen Sie Rat im stillen Gebet, bereuen Sie Ihre Sünden! Bedanken Sie sich beim HERRn, daß ER Ihnen Ihre Sünden aufgezeigt hat und tun Sie Buße.
Achten Sie peinlich darauf, daß Ihr zukünftiges Leben keusch, züchtig, GOTTESfürchtig und -gefällig ist, geprägt von wahrer Nächstenliebe.
Halten Sie sich strikt und fürderhin konsequent an die Gebote des HERRn und lesen Sie ausgiebig sein geoffenbartes Wort, die Bibel.

Gerne beichten Sie Ihre Sünden einem Priester, auf daß Sie Absolution erhalten mögen.

Für Ihre Zuversicht sei gesagt, daß selbst der Hl. Augustinus in jungen Jahren unholdiges Verhalten zeigte und darüber hinaus einen ausschweifenden Lebenswandel führte. Und sehen Sie die unendliche Gnade des HERRn! Augustinus wurde zu einem der höchsten Kichenväter und Glaubenstheoretiker der Hl. katholischen Kirche!

Hosiannah in der Höh'

Opa Rauschebart
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Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Hochgeehrter Herr Rauschebart,

vielen Dank für Ihre Antwort und ihre Anteilnahme an meinem Beitrag. Ihre Worte bedeuten mir viel, sie geben mir Hoffnung. Das es sich bei meinem Traum wohl um die Gnade Gottes handelt, ist mehr als ich mir jemals erhoffen konnte. Leider bin ich im Hinblick auf meine Tätigkeiten und Lebensgesaltung als Christ aufgrund weniger Erfahrungen immer noch verunsichert. Ich kann leider oftmals nicht entscheiden, was in den Augen Gottes richtig oder falsch ist, wie genau meine Lebensgestaltung auszusehen hat und welche Regeln ich für ein redliches Leben zu beachten habe.

Die Bibel ist aufjedenfall mittlerweile zu meiner täglichen Lektüre und meinem Lebensratgeber geworden. All dies was ich darin lese, berührt mein Herz und ich werde alles daran setzen, dies in meinem Alltag umzusetzen. Für die Idee, meinen Sünden noch einem Priester zu beichten danke ich Ihnen, auch dies werde ich so umsetzen und auf Absolution hoffen.

Die Gebote des Herrn werde ich aufjedenfall schonmal als meine Lebensgrundlage annehmen und befolgen. Desweiteren habe ich auch schon sämtliche Dinge in meiner Wohnung, die ich als unredlich empfinde, entfernt.

Mein nächster Schritt wird nun sein, Buße zu tun, wie Sie es vorgeschlagen haben. Können sie mir noch sagen, was in meinem Fall, die beste Art und Weiße wäre, Buße für meine ganzen Sünden zu tun?

Hochachtungsvoll mit vollem Demut

Gottesfurcht

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Opa Rauschebart
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Gottesfurcht,

die Bußauferlegung wird Ihnen der Priester, welcher Ihnen die Ohrenbeichte abnimmt, aufzeigen.
Ebenso wichtig ist selbstredend, daß Sie aufrichtig von Herzen bereuen. Dies offenbaren Sie dem HERRN persönlich in Gebeten, in welchen Sie IHN um Vergebung Ihrer Sünden bitten!
Darüber ist es mit Sicherheit eine gute Idee, wenn Sie von Ihrem Heimatort aus, den Jakobsweg zu Fuß durchwandern, bis zum Zielort Santiago de Compostela. Nutzen Sie diese Zeit zur beschaulichen inneren Einkehr! Beten Sie entlang des Weges und bitten um Gnade und Vergebung. Jeder Schritt, den Sie im Gebet tun, führt Sie einen Schritt näher an das Himmelreich.

Ihre Unsicherheit hinsichtlich dessen, was in den Augen des HERRn richtig und was falsch ist, kann ich ob Ihres bisherigen Lebenswandels verstehen.
Die Weisungen hierzu gab ich Ihnen bereits in meinem letzten Beitrag!
Bei dezidierten Fragen zum richtigen Verhalten können Sie gerne hier im Brett Fragen stellen, wobei Sie zuvor die Situation und Problemstellung schildern. Löbliche Nutzer sind immer gerne bereit, mit weisem Rat Ihnen zur Seite zu stehen, so lange sie davon überzeugt sind, daß es von Ihrer Seite aus auch ernst gemeint ist.

Sollten Sie hier allerdings fakirhaft mit Lügengeschichten aufwarten und uns Reue und Bußfertigkeit vorgaukeln, dann wird Ihnen der Schwefelsee gewiss sein.

Ratend und weisend

Opa Rauschebart
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Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Geehrter Herr Rauschebart,

ich Danke erneut für ihren Rat. Vorab möchte ich betonen, das es sich natürlich nicht um Lügengeschichten handelt und ich nichts vorspielen möchte. Ich hoffe ich gebe durch meine Aussagen keinen Grund zu der Behauptung.

Weiterhin bereue ich meine Taten wirklich von Herzen. Meine Gedanken kreisen ständig an das mögliche Fegefeuer, das mich aufgrund meiner Taten nach dem Tode erwarten könnte und was ich tun kann um dieses abzuwenden.

Für ihre Weisungen danke ich ihnen erneut, nun werde ich das Forum noch nutzen, um genauere Infos über eine christliche Lebensgestaltung zu erhalten und hoffe, dass die anderen Mitglieder dieses Brettes genauso verständnissvoll und hilfsbereit sind wie sie, hochveehrter Herr Rauschebart.

Hochachtungsvoll

Gottesfurcht

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Walther Zeng
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Walther Zeng »

Werter Herr Gottesfurcht,

Wenn Sie den o.g. Ratschlägen gefolgt sind, können Sie gern in einem zweiten Schritt Ihre
Ehrlichkeit beweisen, indem Sie eine durchaus nicht unbedeutende Geldspende an die Kirche leisten.
Wiederholen Sie dies monatlich und beginnen Sie damit, nicht lebensnotwendige Ausgaben einzusparen,
damit Sie den Spendenbetrag schrittweise erhöhen können.
Erst in diesem Tun wird der Herr die Wahrhaftigkeit Ihrer guten Vorsätze erkennen.

Am heutigen Abend mit einer Scheibe Brot, einem kleinen Stück Käse und einem halben Glas Wein zudrieden
Walther Zeng

Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Geehrter Herr Walther Zeng,


ich danke Ihnen für ihre Antwort. Jedoch ist es mir ehrlich gesagt nicht richtig schlüssig, warum ich Gott meine Hingabe inform von Geldspenden dan die Kirche beweisen muss? Viel lieber tu ich dies im täglichen Gebet, im lesen der heiligen Schrift, sowie in meinen Taten, indem ich mich gut zu meinem Nächsten Verhalte und nach Gottes Wort lebe.

Ich verdiene nicht viel Geld, somit bevorzuge ich es, meine Hingabe zu Gott in den oben genannten Schritten zu zeigen, was denke ich auch die bessere Wahl ist, um meinen Glauben zu festigen.

Trotzdem danke ich ihnen für ihre Antwort.

Hochachtungsvoll

Gottesfurcht

Franz Zweifel
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Franz Zweifel »

Werter Herr Gottesfurcht,
die von Herrn Zeng geforderte Geldspende hat nichts mit Eusebie zu tun. Sie würden nur Ihr Geld an eine Firma, welches die katholische Kirche leider nun mal ist, spenden. Sie würden mehr "Gottesfurcht" beweißen wenn sie Ihr Brot mit hungernden teilen. Auf unserer Erde gibt es Milliarden von Gläubigen, davon ca 2 Milliarden Christen (nicht nur Katholiken), der Rest von ca. 8 Milliarden Menschen glaubt an was anderes oder an garnichts. Es gibt nur einen Gott allerdings hat er verschieden Namen.

Denn es gibt nichts Gutes außer man tut es.
F. Zweifel

Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Geehrter Herr Zweifel,

ich muss Ihnen mit ihren Worten absolut zustimmen. Ich sehe die Kirche eher als Mittel zum Zwecke, Gott näher kommen zu können, jedoch nicht als Gottes Wort selbst. Dieses kann mir nur die Bibel geben. Weiterhin spende ich stehts kleine Beträge, meist an den Obdachlosen in meiner Stadt. Auch wirke ich finanziell öfters bei Maßnahmen mit, die hungernden Kindern zugute kommen. Ich würde von mir behaupten, meinen Mitmenschen, die Hilfe brauchen, viel zu geben, auch wenn ich selbst nicht viel besitze. Bitte verzeihen sie mir folgende Äußerung, ich werde jedoch nicht einer Firma, die vermutlich sowieso mehr als genug Geld hat, noch mehr Geld geben, obwohl ich selbst nicht viel habe und bereits viel an denen Spende, die es wirklich brauchen. Natürlich geht die Kirche trotzdem nicht leer bei mir aus. So gibt es ja schließlich die Kirchensteuer, wodurch die Kirche an meinem Gehalt jeden Monat mitverdient, was meiner Meinung nach dann auch mehr als genug ist.


Kürzlich laß ich eine stelle in der Bibel, die ich ganz passend finde. In Apostelgeschichte 17, 24 heißt es:

„Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.“

Ich denke damit sind Kirchen mitinbegriffen.

Weiter heißt es in 1. Korinther 3, 16:

„Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“

Eine Kirche repräsentiert nicht Gott, Gott ist nicht in einem Gebäude, auch nicht in einer Kirche, sondern er ist in jedem von uns.

Amen.


Voller Ehrfurcht gegenüber Gott

Gottesfurcht

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Walther Zeng
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Walther Zeng »

Sünder Gottesfurcht,

Sie sind durchschaut!
Auf unserem töften Plauderbrette sind Sie nur deswegen angemeldet, um listreich einen Weg in Erfahrung
zu bringen, auf dem Sie ohne Müh und ohne etwas hergeben zu müssen, dem Fegefeuer entkommen können.

Anstatt auf dem Felde zu arbeiten, sitzen Sie die Arbeitstage in einem Büro ab und von dem Geld,
welches Sie leistungslos beziehen, wollen Sie nichts abgeben.
Sie finden immer mehr Ausreden, um ein wahrhaft christliches Verhalten zu vermeiden.
Sie könnten ja auch täglich oder wöchentlich Brote beim Bäcker kaufen, um sie an die
ärmsten dieser Welt zu verteilen!
Vermutlich haben Sie aber keine Zeit dafür, weil es ja im klimatisierten Büro so schön ist.

Auf Kaffee und Kuchen verzichtend
Walther Zeng

Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Herr Zeng,

leider muss ich sie fragen, ob sie meinen Beitrag oben komplett gelesen haben? Ich erwähnte darin, dass ich serwohl mein Geld spende. Jedoch nicht an ein Unternehmen wie die Kirche, die sowieso genug Geld hat, sondern an denen die es wirklich brauchen, wie zb Obdachlose und arme Kinder in der 3. Welt. Weiterhin frage ich mich, wie sie aus einem Bürojob schließen, das ich ohne Leistung zu erbringen, mein Gehalt erwirtschafte. Haben sie jemals in einem Büro in der Verwaltung gearbeitet? Falls nein, wie wollen sie dies dann beurteilen können?

Ich bitte sie darum, künftige Beiträge von mir genau durchzulesen, bevor sie mir Anschuldigungen an den Kopf werfen, die schlicht falsch sind.

Freundlich hinweißend und einen schönen restlichen Sonntag wünschend.

Gottesfurcht

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Guenther Schwarzbart
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Guenther Schwarzbart »

Herr Gottesfurcht,

den Kirchen gehen die Einnahmen aus. Als angeblich geläuteter Christ müssten Sie das wissen.
Grund dafür ist übrigens Ihre ketzerhafte Generation!
So viele Ketzer zahlen keine Kirchensteuer. Fehlt nur noch, daß Sie uns noch die Rente vollends nehmen!
Da Sie aber noch nicht so lange auf dem rechten Pfad sind, sei Ihnen hier Nachsicht geboten. Belehren Sie sich und spenden Sie an das GOTTEShaus.

Auf eine verpflichtende Kirchensteuer hoffend,
Günther Schwarzbart

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Walther Zeng
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Walther Zeng »

Werter Herr Gottesfurcht,

die gesamte Bürotätigkeit könnte in einer Datenbank stattfinden, die von einigen Technikern, Programmierern und Admins betreut wird.
Nach einem Jahr könnte dann die Kanzlerin sogar entscheiden, daß der gesamte Datenmüll gar nicht mehr produziert wird.
Das hätte folgende Vorteile:
1.) Es gäbe genug Leute, um junge Bäume für unsere Wälder heranzuziehen, zu pflanzen und im Sommer zu wässern.
2.) Der Verbrauch von Papier und elektrischem Strom wäre geringer.
3.) Die Menschen wären glücklicher, würden freundlicher sein und wieder häufiger den Dialog mit Gott suchen.

Denken Sie einmal darüber nach, was Sie im Büro machen!
Sie schaffen doch nur Beschäftigung für andere Büroarbeiter, die ihrerseits wieder andere mit nutzlosem Papierkram
beschäftigen. Am Ende kommt dabei nur beschriebenes Papier heraus, welches auch noch aufbewahrt werden muß.

Zum Donner, lernen Sie einen Handwerksberuf!

Dringend empfehlend
Walther Zeng

Gottesfurcht
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Re: Mein sündiges Leben

Beitrag von Gottesfurcht »

Herr Schwarzbart,

wie bereits mehrfach erwähnt liegt das nicht an mir, weil ich die Kirchensteuer bezahle.

Herr Zeng,

ihre Erläuterung über eine Bürotätigkeit ist nicht stichhaltig. Ohne das Verwalten von Dokumenten und Papiervorgängen, ohne Buchhaltung usw würde jede Firma und jede Stadtverwaltung vollkommen unorganisiert absolut nichts mehr auf die Reihe bekommen. Weiterhin habe ich mich für einen Bürojob entschieden, weil ich im Gegensatz zu ihnen gerade da die Zukunft sehe. Falls sie es nicht bemerkt haben, herkömmliche Handwerksberufe sind immer mehr im Rückgang, es werden immer weniger Handwerker benötigt, da durch immer weiter fortschreitende Technologien, schritt für schritt Handwerker durch Maschinen ersetzt werden. Sehen sie sich mal in großen Unternehmen, wie zb Daimler um. Verglichen zu früher sind viele Handwerksberufe abgeschaft und durch Maschinen und Roboter ersetzt. Dagegen werden immer mehr Geschätsvorgänge digitalisiert, wodurch immer mehr Kräfte benötigt werden, die diese Vorgänge Steuern und somit im Büro arbeiten. Selbst in der Landwirtschaft findet dieser Fortschritt immer mehr statt. Dies ist langfristig die Zukunft, werter Herr Zeng und dies wird genau in die Richtung immer weiter fortschreiten. Dies mag für viele nicht nachzuvollziehen sein, die stehts einen Handwerksberuf ausgeübt haben, aber genau so sieht es aus, daher gilt es, vor allem in meinem Alter, eine Berufsrichtung zu finden die eine feste Zukunftsperspektive bietet. In eben dieser arbeite ich in der Verwaltung.

Ihnen erläuternd

Gottesfurcht

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