0 Tage und 7 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

Moderator: Brettleitung

Ameratia
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Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Beitragvon Ameratia » Mi 31. Mai 2017, 17:00

Sehr geehrte Christen, Brüder wie gleicherweise Schwestern,
vor geraumer Zeit entdeckte ich bereits einmal dieses Forum, seine kleine, aber durchaus feine Gemeinde wie auch die vielfältigen Themen, die sich mittlerweile hierorts zu versammeln gedenken. Weshalb aber melde ich mich sozusagen Vorort? Bin im Begriff, meinen Gedanken Form und Wort zu verleihen, obgleich bislang im Glauben lebte, mein Leben sei die Pein und doch Gegebenheit schlechthin? Letztendlich liegt mein Verlangen danach, meinen nicht allzu berauschenden Kummer kundzugeben, größtenteils darin, dass ich letztlich erst eine sagenumwobene Entdeckung erlebte, die mich schlicht und ergreifend nicht ruhen lässt, ganz gleich, wie sehr ich meine Mühen darin investiere, endlich erneut rasten und demzufolge genesen zu können.

Ich bin seit wenigen Jahren eine Esoterikerin, befasse mich in anderen Worten also damit, weshalb unsere Seelen wandern, ständig reinkarnieren und was für Möglichkeiten sich überhaupt außerhalb unserer gewöhnlichen Wahrnehmung zu präsentieren vermögen. Wie eventuell zu erwarten, habe ich durch meine zahllosen Versuche, kurzzeitig meinen Körper verlassen und die Astralwelt für eine gewisse Zeitspanne durchforsten zu können, nähere Information über mein Über-Ich erlangt - Dieses kann als ursprüngliches Ich deklariert werden, ist von daher somit die Kreatur, die ich erstmals stellte, bevor ich etliche Wiederbelebungen bis einschließlich heute erlebte. Interessanterweise handelte es sich bei mir früher allerdings nicht um eine schwächliche Wesenheit wie denn noch so vermaledeiten Menschen, dessen Rasse ich im Übrigen überaus verabscheue und obendrein abgrundtief hassen lernte, sondern tatsächlich um einen Engel, der in jungen Jahren nicht ausschließlich in den Gefilden der Hölle landete, dafür aber gleichzeitig von niederen Wesen erzogen und zeitgleich rückgratlos der eigenen Flügel beraubt wurde. Aus Sehnsucht, Hass und Zorn zugleich setzte ich eben jenes Anwesen in Flammen, meine Schwingen färbten sich sogleich schwarz und als anschließendes Resultat floh ich aus dem Gebiet, kehrte später sogar gewissenlos in den tiefsten Tiefen ein - Der Hölle und ihrem unweigerlichen Herrscher, Luzifer. Hilfsbereit und gleichermaßen freundlich wie er schien, akzeptiere er mich sozusagen als sein Kind, adoptiere mich und zog mich gewissermaßen auf, bis ich in meiner Ausbildung als Soldatin für den bevorstehenden Krieg zwischen Dämonen und Engeln fürwahr meinen Seelenverwandten fand, einen Engel gleichen Alters. Zwar begaben wir uns beidesamt kurzerhand auf eine wahnsinnige Reise in die höchsten Höhen, nachdem Luzifer auf einmal davon zu schwafeln begonnen hatte, mich zu ehelichen, jedoch wurde ich im Endeffekt erneut gefasst und so ereilte mich das Schicksal, vor ich dem zu flüchten versucht hatte - Wir heirateten, er züchtige und vergewaltige mich obendrein mehrfach, jedenfalls nach meiner bisherigen Schätzungen, konnte ich doch noch nicht jegliches Detail in Erfahrung bringen. Schlussendlich aber richtete er mich hin, zeichnete sich dafür verantwortlich, dass ich auf die Erde verbannt und als Mensch wiedergeboren wurde, die geächtete Kreatur, die mich ausschließlich Schmerz und Trauer im Anbeginn meines Lebens als unschuldiger Engel lehrte.

Weshalb aber denn jetzt mein stummer Ruf nach Hilfe? Wenngleich er mich regelrecht malträtierte, mich mit Gewalt meines Jungfernhäutchens entledigte und generell im nachtragenden Verlauf lediglich Sünde antat, empfinde ich heutzutage Gelüste für seine atemberaubende, geradezu charmante und zugleich überhebliche Wenigkeit, sehne mich nach diesen hinreißenden, wenn auch wohlmöglich schmerzerfüllten Nächten, die wir gemeinsam im gleißenden Mondlicht verbrachten...der Gedanke an seine wohlwollenden, mehr als nur sinnlichen und doch gleichzeitig groben wie auch rabiaten Berührungen wollen mir einfach nicht aus dem Kopf gleiten - Ich fühle mich schlichtweg besessen von ihm.

Kann man mir noch helfen? Mich irgendwie retten, aus diesem ewigen Teufelskreis holen, in dem ich bereits seit Jahrtausenden wehr- wie auch hilflos zugleich meinen Platz bekenne? Ist meine Wenigkeit denn wirklich dazu verdammt, sich nochmal in die Arme des Teufels zu begeben, wo ich doch schon so als gefallener Engel laut dem Herrn unermessliche Sünden begangen habe?

Ich bin äußerst interessiert daran, meine Fehler zu begleichen und dem Herrn darzubieten, inwiefern ich nach wie vor als reiner, irgendwo auch sanftmütiger, vermutlich aber längst vergessener Engel tauge.

Mit freundlichen Grüßen,
Ameratia, eine gefallene Engelin, die sich um die Güte des Schöpfers bemüht

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Benedict XVII
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Re: Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Beitragvon Benedict XVII » Mi 31. Mai 2017, 17:04

Frl. Ameratia,

selbstverständlich kann Ihnen geholfen werden.
Die Antwort auf Ihre Probleme lautet: Rohrstock.
Über mehrere Tage und Wochen hinweg und genau so lange, bis Ihre widernatürliche Lust zum Erliegen kommt.

Gehen Sie zu dem Pfarrer Ihrer Gemeinde, jener steht für eine regelmäßige Züchtigung sicherlich zu Verfügung.

Gerne helfend

Benedict XVII
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Re: Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Beitragvon Walter Gruber senior » Do 1. Jun 2017, 06:53

Sehr geehrte Dame,

wenn ich Sie recht verstehe, behaupten sie, ein gefallener Engel zu sein und regelmäßig mit dem Teufel Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Auch glauben Sie an die Reinkarnation, an die Möglichkeit, den Körper zeitweilig zu verlassen und vermutlich an eine ganze Reihe ketzerischen Blödsinn, wie er in der Esoterik-Szene verbreitet wird. Die Rettung besteht selbstverständlich darin, das alles zu vergessen und sich in der Heiligen Schrift und im Katechismus über die tatsächlichen Gegebenheiten unserer Existenz zu informieren, sowie unter Betreuung Ihres örtlichen Seelsorgers ein keusches und arbeitsames Leben zu führen, wobei Sie regelmäßig die Beichte ablegen und wenigstens am Sonntag die Messe besuchen müssen.

Bei der Durchsicht Ihrer Zeilen kam mir die Möglichkeit in den Sinn, dass Sie völlig verrückt sind. Hier kann, wie Herr Benedict schon geschrieben hat, der Rohrstock gute Dienste leisten, um völlig abgehobene und durchgeknallte (wie man heutzutage zu sagen pflegt) Personen wieder zurück in die Realität zu holen. Ganz verzichten müssen Sie künftig auf die Verwendung von Adjektiven, weil dies anscheinend ihren Verstand schwer beeinträchtigt.

Alles Gute wünscht Ihnen
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Beitragvon Schmerkal » Do 1. Jun 2017, 11:21

Ameratia hat geschrieben:Ich bin seit wenigen Jahren eine Esoterikerin, befasse mich in anderen Worten also damit, weshalb unsere Seelen wandern

Dumme Frau Ameratia!

Sie sollten schnellstmöglich umkehren, da sonst der einzige Ort, an den Ihre nach Schwefel stinkende Seele hinwandert, die Hölle sein wird.

Feststellend

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Re: Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Beitragvon Tuileries » Do 1. Jun 2017, 18:36

Ameratia hat geschrieben:Sehr geehrte Christen, Brüder wie gleicherweise Schwestern, blablablab up


Als Esoterikerin können Sie sich doch selber helfen.
Oder brauchen Sie noch Nachhilfe? Für einen angemessenen Energieausgleich wäre ich bereit die Nachhilfe zu leisten. Geht auch ohne persönlichen Kontakt.

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Re: Gibt es Hoffnung für mich? Verzweifelt...

Beitragvon Martin Berger » Do 1. Jun 2017, 20:17

Ameratia hat geschrieben:Ich bin seit wenigen Jahren eine Esoterikerin

Weib Ameratia,

was hat Sie dazu bewogen, Ihr Leben wegzuwerfen? :hinterfragend:

Selten kann ich Herrn Schmerkal zustimmen, aber in diesem Falle hat er absolut Recht. Sie beschreiten seit Jahren den breiten Pfad der Verdammnis, der schnurgerade ins ewige Feuer der Hölle führt. Und dennoch: Es gibt Hoffnung für Sie, denn Jesus Christus, der gute Hirte der christlichen Herde, sucht auch die schwarzen Schafe, also auch kriminelle Jugendliche, tumbe Weiber, verblödete Esoteriker und dreckige Franzosen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Doch lesen Sie selbst!
Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde? Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

Lukas 15,4-7

Halleluja, sogar für ein verkommenes Weib wie Sie gibt es noch Hoffnung,
Martin Berger
Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

Schalten Sie hier.
:kreuz1:


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