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Das Weib wird immer widerspenstiger

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

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Martin Berger
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Martin Berger » Sa 14. Jan 2017, 12:19

Walter Gruber senior hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Bartholin,

aus welchen Gründen Sie gegen die Gebote der Kirche und der guten Sitten bezüglich Ehescheidung verstoßen wollen spielt keine Rolle!

Werter Herr Gruber,

mag es sein, daß Sie diesen Faden nicht zur Gänze gelesen haben? Ich selbst war es, der Herrn Bartholin zur Scheidung geraten hat. Dies freilich nicht aus der Laune heraus, Hals über Kopf ein Bündnis aufzukündigen, welches der HERR gesegnet hat, sondern, wie es nicht anders zu erwarten war, getreu den Worten der Heiligen Schrift. Daß Ihnen Zweifel kommen, wenn ein Mitglied der Administranz einen Rat erteilt, läßt Schlimmstes befürchten. Mag es sein, daß Sie, ohne es gemerkt zu haben, vom Glauben an den HERRn abgekommen sind und bereits seit geraumer Zeit nicht mehr auf dem schmalen Pfad der Redlichkeit, sondern auf dem breiten Pfad der Verdammnis wandeln, der schnurgerade in die Hölle führt?

Bitte suchen Sie den Pfarrer Ihrer Gemeinde auf und beichten Sie Ihre Sünden. Irgendwas scheint mit Ihnen nicht zu stimmen. Womöglich mag allein ein Exorzismus Heilung verschaffen?

Es betet für Ihre hoffentlich noch errettbare Seele,
Martin Berger
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Walter Gruber senior
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 14. Jan 2017, 12:41

Geschätzte Herren,

es ist mir nicht etwa daran gelegen, wegen einer so geringfügigen Angelegenheit das Urteilsvermögen der Administranz in Zweifel zu ziehen. Jedoch halte ich mich stets an die Lebensregeln der Kirche, gemäß dem Spruch:
Die Kirche weiß schon, was das beste für mich ist!


Da ich das Hebräische überhaupt nicht, und das Lateinische und Griechische nur mehr sehr schlecht beherrsche, muss ich immer den offiziellen Auslegungen der alten Texte folgen. Da es um das Seelenheil des Herrn Bartholin geht, rate ich ihm dringend, einen katholischen Priester aufzusuchen und zu fragen,
ob das Verstoßen der Ehefrau nach mehreren Jahrzehnten und der Geburt mehrerer Kinder zulässig ist, wenn diese Unwillen bei der Erledigung der Hausarbeit an den Tag legt und ob er den Segen der Kirche erhält, eine Frau aus einem Katalog zu bestellen
.

Es scheint mir dies weit von der Lebenspraxis konservativer Katholiken abzuweichen. Letztlich ist es aber Herr Bartholin, der diese Entscheidung einst vor dem Richterstuhle des HERRN verteidigen muss!

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
Folgende Benutzer sprechen Walter Gruber senior ein keusches Amen! für den Beitrag aus: (Insgesamt 3):
PapyrusHerr GeigerKein_Benutzer
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Der Einsiedler
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Der Einsiedler » Sa 14. Jan 2017, 15:13

Werter Herr Gruber,

ich halte die Vorgehensweise von Herrn Bartholin für angemessen und hätte genau so gehandelt.
Schließlich gefährdet sein Weib das Seelenheil der Kinder.
Er selbst hat sich für die Familie aufgeopfert und die Knochen hingehalten. Da diese nun den jahrelangen Mühen Tribut zollen, braucht er kleine Hilfestellungen von seinem Weib bei der Verrichtung alltäglicher Dinge
Dies verwehrt ihm das alte Trampel.
Herr Bartholin hat also das Recht auf seiner Seite.

Klar Stellung beziehend

Karl-Heinz Mörz
Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut!
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt 23,29-33

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Hermann Lemmdorf
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Hermann Lemmdorf » Sa 14. Jan 2017, 20:25

Werte Herren,

auch ich sehe nichts Verwerfliches im Ansinnen des Herrn Bartholin. Neben der bereits vom Herrn Benedict aufgezeigten Stelle im 5. Mose möchte ich auch noch auf Matthäus 5,31 verweisen. Dort weist uns die HEILIGE SCHRIFT das Folgende.
Es ist auch gesagt: Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr geben einen Scheidebrief.

Wenn nun also die HEILIGE SCHRIFT zweimal die Scheidung von Mann und Weib beschreibt, ist diese doch nicht vollkommen ausgeschlossen. Betrachtet man dazu noch Matthäus 5,30, also den direkt vorangestellten Abschnitt, so ist der Herr Bartholin quasi zur Scheidung verpflichtet.
Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eines deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.

Nun steht mir als Lutheraner selbstverständlich nicht die Beurteilung des Katechismus der katholischen Kirche zu. Doch halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß der Heilige Stuhl löbliche Christen wie den Herrn Bartholin einfach so der Hölle überlassen würde. Noch dazu wo es sich bei dessen Weib um eine derart schändliche Person handelt, daß man wohl kaum von einer Katholikin sprechen kann. Denn eigentlich sprechen wir hier nicht von einer Scheidung, sondern wohl eher dem Wegwurf der ärgerlichen Hand.

Für den Herrn Bartholin auf ein redliche Lösung des Problemes hoffend,
Hermann Lemmdorf.
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon G-a-s-t » Mo 16. Jan 2017, 14:34

Werte Herren!

Ungeachtet erheblicher Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Herrn Bartholins Geschichte knüpfe ich an das festzustellende Interesse an einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den durch sie berührten Themen an.

Wie von den Herren Berger und Benedict bereits herausgearbeitet, dachte der Herr das Weib dem ihm dienenden Manne als ihm entsprechende Gehilfin zu. Nur dem ihm dienenden - ein solcher war Adam zur Zeit der Erschaffung Evas. Der Herr führt aus, was er beschließt, und pfuscht dabei auch nicht. Wenn ein Mann schwerwiegende Probleme mit seinem Weib hat, also solche, die sich nicht durch ein gesundes Maß an Zurechtweisung lösen lassen, sondern darauf hinauslaufen, dass das Weib seiner Funktion als Gehilfin nicht nachkommt und der Mann es nur noch als Problem sehen kann, kann das demnach letztlich nur daran liegen, dass sich der Mann in irgendeiner Weise von Gott abgewandt hat. Dann führt sein Weg sowieso in den Tod, wenn er nicht umkehrt, es hülfe ihm also auch nichts, ein ihm ergebenes und zuarbeitendes Weib zu haben, sondern wöge ihn nur in trügerischer Ruhe. Sogesehen ist es wenig überraschend und doch überaus dankenswert, wenn der Herr verirrte Männer aus ihrem Schlaf der Sicherheit reißt, indem er ihnen Weiber gibt, die keine Gehilfinnen sind, sondern mit denen das Leben zum Problem wird, bei alltäglichen Dingen wie dem Temperieren der Suppe angefangen, und ihnen so vor Augen führt, dass eine umso umfassendere Umkehr nötig ist, um nicht nur solche Banalitäten zu klären, sondern zum wahren Leben vorzudringen.

Kurzum, Herr Bartholin: Das Problem liegt da, wo es für Sie wohl am unangenehmsten zu suchen, jedoch am leichtesten zu finden und zu lösen ist, nämlich bei Ihnen!

Mt 5,31f.
Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.


Sie, Herr Bartholin, lieferten Ihre Frau dem Ehebruch aus. So schlimm steht es um Sie!

Walter Gruber hat geschrieben:Ein älterer Herr, der sich ein junges Ding aus einem Katalog aussucht, entspricht schwerlich dem Idealbild eines keuschen Christen.

Wie wahr! Durch biblische Argumentation wären Ihre korrekten Mitteilungen indes leichter an den Mann zu bringen.

Zu den weiteren Themen:

Martin Berger hat geschrieben:Wenngleich es sich bei Weibern um menschenähnliche Wesen handelt, ist der Begriff "Mensch" dem Manne und nur diesem zugestammt.

Walter Gruber hat geschrieben:Der fortschrittlichen Auffassung unserer Kirche zufolge, gibt die Frau durchaus als Mensch, wenn sie auch dem Range nach dem Manne untergeordnet ist:


Das ist von Sprache zu Sprache verschieden, im Germanischen war wohl Mensch=Mann, heutzutage umfasst „Mensch” in der Regel beide Geschlechter, das hat sich lange vor der „Emanzipation” eingebürgert. Auf eine definitive Festlegung zu dringen, liefe auf Wortgefechte hinaus, vor denen Paulus warnt. Indes tut Herr Berger natürlich gut daran, die im früheren Sprachgebrauch zum Ausdruck kommende Rangordnung zu betonen, darin dürften sich alle vernünftigen Menschen einig sein.

Bedenken Sie auch folgendes: In romanischen Sprachen gibt es auch heute nur einen Begriff für „Mensch” und „Mann” (italienisch uomo, französisch homme). Eigentlich heißt „uomo” nach wie vor „Mann”, das zeigt schon ein Gang auf eine italienische Bahnhofstoilette, hier hat allerdings vermutlich die Emanzipation dafür gesorgt, dass dieser Begriff oft als Sammelbegriff für beide Geschlechter aufgefasst wird und man in diesen Sprachen keine Möglichkeit mehr hat, unkompliziert und unmissverständlich nur von Männern zu sprechen. Wäre es im Deutschen ähnlich gelaufen, dann gäbe es den Begriff „Mensch” gar nicht und der Begriff „Mann” würde zwar eigentlich wirklich nur „Mann” bedeuten, würde aber allgemein so benutzt und verstanden, als umfasste er auch Frauen. Es wäre recht mühsam, in einer solchen Sprache den Unterschied zwischen Mann und Frau zum Ausdruck zu bringen. Danken Sie also Gott, dass er in unserer Sprache anders als in romanischen Sprachen durch die getrennte Entwicklung der Begriffe „Mann” und „Mensch” den Begriff „Mann” von der Emanzipation abgekoppelt und seine ursprüngliche Bedeutung erhalten hat.

Walter Gruber hat geschrieben:Wir Katholiken führen die Menschenwürde der Frau darauf zurück, dass auch sie eine unsterbliche Seele hat!

Unsinn. Und was heißt da „auch?” Weder von Männern noch Frauen ist irgendwo in der Bibel zu lesen, dass sie eine unsterbliche Seele haben. Der Mensch ist sterblich, somit ist dies auch von der Seele anzunehmen. Er lebt ewig (im Himmel oder der Hölle), da er nach seinem Tod von Christus auferweckt wird.

Walter Gruber hat geschrieben:Da ich das Hebräische überhaupt nicht, und das Lateinische und Griechische nur mehr sehr schlecht beherrsche, muss ich immer den offiziellen Auslegungen der alten Texte folgen.

Ein folgenschwerer Irrtum! Die Bibel ist vielfach ins Deutsche übersetzt worden. Lesen Sie sie! Ich empfehle die unrevidierte Einheitsübersetzung.

Die letzten beiden Punkte wären ggf. in einem anderen, passenden Faden weiterzudiskutieren.

Mit verbindlichem Gruße
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Walter Gruber senior
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Walter Gruber senior » Mo 16. Jan 2017, 22:05

Sehr geehrter Herr Gast,

zunächst ist Ihnen zu danken, dass Sie Matthäus 5,31-32 zitieren und damit belegen, dass für Herrn Bartholin das Verstoßen seiner Ehefrau und die Ehelichung einer Ukrainerin, welche er sich aus einem Katalog bestellt hat, nicht infrage kommt, da Jesus selbst es verbietet!.

Ihr Beitrag hilft also möglicherweise, einen Menschen davon abzuhalten, eine schwere Sünde zu begehen.

Was nun Ihre Ansichten betrifft, der Mensch habe keine unsterbliche Seele und die Bibel sei die alleinige Quelle des christlichen Glaubens, so lehne ich diese entschieden ab, da ersteres im Laterankonzil nach eingehender Prüfung zum Dogma erhoben wurde und letzteres widersprüchlich ist: Der Kanon der Schriften, die heute die Bibel ausmachen, wurde von den offiziellen Gremien der Kirche zusammengestellt, deren Autorität Sie ablehnen. Gleichzeitig folgen Sie den von ebendieser Kirche zusammengestellten Schriften mit großer Ernsthaftigkeit. Ebensogut könnten Sie mich einen unehrlichen Lügner nennen und gleichzeitig meine Beiträge als unfehlbare Wahrheit betrachten.

Kommt Ihnen übrigens nicht in den Sinn, dass Ihnen die subtilen Bedeutungen in jenen Texten entgehen könnten, wenn Sie alleine auf Übersetzungen zurückgreifen? Sie erwähnen, dass es ja verschiedene Übersetzungen gibt - ganz als würde dies den ganzen Sinngehalt der Heiligen Schrift plötzlich enthüllen.

Immerhin lehrte mich Ihr Beitrag, dass manche Protestanten offenbar die Unsterblichkeit der Seele leugnen. Es scheint mir dies in dieselbe Richtung zu gehen wie die Prädestinationslehre, welche den Freien Willen des Menschen leugnet.

Wir katholischen Christen begreifen die Kirche als eigentliche Leserin der Bibel. Die Weitergabe von Gottes Wort muss begleitet sein vom Heiligen Geist. So schreibt der Apostel Petrus:
2 Petrus 1,20 hat geschrieben:Bedenkt dabei vor allem dies: Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden; denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie von Ihrer Praxis des Christentumes als einer Form der Literaturkritik absehen und irgendwann in den Schoß der Kirche finden!

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon G-a-s-t » Di 17. Jan 2017, 16:16

Werter Herr Gruber!

Walter Gruber senior hat geschrieben:zunächst ist Ihnen zu danken, dass Sie Matthäus 5,31-32 zitieren und damit belegen, dass für Herrn Bartholin das Verstoßen seiner Ehefrau und die Ehelichung einer Ukrainerin, welche er sich aus einem Katalog bestellt hat, nicht infrage kommt, da Jesus selbst es verbietet!.

Seine Tat ist eine schwere Sünde, hätte er jedoch sein Weib behalten, wäre es womöglich durch seinen schlechten Einfluss immer weiter vom rechten Weg abgekommen und in der Hölle gelandet. Er hätte sich also genauso versündigt. Wer sich von Gott abwendet, gerät eben in solche scheinbar ausweglosen, durch eine Umkehr zu Gott jedoch lösbaren Situationen.

Immerhin lehrte mich Ihr Beitrag, dass manche Protestanten offenbar die Unsterblichkeit der Seele leugnen.

Wie kann er das? Ich leugnete sie im Übrigen auch nicht, sondern wies nur darauf hin, dass es keinen Grund gibt, sie anzunehmen und erläuterte, dass eher von einer sterblichen Seele auszugehen ist, ließ die definitive Antwort aber offen. Die vom fünften Laterankonzil in diesem Zusammenhang erwähnten Bibelstellen belegen nur, dass die Seele ewig existiert, nicht jedoch, dass sie unsterblich ist.
Bitte nutzen Sie bei weiterem Klärungsbedarf einen einschlägigen Faden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie von Ihrer Praxis des Christentumes als einer Form der Literaturkritik absehen [...]

Was soll das? Ich kritisiere die Bibel selbstverständlich nicht und behandle sie auch nicht als gewöhnliche Literatur.

Mit verbindlichem Gruße
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Martin Berger » Di 17. Jan 2017, 19:04

G-a-s-t hat geschrieben:
Mt 5,31f.
Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.


Sie, Herr Bartholin, lieferten Ihre Frau dem Ehebruch aus. So schlimm steht es um Sie!

Werter Herr Gast,

Sie sind in diesem Brette ein gern gesehener ebensolcher, sind Sie doch durch und durch ein löblicher Christ. Zuweilen mit einer etwas anderen Ausfassung, jedoch weit davon entfernt, als lausbübischer Störenfried und Unruhestifter zu gelten. Daß Sie kein Hanfgift, keinen Uhuleim oder andere Drogen konsumieren, ist jedem sofort ersichtlich.

Und doch: Sie scheinen nun einen Fehler gefunden zu haben, der keiner ist. Freilich: Die Beendigung einer Ehe ist ein schwerer Schritt. Selbstverständlich haben Sie Recht, wenn Sie, wie oben zitiert, aus dem Matthäusevangelium berichten. Allerdings verhielt sich Herr Bartholin bibelkonform, gab er doch seinem Weib einen Scheidebrief, wie im Buche Deuteronomium beschrieben:
Wenn jemand ein Weib nimmt und ehelicht sie, und sie nicht Gnade findet vor seinen Augen, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, so soll er einen Scheidebrief schreiben und ihr in die Hand geben und sie aus seinem Haus entlassen.

5. Mose 24,1

Diese Vorgehensweise hat, unabhängig von Matthäus 5,31-32, volle Gültigkeit, sprach doch unser aller Erlöser auch folgende Worte:
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Matthäus 5,17

Natürlich sollte eine Scheidung, da wird wohl ausnahmslos jeder Christ zustimmen, die Letzte aller sich bietenden Möglichkeiten sein.

Seit vielen Jahren glücklich verheiratet,
Martin Berger
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Kein_Benutzer » Di 17. Jan 2017, 20:35

Werte Gemeinde,

anscheinend sind Frauen so leicht austauschbar wie Sammelkarten. Respektieren sie die Frau!
Sie macht Ihnen essen, schenkt Ihnen Kinder und sorgt anscheinend dafür das sie ncihts machen müssen.
Außerdem denke ich mal...das sie Eva und Maria kaum respektieren!
Schämen sie sich nicht dafür??

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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Herbert Tarant » Di 17. Jan 2017, 21:08

Kein_Benutzer hat geschrieben:anscheinend sind Frauen so leicht austauschbar wie Sammelkarten.


Herr Benetzer,
Wohl kaum, Weiber haben nicht den Wert wie Sammelkarten, Letztere haben mehr Wert.

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Benedict XVII
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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon Benedict XVII » Di 17. Jan 2017, 21:34

Herr Benutzer,

Maria wurde vom HERRn auserwählt, nach einer unbefleckten Empfängnis Jesus Christus zu gebären.

Das Weib Eva hingegen brachte die Sünde über die Welt.
Worauf der HERR das Weib verdammte:
Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.

1.Mose 3:16

Eine direkte Folge der vom Weib über die Erdscheibe gebrachte Sünde war somit die Notwendigkeit der Unzucht: die Möglichkeit der unbefleckten Empfängnis wurde dem Menschen genommen, um für die vom Weib herbeigebrachte Sünde zu büßen.

Fakten darlegend

Benedict XVII
"Tatsächlich haben Frauen noch nie etwas gedacht oder gemacht, womit zu beschäftigen sich lohnt." (Jan Hein Donner, niederländischer Schachmeister)
"Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib berühre." (1.Korinther 7:1)

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Re: Das Weib wird immer widerspenstiger

Beitragvon G-a-s-t » Mi 18. Jan 2017, 15:16

Werter Herr Berger,

wenn Christus ausdrücklich sagt, wer sein Weib entlasse, obwohl kein Fall von Unzucht vorliege, liefere es dem Ehebruch aus, dann ist das so, und wenn er außerdem sagt, er sei gekommen, das Gesetz zu erfüllen, insbesondere also auch 5 Mose 24,1, dann heißt das, dass sich die beiden Aussagen nicht widersprechen, und es ist zu klären, warum nicht.

Beachten Sie dazu zunächst, dass in der Einheitsübersetzung Folgendes steht:

5 Mose 24,1ff. (Einheitsübersetzung 1980)
Wenn ein Mann eine Frau geheiratet hat und ihr Ehemann geworden ist, sie ihm dann aber nicht gefällt, weil er an ihr etwas Anstößiges entdeckt, wenn er ihr dann eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt, wenn sie sein Haus dann verlässt, hingeht und die Frau eines anderen Mannes wird, wenn auch der andere Mann sie nicht mehr liebt, ihr eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt, oder wenn der andere Mann, der sie geheiratet hat, stirbt, dann darf sie ihr erster Mann, der sie fortgeschickt hat, nicht wieder heiraten, sodass sie wieder seine Frau würde, nachdem sie für ihn unberührbar geworden ist.


Da steht nichts davon, dass der erste Mann sie fortschicken soll und im Recht ist. Sie benutzen anscheinend die Lutherbibel von 1912. (Am Rande gefragt: Was ist der Grund für diese Vorliebe?)

Wir stehen also vor dem in „Was ist die richtige Bibelausgabe?” angesprochenen Problem, das sich wie dort beschrieben lösen lässt. Die Lutherversion beginnt mit dem Wörtchen „wenn”, auch dort wird also keineswegs gutgeheißen, dass das Weib beim Mann keine Gnade findet, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, sondern es wird lediglich unter der Bedingung, dass dies so passiert, der Scheidebrief und das Entlassen gefordert. Ob es nun nach dem Gesetz gut ist, dass das Weib beim Mann keine Gnade findet, bleibt hier also offen und muss mit Hilfe anderer Stellen geklärt werden.

1 Mose 2,23f.
Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie heißen, denn vom Mann ist sie genommen. Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.


Wenn sie ein Fleisch sind, weist logischerweise jeder Makel, den der Mann an seinem Weibe findet, immer auch auf einen Makel an ihm selber hin und wir sind wieder bei dem, was ich Herrn Bartholin geschrieben habe. In Christus kann das Gesetz demnach erfüllt werden, indem das (nicht unzüchtige) Weib immer in der Gnade des Christus nachfolgenden Mannes bleibt, nicht, weil er ihm alles durchgehen lässt, sondern weil seine eigenen Mäkel geheilt werden, indem er sie der rettenden Gnade Christi anvertraut, und er deshalb auch keine solchen mehr am „Fleisch von seinem Fleisch” vorfindet, sondern von Gott mit einer ihm angemessenen Hilfe gesegnet wird. Und so passt alles widerspruchsfrei zusammen.

Behüt Gott
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Die Rolle des Mannes in der Emanzipation

Beitragvon G-a-s-t » Mi 18. Jan 2017, 15:37

Herr Benutzer! Werte Herren!

Außerdem denke ich mal...das sie Eva und Maria kaum respektieren!


Aber doch! Maria ist gebenedeit unter den Frauen, da sie sich als Magd des Herrn wusste und nach Seinem Willen lebte.

Sie erinnern mich allerdings an einen Punkt, den ich der allgemeinen Diskussion über die Probleme mit dem Weibe, wenngleich ich nicht sonderlich an ihr interessiert bin, doch hinzufügen wollte, weil er mir bislang kaum Berücksichtigung zu finden scheint:

Letztlich ist es ja im Rahmen des irdischen Geschehens allein der Mann, der dem Weibe Rechte gewähren oder versagen kann. Das Weib kann zwar dies und jenes wünschen, es kann keifen, zicken usw., aber es ist davon auszugehen, dass ihm in aller Regel die Tatkraft fehlt, Dinge gegen den Widerstand des Mannes durchzusetzen. Hinter Problemen von Männern mit Frauen stecken also immer eigene Probleme der Männer, welche natürlich letzten Endes auf Gottesferne zurückzuführen sind, das gilt im kleinen Rahmen wie in der Ehe genauso wie auf gesellschaftlicher Ebene z.B. für die Emanzipation, welche nach dem Gesagten als von Männern und ihrer kollektiven Gottlosigkeit verschuldete Plage einzustufen ist. Wollte man die Geschichte dieser unheilvollen Entwicklung nachvollziehen, - wofür ich mir keine Zeit zu nehmen gedenke, - so wäre sicherlich ein zu untersuchendes Stadium der Überhöhung des Weibes, welches freilich noch nicht die modernen Auswirkungen „weg von Herd und Familie” erkennen lässt, auch die antibiblische Überhöhung Mariens zur ewigen Jungfrau, Mutter Gottes und Himmelskönigin.

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