0 Tage und 16 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Kann ich Küster werden?

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

Moderator: Brettleitung

Maria Katherina
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Kann ich Küster werden?

Beitragvon Maria Katherina » Fr 14. Okt 2016, 13:11

Werte Gemeinde!

Ich benötige dringend Rat und bin leider nicht sicher, dass man mir in meinem privaten Umfeld weiterhelfen kann. Ich hoffe, dass ich bei Ihnen Hilfe finden kann!

Im vergangenen August ist der langjährige Küster unserer Gemeinde verstorben. Sein Tod traf mich zutiefst, da ich diesen Mann seit meiner frühesten Kindheit kannte und respektierte.

Nach meiner heiligen Erstkommunion habe ich den Ministrantendienst angetreten, da ich Gott für die Lieben und die Wärme, die ich erfahren durfte, danken und ihm dienen wollte.
Nach einigen Jahren hielt unsere Pfarrer mich für bereit die neuen Ministranten im Dienst in der heiligen Messe zu unterrichten. Es erfüllte mich mit großer Freude, dass unser Pfarrer mir eine solches Vertrauen entgegenbrachte und ich gab mir immer die größte Mühe die Kinder angemessen für den Dienst am Altar vorzubereiten.

Unsere Pfarrei ist nun auf der Suche nach einem neuen Küster aber noch konnte die Stelle nicht besetzt werden. Ich und einige weitere Ministranten haben deshalb in den letzten Wochen mitgeholfen, um unserem Pfarrer die Arbeit zu erleichtern. Nun hat er mich gefragt ob ich nicht das Amt des Hauptamtlichen Küster übernehmen möchte aber ich bin mir nicht sicher ob ich das Angebot annehmen kann. Von Seiten der Gemeinde kamen nur positive Rückmeldungen und alle sind der Meinung, dass ich den Dienst gewissenhaft und ehrfürchtig verrichten würde.
Mich machen die Wertschätzung und das Vertrauen sehr glücklich und offenbar sieht mich mein Umfeld der Aufgabe gewachsen aber ich möchte Sie hier trotzdem um ihren Rat ersuchen.
Denken Sie ich sollte dieses Angebot annehmen, obwohl ich eine junge Frau bin?

Hilfesuchend,
Maria Karherina

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Johannes Rosenkranz
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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Johannes Rosenkranz » Mo 17. Okt 2016, 07:24

Liebe Frau Katherina,

an sich spricht nichts gegen eine weibliche Küsterin, solange Sie einen Hut in der Kirche trägt. Ich würde in Ihrem Fall allerdings dringend von Ihrem Küster Engagement abraten, da Sie nichteinmal ihren eigenen Namen konstant gleichschreiben können. In Ihrem Profilnamen steht der Name Katherina . In Ihrer Signatur steht allerdings Karherina. Was soll, dass bedeuten? Haben Sie seit dem Sie sich hier registrierten umbenennen lassen oder sind sie ein dummes Weib das nicht einmal seinen eigenen Namen schreiben kann?

Erzünt über des Weibes Dummheit,
Johannes

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Maria Katherina » Mo 17. Okt 2016, 08:48

Werter Herr Rosenkranz,

Ich möchte Ihnen für Ihre Rückmeldung danken und mich für meinen Tippfehler entschuldigen, es wird nicht wieder vorkommen.
Allerdings würde ich Sie trotzdem gerne darauf hinweisen, dass ihre Rechtschreibung und Kommasetzung an einigen Stellen Fehler aufweist. Ich hoffe also, dass sie mir meinen einmaligen Schreibfehler verzeihen können.

Hochachtungsvoll
Maria Katherina

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Martin Berger » Mo 17. Okt 2016, 09:16

Herr Rosenkranz,

was geben Sie denn da für Ratschläge? Ein weiblicher Küster? Ja sapperlot, spinnen Sie! Weiber haben keinen höheren Kirchendienst zu verrichten. Wenn Weiber, um dem HERRn zu dienen, in der Kirche tätig werden wollen, können sie zum Putzfetzen greifen und den Kirchenboden wischen, die Kirchbänke abstauben und Blumenschmuck anbringen. Wenn Letzteres im Altarbereich geschehen soll, hat dies ein Weib selbstverständlich verhüllt und mit demütig gesenktem Haupt zu verrichten.

Den Weibern den rechten Platz zuweisend,
Martin Berger
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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Maria Katherina » Mo 17. Okt 2016, 13:37

Werter Herr Berger,

Ich kann Ihnen Unmut nachvollziehen und respektiere ihre Meinung, allerdings besteht in unserer Gemeinde das Problem, dass es zu wenige Männer in den Hauptämtern gibt, geschweige denn in den Ehrenämtern.
Bei uns werden bereits viele Dienste auch von Frauen übernommen, zum Beispiel als Lektor, Kantor oder Kommunionhelfer. Das wäre nicht notwendig, wenn sich mehr Männer zum Dienst in der Kirche berufen fühlen würden aber bedauerlicherweise ist dies nicht der Fall und so bleibt es den Frauen überlassen für einen feierlichen Gottesdienstablauf zu sorgen.
Ich verstehe, dass dies nicht mit ihren Ansichten übereinstimmt aber leider muss ich nochmals darauf hinweisen, dass es im Falle meiner Gemeinde keine Alternativen gibt.
Wenn Sie Vorschläge hätten mit denen sich dies ändern lassen könnte wäre ich sehr dankbar.

In Dankbarkeit,
Maria Katherina

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Fritz-Wilhelm » Mi 19. Okt 2016, 09:59

Weib Katherina,

Ihre "Gemeinde" scheint von mehr Atheisten befallen zu sein als sonst ein Ort. Ich schlage Ihnen einen umgehenden Wohnortswechsel vor. Frauen sind bedauerlicherweise aufgrund Ihrer geringen Intelligenz und damit ihrem geringen Glaubens nicht in der Lage Küster zu werden.

Dringen ratend,

Kotz
Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.

- Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Maria Katherina » Mi 19. Okt 2016, 11:06

Herr Fritz-Wilhelm,

Ist ihnen bewusst, dass hinter Ihrer Aussage keine Logik liegt? Wie soll meinen Gemeinde denn von Atheisten befallen sein, wenn solche doch gar nicht an den HERRn glauben und in die Kirche gehen? Ich rate Ihnen, nachzudenken bevor sie solche Behauptungen aufstellen.
Des Weiteren wüsste ich gerne warum ich als Frau einen "geringen Glauben" haben soll? Intelligenz und Glaube sind zwei verschiedenen Paar Schuhe. Es gibt viele Menschen, auch Männer, die leider nur wenig Verstand zeigen aber in ihrem Glauben unerschütterlich sind und ich verbitte mir, dass sie an meinem Glauben zweifeln, wo sie doch so offensichtlich keine Nächstenliebe empfinden. Sie schlagen mir einen Wohnortwechsel vor und verlangen so, dass ich die übrigen Gemeindemitglieder, ob Frau oder Mann, im Stich lasse? Dadurch wird sich an der Situation nichts ändern, außer dass ich nicht mehr vor Ort bin um gegebenenfalls zu helfen. Ich halte nichts von dem Sprichwort: "Aus den Augen, aus dem Sinn!"
Ich bleibe mit Freuden in einer solchen Gemeinde und setze auch mein Seelenheil aufs Spiel, wenn ich dadurch anderen helfen kann aber ich bezweifle dass sie das nachvollziehen können, da Ihnen andere Menschen ja offensichtlich vollkommen gleichgültig sind.

Ich wäre sehr froh, wenn mir jemand einen vernünftigen Rat geben könnte, wie ich die Situation angehen sollte.


Sich über die Ignoranz mancher Menschen aufregend,

Maria Katherina

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Martin Berger » Mi 19. Okt 2016, 11:26

Maria Katherina hat geschrieben:Es gibt viele Menschen, auch Männer, die leider nur wenig Verstand zeigen aber in ihrem Glauben unerschütterlich sind

Fräulein Katherina,

der erste Teil Ihrer Aussage könnte wirrer nicht sein, zumal es sich bei Menschen um Männer handelt. Da Weiber zwar menschenähnliche Wesen, jedoch keine vollständigen Menschen sind, kann man bei Weibern genaugenommen nicht von Menschen sprechen. Herr Benedict hat dieses Thema in einem anderen Faden erst neulich erklärt; er sei nachfolgend vollständig zitiert:
Benedict XVII hat geschrieben:
Luzie Luftnagel hat geschrieben:Frauen sind sehr wohl vollständige Menschen.

Frl. Luzie,

dies ist eine bemerkenswerte Aussage, welche ich in dieser Form noch nicht vernommen habe.
Können Sie diese auch mit Belegen untermauern?

Neben der Bibel, dem Wort des HERRn, sagt auch die deutsche Sprache etwas anderes aus:
wissen.de hat geschrieben:mhd.mensch(e), ahd.
men(n)isco sind substantivierte Formen des zu → Mann in der älteren Bedeutung „Mensch“ gehörenden Adjektivs germ.
*manniska– „menschlich“, das sich auch in altengl.
mennisc und got. mannisks bezeugen lässt;

Mann ist gleichbedeutend mit Mensch; Mensch ist gleichbedeutend mit Mann.
Von einem Weib steht dort nichts.

Interessiert

Benedict XVII
Gleichstellungsbeauftragter

Sie sehen: Mensch -> Mann, Mann -> Mensch

Der zweite Teil Ihrer Aussage mag auf jedweden Narren zutrefen, nicht aber auf töfte, kluge Christen. Zeigen Sie mir doch einmal einen Christen, der an GOTT glaubt, dem es zugleich aber an Verstand fehlt. Der Narren, die an falsche Götter glauben, gibt es viele und ihr Glaube mag, zumindest bis zur letzten Lebensstunde, unerschütterlich sein. Hernach jedoch, wenn sie des Irrtum gewahr werden und es zu spät für die Umkehr ist, ist es vorbei mit der Unerschütterlichkeit ihres Glaubens. Denn während ein töfter Christ in diesem Augenblick vom HERRn in seine liebenden Arme geschlossen wird, wird der Ketzer von ihm in den Schwefelsee gestoßen, wo er nimmermehr endenwollende Qualen erleiden wird.

Auf die Gerechtigkeit des HERRn vertrauend,
Martin Berger
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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Fritz-Wilhelm » Mi 19. Okt 2016, 11:27

Tumbes Weib Katherina,

wo soll ich anfangen?

Ist ihnen bewusst, dass hinter Ihrer Aussage keine Logik liegt? Wie soll meinen Gemeinde denn von Atheisten befallen sein, wenn solche doch gar nicht an den HERRn glauben und in die Kirche gehen? Ich rate Ihnen, nachzudenken bevor sie solche Behauptungen aufstellen.


Mir ist die Definition von einem Atheisten durchaus bekannt, ich muss mich nicht von einem Weib belehren lassen und meine Aussage auch noch als unlogisch bezeichnen lassen. Sie sagten doch, dass in Ihrer Gemeinde nicht genug Männer für Haupt- und Ehrenämter übrig haben. Wie soll das denn gehen? Das ist doch der Beweiß, dass Ihre gemeinde hauptsächlich aus Atheisten besteht.

Das wäre nicht notwendig, wenn sich mehr Männer zum Dienst in der Kirche berufen fühlen würden aber bedauerlicherweise ist dies nicht der Fall und so bleibt es den Frauen überlassen für einen feierlichen Gottesdienstablauf zu sorgen.


Darf ich Sie an das 7. Sakramente erinnern? Nur unwürdige Nichtsnutze versuchen nicht, alle 7 Sakramente zu befolgen.


Es gibt viele Menschen, auch Männer, die leider nur wenig Verstand zeigen aber in ihrem Glauben unerschütterlich sind und ich verbitte mir, dass sie an meinem Glauben zweifeln, wo sie doch so offensichtlich keine Nächstenliebe empfinden.


Was ist das für eine Aussage? "Es gibt viele Menschen, auch Männer" - Was gibt es denn sonst noch für Menschen? Dass Männer, die in Ihrem Glauben unerschütterlich sind wenig Verstand zeigen ist ein Paradox, denken Sie nicht auch? Was bedeutet "verbitte"? Wieso empfinde ich offensichtlich keine Nächstenliebe? Ich habe Ihnen soeben einen äußerst schlauen Rat erteilt, indem Sie von weiteren redlichen Christen aufgenommen werden.

Sie schlagen mir einen Wohnortwechsel vor und verlangen so, dass ich die übrigen Gemeindemitglieder, ob Frau oder Mann, im Stich lasse? Dadurch wird sich an der Situation nichts ändern, außer dass ich nicht mehr vor Ort bin um gegebenenfalls zu helfen. Ich halte nichts von dem Sprichwort: "Aus den Augen, aus dem Sinn!"
Ich bleibe mit Freuden in einer solchen Gemeinde und setze auch mein Seelenheil aufs Spiel, wenn ich dadurch anderen helfen kann aber ich bezweifle dass sie das nachvollziehen können, da Ihnen andere Menschen ja offensichtlich vollkommen gleichgültig sind.


Atheisten könnte ich ohne mit der Wimper zu zucken in dem Stich lassen, da haben Sie recht. Solche haben selten das Verlangen, Ihre dämliche Meinung zu ändern. Ihre redlichen Freunde können Sie doch gerne begleiten!


Freundlichst,

Kotz
Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.

- Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Bernd Reuters » Mi 19. Okt 2016, 13:26

Sehr geehrter Herr Kotz,
So sehr ich Ihre Meinung nachvollziehen kann und auch schätze, stellt sich mir die Frage: Was ist ein "Beweiß"?
Ich kenne nur in diesem Zusammenhang nur den Begriff "Beweis".

Gruß,
Bernd Reuters

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Fritz-Wilhelm » Mi 19. Okt 2016, 13:34

Werter Herr Reuters,

da haben Sie wohl einen von mir verursachten Fehler gefunden! Ich danke Ihnen, für die Mitteilung.

Den Rechtschreibfehler entschuldigend,

Kotz
Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon G-a-s-t » Mi 19. Okt 2016, 13:59

Fräulein Katherina,

vorweg:

Sir 26,14
Eine Gottesgabe ist eine schweigsame Frau, unbezahlbar ist eine Frau mit guter Erziehung.


Sie scheinen eine solche mitzubringen. Das ist löblich und hier besonders bei den Weibern sehr selten anzutreffen. Behalten Sie sie bei und schweigen Sie, wo die gute Erziehung das Reden verbietet.

Die Antwort auf Ihre Frage hängt von den näheren Umständen ab. In der von mir hauptsächlich besuchten Innenstadtkirche wäre z.B. eine wesentliche Aufgabe des Küsters, auswärtige Besucher (sogenannte "Touristen"), die Kirchen für jederzeit zu betretende und fotografierende kostenlose Museen halten, kein Benehmen haben und am laufenden Band die Messe stören, hinauszubefördern. Hierfür wäre ein Weib natürlich nicht geeignet, ebensowenig als Vorgesetzte anderer Amtsträger. Auch bei handwerklichen Tätigkeiten sowie Diensten am Altar während der Messe erscheint dies tendenziell eher zweifelhaft. Umfasst das Amt hingegen eher Tätigkeiten im Hintergrund, scheint mir nichts dagegen zu sprechen. Wie sind denn die näheren Umstände in Ihrem Fall? Wieviel Arbeitszeit würde die Tätigkeit erfordern? Haben Sie eine Familie? Wovon leben Sie derzeit? Wie ist Ihr Bildungshintergrund?

Maria Katherina hat geschrieben:Bei uns werden bereits viele Dienste auch von Frauen übernommen, zum Beispiel als Lektor, Kantor oder Kommunionhelfer.
[...]
Wenn Sie Vorschläge hätten mit denen sich dies ändern lassen könnte wäre ich sehr dankbar.


Lektorinnen sind inakzeptabel! Das ist nicht irgendeine Ansicht, sondern das Wort Gottes:

1 Kor 14,33f.
Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist, sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert.


Die von Ihnen genannten Tätigkeiten kann auch der Pfarrer übernehmen. Feierlicher ist es natürlich, wenn viele aus der Gemeinde ihren Beitrag leisten. Wie viele Männer gehen bei Ihnen in den Gottesdienst? Wissen Sie, ob Ihr Pfarrer Christ ist?

Mt 9,37f.
Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.


Das sollten wir tun.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes, des Vaters, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Ihnen!
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Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Walter Weiss » Do 20. Okt 2016, 18:56

Maria Katherina hat geschrieben:Werter Herr Berger,

Ich kann Ihnen Unmut nachvollziehen und respektiere ihre Meinung, allerdings besteht in unserer Gemeinde das Problem, dass es zu wenige Männer in den Hauptämtern gibt, geschweige denn in den Ehrenämtern.
Bei uns werden bereits viele Dienste auch von Frauen übernommen, zum Beispiel als Lektor, Kantor oder Kommunionhelfer. Das wäre nicht notwendig, wenn sich mehr Männer zum Dienst in der Kirche berufen fühlen würden aber bedauerlicherweise ist dies nicht der Fall und so bleibt es den Frauen überlassen für einen feierlichen Gottesdienstablauf zu sorgen.
Ich verstehe, dass dies nicht mit ihren Ansichten übereinstimmt aber leider muss ich nochmals darauf hinweisen, dass es im Falle meiner Gemeinde keine Alternativen gibt.
Wenn Sie Vorschläge hätten mit denen sich dies ändern lassen könnte wäre ich sehr dankbar.

In Dankbarkeit,
Maria Katherina


Wertes Fräulein Katherina,

gerade weil der Sittenverfall immer mehr zunimmt, wäre es umso wichtiger, sich an die alten Werte zu erinnern und sich des Pfades zu entsinnen, der vom HERRn vorgegeben wurde.
Zu Ihrer Anfrage zur Ausübung eines liturgischen Dienstes spricht die Bibel, das Wort des HERRn, eine recht deutliche Sprache.
Was sagt denn Ihr werter Herr Gatte zu ihren Plänen?

Grüßend
Walter Weiss

Maria Katherina
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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon Maria Katherina » Di 8. Nov 2016, 22:21

Werter Herr Weiss,

ich sehe auch mit großer Trauer, wie der Sittenverfall in vielen Gemeinden zunimmt und stimme ihnen zu, dass es wichtig ist sich wieder an die alten Werte zu erinnern.

Ich bitte des Weiteren um Verzeihung, dass ich nicht früher geantwortet habe aber ich bekomme nicht oft die Gelegenheit einen Computer für private Zwecke zu nutzen.

Seit meinem letzten Beitrag ist einige Zeit vergangen und ich wollte sie alle über die jüngsten Entwicklungen in Kenntnis setzen.
Ich habe mich bereiterklärt den Küsterdienst in meiner Gemeinde zu übernehmen, allerdings nur in einer Hilfsposition. Ein weiterer Ministrant und langjähriger Freund von mir wird sich um die Aufgaben im Altarbereich kümmern, während ich in der Sakristei Vorbereitungen treffe. Ich kenne mich gut mit der technischen Ausstattung aus (Mikrofone, Lautsprecher, Verkabelungen, Lampen, etc.) und dank meines Aufwachsen in einer Handwerkerfamilie kann ich auch schwere körperliche Arbeiten gut verrichten. Wir sind alle der Meinung, dass dies eine gute Lösung ist und freuen uns auf den gemeinsamen Dienst.

Auf ihre Frage nach der Meinung meines Gatten kann ich nur Folgendes sagen: Leider habe ich noch mit niemanden den Bund der Ehe geschlossen. Ich bin mir im Klaren, dass es mit 25 Jahren schon höchste Zeit für mich wäre aber da meine Eltern pflegebedürftig sind hatte ich in den letzten Jahren nicht viel Zeit mich mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Ich hoffe, dass sie alle deshalb nun keine schlechtes Bild von mir haben.

Ich möchte allen hier von Herzen für ihre Ratschläge und Hilfe danken, auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren.

Hochachtungsvoll
Maria Katherina

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Re: Kann ich Küster werden?

Beitragvon G-a-s-t » Mi 9. Nov 2016, 13:48

Wertes Fräulein Katherina!

Leider habe ich noch mit niemanden den Bund der Ehe geschlossen.

Was heißt da „leider“? Das liegt ja sowieso nicht in erster Linie in Ihrer Hand.

1 Tim 2,15 (Einheitsübersetzung)
Sie [die Frau] wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.


Für diesen Vers gibt es mehrere abweichende Übersetzungen, etwa:

1 Tim 2,15 (Elberfelder)
Sie [die Frau] wird aber durch das Kindergebären hindurch gerettet werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit.


"Durch das Kindergebären hindurch" heißt, dass das Kindergebären (und die vorausgehende Heirat) nicht die von Ihnen herbeizuführende Voraussetzung für die Rettung ist, sondern ein Teil des Weges, auf dem Gott Sie als Weib führt, wenn Sie sich von ihm führen lassen. Die Voraussetzung, die Sie erfüllen müssen, ist ein Leben mit Gott in Glaube, Liebe und Heiligkeit. Eine Tätigkeit als keusche Küsterin mag ein Teil eines solchen Lebens sein, wenn Ihre Gemeinde eine christliche ist, die Pflege Ihrer Eltern ist einer und ich hoffe, das Gebet im Geist und der Wahrheit ein weiterer. Wenn Sie Ihren Weg mit Gott gehen, dann wird Gott prüfen, wann Sie einen Gatten brauchen und Ihnen beizeiten einen schicken.

Gehen Sie hin in Frieden!
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).


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