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Relevanz des Alten Testamentes

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

HansPeter
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Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon HansPeter » Di 10. Dez 2013, 15:45

Sehr geehrte Gemeinde,

Wir Christen haben ja mit den Juden das alte Testament gemeinsam, wir glauben ja auch, dass das alte Testament von Gott inspiriert ist. Unser Glaube unterscheidet sich ja eig. nur insofern vom Judentum, dass wir Jesus als Messias anerkennen und an die Auferstehung glauben.
Aber warum essen Christen Schweinefleisch, sind nicht beschnitten und warum rasieren sie sich? Und warum töten wir keine Homosechsuellen und Hexen mehr? Viele Christen behaupten, dass alte Testament hätte nicht so viel Relevanz für uns Christen. Aber es ist doch auch von gott, und hätte es keine relevanz, wäre es wohl kaum in der bibel. Mein Frage ist nun, warum das Christentum so sehr von den Gesetzen des Alten Testaments entfernt hat.

Rat suchend,
Hans Peter

Schwester Ute
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Re: Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon Schwester Ute » Di 10. Dez 2013, 21:52

Sehr geehrter Herr Peter,
Meine Frage ist, warum Sie sich so sehr von den Gesetzen der Groß-und Kleinschreibung getrennt haben.
Fragend,
Schwester Ute

HansPeter
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Re: Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon HansPeter » Di 10. Dez 2013, 22:59

Sehr geehrte Schwester Ute,

Die Rechtschreibfehler sind mir auch aufgefallen, jedoch kann ich den beitrag nicht bearbeiten.

Hans Peter

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Re: Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon Haas » Di 10. Dez 2013, 23:12

Werter Herr Peter,

es ist freilich bekannt, daß kein Mensch, der nicht unmittelbar von GOTT, unserem HERRn im Himmel, gesandt wurde, unfehlbar ist, aber es wirkt etwas unglaubwürdig, wenn Sie die Groß- und Kleinschreibung ausgerechnet in einem Beitrag, in dem Sie sich für das Missachten genau jener Regeln entschuldigen, unbeachtet lassen!

Es grüßt,
Heinrich Haas
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Re: Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon A. Grillmeister » Di 10. Dez 2013, 23:43

HansPeter hat geschrieben:Die Rechtschreibfehler sind mir auch aufgefallen, jedoch kann ich den beitrag nicht bearbeiten.
Was Sie aber nicht daran hindert, den nächsten Beitrag ebenso schlampig zu gestalten.
Um auf Ihre ursprüngliche Frage zurückzukommen: Statt einer weitschweifenden Antwort möchte ich Ihnen dazu eine Verknüpfung geben: http://bibel-wissen.de/pn62/modules.php ... cle&sid=22

:kreuz2: :kuehl: :kreuz2:
A. Grillmeister

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Re: Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon Sören Korschio » Fr 13. Dez 2013, 22:14

Sehr geehrter Herr HansPeter!

Wie aus dem gut recherchierten Verweis von Herrn Grillmeister bereits hervor geht, handelt es sich hierbei um ein sehr kompliziertes und heikles Thema. Jesus bestätigt viele Gesetze des Mose, verschärft und ändert aber auch einige. Deswegen ist ja unter anderem auch das gründliche Bibelstudium so enorm wichtig für den guten Christenmensch - ohne das Neue Testament, kann man das Alte Testament nämlich nicht befolgen und umgekehrt. Denn: was Jesus Christus aus dem Alten Testament nicht verändert hat, hat er zeitgleich als gültig abgesegnet.

Halleluja!
Ihr Sören Korschio
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Re: Relevanz des Alten Testamentes

Beitragvon Konrad Juckreiz » Sa 22. Mär 2014, 03:40

Werte Anschnurgemeinde,

der amerikanische Theologe und als bibeltreuer Freizeitkosmologe fast schon mein „Kollege“ Wilhelm Kreckgasse hat sehr treffende Worte gefunden, um zu bezeugen, dass Gott, auch wenn er im alten Testament manchmal hart erscheint, doch immer gerecht ist.

Zwar hat sich Herr Kreckgasse meiner Ansicht nach nicht ausreichend von der Urknalllüge, welche er, zwar in guter Absicht, aber in diesem Punkte dennoch irrend, im Fall der Fälle auch als Beweis für Gott verwenden würde, distanziert - weswegen ich mit ihm einen regen Disput per Elektropost führe; so habe ich ihm eine automatische Gockel-Übersetzung des hiesigen Urknallfadens zukommen lassen, die er, wie er mir schriftlich versicherte, bis Ende nächsten Jahres gelesen haben wird. Doch das ist eine andere Geschichte, über die ich zur gegebenen Zeit im anderen Faden berichten werde. Zur Sache:

Vielen Atheisten und auch so manchem Kuschelchristen kommen Verse wie

Der Herr hat geschrieben:Wenn der Herr, dein Gott, sie in deine Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen. Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befindet, alles, was sich darin plündern lässt, darfst du dir als Beute nehmen. Was du bei deinen Feinden geplündert hast, darfst du verzehren; denn der Herr, dein Gott, hat es dir geschenkt. So sollst du mit allen Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.

Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen. Vielmehr sollst du die Hetiter und Amoriter, Kanaaniter und Perisiter, Hiwiter und Jebusiter der Vernichtung weihen, so wie es der Herr, dein Gott, dir zur Pflicht gemacht hat.

zwar brutal vor, was aber vor allem daran liegt, dass sie die Liebe Gottes darin in ihrer Blindheit nicht erkennen können oder oft auch einfach nur nicht wollen. Doch Gott tut nichts ohne einen guten Grund:

William Lane Craig hat geschrieben:Da Gott sich in seiner Gnade jenen, die als kleine Kinder sterben, erbarmt, war der Tod für diese Kinder der Kanaaniter die Erlösung. Gott hat daher richtig gehandelt, ihr Leben zu nehmen. Wem tat Gott denn Unrecht, als er den Befehl gab, die Kanaaniter zu zerstören? Den Erwachsenen nicht, denn diese waren gottlos und verdienten das Gericht. Den Kindern auch nicht, denn diese erbten dafür das ewige Leben.

Doch die Soldaten, die Gottes Befehl ausführten, sind es, die ich um die schwere Arbeit nicht beneide. Zudem war Gottes Befehl nicht in erster Linie die Kanaaniten auszurotten, sondern sie aus dem Land zu treiben. Wären die kanaanitischen Stämme einfach geflohen, hätte gar niemand sterben müssen. Jene, die, aus welchen Gründen auch immer, zurückblieben, waren folgerichtig selber schuld an ihrer Vernichtung!

Quelle: Streitgespräch Wissenschaft gegen Religion auf duröhre.gmbh/siehe?v=-b8t70_c8eE&z=35m56s (englisch). Warnung: in dieser Schaltung tritt auch der Ketzer Laurenz Zerzaus auf, daher nichts für schwache Nerven. Doch „Prüfet alles und behaltet das Gute!“ sagt der Herr im 1. Thessalonicher - ich persönlich musste aber dennoch den Großteil von Zerzaus' Monologen überspringen, um nicht am Ende gar noch vor Wut zu zerbersten. Für diese Perle der Liebe und Weisheit hat es sich aber mehr als ausgezahlt, bis zur strahlenden Antwort des Apologeten durchzuhalten.

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Herrn Kreckgasse in allem außer seiner, Nomen est Omen, kreckpfeifenhaften Urknallversion (die ihm aber, da er diese fälschlicherweise für einen Beweis Gottes hält, im Lichte seiner sonstigen Aussagen nicht als Lüge, sondern als Irrtum, den er, sobald er den übersetzten Faden gelesen hat, sicherlich bald widerrufen wird, nachgesehen werden muss) zustimmend,

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