3 Tage und 1 Stunde seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Die richtige Bibelausgabe

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

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Sören Korschio
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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Sören Korschio » Do 6. Jun 2013, 10:09

Herr Luncman!

Selten las ich einen derart nichtssagenden Beitrag.
Theotmar Iuncman hat geschrieben:da ich mich sehr seiner Schäme, eine solche Bibel.

Was machen Sie mit seiner Scham, Sie Perversling?

Theotmar Iuncman hat geschrieben:Ich jedoch sorgte vor und gab ihm stattdessen die alte Bibel samt dem Gesangbuch das derzeit mein werter Herr Vater -Gott möge ihn selig haben- nutzte und viel daraus las.

Alleine dieser Satz qualifiziert Sie zum Depp des Monats. Ihre Vorsorge steht im Präteritum, die Handlung selbst haben Sie im Präsens temporiert, das Verb steht dann aber wieder im Präteritum. Ihr geschwollenes "Gott möge ihn selig haben" impliziert jedoch, dass Ihr Vater, vormals im Präsens, bereits gestorben ist.

Zusammenfassend also: Sie schenken Ihrem Sohn ein Gesangsbuch, das Ihr toter Vater derzeit nutzt und viel daraus gelesen hat. Bravo, Sie PISA-Kind.

Traurig,
Sören Korschio
"Die Jugend will Keile!" - Prof. M. Zahnbeisser

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Die Bibel von Luther

Beitragvon Lehrreiche » Do 13. Jun 2013, 20:40

Werte Gemeinde,

Heute ist mir während des Lesens in der Bibel folgendes aufgefallen. Ich habe eine Bibel vom toeften Herrn Luther, aber Martin Luther hat doch die 95 Thesen erstellt und ist damit der Gründer des evangelischen Glauben, Also darf ich die Luther Bibel jetzt nicht mehr lesen oder doch ?

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Re: Die Bibel von Luther

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 13. Jun 2013, 20:46

Fräulein Eiche,
was soll ein "evangelischer Glauben" sein?
Am Brett sind Christen aller Konfessionen willkommen.
Richtigstellend,
Schnabel
"Wer nichts zu verbergen hat, braucht nichts zu befürchten."
Heiko Maas

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Re: Die Bibel von Luther

Beitragvon F Bleibtreu » Do 13. Jun 2013, 20:47

Herr leere Eichel.

Dies ist ein überkonfessionelles Brett, es sind Katholiken und Protestanten willkommen. Des weiteren ist die Luther-Übersetzung an sich auch nie von der katholischen Seite her kritisiert worden, so dass keinerlei Bedenken bestehen.

Erklärend,
Fürchtegott Bleibtreu
Graue Haare sind eine Krone der Ehren, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird.
Sprüche, 16/31

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Re: Die Bibel von Luther

Beitragvon DerG » Do 13. Jun 2013, 20:51

Werte Herren,
wurde dieses Thema nicht bereits behandelt?
viewtopic.php?f=3&t=4993&p=53807&hilit=lutherbibel#p53807

Erstaunt nachfragend,

DerG

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Martin Berger » Do 13. Jun 2013, 21:02

Werter Herr DerG,

vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich habe die beiden Fäden miteinander verknüpft.

Zusammenfügend,
Martin Berger
Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

Schalten Sie hier.
:kreuz1:

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Tomastomas » So 4. Aug 2013, 21:18

Seien sie unbesorgt.Luther war es nämlich der die Bibel(bevor er abtrünnig wurde)vom Lateinischen ins Deutsche übersetzt hatte.Zu diesem Zeitpunkt war er noch ein frommer,katholischer Mönch.Deshalb steht bei jeder Bibel "nach Luther".Sie können getrost ihr Bibelstudium fortfahren

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Jeremias Töfte » Mo 5. Aug 2013, 13:11

Tomastomas hat geschrieben:Deshalb steht bei jeder Bibel "nach Luther".
Depp Schizo-Tomas,

Sie holen einen Faden aus der Versenkung, in dem seit 2 Monaten nichts mehr geschrieben wurde, um uns solchen Stuhlgang zu verkaufen?
Wenn bei einer Bibel "nach Luther" steht, ist es eine Luther-Bibel, sapperlot!

Den Rohrstock wirbelnd,
Töfte :kreuz3:
Jesus Sirach 30,1: Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit, damit er später Freude erleben kann.

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Winfried Helmbach » Do 7. Nov 2013, 15:44

Werte Herren und Damen unter Aufsicht,

bedenken Sie aber, dass jede Bibelübersetzung eine Interpretation und damit mit gewissen Übersetzungsmängeln behaftet ist!

Mein knorker Rat: Widmen Sie sich den Originalsprachen, um die unverfälschte Botschaft in ihrer Fülle und ihrem Segen genießen zu können!

Κύριε ἐλέησον
Winfried Helmbach

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Nachtfalke » Di 12. Nov 2013, 10:20

Werter Herr Helmbach,
es ist ja nicht zu bestreiten, dass die Originalsprachen unverfälscht sind.
Nur, Sie sehen doch schon hier im Brett, wie unfähig manche Menschen sind, sich in der Muttersprache auszudrücken.
Ich denke, solche Leute würden dann in altgriechisch, hebräisch oder gar aramäisch hoffnungslos überfordert sein.
Ihr Kyrie Eleison etwa, griechisch, schön, nur leider werden manche Brettnutzer da nichts sehen als fremde Schriftzeichen.

Und, an dieser Stelle angemerkt, warum werden eigentlich ständig neue Lutherbibeln geschrieben?
Das wahre Wort des Herrn kann sich ja nicht ändern. Ich bin selbst Protestant, habe aber meine Luther 1912 nun gegen eine Luther 1545 getauscht. Verniedlichungen brauche ich nicht.
Und das nun gar in der Ausgabe 2017 stehen soll: "junge Frau Maria", das setzt mir glatt die Dornenkrone aufs Haupt.

ein interessierter Nachtfalke
Würde ist mehr als ein Konjunktiv

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Der Hoffende » Do 14. Nov 2013, 21:17

Werte Herren,
ich selbst benutze eine Elberfelder Bibel. Sie hält sich sehr nah am Originaltext. Auch gegen eine Lutherbibel sehe ich nichts einzuwenden. Luther hat auch versucht möglichst nahe am Urtext zu bleiben, jedoch auch gleichzeitig möglichst verständlich zu schreiben. Ich finde dieser Brückenschlag ist ihm sehr gut gelungen.

Mit freundlichsten Grüßen
der Hoffende

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Zacharias Z » Fr 15. Nov 2013, 03:53

DerMohamet hat geschrieben:Also ich find ja den Koran ganz töfte, so als Alternatives Buch


In der Tat kann es nicht schaden auch mal den Koran zu lesen.
Er ist voll mit Lobpreis des Herrn, welcher dort Allah heisst.
Er enthält auch viele Geschichten die wir schon aus der Bibel kennen.
Allerdings ist vorsicht geboten, denn der Koran lügt über Jesus Christus.
Darin steht daß Jesus nicht am Kreuz starb. Sapperlott!

Die Bibel bevorzugend,
Zacharias Zapfenstreich
Nimm als ein vortrefflicher Soldat Christi Jesu teil am Erleiden von Ungemach. Kein Mensch, der als Soldat dient, verwickelt sich in die Geschäfte des Lebens, damit er das Wohlgefallen dessen erlange, der ihn als Soldat angeworben hat.

2. Timotheus 2:3-4

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon frommer Bibeljunge » Do 6. Mär 2014, 16:38

Werte Gemeinde,

In den letzten Tagen habe ich mich sehr gründlich über das informiert was in Kiev passiert ist.
Nun bin ich an einen Punkt angekommen wo ich mich frage ''Kann das Gottes Wille sein?''.
ich bin zwar immer noch ein treuer Christ aber ich bin am überlegen ob ich eine Ausgabe der satanischen Bibel erwerben soll, nur mal um zu schauen wie die Angehörigen dieser Religion so ticken.

Gelobt sei der Herr, Amen.

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Shadow Gremory » Do 6. Mär 2014, 18:46

Einen wunderschönen guten Abend frommer Bibeljunge,

ja die Katastrophe in Kiev ist wirklich furchtbar. Ich persönlich denke das dies NICHT der Wille Gottes sein kann. Es sind unschuldige gestorben und das viel zu viele. Solche Meldungen lassen mich immer und immer wieder am geistigen Zustand der Menschen zweifeln. Ich kann Ihnen in Verbindung mit Gott noch nicht viel erklären da ich einiges noch zu lernen habe, wozu ich mich auch sehr bemühe. Meine Vermutung daher ist das diese Katastrophe weder etwas mit Gott, noch mit anderen Religionen, zu tun haben soll. Hier waren Menschen am Werk die das Leben der anderen nicht schätzen. Ich bin zwar gespaltener Meinung über die Justiz dieser Welt, doch so hoffe ich das diese Verbrecher ihre gerechte Strafe erhalten werden. Sicher mögen sie am Ende in der Hölle landen, jedoch sollen sie meiner Meinung nach auch auf Erden leiden. Dies ist aber nur meine Meinung.

G-a-s-t
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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon G-a-s-t » Di 17. Jan 2017, 17:33

Werter Herr Gruber! Werte Herren!

Walter Gruber hat geschrieben:Was nun Ihre Ansichten betrifft, [...] die Bibel sei die alleinige Quelle des christlichen Glaubens, [...]

Wo schrieb ich das? Sie ist nicht die einzige Quelle, aber sie ist wahr und demnach alles, was zu ihr im Widerspruch steht, falsch.

Der Kanon der Schriften, die heute die Bibel ausmachen, wurde von den offiziellen Gremien der Kirche zusammengestellt [...]

Das steht mit den Inhalt der Bibel in keinem logischen Zusammenhang. Dieser ist von Gott verfasst.

Kommt Ihnen übrigens nicht in den Sinn, dass Ihnen die subtilen Bedeutungen in jenen Texten entgehen könnten, wenn Sie alleine auf Übersetzungen zurückgreifen?

Noch viel mehr subtile Bedeutungen entgingen Ihnen, wenn Sie die Bibel in einer Sprache läsen, welche Sie deutlich schlechter als Ihre Muttersprache beherrschen.

5 Mose 13,1
Ihr sollt auf den vollständigen Wortlaut dessen, worauf ich euch verpflichte, achten und euch daran halten. Ihr sollt nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.

1 Kor 15,2
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe.


Gott ruft uns auf, am Wortlaut der Heiligen Schrift festzuhalten. Dies ergibt nur Sinn, wenn uns der richtige zur Verfügung steht, es ist also davon auszugehen, dass Gott über die Unverfälschtheit von Überlieferungen und Übersetzungen wacht. Fragt sich nur, wie. Meiner Erfahrung nach unter anderem dadurch, dass in Seinem Wort alles in überaus vielfältiger Weise inhaltlich miteinander in Verbindung steht. Wenn jemand, ob absichtlich oder unabsichtlich, versucht, eine Bibelstelle zu verfälschen, kann er niemals die Zusammenhänge, in die diese Stelle eingebettet ist, vollständig überblicken, er bemerkt also nicht, was er noch alles ändern müsste, damit der Rest der Bibel zu seiner Änderung „passt”. Deshalb verursacht jede Verfälschung praktisch zwangsläufig vom Ändernden unbemerkte Widersprüche. Wer die Bibel mit Hilfe des Heiligen Geistes liest, wird auf diese Widersprüche aufmerksam gemacht, denn was sich widerspricht, ist falsch, und der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit und bringt die Dinge ans Licht.

Auf diese Weise kann uns Gott jede Fälschung erkennen lassen. Da durch jede punktuelle Fälschung das logische und inhaltliche Gesamtgerüst der Bibel unangetastet bleibt, kann man auch aus einer gefälschten Bibel unter der Führung des Heiligen Geistes über das intakte Grundgerüst den Originalinhalt rekonstruieren. So ist die Unverfälschtheit und Unverfälschbarkeit der Bibel sichergestellt.

In diesem Sinne sind prinzipiell alle Übersetzungen brauchbar, am besten sind natürlich die, welche möglichst wenig Rekonstruktionsarbeit erfordern. Die unrevidierte Einheitsübersetzung der römisch-katholischen Kirche kann ich in diesem Sinne als gute Übersetzung empfehlen, auch wenn das mit Blick darauf, dass unter den Verfassern unter anderem auch Falschsexuelle, Feministinnen und andere zwielichtige Gestalten zu finden sind, überraschen mag. Gott hat sich ihrer anscheinend bedient, die römisch-katholische Kirche erweist sich als Hüterin des Wortes Gottes, welches sie leider oft nicht verkündet und lebt. Auch die Elberfelder Übersetzung ist gut, manchmal auch gerade an den Stellen, wo es in der Einheitsübersetzung hapert, die Lutherübersetzung erscheint mir nicht ganz so gut, aber doch noch ganz in Ordnung, auch gefällt mir die Sprache oft besser als in der Einheitsübersetzung.

Auch ein Vergleich verschiedener Übersetzungen kann in Zweifelsfällen hilfreich sein. Völlig unbegründet erscheint mir die Sonderrolle, die manche dem hebräischen Grundtext, der aus den ältesten bekannten handschriftlichen Quellen zusammengetragen wurde, oder anderen altsprachlichen Texten einräumen. Zwischen der Mitteilung der Bibelworte durch Gott und den Grundtextquellen liegen Jahrhunderte, niemand kann rekonstruieren, was in der Zeit geschehen ist, auch die Sprache hat sich geändert und Entwicklungen von Wortbedeutungen können nicht zuverlässig zurückverfolgt werden. Der Grundtext ist demnach im Prinzip als Übersetzung wie jede andere auch einzuordnen.

Mit freundlichen Grüßen
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).


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