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Die richtige Bibelausgabe

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

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mitchristlichemgruss
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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon mitchristlichemgruss » Do 1. Mär 2018, 18:23

Weib Hagbard,
obwohl grundsätzlich ausgeschlossen ist, dass Weiber in irgendeiner Form Recht haben, muss ich jedoch lobend anerkennen, dass Ihre Bewertung des Fräulein Ich, welches sich schamlos als richtiger Mensch ausgibt, gut und zutreffend ist.
Ein kleines bißchen lobend
mitchristlichemgruß
Ich wähle ARA - und sehe klarer !

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Martin Frischfeld
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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Martin Frischfeld » Do 1. Mär 2018, 20:58

Werter Herr mitchristlichemgruss,

wenn Sie einem Weibe, beispielsweise wegen einer Handverletzung, nicht die Rechte geben können, so nutzen Sie doch einfach die Linke. Besonders in arabischen Ländern gilt: mit links geht man auf das Toilettenloch und züchtigt die Ehefrauen!

Weibern gern auch die Linke anbietend,
Martin Frischfeld

G-a-s-t
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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon G-a-s-t » Sa 7. Jul 2018, 10:31

Werte Herren,

aus gegebenem Anlaß sei daran erinnert, daß Gott der Verfasser der Bibel ist.

Daß der Urtext nicht zur Verfügung steht, daß es eine lange Überlieferungsgeschichte und viele verschiedene Übersetzungen des Gotteswortes gibt und viele Menschen diese Übersetzungen anstelle möglichst alter hebräischer, griechischer oder lateinischer Fassungen lesen, stellt kein Problem dar - auch redliche Übersetzungen bieten verläßlichen Zugang zum unverfälschten Wort Gottes, wie in früheren Beiträgen dargelegt. Auch ist die Behauptung, wenn auch Gottes Wort wahr sei, würde es doch zwangsläufig im Text der Heiligen Schrift untrennbar mit anderweitigem, ihm zuwiderlaufenden, zeit- und kulturbedingtem Gedankengut vermischt, haltlos, läßt sie sich doch durch die simple Feststellung widerlegen, daß die Vermischung von Wahrheit und Unwahrheit zu Widersprüchen führt, Gottes Wort jedoch keine solchen enthält.

Leider schätzen auch Bibelübersetzer den Status der Heiligen Schrift und ihrer Tätigkeit oft in recht fragwürdiger Weise ein, wie man etwa feststellt, wenn im Vorwort viel von Textgeschichte, Einzelheiten zu den vermeintlich wissenschaftlich besonders gesichterten Textquellen, sich trotzdem noch ergebenden Schwierigkeiten usw. zu lesen ist und externe Einflüsse verschiedener Art als die Textquellen relativierend dargestellt werden. Angenehm wenig von all dem ist in der Hamp-Stenzel-Kürzinger-Übersetzung zu finden, der katholischen Vorgängerin der Einheitsübersetzung, welche ich an dieser Stelle einmal lobend erwähnen möchte. Besonders Josef Kürzinger, Bischof von Eichstätt, setzt im Geleitwort zum von ihm übersetzten Neuen Testament ganz andere Schwerpunkte:

Wenn ich diesem Buch das Geleit gebe auf seinem Weg hinein in das christliche Volk, so geschieht das mit dem brennenden Wunsch, daß ihm gelinge, was es erstrebt: ein Volksbuch zu werden, sich alle Häuser zu öffnen, in die Gottes geschriebenes Wort noch nicht Einlaß gefunden, in alle Hände sich zu legen, die es noch nicht sich erwerben konnten. Möge ihm gelingen, wonach es verlangt: alle Herzen froh zu machen durch die Botschaft, die es bringt.
Einer Empfehlung bedarf es nicht. Denn Gott selbst ist sein Verfasser, und Gottes Geist wird nicht müde, es zu rühmen. Wahr und gültig ist Gottes Wort, unwandelbar, überdauernd selbst des Himmels und der Erde Vergehen. Lebendig ist es, kraftvoll, dienlich zu allem Guten. Ein Schwert ist es für den Kampf der Geister, ein Richter über die Gesinnungen und Gedanken des Herzens, ein Führer zu Christus und zur Höhe vollendenden Lebens.
Da es Gottes Wort ist, muß man ihm erfürchtig begegnen, ihm liebend sich öffnen, es sorgsam betrachten, besinnlich und betend durchdenken, bereit sein, zu tun, was es fordert. Wer so ihm begegnet, dem kann geschehen, was den Emmausjüngern geschah: ihre Herzen begannen zu brennen.


Nun muß auch denen, die angeblich alles glauben, was die katholische Kirche lehrt klar sein, daß Gott der Verfasser der Bibel ist und diese sein unverfälschtes, weil unwandelbares Wort darstellt, welches eine uneingeschränkte Bereitschaft, es zu befolgen, fordert. Zum Fadenthema ergibt sich, daß, wenn es auch die eine richtige Bibelausgabe nicht gibt, eine, welche in solch rechtem Geist erstellt wurde, zu den besten zu zählen ist.

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Wolfgang Bartsch » So 12. Aug 2018, 10:15

Werte Gemeinde,

ich war schockiert, als ich bei meiner Tochter Edeltraud-Magdalena eine gar ketzerische Bibelübersetzung namens Volchsbibel (unredl. Volxbibel) gefunden habe, in der Verknüpfung finden Sie einen Auszug davon. Bitte nur schalten, wenn keine Kinder unter 25 anwesend sind und mindestens eine Badewanne Weihwasser bereit steht: https://wiki.volxbibel.com/Markus_14

Was kann man von einer drart unschnaften „Übersetzung“ halten. Offenbar stammt diese von einem klebsoffspritzenden Knabbub, der der altgriechischen Sprache nicht mächtig ist.

Erbost,

Wolfgang Bartsch

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Martin Berger » So 12. Aug 2018, 10:49

Herr Bartsch,

Ihre Entrüstung ist durchaus zu verstehen. Und doch: Letztendlich steht auch in der Volchsbibel das Wort GOTTes geschrieben, wenn auch in einer eigenwilligen Art und Weise. Bitte vergessen Sie nicht: Die Jugend wird immer dümmer und aus ihr entstehen die späteren, leider ebenso dummen Erwachsenen. Die Volchsbibel ist daher als Versuch zu verstehen, auch den größten Deppen das Wort GOTTes nahezubringen.

Aus dem Vatikan heißt es hierzu:
ACHTUNG! Das nachfolgende Zitat enthält unlöbliche Ausdrücke!

Die sogenannte „Volxbibel“, eine Übertragung der Heiligen Schrift in die Jugendsprache, stößt bei Papst Benedikt XVI. auf Zurückhaltung. Das geht aus einem Schreiben des Vatikanischen Staatssekretariats an den Autor der Volxbibel, Martin Dreyer (Köln), hervor.

Dreyer, Gründer der Jesus-Freaks-Bewegung in Deutschland, hatte dem Papst eine Volxbibel geschickt. Wie Monsignore Gabriel Caccia in der Antwort schreibt, danke das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche Dreyer für sein „Engagement für die Verbreitung der Frohen Botschaft Jesu Christi unter den Menschen von heute“.

Weiter heißt es: „Die ungewöhnliche Präsentation des Neuen Testamentes in einem Jugendjargon hat sicher die Aufgabe, jungen Menschen ohne jeglichen christlichen Hintergrund eine Neugier und ein Interesse am Glauben zu wecken.“ Gleichwohl sehe der Papst keine Möglichkeit, die Volxbibel in der katholischen Kirche einzusetzen.

Sowohl bei der Evangelisierung als auch im Gottesdienst sowie im katechetischen Gebrauch sei eine „treue, den Sprachstil bewahrende Übersetzung des biblischen Textes“ nötig. Caccia erinnert an eine Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Die Heilige Schrift ist in demselben Geist, in dem sie geschrieben wurde, auch zu lesen und auszulegen.“

Gleichwohl erbitte der Papst für Dreyers missionarischen Dienst „Gottes reichen Segen und die bleibende Freude des Heiligen Geistes“.

Quelle: Vatikan skeptisch gegenüber ,Volxbibel’

Somit gilt: Verdammen Sie diese Ausgabe des GOTTesworts nicht völlig, aber nutzen Sie es auch nicht, um daraus zu lesen oder vorzulesen.

Empfehlend,
Martin Berger

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 14. Aug 2018, 09:09

Werte Christen,

ich möchte anhand des Bibelkanons die Frage aufwerfen, warum die Nicht-Katholiken der Kirche absprechen, von Christus selbst ins Leben gerufen zu sein. Gleichzeitig akzeptieren sie aber die Zusammenstellung der Heiligen Schrift durch ebenjene Kirche, der sie die Gefolgschaft verweigern. Es ist dies ein Widerspruch, über den ich schon viele Gespräche mit dem Herrn Pfarrer geführt habe.

Gezeichnet,
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Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon G-a-s-t » Di 14. Aug 2018, 13:13

Werter Herr Gruber,

es ist zur Kenntnis zu nehmen, daß Gott nicht etwa jedem, der sich Ihm zuwendet, „direkt“ eine Originalausgabe der Heiligen Schrift in die Hand drückt, sondern dieselbe über den Weg menschlicher Überlieferung verteilt. Einerseits stellt sich heraus, daß der genaue Verlauf der Überlieferung keine alles entscheidende Rolle spielt, da es in diesem Faden bereits erörterte Möglichkeiten gibt, unabhängig vom Gang der Überlieferung die Unverfälschtheit der Botschaft zu prüfen und etwaige Fehler verläßlich zu erkennen, anderseits zeigt sich jedoch, daß die Überlieferung sehr gut funktioniert. Klar ist, daß Kontinuität bis in die Lebenszeit Christi zurück zwingende Voraussetzung für eine Überlieferung ist und eine solche demnach letztlich nur in der katholischen Kirche stattfinden kann, welche insofern als von Gott ins Leben gerufene Hüterin Seines Wortes anzusehen ist.

Es gilt, allein aus diesem Umstand keine unbegündeten Schlüsse zu ziehen, beispielsweise nicht etwa zu meinen, wer das Wort Gottes verläßlich hüte, verkünde es zwangsläufig auch immer und stelle den Maßstab christlichen Lebens dar.

Gleichzeitig akzeptieren sie aber die Zusammenstellung der Heiligen Schrift durch ebenjene Kirche, der sie die Gefolgschaft verweigern.

Nicht unbedingt - die Unsitte, die deuterokanonischen Bücher nicht als Teil der Bibel anzuerkennen, ist beispielsweise sehr weit verbreitet. Aber auch aus „anerkannten“ Teilen der Bibel werden oft Teile weggeredet, die nicht in den Kram passen. Bedenken Sie: Weiber und Falschsexuelle stehen ausgerechnet bei solchen am Altar, die sich „sola scriptura“ auf die Fahne schrieben!

Aus Gottes Munde gehet das Evangelium,
auf diesem Grunde stehet das wahre Christentum!
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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 14. Aug 2018, 17:39

Werter Herr Gast,

Ihre Denkweise, dass der HERR sich bestimmter Menschen bedient hat, um die Heilige Schrift zu erstellen und zu hüten, ohne dass diese SEINE Kirche sein müssen, erscheint mir problematisch. So lässt sich nämlich auch argumentieren, die Heilige Schrift sei im siebenten Jahrhundert einem Spediteur in Arabien offenbart worden, oder einem gewissen Joseph Smith in Amerika, und deren Machwerke seien eine Überlieferung, welche "sehr gut funktioniert". Es ist dies aber ganz gewiss nicht so, da deren Inhalte weder mit der Bibel vollends übereinstimmen, noch von der katholischen Kirche anerkannt werden.

Mit freundlichem Gruß,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Die richtige Bibelausgabe

Beitragvon G-a-s-t » Di 4. Sep 2018, 13:17

Werter Herr Gruber,

daraus, daß die Überlieferung der Heiligen Schrift von Generation zu Generation im Wesentlichen durch die katholische Kirche erfolgt und auch kaum anders erfolgen kann, diese sich jedoch nicht ausnahmslos immer in allem nach Gottes Wort richtet, kann man selbstverständlich in überhaupt keiner Weise folgern, daß alle möglichen Sektierer, die irgendwelche der Bibel widersprechenden Texte veröffentlichen, hierin genausogut Gottes Wort widergeben könnten wie es die katholische Kirche in der Bibel tut.

Offb 22,18
Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wenn einer ihnen etwas hinzufügt, über den wird Gott all die Plagen bringen, von denen geschrieben ist in diesem Buche.


Kyrie eleison!
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