0 Tage und 5 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Unser Fastenopfer

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Martin Berger
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Martin Berger » Sa 4. Mär 2017, 12:11

ragnarlotbrock hat geschrieben:Darum stelle ich Ihnen die Frage, ob es möglich sei, Ihren Fastenopfer beizuwohnen? Würden Sie es für redlich halten, dass ich zu Ihnen fahre, sodass ein gemeinsamer Verzehr des Brandes in Erwägung gezogen werden könne?

Werter Herr Lotbrock,

die 40 Flaschen Schnaps habe ich nur der diesjährigen Fastenzeit wegen gebrannt. Abgeben kann ich leider nichts. Wenngleich das Teilen höchst löblich und überaus christlich wäre, käme es dem schändlichen Versuch gleich, den schweren Kelch an mir vorübergehen zu lassen. Ich würde mich vor Jesus Christus in Grund und Boden schämen, würde ich die schwere Fastenprüfung, die ich mir selbst auferlegte, schon nach wenigen Tagen auf nur die Hälfte reduzieren. Dies wäre so, als hätte man unserem Heiland nur eine kleine Dornenkrone aufgesetzt, nur eine Körperseite gegeißelt und nur eine Hand und nur einen Fuß ans Kreuz genagelt. Welch abwegige Vorstellung. :hinterfragend:

Zwar sturzbetrunken, aber dennoch, oder gerade deswegen, kein halber, sondern ein ganzer Christ,
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon ragnarlotbrock » Sa 4. Mär 2017, 14:35

Werter Herr Berger,

Nie sagte ich, dass Sie weniger trinken sollen. Mein Vorschlag wäre es, mit Spirituosen zu Ihnen zu reisen, welche ich selbst brannte, um gemeinsam mit Ihnen Jesu näher zu kommen. 40 Flaschen für Sie, 40 für mich.

Meinen Vorschlag näher erläuternd,
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Martin Berger » Sa 4. Mär 2017, 18:04

Werter Herr Lotbrock,

in diesem Fall sind Sie sehr herzlich eingeladen. Leider kann ich Ihnen momentan meine Adresse nicht nennen, weil mir diese im Alkoholdelirium entfallen ist. Fahren Sie einfach los und erfragen Sie anständig aussehende Menschen nach mir. Man wird Ihnen sicherlich kompetent weiterhelfen, zumal ich überregional bekannt bin.

Das Weib doppelt sehend,
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Herbert Tarant » Sa 4. Mär 2017, 20:05

Werter Herr Berger,
Wenn Sie Bedarf haben, kann auch ich Ihnen etwas von meinen selbsthergestellten Fusel schicken, er sntspricht sicherlich von der Qualität dem töften Jagertee.
Sie wissen ja, meinen Fusel kann man vielfältig verwenden, zum Trinken, zum Beizen oder als Treibstoff.

Herbert Tarant

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon ragnarlotbrock » Sa 4. Mär 2017, 22:52

Werter Herr Berger,

Nun stehe ich vor den Toren Österreichs, ich fragte ein paar knorke Christen aus, welche mir bereitwillig sagten, wo Sie leben. In einer halben Stunde könnte ich vor Ihrer Haustür sein, sofern Sie noch in der Lage sind, die Türe zu öffnen beziehungsweise es Ihnen noch nicht zu spät ist.

Auf den Weg zu Ihnen,
Ragnar Lotbrock
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 4. Mär 2017, 23:21

Sehr geehrter ragnarlobtrock,

bitte achten Sie darauf, erst dann Alkohol zu trinken, wenn Sie bei Herrn Berger eingetroffen sind, gemäß den Empfehlungen unserer Kirche:
2290 Die Tugend der Mäßigung läßt Unmäßigkeit aller Art meiden: jedes Übermaß an Speisen, Alkohol, Tabak und Medikamenten. Wer in betrunkenem Zustand oder im Geschwindigkeitsrausch auf der Straße, auf dem Wasser oder in der Luft die Sicherheit anderer und die eigene gefährdet, versündigt sich schwer.

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P86.HTM

Ich erhebe heute abend mein Glas Leitungswasser auf Ihr Bestreben, gemeinsam ohne feste Nahrung zu fasten!

Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Martin Berger » So 5. Mär 2017, 09:40

ragnarlotbrock hat geschrieben:Werter Herr Berger,

Nun stehe ich vor den Toren Österreichs, ich fragte ein paar knorke Christen aus, welche mir bereitwillig sagten, wo Sie leben. In einer halben Stunde könnte ich vor Ihrer Haustür sein, sofern Sie noch in der Lage sind, die Türe zu öffnen beziehungsweise es Ihnen noch nicht zu spät ist.

Auf den Weg zu Ihnen,
Ragnar Lotbrock

Herr Lotbrock,

seit mehr als 10 Stunden habe ich nichts mehr von Ihnen gehört. Offensichtlich fanden Sie nicht zu mir oder aber ich habe Ihr Klopfen nicht gehört, was angesichts meines Fastenzustands kein Wunder wäre. Als ich heute morgen das Haus verließ, habe ich Sie auch nicht gesehen, ebenfalls nicht in der Kirche. Zumindest dort hätte ich Sie vermutet, da ich annehme, daß Sie jeden Sonntag die Kirche besuchen. Haben Sie bereits von Ihrem Feuerwasser gekostet und sich hernach in den finsteren Wäldern verirrt? Sappradi! Gehen Sie bloß nicht in Richtung des Flußes, denn dort wimmelt der Wald vor atheistischen, degenerierten Waldbewohnern, die durch jahrhundertelange Innerfamiliäre Verpaarung entstanden sind. Widerliches Inzuchtpack! Sollten Sie auf die beschriebenen Waldbewohner treffen, kann ich Ihnen nur raten, was einst der Engel Lot geraten hat, als er vor der Vernichtung von Sodom und Gomorrha floh:
Errette dein Seele und sieh nicht hinter dich; auch stehe nicht in dieser ganzen Gegend. Auf den Berg rette dich, daß du nicht umkommst.

1.Mose 19,17

Zur Salzsäule werden Sie zwar nicht erstarren, wenn Sie einen Blick zurück riskieren, aber hurtiges Zulaufen auf den Untersberg und die Erklimmung des Selbigen sei Ihnen dringend geraten. Sie werden sehen, daß dieser Rat aus der Bibel mit Gold aufgewogen werden kann, hat doch dieses atheistische Waldpack, wenn schon keine Angst vor dem Berg, zumindest keine Klettererfahrung. Außerdem liegen am Berghang unzählige handliche Steine, welche Sie auf Ihre Verfolger werfen können, um sie zurück in die Wälder zu treiben.

Möge der HERR Sie beschützen! :kreuz1:

Die fünfte Flasche Fastenschnaps öffnend,
Martin Berger


Post Scriptum:

Sollten Sie von den atheistischen Waldmenschen geschnappt werden, werden wir wohl nie wieder etwas von Ihnen hören, da diese als Menschenfresser bekannt sind. Restlos bewiesen ist dies zwar nicht, aber daß es nicht so ist, konnte ebenfalls nicht bewiesen werden. Zu wenige kamen bisher aus den Wäldern zurück, um davon zu berichten. Und jene, die zurückkehrten, konnten, der Verstörtheit wegen, kaum noch klare Sätze sprechen.

Die Brettgemeinde wird in diesem Schlimmsten aller schlimmen Fälle für Ihre Seele beten. :kreuz1:
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon HerrBert » So 5. Mär 2017, 14:57

Werte Gemeinde
Mein jährliches Fastenopfer ist das Pilgern, kürzlich begab ich mich auf den Pilgerweg des heiligen Domitians.
Ohne Nahrung und ohne Getränk wanderte ich über Stunden, mit gereinigter Seele kehrte ich zurück.
Die Gedanken sind bereits beim Weg über die vier Berge am Dreinagelfreitag.
So bringt jeder ein Opfer auf seine Weise.

es grüßt
herbert

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon ragnarlotbrock » So 5. Mär 2017, 20:44

Werter Herr Berger,

Potzsackerlot, es war mir möglich, mich aus den Händen der homoperversen, grünbolschewistischen Kanibalen zu befreien. Zum Glück hatte ich die Wurbibeln und den Rohrstock griffparat und konnte die ebengenannten Leuten zurechtstutzen. Dies war kein einfaches Unterfangen, jedoch unterstützte der HERR mich in dieser schicksalshaften Schlacht.
Nun denn, in circa 15 Minuten werde ich an Ihrem duften Domizil ankommen, halten Sie sich bitte bereit.
Auch wäre es möglich, die Ureinwohner endgültig zu besiegen, da diese nun geschwächt sind. Der Stammesälteste liegt nun - gerechtermaßen- im Wachkoma, da ich Ihm, meinen mit Wolframcarbid gestärkten Rohrstock voller Insbrunst gegen die Stirn wirbelte.

An Ihrer Tür klopfend,
Ragnar Lotbrock
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Roman Gruber » So 5. Mär 2017, 21:15

Sehr geehrter Herr Mörz,

Der Einsiedler hat geschrieben:
Meine Tagesmahlzeit besteht aus einer rohen Gemüsezwiebel und einem 1/4 Liter Regenwasser.



Sie sind wahrlich ein knorkes Vorbild! Ich habe mir den oben zitierten Beitrag vor einer Woche durchgelesen und habe nun vor es ihnen gleich zu tun.

Das Weib die Zwiebeln kaufen schickend,
Roman Gruber
Euer Leben vermacht ihr dem HERRn. Also vermacht eure Stimme der ARA!

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon G-a-s-t » Mo 6. Mär 2017, 12:46

Werte Herren!

Offb 21,8
Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner - ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.


Wer in diesem Faden oder sonstwo gelogen hat, denke daran, worauf er aus freier Entscheidung zusteuert, und überlege sich, ob er das wirklich will!

Jes 58,6
Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.


Hiervon scheinen Sie, werter Herr Gruber, und insbesondere Sie, werter Herr Tarant, mit Ihrem abwegigen Vorschlag noch nichts gehört zu haben.


Werter Herr Berger!

Martin Berger hat geschrieben:Des Schnapses wegen mit fast vollständiger Blindheit geschlagen [...]

Spätestens an dieser Stelle zeigt sich mit Blick auf Mt 6,22f., dass Sie im Eifer des Gefechts vom Licht der Wahrheit in tiefe Finsternis geraten, also einer Versuchung Satans, der sich gerade in der Fastenzeit - wenn schon bei Jesus, um wieviel mehr dann bei uns - meldet, erlegen sind, so dass dem Herrn zu danken ist, dass er Ihnen die Möglichkeit gab, Ihr Tun in christlichem Kreise zu bedenken und zu revidieren, indem er Sie sogleich veranlasste, sich hier auszusprechen.

Mt 6,22f.
Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!


Abgesehen davon, dass alle Versuche, durch Werke gerecht zu werden, zum Scheitern verurteilt sind, und dass

1 Kor 6,19
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?


gilt und man einen Tempel gewiss nicht ehrt, indem man die Beschädigung von Teilen zulässt, scheint mir der Schlüssel zum Hergang der Dinge hier zu liegen:
Wenngleich dieser Zustand nicht erstrebenswert erscheint, möchte ich in meinem Leiden unserem Erlöser, Jesus Christus, nahe sein.

Wir kommen Christus nicht näher, indem wir uns bemühen, sein Leiden erneut zu durchleben. Er hat als Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt hinwegnimmt, für uns gelitten und ist für uns gestorben, nicht damit wir genau dasselbe tun, sondern damit wir in SEINEM Leiden der Welt sterben und dann, in seiner Nachfolge und von ihm zu einem neuen Menschen gestaltet, für ihn leben. Glauben wir Satan, wenn er uns sagt, dass wir sein Leiden nachahmen müssen, dann verkennen wir die eben genannte Wirkung seines Leidens, erklären es somit für teilweise überflüssig und nähern uns auf gefährliche Weise dem, wovon in Hebr 6,6 die Rede ist: Christus noch einmal ans Kreuz schlagen.

Wen Gott etwa durch Verfolgung wegen seines christlichen Glaubens leiden lässt, für den gilt:

1 Petr 4,1
Da Christus im Fleisch gelitten hat, wappnet auch ihr euch mit diesem Gedanken: Wer im Fleisch gelitten hat, für den hat die Sünde ein Ende.


Das hat aber nichts mit dem hier Thematisierten zu tun. Ein selbst zugefügtes Leiden hat nichts mit dem Leiden Christi gemein. Und was nichts mit Christus gemein hat, das wirkt ihm entgegen.


Gütiger Gott,
Du gewährst den Reumütigen Umkehr. Gewähre diese auch Herrn Martin Berger, den du für ein Leben in der Wahrheit bestimmt hast, und lass ihn durch das Leiden Deines Sohnes zu neuem Leben gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.


Gast


P. S.: Besagte Waldbewohner sind mir gottlob unbekannt, jedoch traf ich, als ich beim Umsteigen einmal dem fürchterlichen neuen Hauptbahnhof Ihrer Heimatstadt entfloh und zum Beten auf einen Berg stieg, den ich gewiss nicht namentlich benennen muss, auf dem Rückweg auf herumlungernde Bergmenschen. Sind diese von ähnlicher Art?
Folgende Benutzer sprechen G-a-s-t ein keusches Amen! für den Beitrag aus:
HerrBert
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Walter Gruber senior » Mo 6. Mär 2017, 18:11

Sehr geehrter Herr Gast,

meiner Ansicht nach ist es ein Irrtum, wenn manche Menschen meinen, als Christ müsse man den ganzen eigenen Besitz mit merkelscher Freigiebigkeit an die Armen verschenken!

Sie schreiben:
Jes 58,6
Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.


Hiervon scheinen Sie, werter Herr Gruber, und insbesondere Sie, werter Herr Tarant, mit Ihrem abwegigen Vorschlag noch nichts gehört zu haben.

Es zeigt das von Ihnen gewählte Zitat aus dem Buche Jesaja sehr schön die wohltuende und läuternde Wirkung auf den Helfenden und den Gebenden. Auch ich betrachte es sozusagen als spirituelle Übung, hin und wieder einem zerlumpten Bettler ein paar Münzen in den Hut zu legen und unaufgefordert die Hochbetagten im Altersheim zu besuchen, um ihnen aus der dort vorliegenden bebilderten Ausgabe der Bibel vorzulesen und mit ihnen gemeinsam zu singen.

Jedoch sehe ich mich durchaus in der Tradition Jesu, wenn ich einem frechen Bettler eins aufs Maul haue, wenn ich die Spendensammler für das Rote Kreuz von meinem Grundstück jage und wenn ich die Anfragen diverser Vereine, etwas für einen "guten Zweck" zu tun, grundsätzlich mit Nein beantworte. Unser Herr Jesus hätte es nämlich vermocht, die Menschen mit einem Schlage von allem Leid zu befreien - wenn er dies gewünscht hätte.

Dass er dies nicht tat, ist der beste Beleg dafür, dass all die Leiden und Nöte in dieser Welt einem höheren Zwecke dienen. Sie helfen den Menschen, sich zu bewähren und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Sie lehren sie, stark und ausdauernd zu werden. Sie lassen sie Freude über einen trockenen Kanten Brot und einen klaren Schluck Wasser empfinden, so wie auch wir am Ende der Fastenzeit die Schweinshaxen und den Champagner wieder mehr zu schätzen wissen, da wir sie eine Zeit lang entbehrten.

Auch Ihnen viele Entbehrungen und ebensoviele Freuden wünschend,
Walter Gruber
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon G-a-s-t » Di 7. Mär 2017, 15:21

Werter Herr Kommerzialrat!

Walter Gruber senior hat geschrieben:[M]einer Ansicht nach ist es ein Irrtum, wenn manche Menschen meinen, als Christ müsse man den ganzen eigenen Besitz mit merkelscher Freigiebigkeit an die Armen verschenken!

Richtig, das macht Gott nicht allgemein zur Bedingung.

Auch ich betrachte es sozusagen als spirituelle Übung, hin und wieder einem zerlumpten Bettler ein paar Münzen in den Hut zu legen [...]

Diese Auffassung ist unbiblisch, gefährlicher könnten Sie hier wohl kaum in die Irre gehen! Dem Hungrigen Brot zu geben, hat den Zweck, dass er satt wird! Derart geübte Nächstenliebe schafft für die Liebe Gottes Platz, weiter in uns und unserem Leben zu wirken, zum Vorteil des Nehmenden, des Gebenden und der ganzen heiligen Kirche. Dies alles ist untrennbar miteinander verbunden, deshalb ist es unergiebig, den Vorteil des Helfenden in irgendeiner Weise für sich genommen zu betrachten, und satanisch, ihn gar als eigentlichen Zweck anzusehen.
Jedoch sehe ich mich durchaus in der Tradition Jesu, wenn ich einem frechen Bettler eins aufs Maul haue, wenn ich die Spendensammler für das Rote Kreuz von meinem Grundstück jage und wenn ich die Anfragen diverser Vereine, etwas für einen "guten Zweck" zu tun, grundsätzlich mit Nein beantworte.

Trau, schau, wem! Ein Gebot des Alltags.
(Auch ich musste, ehe ich diesen Beitrag schrieb, gerade zwei Weiber abweisen, welche mich auf der Straße als Christen zu sprechen wünschten, mir erzählten, sie bräuchten dringend 600 Europa, um sich von einem Schlepper freizukaufen, in dessen Hände sie nach ihrer Flucht aus Bosnien vor ihrem Vater und ihren zwangsweise zugewiesenen Gatten, welche ihnen nach dem Leben trachteten, geraten seien, "drohten", aus Verzweiflung vor ein Auto zu springen und mich dann noch zu fragen wagten, wie ich ihnen als der Nächstenliebe verpflichteter Christ meine Hilfe verwehren und wie ich dies vor Gott verantworten könne.)
Wer seinem NÄCHSTEN helfen will, hat keinen Anlass, das dafür vorgesehene Vermögen Dritten zu übertragen, und darf es, wenn er zum Helfen in der Lage bleiben will, schon gleich gar nicht Betrügern, Schmarotzern und Verschwendern in den Rachen werfen.
Dass er dies nicht tat, ist der beste Beleg dafür, dass all die Leiden und Nöte in dieser Welt einem höheren Zwecke dienen.

Richtig. Aber auch das Helfen hat einen höheren Zweck, es ist im Sinne Gottes und Sie sollten es deshalb nach Kräften und nicht nur mit einer Münze hier und da tun. Da Gott sich in Seinem Willen nicht selbst widerspricht, kann es nie dazu kommen, dass Sie, indem Sie in Seinem Sinne helfen, so umfangreich Leiden aus der Welt schaffen, dass dieses seinen Zweck nicht mehr erfüllen kann.
Sie [Leiden und Nöte] helfen den Menschen, sich zu bewähren und sich auf das Wesentliche zu besinnen. [...]

Und sie führen, wo geholfen wird, alle Beteiligten zusammen, zum Zeugnis der Nähe Gottes und auf dass Sein Friede, der alles Verstehen übersteigt, ihre Herzen und ihre Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren möge (Phil 4,7).
[...] so wie auch wir am Ende der Fastenzeit die Schweinshaxen und den Champagner wieder mehr zu schätzen wissen, da wir sie eine Zeit lang entbehrten.

Während wir fasten, können sich andere an dem von uns Eingesparten laben. Nächstes Jahr sind einige von ihnen vielleicht Christen und fasten mit uns.

Mit verbindlichem Gruße
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 7. Mär 2017, 20:25

Werter Herr Dr. phil. Gast,

Sie schreiben, bezüglich meiner Praxis, den Notleidenden manchmal ein paar Münzen in den Hut zu werfen, ihnen überschüssige Lebensmittel aus unserer Kantine zuzustellen, oder sie auf Werkvertragsbasis tageweise in meinem Betrieb zu beschäftigen:
Diese Auffassung ist unbiblisch, gefährlicher könnten Sie hier wohl kaum in die Irre gehen! Dem Hungrigen Brot zu geben, hat den Zweck, dass er satt wird! Derart geübte Nächstenliebe schafft für die Liebe Gottes Platz, weiter in uns und unserem Leben zu wirken, zum Vorteil des Nehmenden, des Gebenden und der ganzen heiligen Kirche. Dies alles ist untrennbar miteinander verbunden, deshalb ist es unergiebig, den Vorteil des Helfenden in irgendeiner Weise für sich genommen zu betrachten, und satanisch, ihn gar als eigentlichen Zweck anzusehen.

Es scheint mir dies eine recht ungnädige Sichtweise zu sein, da ja die Hungernden gelabt werden, der Gebende Freude empfindet und den Geboten des HERRN Genüge getan wird. Es scheint mir in der Natur der Sache zu liegen, dass ich (als der Gebende) den Vorgang eben vom Standpunkt des Gebenden aus erlebe, wie ja auch der zerlumpte Bettler seine Rolle überzeugend erfüllt. Ich werde jedoch ausführlich über meine Gewohnheiten in diesem Bereich nachdenken, und, bis ich hier zu einem Ergebnis gekommen bin, das Verteilen von Almosen aus egoistischen Beweggründen bis auf weiteres einstellen.

Was Ihre Begegnung mit jenen verzweifelten Frauen betrifft, so hat es sich für mich bewährt, solchen Menschen einen Zettel auszuhändigen, auf den ich eine Adresse schreibe, wo man sich um sie kümmert.

Alles Gute wünscht Ihnen
Walter Gruber
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon G-a-s-t » Do 9. Mär 2017, 13:49

Werter Herr Gruber!

Walter Gruber senior hat geschrieben:Es scheint mir in der Natur der Sache zu liegen, dass ich (als der Gebende) den Vorgang eben vom Standpunkt des Gebenden aus erlebe [...]

Es ging nicht in erster Linie um eine Beschreibung des Erlebten, sondern dessen Zweck und Beurteilung. Hierfür benötigt man einen geeigneten Maßstab. Was könnte anderes als solcher dienen als das Wort dessen, durch den und auf den hin alles erschaffen ist und der das All durch sein machtvolles Wort trägt? Wie wollen Sie vor Christus bestehen, sobald er auf den Wolken des Himmels als Richter kommt, wenn Sie sich den Klartext, den er in dieser Angelegenheit spricht, nicht zu Herzen nehmen?

Der eigene Nutzen ist der Maßstab des Teufels.
Dieses Almosengeben aus Eigennutz ist unter anderem bei den Muselmännern, wo es ausdrücklich als "Läuterungsgabe" bezeichnet wird, zur "Perfektion" geführt, auch viele andere, die, vergeblich natürlich, so ihr Gewissen zu beruhigen suchen, praktizieren es. Den Umfang dieses Irrweges kann man anhand der erfolgreich unsere Städte flutenden Bettelbanden abschätzen (und wohl auch am Zustrom von "Flüchtlingen", im Zusammenhang mit denen derselbe Mechanismus maßgeblich zu sein scheint).

[...] wie ja auch der zerlumpte Bettler seine Rolle überzeugend erfüllt.

Seine Rolle? Diese Aussage erinnert an Shakespeares "Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Männer und Weiber bloß Schauspieler", welche ein gotteslästerlicher Unsinn ist. Das Leben ist kein Theaterspiel.

Ich werde jedoch ausführlich über meine Gewohnheiten in diesem Bereich nachdenken, und, bis ich hier zu einem Ergebnis gekommen bin, das Verteilen von Almosen aus egoistischen Beweggründen bis auf weiteres einstellen.

Benötigten die von Ihnen bisher Bedachten Ihre Hilfe bzw. profitierten von derselben? Sofern dies der Fall war und sie Ihnen nicht nur als Objekte zur Beruhigung Ihres Gewissens dienten, sollten Sie Ihre Leistungen fortsetzen und, wo sinnvoll, verstärken:

1 Petr 2,12
Führt unter den Heiden ein rechtschaffenes Leben, damit sie, die euch jetzt als Übeltäter verleumden, durch eure guten Taten zur Einsicht kommen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung.

Die Heiden sollen durch Ihre guten Taten zur Einsicht kommen. Wie sollen sie das, wenn sie beobachten müssen, dass Sie Durstige nicht tränken, weil Sie sich nicht sicher sind und erstmal genau überlegen müssen, ob Christus das wirklich so haben will?

Mit freundlichem Gruße
Gast
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