3 Tage und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Unser Fastenopfer

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Unser Fastenopfer

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 10. Mär 2011, 08:06

Sehr geehrte Damen und Herren,

die heilige Fastenzeit ist angebrochen. In einer Epoche, da Satan erneut seine schmutzigen Krallen ausstreckt, um die Seelen der Schwachen und Unreinen an sich zu reißen, ist es an uns, klare Zeichen zu setzen. Welche Kasteiung haben Sie sich auferlegt, um Satan entgegenzutreten?
Ich werde bis Ostern nur noch Wasser und Brot zu mir nehmen, wobei ich an den Freitagen selbstverständlich auf das Brot verzichte.

Gepriesen sei der HERR!
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Alric » Do 10. Mär 2011, 09:47

Sehr geehrter Herr von Schnabel,

es ist sehr löblich von Ihnen, wie Sie fasten. Ich selbst verzichte komplett auf Fleisch, um so der Fleicheslust durch den Leibhaftigen zu entsagen und Christi zu ehren.
Aber Sie sind sehr bewundernswert und ich weiß, Sie werden durchhalten.

Lobet den HERRn!

Alric
Der Gottlose borgt und bezahlt nicht;
der Gerechte aber ist barmherzig und gibt.
Psalmen 37,21

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Walter Kerlinger » Do 10. Mär 2011, 12:48

Werte Herren, auch ich ernähre mich nur von Wasser und Brot. Auf die Idee an den Festtagen auf das Brot zu verzichten, bin ich selber nicht gekommen. Beschämend, vielleicht werde ich ein wenig bequem. Ich habe mich gezüchtigt.
Danke, dass Sie mich auf diese hervorragende Idee gebracht haben, werter Herr von Schnabel.

Grüßend,

W. Kerlinger
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Sören Korschio » Do 10. Mär 2011, 15:24

Werte Gemeinde!

In der Fastenzeit sieht mein Wochenspeiseplan folgendermaßen aus:

Montag: Alte Brotrinde (mit etwas Salz) 13:00h
Dienstag: -
Mittwoch: -
Donnerstag: Halbe Tomate, zwei gekochte Kartoffeln 15:00h
Freitag: -
Samstag: Brotsuppe und etwas Spinat 13:00h
Sonntag: -

Den Spinat braucht man in meinem Alter, Kinder und Jugendliche können darauf verzichten.

Mit freundlichen Grüßen,
Sören Korschio
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Der Einsiedler » Do 10. Mär 2011, 21:06

Werte Herren,

auf meinem Speiseplan stehen Kräuter, die ich in freier Natur sammele. Sonntags werde ich den kargen Mittagstisch mit etwas Baumrinde anreichern. Ein einfaches aber schwer verdauliches Mahl, nach dessen Verdauung mein Darm gereinigt ist.

Ein letztes hart gekochtes Ei verspeisend

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon servus christi » Mi 16. Mär 2011, 12:24

Werte Gemeinde!

Ich und mein keusches Weib ernähren uns in der Fastenzeit von übers Jahr gesammelten Apfelkernen und Brotrinde sowie von Regenwasser, je nachdem wie der Herr es gibt. Bleibt Regen länger als zwei Tage aus, so erlauben wir uns Quellwasser.
Unser dreijähriger Sohn Fürchtegott erhält zum Tranke ungezuckerten Kräutertee und muss in dieser Zeit auf Fruchtzwerge und ähnliche Süßspeisen verzichten.

Mit christlichem Grusse,

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Asfaloths » Mi 16. Mär 2011, 13:17

Werte Herren!

Ich habe mich mit einigen Scheiben Brot und ein paar Kartoffeln in meinen Keller begeben und sitze die Situation nun hier aus und bete für die Menschheit. Ich versuche ab sofort täglich Kontakt zu Jesus aufzunehmen um zu erfahren welch Schicksal die Welt erwartet.

Möge der Herr Ihnen beim Fasten beistehen!

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 21. Apr 2011, 21:02

Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich den Karfreitag und Karsamstag selbstverständlich im stillen Gebet verbringen, und auch nicht stehsegeln werde, möchte ich Ihnen allen und Ihren Familien schon jetzt, ein friedvolles und gesegnetes Osterfest wünschen!
Sich auf die Osternachtfeier freuend,
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 25. Mär 2012, 18:59

Sehr verehrte Damen, geehrte Herren,

Der HERR in seiner unendlichen Gnade hat gewollt, daß das ihm gefällige Brett wieder der sündigen Welt entgegentritt, um deutlich zu sagen: „Bis hierher und nicht weiter!“
Es ist sicher kein Zufall, daß diese göttliche Wunder wieder in der heiligen Fastenzeit eintritt. Sie meine Herren, waren durch Ihr tatkräftiges Tun nur das gefällige Werkzeug des HERRN! Halleluja!
Andere, so wie ich, konnten Sie durch das stille Gebet und Akte der Selbstkasteiung unterstützen.
Zum Dank an den HERRN werde ich nun bis zur Auferstehungsfeier auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichten, und mich dreimal täglich, zu den Zeiten des Mariengebets geißeln.
Folgen Sie mir, und seien Sie sicher, daß nur so die Gottlosigkeit aus dieser unserer Welt verbannt werden kann, auf daß wir, unter Anleitung des heiligen Vaters und des Sittenwarts, rein dem jüngsten Gericht entgegentrenten können!

Zur Peitsche greifend,

F. J. Schnabel
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Sören Korschio » So 25. Mär 2012, 22:28

Werter Herr Schnabel!

Sie sind ein wahrer Christ! Potzdonner, jeden zweiten Tag esse ich auf Anraten meines Pfarrers eine halbe Brotrinde - er sagt, dass man in meinem Alter sehr vorsichtig sein muss und empfahl mir anfangs gar das Fasten lediglich auf Fleisch zu beschränken. Ich erklärte dem guten Mann, dass der HERR allein entscheidet, was gefährlich und was ungefährlich für mich ist und dass ich keinesfalls den Verführungen des Leibhaftigen erliegen werde, zum Kreuzdonnerwetter!

Ebenfalls fastend, doch den Hut vor Herrn Schnabel ziehend,
Ihr Sören Korschio
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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Der Einsiedler » Mo 26. Mär 2012, 20:25

Werte Herren,

auch ich faste mit. Obwohl mir der Magen knurrt und der Darm wunderliche Geräusche von sich gibt.
Meine Tagesmahlzeit besteht aus einer rohen Gemüsezwiebel und einem 1/4 Liter Regenwasser. Da der Herr uns gerade eine Dürreperiode sendet entfällt das Trinken gänzlich.

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 27. Mär 2012, 06:40

Sehr geehrter Herr Einsiedler,
Ihre Selbstaufgabe ist bewundernswert. Aber Sie werden dehydrieren. Der HERR benötigt Sie noch auf Erden, um das löbliche Brett gegen Fakire und Deppen zu verteidigen!
Gibt es in der Nähe Ihrer Eremitenhöhle kein Bächlein und den Durst zu stillen? Eventuell können Sie früh morgens, vor der Roratemesse, die Tautropfen einiger Grashalme zu sich nehmen.
Tief besorgt,
F. J. Schnabel
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Beitragvon Sören Korschio » Di 27. Mär 2012, 09:05

Werter Herr Einsiedler!

Sie sollten einen Brunnen graben, Potztausend!

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Der Einsiedler » Di 27. Mär 2012, 20:40

Werte Herren,

tausend Dank für Ihre wertvollen Anregungen. Ich werde erst einmal zum HERRn beten um einen ordentlichen Gewittersturm.
Sollte dieser ausbleiben muß ich morgen doch in der Frühe Tautropfen von den Gräsern schlecken.

Durstig

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Re: Unser Fastenopfer

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 5. Apr 2012, 12:05

Sehr geehrte Herren,

nach dem Höhepunkt, am morgigen Karfreitag, naht das Ende der strengen Fastenzeit.
An jenem Tage der tiefste Trauer, verstummen wieder sämtliche Glocken.
Ich freue mich schon, wenn die fleißigen Klapperbuben kommen, um die Bevölkerung an die Gebets- und Gottesdienstzeiten zu gemahnen.
Gerne denke ich an meine eigene Jugend zurück, als ich mit einem Rumpelkasten, den mir mein stolzer Opa eigenhändig zimmerte, die Dorfjugend zu jenem gottgefälligen Ereignis anführen durfte.
Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Kindheit und der Quadragesima?

Glücklich schwelgend,
Franz Joseph Schnabel

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