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Liebe und löblicher Haß

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.
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G-a-s-t
Brettmathematiker
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Registriert: Di 15. Sep 2015, 16:46

Liebe und löblicher Haß

Beitrag von G-a-s-t »

Werte Herren!

Klar ist:
1 Joh 4,8
[...] Gott ist Liebe.

Wsh 14,9
Denn Gott ist in gleicher verhaßt der Gottlose und dessen gottloses Werk.
Gott ist die Liebe - und er haßt auch. Die Liebe kann also hassen.

Das ist auch kein Wunder: Wahre Liebe ist gemäß 1 Kor 13,5 uneigennützig, will also jedem das zukommen lassen, was das beste für ihn ist. Wenn dies der Haß ist, gewährt sie ihm ihn und nimmt keine eigennützige Rücksicht darauf, daß dieser in den Augen Kurzsichtiger ihre eigene Integrität infragestellen könnte. So weit geht wahre Liebe!

Umgekehrt kann der Haß nicht lieben.

Gott weiß sicher, was wann für wen das beste ist, und wann immer dies der Haß ist, kann er ihn gezielt üben. Wir, die wir das nicht wissen, müssen da sehr viel vorsichtiger sein, da unangebrachter Haß großen Schaden anrichten kann. Wir haben aber danach zu trachten, in der Nachfolge Christi in der Erkenntnis und Liebe Gottes zu wachsen - immer weiter, also optimalerweise, so meine ich jedenfalls, auch so weit, daß wir im rechten Hassen Fortschritte machen. Schließlich gilt:
Mt 6,24
Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird sich dem einen zuneigen und den andern verachten.
Somit verbleibe ich mit dem Wunsch an die christkatholischen Leser, daß sie als Schüler Gottes im uneingeschränkten Lieben und dabei mit der gehörigen Vorsicht auch im gebotenen Hassen voranschreiten mögen.

Ihr Herr Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Walter Gruber senior
Kommerzialrat
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Re: Liebe und löblicher Haß

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werte Christen,

ich möchte an dieser Stelle den ersten Absatz aus dem Prolog des Katechismus der katholischen Kirche zitieren:
Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner Güte gefassten Ratschluss hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Deswegen ist er dem Menschen jederzeit und überall nahe. Er ruft ihn und hilft ihm, ihn zu suchen, ihn zu erkennen und ihn mit all seinen Kräften zu lieben. Er ruft alle durch die Sünde voneinander getrennten Menschen in die Einheit seiner Familie, die Kirche. Er tut es durch seinen Sohn, den er als Erlöser und Retter gesandt hat, als die Zeit erfüllt war. In ihm und durch ihn beruft er die Menschen, im Heiligen Geist seine Kinder zu werden und so sein glückseliges Leben zu erben.

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8.HTM
Es hat also der HERR uns Menschen erschaffen, um uns zu ermöglichen, an seiner Glückseligkeit teilzuhaben.
Wehe dem, der sich erfrecht, dieses wundervolle Geschenk mit Füßen zu treten!

Den Zeigefinger drohend in die Richtung der Gottlosen erhebend,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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