0 Tage und 16 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Flüchtlinge

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.
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Ecki
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Flüchtlinge

Beitrag von Ecki »

Werte Herren, liebevolle Weiber,

ist es unchristlich, wenn wir die Menschen, die zur Zeit auf Moria leben, wieder in ihre Heimatländer
zurückschicken?


Herzlichst,

Ihr Ecki

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Walther Zeng
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Walther Zeng »

Werter Herr Ecki,

ich verstehe diese Frage nicht.
Warum sollen wir diese Leute zurück schicken?

Falls Sie einmal auf die Idee kommen, von Frankreich mach England zu schwimmen,
dann debattieren doch nicht die Norweger und die Faröer, ob sie Sie zurück schicken sollen.
Zum Donner, Sie sollten zumindest eine Kreditkarte dabei haben!

Sich jetzt mehr Gedanken um den Karneval machend
Walther Zeng

David Bartheck
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von David Bartheck »

Sehr geehrte Damen und Herren,
Versuchen Sie sich einmal in die Situation hinein zu versetzen.
Sie wären vor 80 Jahren der Gestapo entkommen und
wären in Mexiko in solch einem Lager. Nun würde es in den USA eine solche Debatte geben!
Wie würden Sie sich fühlen?
Nette Gedankenexperimente wünscht Ihnen
David Bartheck
.

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Walther Zeng
Stammgast
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Aus der Rede von Pabst Paul VI. zum Weltmigrationstag 1963

Beitrag von Walther Zeng »

Pabst Paul VI hat geschrieben: La caridad de la Iglesia ha establecido un día especialmente dedicado a los emigrantes, que será este año el 1 de diciembre, comienzo del Adviento. La emigración —de un país a otro o de una región a otra dentro de un mismo país— es hoy uno de los fenómenos más importantes y más graves de la vida del mundo
Lesen Sie hier weiter, Herr Ecki!
http://www.vatican.va/content/paul-vi/e ... zione.html

Mit Leselupe und Wörterbuch im Archiv unterwegs
Walther Zeng

Ecki
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Ecki »

Werter Herr Zeng,

Danke für Ihre Mühe, die Sie sich gemacht haben! Die Nachricht des Heiligen Vaters war auf spanisch, aber der Gewebebrauser
Guckle Chrom konnte dieses gut übersetzen.


Alles Gute,

Ihr Ecki

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Opa Rauschebart
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Opa Rauschebart »

Trunkenbold Zeng!

Was bitte ist ein "Pabst"?

Den Trunkenbold ohrfeigend

Opa Rauschebart
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David Bartheck
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von David Bartheck »

Sehr geehrte Damen und Herren,
Genialität und Wahnsinn liegen nicht weit voneinander entfernt.
Kurz bevor die grünen Elefanten auftauchen, verdrehen sich die
Buchstaben.


Herr Zeng,
Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit!
Es gibt gute Entzugskliniken.

Keine Lust auf Spanisch habend und das "b" um 180 Grad drehend und spiegelnd
Ihr David.

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Opa Rauschebart
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Bartheck,

Genialität und Wahnsinn liegen oftmals nahe beieinander.
Dies ist bei Ihnen nicht der Fall, hier ist es lediglich Tumbheit, denn:
David Bartheck hat geschrieben:
Sa 19. Sep 2020, 11:52
Sehr geehrte Damen und Herren,
Versuchen Sie sich einmal in die Situation hinein zu versetzen.
Sie wären vor 80 Jahren der Gestapo entkommen und
wären in Mexiko in solch einem Lager. Nun würde es in den USA eine solche Debatte geben!
Wie würden Sie sich fühlen?
Nette Gedankenexperimente wünscht Ihnen
David Bartheck
Nur tumbe Menschen, wie offensichtlich Sie einer sind, ziehen Vergleiche von Äpfel mit Birnen.
Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, daß die Situation zum damaligen gezielten Genozid vergleichbar ist, mit der jetzigen Situation.
Politisch verfolgte Personen haben Anrecht auf Asyl, was natürlich überprüft werden muß. Dem gegenüber stehen - und das ist wohl die deutliche Mehrheit- Wirtschaftsflüchtlinge.
Versuchen Sie doch einfach z.B. nach Kanada auszuwandern, weil Sie dort meinen besser leben zu können und mehr Geld glauben zu verdienen.
Zuerst einmal hinterlegen Sie umgerechnet viele tausend Euronen als Kaution, dann müssen Sie ZUVOR engelische Sprachkenntnisse (CLB) nachweisen. Da wünsche ich Ihnen schon einmal viel Glück, diesen Test zu bestehen. Zuvor heißt zuvor, wenn Sie den bestandenen Test nicht vorweisen können, dürfen Sie ihn direkt am Flughafen oder an der Grenze machen, bei Nichtbestehen treten Sie auf eigene Kosten den Rückweg an.
Dann bekommen Sie aber erst einmal nur ein zeitlich beschränktes Visum, währenddessen Sie sich schleunigst Arbeit suchen sollten, denn sonst sind Sie schneller wieder im Ursprungsland als Sie glauben.
Etwas leichter ist es, wenn Sie einen entsprechenden Arbeitsvertrag schon in der Tasche haben und/oder zu einer Berufsgruppe gehören, die Kanada explizit aktuell sucht; die Sprachkenntnisse brauchen Sie trotzdem. Wenn Sie dann 3 Jahre einer ordentlichen Arbeit nachgekommen sind und sich v.a.D. nichts zuschulden haben kommen lassen, dann können Sie die kanadische Staatsbürgerschaft beantragen.
Wohlan, Kanada ist keine Ausnahme, ähnlich ist's z.B. in Australien und Neuseeland, von Amerika ganz zu schweigen.

Gelangweilt das greise Haupt schüttelnd

Opa Rauschebart
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David Bartheck
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von David Bartheck »

Sehr geehrter Herr Rauschebart,
Es ging mir gar nicht um die Einreisebestimmungen, sondern darum, wie sich Menschen fühlen.
Ich würde mich nämlich sehr missachtet fühlen.

Sich fremdschämend
Ihr David

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Opa Rauschebart
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Bartheck,

wieso dann der hinkende Vergleich bitte?
Würde ich den irrwitzigen Vergleich tolerieren, dann wäre ich als von der Gestapo Geflüchteter und dem Genozid Entgangener heil froh und würde dem HERRn danken, daß ich in Mexiko sein darf und LEBE!
Ich würde mich mitnichten von Mexiko missachtet fühlen, sondern wäre den Mexikanern von Herzen dankbar, überhaupt bei Ihnen sein zu dürfen.
Niedrigere Beweggründe wären es, wenn ich nach Amerika dann wollte, um einen besseren Lebensstandard glauben erreichen zu können. Das Asyl hätte ich ja in Mexiko, Amerika nun ist nun ein souveräner Staat an dessen Einwanderungsgesetz ich mich zu halten hätte und ich könnte nach Amerika genauso einfach (oder schwer) einwandern, wie Mexikaner nach Amerika einwandern können. So einfach ist das.

Konstatierend

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Martin Frischfeld
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Martin Frischfeld »

Opa Rauschebart hat geschrieben:
So 20. Sep 2020, 19:06
Trunkenbold Zeng!

Was bitte ist ein "Pabst"?

Den Trunkenbold ohrfeigend

Opa Rauschebart
Werter Herr Rauschebart,

offenbar handelt es sich um das Lieblingsgetränk Herrn Zengs:

Bild
Päpstliches Blaues Band Bier (unredl.: Pabst blue ribbon beer) ist ein sogenanntes "Bier" aus den VSA

Nach meiner Erfahrung kann man mit amerikanischem Bier gut die Toilette reinigen, zum Verzehr ist es eher nicht geeignet und führt gegebenenfalls zu Schwachsinn oder Hirnbrand.

Sich ein bekömmliches bayrisches Bier öffnend,
Martin Frischfeld

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Opa Rauschebart
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Frischfeld,
vielen Dank für die Aufklärung!
Offensichtlich scheint es bei dem Gesöff die Marke "Paul VI" zu geben. Vielleicht kann man diese Sorte zur kostengünstigen Rostentfernung oder sogar zur Rostumwandlung verwenden. Ich werde dies umgehend unserem Dorfgeistlichen, Bruder Vlad, vorschlagen, da sein betagtes Gefährt die kommende Woche zur Hauptuntersuchung muß und wohl noch kleine Schönheitsreparaturen fällig sind.

An Unhold Zeng: Teilen Sie mir sofort Ihre Bezugsquelle mit!

Fordernd

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Martin Frischfeld
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werter Herr Rauschebart,

keine Ursache! Es ist nicht verkehrt, einige Behälterladungen (unredl. Container) dieses Bieres vorrätig zu halten.
Wenn nämlich dereinst die VSA zusammen brechen, werden viele amerikanische Flüchtlinge sich nach etwas Heimatgefühl sehnen.

Hoffend, diesen Tag noch erleben zu können,
Martin Frischfeld

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Walter Gruber senior
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Re: Flüchtlinge

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werte Christen,

auch ich will nun mit ein paar Tagen Verspätung etwas zu der Frage sagen, wie mit den auf Moria befindlichen Flüchtlingen zu verfahren sei.

Es begegnet uns in der Heiligen Schrift mehrmals das Gebot:
„Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbt.“
(Levitikus 19,18 und Matthäus 22,39)
Es ist somit Sache der Einwohner von Moria, den mit behelfsmäßigen Booten angekommenen und nunmehr dort vorfindlichen Flüchtlingen Almosen zu spenden.

Die Sache der Deutschen wäre es, wenn diese armen Menschen die deutsche Grenze überschritten hätten. Es lässt sich nun diskutieren, ob die Versorgung jener Armen ausschließlich den Christen in einer Region obliegt, die diesen beispielsweise etwas zu essen und Decken geben, um auf diese Weise ihre Mildtätigkeit zu zeigen, oder ob auch die öffentliche Hand sich daran beteiligen soll. Meiner Ansicht nach sind staatliche Leistungen für die Armen generell nicht sinnvoll, da diese zur Faulheit und Untätigkeit erziehen.

Es scheint mir auch berechtigt zu sein, von den Empfängern einer Hilfeleistung eine bereitwillige Annahme der christlichen Lehre zu erwarten. Eine Bereitschaft zur fleißigen Arbeit ist ohnehin selbstverständlich, wenn man sich in einem neuen Lande ansiedeln will. Dies ist aber leider heutzutage sowohl unter den Einwanderern als auch unter unseren eigenen Arbeitern keine Selbstverständlichkeit mehr.

Stets hilfsbereit, wenn ein Mitmensch in Not ist,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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