0 Tage und 1 Stunde seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.
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Walter Gruber senior
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werter Herr Dr. Frischfeld,

ja, genau! Eben jenen Vorfall meinte ich. Ich hatte damals den Eindruck, dass in solchen Unglücksfällen oftmals eine tiefere Weisheit verborgen liegt und sie sich gar als Segen für alle Beteiligten erweisen.

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Gruber,

die Wege des HERRn sind meist unergründlich.

Auch ich schloß kürzlich eine neue, höhere Feuerversicherung, für die alte Scheune mit dem Hausschwamm ab.

Eventuell können Sie mich persönlich beraten, wie man Feuersbrünste verhindern, sowie bei deren Auftreten, falschen Verdächtigungen entgehen kann.

Das Petroleumlager inspizierend,
Schnabel

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Walter Gruber senior
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Walter Gruber senior »

Geschätzter Herr von Schnabel,

wie sollte man wohl solche Vorfälle, die unter „Höhere Gewalt“ fallen, verhindern? Sie könnten Gott im Gebet darum bitten, jene Scheune zu verschonen. Falls der HERR die Verbrennung schon beschlossen hat, wird Ihnen aber nichts übrig bleiben, als dies demütig zu akzeptieren.

Was die Verdächtigungen betrifft, so sind die Unschuld und ein allgemein bekannter redlicher Lebenswandel, sowie ein guter Anwalt der beste Schutz.

Alles Gute wünscht
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Martin Berger
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Martin Berger »

Franz-Joseph von Schnabel hat geschrieben:Auch ich schloß kürzlich eine neue, höhere Feuerversicherung, für die alte Scheune mit dem Hausschwamm ab.

Eventuell können Sie mich persönlich beraten, wie man Feuersbrünste verhindern, sowie bei deren Auftreten, falschen Verdächtigungen entgehen kann.
Werter Herr Schnabel,

sollten Sie an der sogenannten "warmen Abtragung" eines Gebäudes interessiert sein, sollten Sie gegenüber der bei der Feuerwehr Dienst tuenden Dorfjugend beiläufig erwähnen, wie wichtig die alte Scheune für sie ist, die Ihre Altvorderen errichtet haben.
Weil in der kleinen Ortsfeuerwehr einfach zu wenig los war, soll ein 22-jähriger Feuerwehrmann selbst äußert fleißig mit dem Feuerzeug nachgeholfen haben. Nach einer Serie von elf Brandstiftungen in den vergangenen sechs Monaten im Bezirk Wiener Neustadt haben Brandermittler des nö. Landeskriminalamtes, wie berichtet, dem mutmaßlichen Brandstifter das Handwerk gelegt. Und das nur zwei Tage, nachdem es in einem Pferdestall zur jüngsten Feuersbrunst gekommen war. In zumindest sechs Fällen hat Andreas L. zugegeben, im Bereich von Matzendorf-Hölles Feuer gelegt zu haben. In der Gemeinde ist man heilfroh, dass die gefährliche Brandserie damit ein Ende hat.

Quelle: Jungfeuerwehrmann als Serienbrandstifter
Da sich leider auch unter den Florianijüngern Klebstoffspritzer, Hanfgiftraucher, Mörderspielspieler und sonstiges Geschmeiß befindet, wäre es wohl nur eine Frage von Stunden, längstenfalls aber eine von Tagen, bis von ihrer geliebten Scheune nichts mehr übrig ist.

Dem kleinen Michael Ezechiel Fürchtegott eine Packung Zündhölzer in die Hand drückend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Berger,

die Welt ist schlecht.

Wenn meiner Lieblingsscheune etwas geschähe wäre ich unfaßbar traurig.

In diesem redlichen Bauwerk führte mein Urahn, Vladimir von Schnabel, genannt: "Der Schlächter" bereits vor langer Zeit peinliche Befragungen diverser Ketzer und Hechsen durch. An manchen Balken sind noch Spuren dieses christlichen Tuns erkennbar.

Traditionen pflegend,
Schnabel

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Walter Gruber senior
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werte Herren,

falls Herr von Schnabel an einer sogenannten warmen Abtragung interessiert ist, wäre es sicher am einfachsten, einen Benzinkanister in der Scheune auszugießen und diese dann anzuzünden. Es scheint dies aber nicht der Fall zu sein, da (wie er ja selbst schreibt) teure Familienerinnerungen damit verbunden sind. Es wäre weiters zu befürchten, dass ein selbst gelegter Brand die Zahlungsbereitschaft der Versicherung beeinträchtigen würde.

Die Situation analysierend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Christ Cornelius
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Christ Cornelius »

Walter Gruber senior hat geschrieben:
Ich hatte damals den Eindruck, dass in solchen Unglücksfällen oftmals eine tiefere Weisheit verborgen liegt und sie sich gar als Segen für alle Beteiligten erweisen.
Werter Herr Gruber,

Sie sprechen wahr ! Auch der HERR ist insofern Freund von vielen Unglücken, da diese letztendlich zum Segen dienen. Der Alte Ijob wurde ja ebenfalls erst zum Heiligen nachdem alles was er liebte zerstört wurde. Ebenso verlieren auch die Menschen nichts als Eitelkeiten, wenn Ihnen alles genommen wird. Selbst der menschliche Leib ist unnütz, stört nur und könnte guten Rechts vom HERRN, streunenden Wildkängurus zum Aas vorgeworfen worden. Aber der HERR erhält erhält uns, damit wir eben zu diesen Erkenntnissen kommen und diese immer mehr verinnerlichen.

Gruß
Christ Cornelius

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Martin Frischfeld
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werte Herren,

oft gibt es in ländlichen Gegenden das Problem, daß Obdachlose wie Zigeuner beispielsweise durch das Land ziehen und mit Vorliebe in Scheunen und dergleichen übernachten. Da es sich meist um Menschen mit zweifelhafter Sorgfalt handelt, lassen sie gern Kerzen brennen und verursachen öfter Feuer.

Wenn also Zigeuner oder andere fahrende Leute in der Gegend gesichtet werden, wäre es nicht verwunderlich, wenn so eine Scheune des nachts Feuer finge. Eventuell fände man noch einen mit Münzen bestickten Rock in der Nähe oder einen Sack, mit dem man üblicherweise geraubte Kinder transportiert.

Nachforschungen anstellend,
Martin Frischfeld

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Walther Zeng
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Walther Zeng »

Werter Herr Frischfeld,

es ist eine interessante und sehr nachvollziehbare Hypothese, die Sie da aufgeschrieben haben.
Hoffentlich haben es die geraubten Kinder geschafft, sich noch aus dem Sack zu befreien,
bevor die Flammenglut sie überwältigt hätte oder die Feuerwehr war rechtzeitig da,
so wie in Hennef-Büllesbach.

Andersherum könnte aber auch eine fehlende Rückbaugenehmigung zu einer
unverhohlen freundlichen Einladung an Leute geführt haben, die des Nachts
Bisamratten und Waschbären über offenen Feuerstellen garen.

Zündholz und Storchenfuß ans Fenster hängend
Walther Zeng
"Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen," AT Mose 3/19

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Christ Cornelius
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Christ Cornelius »

Werte Gemeinde,

Jes uis Australien ! Als ich heute über die Gerechtigkeit des HERRN nachdachte und diese mit dem Evangelium zu bewerten versuchte, kam ich zu einem erschütternden Schluss : Täglich hätte ich, ob meiner vielen gedanklichen Verfehlungen verdient in die Feuerhölle Australiens geworfen zu werden und zugrunde zu gehen.

Dies brachte mich dazu mich mit den Geschöpfen Australiens, die ob der Sündhaftigkeit der Welt gewissermaßen als Brandopfer verwendet werden zu solidarisieren und in jedem umgekommenen Geschöpf mein verdientes Schicksal zu sehen. Ja wohl jeder Mensch kann die Buschfeuer und deren viele Opfer mehr oder weniger als einst lebendiger Spiegel des eigenen drohenden Schicksals zu sehen.

Eine Verfehlung hat gemäß Christi höllisches Feuer verdient (s. Matth. 5 ) . Warum begehen dann die Menschen täglich Millionen von Sünden und wähnen sich noch in Sicherheit ? Sollte die frohe Botschaft stimmen müssen wir uns auf schlimmeres als Buschfeuer im späteren Leben gefasst machen, sofern wir weiter bewusst sündigen.

Nicht als Räucherstäbchen enden wollend
Christ Cornelius

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Herr Cornelius,

wenn Sie schon Fremdsprachen verwenden, sollten Sie dies zumindest einigermaßen korrekt tun.
Je ne suis pas votre éditeur!

Hinweisend,
Schnabel

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Christ Cornelius
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Christ Cornelius »

Herr von Schnabel,

ich danke Ihnen für den wichtigen Hinweis. Auch stinkende Kadaver wie meine Wenigkeit arbeiten nicht immer mit Bedacht. Nach einem Bombenangriff 43 und einer darauffolgenden Hungersnot habe ich in meiner verfluchten Unbedachtheit sogar einen meiner Finger abgeschnitten, geröstet und verspeist. Dies war mir als Arbeiter auf dem Bau von lebenslangem Nachteil, besonders weil es zum halten eines Hammers einen rechten Daumen braucht.

Gruß
Christ Cornelius

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Herr Cornelius,

Sie sollten weniger von diesem Vogelfutter rauchen.

Für Sie betend,
Schnabel

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Walter Gruber senior
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werter Herr Cornelius,

wie alt sind Sie denn? Bedenken Sie bitte, dass Sie hier stets die Wahrheit schreiben müssen!

Ungereimtheiten vermutend,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Christ Cornelius
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Re: Die Gerechtigkeit GOTTes... in Australien

Beitrag von Christ Cornelius »

Werter Herr Gruber,

ich bin Jahrgang 1928. Die Wirrheit einige meiner Beiträge hängt wohlmöglich mit der unregelmäßigen Einnahme von Medikamenten für die Alzheimerdemenz zusammen. Ich will mir dieser folgenschweren Erkrankung nicht so richtig bewusst werden und schwelge deshalb desöfteren meiner jungen Jahre entgegen und agiere dementsprechend.

Gruß
Christ Cornelius

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