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Die Zwietracht und die Wahrheit

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.
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Engelbert Joch
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Die Zwietracht und die Wahrheit

Beitrag von Engelbert Joch »

Werte Gemeinde,

Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.
So steht es in Lukas 12:51.

Ich habe mir heute Gedanken gemacht, wie man den wahren Glauben, den Katholizismus, besser in der Welt verbreiten kann.
Auf der Erdscheibe gibt es so viele Heiden und Ungläubige, welche sich der Lehre der katholischen Kirche versperren.
Mir ist aufgefallen, dass dieser Stursinn in Gebieten besonder stark sind, in denen die Anhänger der Irrlehren in Frieden und Gemeinschaft leben.
Wie viele Missionare sind im Endeffekt gescheitert, als sie auf Länder wie Indien oder Mechsiko trafen, wo der Falschglaube vorherrscht.
In Indien leben die Anhänger der Irrlehren, so zum Beispiel Butters oder Hindukusch (Unredlich: Buddha und Hindu).
Es kann nur im Sinne des Christentums sein, dass zwischen den Anhängern jener Irrlehren ein Keil getrieben wird.
Denn je größer die Feindschaft jener Anhänger sind, je größer das Leid dort ist, umso größer sind die Gräben und umso tiefer sind die Furchen zwischen ihnen.
Und je größer jene Furchen sind, umso leichter ist es die Saat der Wahrheit zu säen, ihnen die Lehren der heiligen katholischen Kirche näherzubringen.
Denn in ihrer Not werden sie endlich einsehen, dass im Katholizismus die Erleuchtung, der Fortschritt und die Zukunft liegen.

Schließlich kam unser aller Erlöser auf die Erdscheibe um das Schwert zu bringen!

Engelbert Joch
Im Katholizismus und im Kaiserreich liegt die Zukunft Europas!

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Christ Cornelius
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Re: Die Zwietracht und die Wahrheit

Beitrag von Christ Cornelius »

Werter Herr Joch,

wie redliche Christen aus eigener Erfahrung wissen, bringt erst Zwietracht eine Erkenntnis der Wahrheit. Auch Sie sind sind sicher mit Ihrem Fleisch nach lesen der frohen Botschaft in Zwietracht geraten. Und dies soll ja gerade geschehen ! Erst durch Unmut und Streit mit sich selbst und anderen wird die Schlacke unserer verderbten Natur entfernt und ein wenig Gold sichtbar.

Ihre Schlussfolgerung, dass die Furchen um die Samen der Wahrheit zu säen umso größer und fruchtbarer werden je mehr Unruhe ein Individuum oder auch Land ausgesetzt ist, entspricht völlig der Wahrheit. Geht man um die Welt, so wird man feststellen, dass Frieden und Frömmigkeit in akausalem Verhältnis zueinander stehen. Der Friede verdrängt unredliche gesagt, regelrecht die Frömmigkeit und schubst diese in den Abgrund.

Wir Christen wissen aus eigener Erfahrung, dass unsere Frömmigkeit langfristig gesehen durch Trübsal immer größer wird. Deshalb spricht nichts dagegen wie Sie empfehlen, Feindschaft zwischen den Andersdenkenden zu säen. Dadurch sterben zum einen den Menschen die schlechten Charakterzüge ab und gleichzeitig können sie diese leeren Plätze anschließend mit Glauben ausfüllen.

Zwietracht säend
Christ Cornelius

Friedhelm Lobgeist
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Re: Die Zwietracht und die Wahrheit

Beitrag von Friedhelm Lobgeist »

Werte Herren,

aber es heißt doch im Matthäusevangelium "Selig sind, die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen."
Was ist denn nun richtig?

Verwirrt
Friedhelm Lobgeist

DerNomade
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Re: Die Zwietracht und die Wahrheit

Beitrag von DerNomade »

Werte Gemeinde,
lange zeit blieb ich hier fern, umso mehr bin ich über das hier Geschriebene erschrocken. Soviel Zorn und soviel Hass, gerade jetzt ind der Zeit des Friedens und der Liebe zueinander, es tut meiner Seele weh zu sehen wie grausam Menschen sein können. Sie wissen ja, wer Zwietracht sät wird Hass ernten, dies ist nicht im Sinne Jesus Christus.
Herrn Joch würde ich raten, wenn er Bibelstellen zitiert,
"Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht".
so sollte er auch die Bedeutung dieses Zitats erläutern. Jesus sagt damit nicht das er Zwietracht und das Schwert auf die Erde bringt sondern er sagt wir müssen Zwietracht und Neid ertragen lernen.

In diesem Sinne wünsche ich gesegnete Weihnacht und Frieden auf Erden.

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Christ Cornelius
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Re: Die Zwietracht und die Wahrheit

Beitrag von Christ Cornelius »

Friedhelm Lobgeist hat geschrieben:Werte Herren,

aber es heißt doch im Matthäusevangelium "Selig sind, die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen."
Was ist denn nun richtig?
Werter Herr Lobgeist,

freilich gilt diese Aussage ! Aber eben nur, sofern die Friedfertigkeit nicht mit Sünde untermischt ist. Aber man sieht doch immer wieder, dass die Friedfertigen auf dieser Welt im Regelfall auch sündigen nicht so eng sehen. Jesu redet die Bergpredigt meines Erachtens auch vielmehr für diejenigen, welche voller Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexen sind.

Bei diesen scheint er davon auszugehen, dass sie die genannten Tugenden leben können, wenn diese so in sich selbst so zerschlagen sind, dass sie kein Bedürfnis mehr zum sündigen haben. Die heutigen Moralprediger predigen dagegen Selbstbewusstsein und Selbstverliebtheit. Und diese Charaktereigenschaften verknüpft mit moralischen Prämissen führen zweifellos in falsche und areligiöse Denkweisen.

Gruß
Christ Cornelius

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Christ Cornelius
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Re: Die Zwietracht und die Wahrheit

Beitrag von Christ Cornelius »

DerNomade hat geschrieben:
"Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht".


Jesus sagt damit nicht das er Zwietracht und das Schwert auf die Erde bringt sondern er sagt wir müssen Zwietracht und Neid ertragen lernen.
Werter Nomade,

Sie schließen verkehrterweise von der Wirkung auf die Ursache und geben dabei den Mittelursachen die Hauptschuld. Jesu schließt dagegen folgerichtig von der Ursache auf die Wirkung :
Jünger Lukas hat geschrieben: Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! ... Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht. 52 Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.

https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas12
Hieraus ersehen wir, dass Jesu aufgrund der Sündhaftigkeit unserer Welt sowohl äußeren Zwietracht will und kaum abwarten kann, wie auch inneren Zwietracht aufgrund der frohen Botschaft voraussieht. Wie bereits im vorherigen Beitrag dargelegt, sollten seine Anhänger jedoch keinen aktiven Zwietracht ohne Grund säen, sondern sich vielmehr darauf konzentrieren ihre verderbte menschliche Natur immer mehr zu verleugnen und abzutöten. Schließlich entsteht der Zwietracht von selbst, sofern Christen die Wahrheit auszusprechen anfangen.

Die Bibel studierend
Christ Cornelius

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