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Waren die Hexenverfolgungen töfte?

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Christ Cornelius
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Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Christ Cornelius » Do 19. Sep 2019, 13:23

Werte Gemeinde,

letztens kam mir der Gedanke, ob die Hexenverfolgungen des Mittelalters richtig waren ? Schließlich steht in der Bibel
"Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen". Hat sich die katholische Kirche mitsam der Inquisition geirrt, oder waren die Damen, welche auf dem Scheiterhaufen landeten, teilweise oder immer echte Hexen und mussten ausgetilgt werden ? Heißt der HERR Zeobath das töten von Hexen und Ketzern gut ?

In der Gemeinde umhörend

Christ Cornelius

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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Walter Gruber senior » Do 19. Sep 2019, 14:51

Werter Herr Cornelius,

seit dem Ersten und dem Zweiten Vatikanischen Konzil wissen wir, dass weder der Papst noch die Kirche in ihrer Gesamtheit in Glaubens- und Sittenfragen in Irrtümer verfallen können. Lesen Sie hierzu bitte den folgenden Artikel:
http://www.kathpedia.com/index.php/Unfehlbarkeit

Demzufolge waren auch die Einsetzung der Inquisition und deren Prozesse gegen Hexen und Zauberer (welche zu den fortschrittlichsten Gerichtsverfahren ihrer Zeit gehörten) gerechtfertigt. Natürlich mögen auch dabei vereinzelt zu strenge Urteile ausgesprochen worden sein. Dies fällt wiederum in den Bereich der menschlichen Fehlbarkeit. Weil aber heutzutage die Hexerei kaum mehr vorkommt, werden auch Sie der Inquisition sicherlich zugestehen, gute Arbeit geleistet zu haben.

Gern behilflich,
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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Martin Berger » Do 19. Sep 2019, 16:09

Herr Cornelius,

Sie haben doch selbst zitiert, was in der Heiligen Schrift geschrieben steht. Ob die Hechsenverfolgungen töfte waren, wie Sie zu fragen pflegen, kann ich Ihnen nicht sagen. Nötig waren sie auf jeden Fall.

Die in Flughöhe gespannten Drahtseile prüfend,
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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » Do 19. Sep 2019, 16:19

Herr Cornelius,

Gottes schöne Welt birgt Licht- wie auch Schattenseiten. Was die Verbrennung und Verfolgung frivoler Hechsenweiber im dunklen Mittelalter anging, so muss der weitgereiste und wohlgenährte Geist auch an die Kinder denken. Ei, was freute sich des Pächters Bube und des Ritters Knecht, als da rotglühend die Scheiterhaufen mit zitternden Fingern in die Nacht griffen. Ein Anblick, wie er Bub und Gör erfreut, Hurra.

Stets an die Kleinsten denkend,
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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Christ Cornelius » Do 19. Sep 2019, 18:32

Werte Gemeinde,

seitdem die Hexenverfolgungen aufgehört haben, leben die Weiber auch zunehmend ihre Unkeuschheit aus. Vermutlich besteht hier ein Zusammenhang. Wenn Weiber die mit dem Teufel buhlen ( was ja alle unkeuschen Weiber tun ) unschädlich gemacht würden, hätte die schöne Erdscheibe auch weniger mit deren Provokationen zu kämpfen. Die Verderbnis der Jugend ist in beträchtlichem Ausmaß darauf zurückzuführen, da unkeusche Weiber die früher der Hexerei angeklagt worden wären, heute unsere Kinder in den Medien und im Internetz gehirnwaschen und sogar in aufreizenden Klamotten frei herumlaufen.

Bei Möglichkeit Unterschriften zur Wiedereinführung der Inquisition sammelnd

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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon ragnarlotbrock » Fr 20. Sep 2019, 06:09

Herr Cornelius,

Weshalb fragen Sie, ob die Hexenverfolgung töfte WAR? Die heilige Inquisition verfolgt immernoch mit eisernem Willen, Hexen in unserer kleinen Gemeinde. Auch unser redlicher Pater Schussblei hilft ihr, wo er nur kann. Erst gestern wurde die verlauste fünfzehnjährige Margarete den Lernprozess gemacht, da Sie lauthals für den Freitag für die Zukunft demonstrierte und propagierte.

Den Hexenhammer studierend,
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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Christ Cornelius » Fr 20. Sep 2019, 07:51

ragnarlotbrock hat geschrieben:Herr Cornelius,

Weshalb fragen Sie, ob die Hexenverfolgung töfte WAR? Die heilige Inquisition verfolgt immernoch mit eisernem Willen, Hexen in unserer kleinen Gemeinde. Auch unser redlicher Pater Schussblei hilft ihr, wo er nur kann. Erst gestern wurde die verlauste fünfzehnjährige Margarete den Lernprozess gemacht, da Sie lauthals für den Freitag für die Zukunft demonstrierte und propagierte.

Den Hexenhammer studierend,
Ragnar Lotbrock


Herr ragnarlotbrock,

töfte war in diesem Zusammenhang wohl ein unglücklich gewähler Begriff. Vielmehr stand die Frage im Mittelpunkt, ob der Eifer der Inquisitoren gesund war, oder ob es viele Bösewichte in diesem Beruf gab ?

Den Hexenhammer Auflein lesend

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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Martin Berger » Fr 20. Sep 2019, 08:44

Christ Cornelius hat geschrieben:Vielmehr stand die Frage im Mittelpunkt, ob der Eifer der Inquisitoren gesund war, oder ob es viele Bösewichte in diesem Beruf gab ?

Herr Cornelius,

kann denn jemand, der Hechsen und andere Ausgeburten der Hölle unschädlich machen möchte, ein schlechter Mensch sein? Überdies haben auch erfahrene Inquisitoren darauf geachtet, daß nur geeignete Herren in dieses wichtige Amt berufen wurden. Freilich reichte es schon damals nicht aus, einfach "nur" Christ zu sein, denn allzu groß ist die Macht des Leibhaftigen und seiner Diener. Nur die bestens im Umgang mit Hechsen und Zauberern geschulten Diener des HERRn, so wie mein im Jahre 1413 geborener Ururururururururururururururgroßvater Engelbert Berger, konnten also als Inquisitoren tätig werden. Wer nicht direkt Gefahr laufen wollten, hinab in den Höllenschlund gezogen zu werden, kam um eine mehrjährige Ausbildung nicht herum.

Sollten Sie selbst auch daran interessiert sein, melden Sie sich bitte bei der Kongregation für die Glaubenslehre, welche in der Gegenwart die Aufgaben der Inquisition übernommen hat. Wenn Sie es hingegen eine Spur langsamer angehen wollen, melden Sie sich an der päpstlichen Universität für einen Exorzismuskurs an. Ihren ehemaligen Beruf, um Priester werden zu können, haben Sie ja hoffentlich schon aufgegeben.

Stets mit gutem Rat zur Seite,
Martin Berger
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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Benedict XVII » Fr 20. Sep 2019, 10:48

Werte Herren,

es ist objektiv unbestreitbar, daß die Heilige Inquisition und der von ihr durchgeführte Kampf gegen die Hechsenplage eine vorbildliche Handlung war.

Erinnern wir uns an die Geschehnisse jener Jahre: vollkommen ohne jede Ankündigung brach eine Unzahl von Hechsen über das friedliche, großteils gottesfürchtige Europa herein. Hechsen, deren einziges Ziel es war, Europa in die Klauen Satans zu übergeben.
Nur mit äußerster Anstrengung und mit Unterstützung des HERRn gelang es, der Plage zu widerstehen und die Hechsenflut zurückzudrängen. Wir alle verdanken diesen großartigen Menschen, welche entschlossen gegen die Hechsenbrut ankämpften, unser heutiges Leben.

Auch den Nachkommen dieser Helden - beispielsweise Herrn Berger - gebührt heute noch Anerkennung für die großartigen Taten ihrer Urväter.

Jene Taten sollten uns Vorbild für unser eigenes Handeln und Ansporn zugleich sein.

Den HERRn preisend

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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Christ Cornelius » So 22. Sep 2019, 09:46

Walter Gruber senior hat geschrieben:Werter Herr Cornelius,

seit dem Ersten und dem Zweiten Vatikanischen Konzil wissen wir, dass weder der Papst noch die Kirche in ihrer Gesamtheit in Glaubens- und Sittenfragen in Irrtümer verfallen können. Lesen Sie hierzu bitte den folgenden Artikel:
http://www.kathpedia.com/index.php/Unfehlbarkeit

Demzufolge waren auch die Einsetzung der Inquisition und deren Prozesse gegen Hexen und Zauberer (welche zu den fortschrittlichsten Gerichtsverfahren ihrer Zeit gehörten) gerechtfertigt. Natürlich mögen auch dabei vereinzelt zu strenge Urteile ausgesprochen worden sein. Dies fällt wiederum in den Bereich der menschlichen Fehlbarkeit. Weil aber heutzutage die Hexerei kaum mehr vorkommt, werden auch Sie der Inquisition sicherlich zugestehen, gute Arbeit geleistet zu haben.

Gern behilflich,
Walter Gruber


Werter Herr Gruber senior,

wobei aber anzumerken ist, dass die Urteile, sofern die Unfehlbarkeit gilt, gar nicht zu streng gewesen sein können. Unfehlbarkeit lässt keinen Raum für menschliche Fehlbarkeit. Die unkeuschen Weiber wo auf dem Scheiterhaufen landeten, hatten diesen folglich auch verdient.

Auch für Ehebruch die Strafe des Feuertods fordernd
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Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht

https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm1

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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon ragnarlotbrock » Di 24. Sep 2019, 06:01

Noch geehrter Herr Cornelius,

Christ Cornelius hat geschrieben: Die unkeuschen Weiber wo auf dem Scheiterhaufen landeten, hatten diesen folglich auch verdient.


Sie sollten partout auf Ihre syntaktische Korrektheit achten. Manch ein brettfremder Christ würde sich bei solch einer Ausdrucksweise denken, ob nicht Klebstoff im Spiel gewesen sein mag.

Sie weiterhin kritisch im Auge behaltend,
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Re: Waren die Hexenverfolgungen töfte?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 24. Sep 2019, 06:39

Werte Herren,

um zu sehen, wohin eine mangelhafte Handhabung des Hechsenproblems führen kann, reicht ein einziger Blick in die Ausstrahlungen der Sendeanstalten, oder auf unsere Straßen.

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