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Was der Baustil künftiger Kirchen suggerieren sollte.

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

Engelbert Joch
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Was der Baustil künftiger Kirchen suggerieren sollte.

Beitragvon Engelbert Joch » Mo 10. Sep 2018, 20:04

Werte Gemeinde,
Als ich letztens der heiligen Messe beiwohnte, sinnierte ich im Anschluss über das Aussehen der heutigen Kirchen.
Viele Kirchen sind schlicht gestaltet und scheinen Hoffnung zu suggerieren.
Nun, Hoffnung ist ein Teil dieser wunderbaren Religion, doch geht es auch um Dinge wie Ehrfurcht.
Wie man sich wohl denken kann, entsteht wahre Ehrfurcht aus Furcht, die Furcht vor dem Fegefeuer.
Bauten wie der Kölner Dom kommen dem schon näher.
Ein GOTTeshaus sollte die Furcht vor dem Fegefeuer aufzeigen, die Fensterbilder sollen die Qualen, welche den Ketzer erwarten, verdeutlichen.
Die Spitzen der Türme sollten Spießen gleich in den Himmel ragen um selbst den dümlichsten Heiden zu erleuchten.
Das ganze Gebäude soll suggerieren, dass GOTT nicht nur ein liebender GOTT ist.
Sie soll zeigen, dass GOTT die Instanz ist, dessen Zorn man immer fürchten muss.
Von diesem Zweck sind nicht wenige GOTTeshäuser leider weit entfernt und werden der Lehre der heiligen katholischen Kirche nicht wirklich gerecht.

Engelbert Joch
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Walter Gruber senior
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Re: Was der Baustil künftiger Kirchen suggerieren sollte.

Beitragvon Walter Gruber senior » Mo 10. Sep 2018, 22:17

Werter Herr Joch,

Ihr Beitrag hat mir meine eigenen Wissenslücken offenbart, wie das Haus Gottes in seinen Gemeinden aussehen muss. Es diente hier ein Artikel der Internetz-Enzyklopädie als erste Orientierung: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenausstattung
Ob hier die dem Gegenstande angemesse Ehrfurcht in den Artikel eingeflossen ist, wage ich allerdings nicht zu beurteilen.

Die Freiheit bei der Gestaltung lässt sicherlich Bauwerke zu, die eindrucksvoller sind als die schönen Kirchen und Kathedralen in unseren Siedlungen. So könnte ich mir gut vorstellen, den Turm nicht mit einer Kirchturmspitze abzuschließen, sondern dem oberen Teil das Aussehen einer stählernen Faust zu verleihen. Dies würde dem ganzen Turme das Aussehen eines zum Schlage erhobenen Armes geben, der sich drohend gegen den Himmel reckt.

Der Innenraum, vor allem der Eingangsbereich, müsste von so monumentaler Größe sein, dass den eintretenden Menschen ihre unbedeutende Winzigkeit vollkommen bewusst werden kann. Vor dem Angesicht Gottes sind wir nämlich klein und hilflos wie die Insekten. Da ich mich nie ernsthaft mit Architektur beschäftigt habe, vermag ich nicht zu sagen, ob diese schönen Einfälle sich leicht verwirklichen ließen.

Vor dem Abendgebet noch einmal durch das Fenster den Kirchturm betrachtend,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Was der Baustil künftiger Kirchen suggerieren sollte.

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mo 10. Sep 2018, 22:43

Werte Herren,

bei allem löblichen Symbolismus sollte man praktische Aspekte nicht vernachlässigen.

Schon seit Menschengedenken boten knorke Wehrkirchen den Gläubigen Schutz vor den Anfeindungen weltlicher Mächte.

Seien es nun normannische Piraten, die Horden der Mongolen oder heidnische Kommunisten gewesen.

Ein Gotteshaus braucht auch dicke Mauern, sowie Platz für die Waffenkammer.

Sicher, der töfte Turm soll der Ehre des HERRn dienen, aber schadet es, wenn jener über schnafte Schießscharten in alle vier Himmelsrichtungen verfügt?

Bild

Viele fromme Gemeinden wären ohne derartige Weitsicht bereits vor tausend Jahren Opfer satanischer Widersacher geworden.

Den HERRn preisend und dem Herrn Pfarrer die Munition reichend,
Schnabel
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Walter Gruber senior
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Re: Was der Baustil künftiger Kirchen suggerieren sollte.

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 11. Sep 2018, 10:33

Geschätzter Herr von Schnabel,

Amen, ich sage Ihnen, der Tag wird kommen, an dem wir Christen Wehrkirchen in den Ländern der Ungläubigen bauen werden, um diesen die Friedensbotschaft des Evangeliums zu verkünden!!!

Stets optimistisch und gleichzeitig eine angenehme Mittagspause wünschend,
Walter Gruber
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