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Kastratensänger

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Walter Gruber senior
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 24. Aug 2018, 21:35

Sehr geehrte Mitglieder,

auch ich sehe keinen Grund, warum man nicht den einen oder anderen Knaben kastrieren soll, um seinen Gesang zu verbessern. Auf diese Weise bleibt er auch von den Verlockungen der Sechsualität verschont und hat größere Aussichten auf ein tugendhaftes Leben. Freilich hat Herr Nebelhauer erstmals mit einer seiner Äußerungen recht, wenn er sagt, dass die Kastration der redlichen Christen nur eine Ausnahme sein kann, da deren Anzahl sonst sehr stark abnimmt. Folglich sollte man eher die Unredlichen und die Heiden, sowie die Atheisten kastrieren. Es ist bei solchen Leuten wohl das Geld eine ausreichende Motivation, um den einen oder anderen jungen Buben einem christlichen Arzt zu übergeben, um die Operation durchzuführen. Die von Herrn Nebelhauer vorgeschlagenen Methoden würden freilich zum Tode so eines Kindes führen und sind deshalb nicht geeignet.

Selbst ein großer Musikfreund,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Kastratensänger

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 24. Aug 2018, 22:17

Werter Herr Gruber,

so schnell stirbt niemand.
Ich selbst kastrierte vermutlich schon tausende Ferkel mit einfachsten Hilfsmitteln und trotzdem erreichten fast alle davon, bei bester Gesundheit, die löbliche Schlachtreife.

Das blutige Messer an der Hose abwischend,
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Engelbert Joch » Sa 25. Aug 2018, 21:47

Werte Gemeinde,
Heute war es soweit, mein Großneffe ist jetzt ein löblicher Kastrat.
Schon morgens habe ich mit den Vorbereitungen begonnen und trank zur Feier der bevorstehenden Entfernung der Satansmale einige Liter besten Gerstensaftes.
Gegen Nachmittag wurde mir Joseph vorbeigebracht, so dass ich am Tage seines Geburtstag diese knorke Tat vollbringen konnte.
Ich schärfte das Fleischerbeil, während Joseph einige Klare bekam.
Beim zweiten Schlag, der erste ging etwas daneben, war es dann auch soweit, die Wunde musste nur verbunden werden, wozu ich einen alten Putzlappen benutzte.
Nach dieser Prozedur gab es erstmal Korn und zur Feier des Tages frittierte Ochsenhoden mit Grünkohl.
Morgen werde ich im Zuge des GOTTesdienstes meinen Knaben zum Kirchenchor anmelden.

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Re: Kastratensänger

Beitragvon Walter Gruber senior » So 26. Aug 2018, 12:46

Werter Herr Joch,

ich wusste nicht, dass auch Sie Arzt sind. Bei dem großen Anteil gebildeter Akademiker auf dieser Internetz-Seite überrascht mich das aber keineswegs.

Meine Glückwünsche zu der gelungenen Operation!

Walter Gruber
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 26. Aug 2018, 13:02

Werter Herr Gruber,

diese akademische Bildung wird weitgehend überbewertet.
Ich lernte das Schweineschneiden einst von einem alten Zigeuner, der mit seiner Sippe durch unser Dorf zog.

Den Knicker in die Hosentasche steckend,
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Walter Gruber senior » So 26. Aug 2018, 13:16

Geschätzter Herr von Schnabel,

ist es denn nicht ein großer Unterschied, ob man einen Saubären oder einen jungen Buben verschneidet?

Mit freundlichem Gruß,
Gruber Walter
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 26. Aug 2018, 13:46

Werter Herr Gruber,

da haben Sie natürlich auch Recht.
Bei uns auf dem Dorf wird jeder rechte Bursche vollständig und intakt gebraucht.
Für Eunuchen haben wir hier keine Verwendung.

Die Lederhose zurechtrückend,
Schnabel
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Engelbert Joch » So 2. Sep 2018, 23:17

Werte Gemeinde,
Letztes Wochenende war ich beim Pfarrer um meinen Sohn beim örtlichen Kinderchor anzumelden.
An und für sich lief alles ohne Probleme, der Pfarrer meinte, mein Großneffe Joseph könnte schon nächste Woche anfangen.
Als ich dem Pfarrer jedoch erzählte, dass ich Joseph im Zuge der Anmeldung kastriert habe, war er ohne Grund schockiert und wollte mich des Hauses verweisen und dazu noch anzeigen.
Auch mein Einwand, dass Kastratensänger unabdingbar sind, da bekannterweise Mädchen und Weiber generell eine Stimme gleich dem Gehörten haben, stieß auf taube Ohren.
Er bezeichnete mich als geisteskrank, dabei bin ich weder ein Atheist noch ein Homoperverser, sondern ein knorker Katholik.
Ist der Pfarrer möglicherweise vom Teufel besessen? Ich konnte zumindest an seinem Haupthaar eine leicht rötliche Färbung erkennen.

Fassungslos,
Engelbert Joch

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Re: Kastratensänger

Beitragvon Martin Berger » Mo 3. Sep 2018, 17:59

Herr Joch,

es ist leider nicht ausgeschlossen, daß auch redliche Pfarrer auf den falschen Pfad geführt werden. Bitte unterschätzen Sie niemals die Macht des Teufels, der schon Jesus Christus zu verführen versuchte. Sollten Sie die berechtigte Annahme haben, daß der Teufel Besitz vom Pfarrer Ihrer Gemeinde ergriffen hat, scheuen Sie nicht davor zurück, ihn dem Diözesanbischof zu melden. Dieser wird wissen, wie die weitere Vorgehensweise ist.

Helfend,
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Re: Kastratensänger

Beitragvon G-a-s-t » Di 4. Sep 2018, 13:21

Herr Joch!

Auch in der Bibel steht geschrieben, wie der HERR über singende Weiber denkt.
Wir lesen folgenden Vers: Erster Korintherbrief 14, 34
GOTT hat geschrieben:[...]sollen die Frauen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.


Wenn Sie in 1 Kor 14,34 etwas über singende Weiber lesen, dann scheinen Sie das Lesen fehlerhaft erlernt zu haben.

Ich persönlich frage mich sowieso, was Weiber in den Gemeindeversammlungen zu suchen haben [...]

Fragen Sie lieber die Gemeinde, dann können Sie nämlich auf Hilfe hoffen. Ein des logischen Denkens Mächtiger könnte Sie dann z.B. darauf hinweisen, daß in 1 Kor 14,34 die Anwesenheit von Weibern als selbstverständlich betrachtet wird, da ansonsten ja keine Verhaltensregeln für das Weib in der Versammlung nötig wären.

Martin Frischfeld hat geschrieben:alle Besorgnis über die Zulässigkeit solcher Verfahren wird mit einem Mal weggewischt, wenn man denn die süße Stimme eines Kastraten genießen darf.

Mitnichten, denn das bringen jüngere Knaben wie dieser schon mindestens genauso gut zustande. Sollte er unkastriert sein, besteht keine Notwendigkeit, dies zur Erhaltung seiner Stimme nachzuholen, denn sobald selbige bricht, kann er in eine tiefere Stimmlage wechseln und ein anderer Bub seine Rolle übernehmen.

Ps 148,7ff. (Herder)
Lobet Jahwe den Herrn von der Erde her, ihr Meeresriesen und alle Tiefen der Meere; [...] ihr Jünglinge und ihr Jungfrauen all, ihr Greise, vereint mit dem Chore der Kinder; lobet alle den Namen Jahwes; denn sein Name allein ist erhaben.


Mit verbindlichem Gruße
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Hans-Peter Steiner » Di 4. Sep 2018, 14:34

Herr Frischfeld
Herr Frischfeld schrieb:
alle Besorgnis über die Zulässigkeit solcher Verfahren wird mit einem Mal weggewischt, wenn man denn die süße Stimme eines Kastraten genießen darf. :kuehl:

Alleine dieser Satz gibt Zeugnis davon dass Sie alles sind, nur kein Mediziner!

den mahnenden Finger zeigend
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 4. Sep 2018, 21:00

Herr Steiner,

wissen Sie gute Musik nicht zu schätzen? Entsprechend Ihrem Namen hören Sie wohl nur teuflische Felsmusik, womöglich sogar Todmetallkrach.

Freund kirchlicher Musik seiend,
Martin Frischfeld

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Re: Kastratensänger

Beitragvon Hans-Peter Steiner » Di 4. Sep 2018, 22:01

Martin Frischfeld hat geschrieben:Herr Steiner,

wissen Sie gute Musik nicht zu schätzen? Entsprechend Ihrem Namen hören Sie wohl nur teuflische Felsmusik, womöglich sogar Todmetallkrach.

Freund kirchlicher Musik seiend,
Martin Frischfeld

Herr Frischfeld
Was hat Musik mit operativer Kastration zu tun?
Ihre Worte:
alle Besorgnis über die Zulässigkeit solcher Verfahren wird mit einem Mal weggewischt,


etwas verwirrt
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Re: Kastratensänger

Beitragvon Engelbert Joch » Fr 7. Sep 2018, 14:32

Herr Steiner,
Man muss halt Opfer bringen, wenn man was erreichen will.
So muss ein Knabe halt seine Testikel opfern, wenn er singen will.
Was haben Sie denn bisher geopfert?

Engelbert Joch

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Re: Kastratensänger

Beitragvon Hans-Peter Steiner » Fr 7. Sep 2018, 15:21

Engelbert Joch hat geschrieben:Herr Steiner,
Man muss halt Opfer bringen, wenn man was erreichen will.
So muss ein Knabe halt seine Testikel opfern, wenn er singen will.
Was haben Sie denn bisher geopfert?

Engelbert Joch

Herr Joch
Was für ein Schwachsinn!

ansonst ohne Worte.
Steiner


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