0 Tage und 12 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

G-a-s-t
Stammgast
Beiträge: 593
Registriert: Di 15. Sep 2015, 16:46
Hat Amen! gesprochen: 86 Mal
Amen! erhalten: 164 Mal

Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon G-a-s-t » Fr 25. Mai 2018, 17:17

Werte Herren!

Übermorgen wird der Dreifaltigkeitssonntag begangen.

Wenngleich die Lehre, der eine Gott bestehe aus drei Personen, Sich selbst, Seinem Sohn - Gott sei ja Mensch geworden - und dem Heiligen Geist, welche voneinander verschieden und doch alle ganz Er seien, in ihrer Widersprüchlichkeit vor allem diejenigen gefährlich in die Irre führen kann, welche sich Gott zunächst auf dem Wege des Denkens anzunähern versuchen und aus ihr womöglich den völlig falschen Eindruck gewinnen, Sein Wort sei von Widersprüchen durchsetzt und nur haltbar, wenn man sich an den kritischen Stellen das Denken verbieten läßt und den gesunden Menschenverstand ausschaltet, und es, da diese Lehre so nicht in der Heiligen Schrift, sondern nur von fehlbaren Menschen formuliert wird, zum Glück ein Leichtes ist, sie fallenzulassen, bieten uns doch etwa die in ihrem Zuge angstellten Betrachtungen über das enge Zusammenwirken von Vater, Sohn und Geist und das oft genug erfolgte Eingeständnis, daß dessen Einzelheiten unseren Verstand übersteigen, Anknüpfungspunkte, die wir an diesem Tag im Sinne des "sentire cum ecclesia" besonders aufgreifen können.

Dtn 4,39 (Hamp, Stenzel, Kürzinger)
So erkenne denn heute und beherzige, daß nur der Herr Gott ist im Himmel droben und unten auf Erden, sonst aber niemand.


Lassen Sie uns also am Dreifaltigkeitssonntag ganz besonders die dreifache (dreifaltige) Art bedenken, in welcher Gott wirkt:

Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde und der alleinige Walter in seiner Schöpfung, hierin uns unnahbar und niemals zur Gänze erfaßbar, da "in unzugänglichem Lichte wohnend" (1 Tim 6,16).

Um unsere selbstverschuldete Ferne zu Ihm zu überbrücken, sandte Er uns zu unserem Heil Seinen eingeborenen Sohn, den Menschen Jesus Christus, der in allem so sehr mit seinem Vater einig (eins) ist, daß dieser "durch ihn und mit ihm und in ihm" wirken kann, alles Handeln Christi Gott offenbart und zu Recht behauptet werden kann:

Joh 14,9
Wer mich sah, hat den Vater gesehen.


Mehr als Christus, Sein Ebenbild, können wir von Gott nicht sehen, ins "unzugängliche Licht" können wir nicht eindringen (selbst Christus sind da Grenzen gesetzt).

In der Nachfolge Christi finden wir zur Gemeinschaft mit Gott - um den Menschen diesen Weg offenzuhalten, seitdem Christus nicht mehr wie ehedem leiblich unter ihnen weilt, sendet Er gemeinsam mit ihm den Heiligen Geist: Dieser ist das "Angeld für unser Erbe" (Eph 1,14), d.h. für das Himmelreich, welches die meisten ausschlagen, und zwar ein gar großes Angeld, da ja auch Gott selbst Geist ist (Joh 4,24). Erst unter der Leitung des Heiligen Geistes läßt uns Gott zu seinen Söhnen/Kindern werden.

Röm 8,14ff.
Denn, die vom Geiste Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Ihr habt ja nicht den Geist des Knechtseins empfangen, um euch von neuem zu fürchten, sondern den Geist des Kindseins, in dem wir rufen: Abba, Vater! Eben dieser Geist bezeugt es unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.


Für all die vielen, die sich diesem reichen Wirken Gottes verschließen, gilt:

1 Kor 16,22
Wenn einer den Herrn nicht liebt, der sei ausgeschlossen.


Im Namen des Vaters, der alles erschaffen hat, des Sohnes, der die Welt erlöst hat, und des Heiligen Geistes, der uns heiligt, verbleibe ich
als Ihr
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

Benutzeravatar
Walter Gruber senior
Kommerzialrat
Beiträge: 1388
Registriert: Do 16. Jul 2015, 09:57
Hat Amen! gesprochen: 286 Mal
Amen! erhalten: 303 Mal

Re: Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 26. Mai 2018, 21:17

Lieber Herr Gast,

die scheinbaren Widersprüche zeigen, dass unser Weg zum Heil nicht über das Denken, sondern über den Gehorsam führt. Vielleicht dienen sie dem HERRN als Prüfung für diejenigen, die zum Hochmut und zur Einfalt neigen?

Die Gemeinschaft der Anhänger Christi (die katholische Kirche) preisend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

G-a-s-t
Stammgast
Beiträge: 593
Registriert: Di 15. Sep 2015, 16:46
Hat Amen! gesprochen: 86 Mal
Amen! erhalten: 164 Mal

Re: Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon G-a-s-t » Mo 28. Mai 2018, 13:24

Werter Herr Gruber,

das kann sein, zumal sich ja beim Beschreiten dieses Weges alle scheinbaren Widersprüche nach und nach auflösen, wie ich dies beispielsweise bezüglich des Zusammenwirkens Christi mit Seinem Vater erlebte und Ihnen weitergab.

Mit verbindlichem Gruße
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).


Zurück zu „Das Christentum“



Wer ist anschnur?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste