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Argumente für die Todesstrafe

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Walter Gruber senior
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Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Walter Gruber senior » Do 16. Nov 2017, 13:37

Werte Mitglieder der Arche Internetz!

Herr Anthropos hat sich kürzlich erkundigt, ob es gerechtfertigt sei, Straftäter hinzurichten - und damit den Anstoß gegeben, hier im Sinne des Christentumes Argumente für die Todesstrafe zu sammeln. Nicht zuletzt ihm ist es daher zu verdanken, wenn die Todesstrafe durch die Sammlung der besten Argumente an einem Platze weitere Anhänger findet. Vielen Dank dafür!

Unsere katholische Kirche steht der Todesstrafe prinzipiell positiv gegenüber, wie sich im Katechismus nachlesen lässt:
Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren.
(http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P86.HTM)


Es lässt sich dies einerseits durch Stellen in der Heiligen Schrift begründen, etwa:
Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe."
(5. Buch Mose 21,18-21)


"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben."
(3. Buch Mose 20,13)


"Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen."
(2. Buch Mose 22,17)


"Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten!"
(Psalm 139,19)


Andererseits gebieten die Logik und der gesunde Menschenverstand, dass die sofortige Exekution der Schwerverbrecher nicht nur die Gesellschaft besser macht, sondern auch im Sinne der Delinquenten ist:

1. Werden die Verbrecher ausgerottet, führt dies naturgemäß zu einer drastischen Verringerung der Verbrechensraten. Wir alle können dann aufatmen und uns sicherer fühlen. Durch Beseitigung der Bedrohung entfallen viele Argumente für die Menschenfeindlichkeit. Das Vertrauen in die Mitmenschen steigt wieder. Die christliche Botschaft findet leichter Anklang!

2. Die Polizei wird entlastet. Viele Gefängnisse können geschlossen werden. Der Staat braucht weniger für die Verbrechensbekämpfung auszugeben. Diese Mittel stehen dann für die Schulen und den Straßenbau zur Verfügung.

3. Es wird durch die Abschreckung bei potenziellen Verbrechern ein Denkprozess ausgelöst, der dazu führen kann, dass böse Taten (Mord, Totschlag, Diebstahl, Homosechsualität usw.) unterbleiben.

4. Die Verurteilten haben keine Gelegenheit mehr, weiterhin Böses zu tun. Stattdessen dürfen sie die Beichte ablegen, was ihnen bei ehrlicher Reue sogar die Möglichkeit verschafft, Eingang ins Himmelreich zu finden, wie etwa der mit Jesus gekreuzigte einsichtige Verbrecher (siehe Lukas 23,39ff).

5. Die Angehörigen der Opfer, können beruhigt sein, da die Verbrechen gesühnt werden. Andernfalls würden viele von ihnen Hass in ihren Herzen tragen und gar den Glauben an die staatliche Ordnung und die Justiz verlieren. Auch ist gewährleistet, dass die Gehenkten nicht rückfällig werden und damit weitere Angehörige in Trauer stürzen können.


Es bleibt allenfalls die Frage, für welche Verbrechen die Todesstrafe angemessen ist. Man wird sie ja nicht schon bei einem Fahrraddiebstahl oder einer Steuerhinterziehung oder einer leichten Körperverletzung verhängen, sondern eher bei:

- vorsätzlichem Mord aus niederen Motiven
- Vergewaltigung in schweren Fällen
- Brandstiftung
- politischer Betätigung zur Errichtung eines Unrechtsstaates (Kommunismus, Nationalsozialismus, Politischer Islam, Feminismus)
- schwerer Sachbeschädigung (z. B. vorsätzliches Zerkratzen des Lacks an einem parkenden Automobil)
- Gemeingefährdung durch Entsorgung von Giftmüll in der freien Natur
- Satanismus
- Erstellung, Vertrieb und Konsum von Mörderspielen

Es ist dies sicherlich nur ein winziger Bruchteil der gültigen Argumente, welcher mir eben spontan eingefallen ist.

Den Vorschlag für ein verbessertes Miteinander einreichend,
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Antrophos » Do 16. Nov 2017, 15:43

Werter Herr Gruber!

Wer sollte den die Strafe vollstrecken? Denn: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." So sagte unser Herr und verzieh einer Sünderin anstatt sie zu Tode zu steinigen.
Werte Herren, dafür sind wir Christen, dass wir nicht nach Blut und Sühne verlangen. Christus brachte uns die Botschaft der Liebe. Diese steht über allem was die Propheten sagten.
Zu Ihrem Argument der Verbrecher kann beichten bevor er exekutiert wird : Wer sind wir Menschen, welche Autorität wollen wir uns anmaßen, dass wir entscheiden wie lange ein Mensch Zeit hat, umzukehren? Er wird hingerichtet, hat nicht bereut, hätte er länger Zeit gehabt wäre er vielleicht zur Einsicht gekommen! Man sagt schließlich " Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein"
Wir dürfen der Gerechtigkeit Gottes nicht vorgreifen. Bei ihm liegt die Entscheidung wie lange der Sünder Zeit hat zu betreuen.
Zu Ihrer Aussage über die Sicherheit :
Die Gesetze des alten Testament stammen aus einer Zeit in der es kaum möglich war einen Verbrecher so einzusperren, dass er unschädlich war. Bedenken Sie, die Menschen jener Gegend waren Nomaden, lebten in Zelten und mussten sich ihren Unterhalt hart erarbeiten. Ein Mensch der nicht arbeiten kann weil man ihn fesseln muss und der aber noch ernährt und bewacht werden muss , war natürlich eine große Belastung.
Wir haben Gefängnisse aus denen die Insassen kaum entfliehen können, der weiteren arbeiten sie dort und tragen bei zu ihrem Unterhalt. Die Todesstrafe ist also keine unumgängliche Notwendigkeit mehr.
Auf mein Argument, dass es auch einen Unschuldigen treffen können, sind Sie gar nicht eingegangen.

Mt 9,13 Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
Ich bete zu Gott dass er Menschen das Herz öffnen möge und sie das Gräuel der Todesstrafe erkennen.
Danken Sie mir doch nicht für etwas, was unbeabsichtigt und gegen meinen Willen ist.

Für die Verurteilten betend,
mit freundlichen Grüßen,
Anthropos

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon G-a-s-t » Do 16. Nov 2017, 16:53

Werte Herren!

Antrophos hat geschrieben:Wer sollte den die Strafe vollstrecken?

Wenn sich hierfür jemand findet, ist die Frage beantwortet, wenn nicht, ist das Thema "Todesstrafe" auch erledigt. Ich täte es sicher nicht und würde auch niemand anders suchen oder anstiften...

Beachten Sie, daß, wer selber keine Todesstrafe vollstrecken würde, dadurch nicht gezwungen ist, diese schlechtzuheißen. Auch zu einer Koniotomie könnte sich manch einer nicht durchringen und fände es doch löblich, wenn ein anderer, der es kann, einen dritten auf diese Weise vor dem Ersticken rettet.

Beachten Sie ferner, daß die Frage, ob wir die Todesstrafe gutheißen und uns für diese einsetzen sollten, wie es Herr Gruber anscheinend tut, von der Frage, ob wir es zulassen sollen, wenn der Staat diese verhängt, zu trennen ist. Beachten Sie zu der zweiten Frage

Röm 13,1
Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt.


und zur ersten, auf welche Herrn Anthropos' Aussagen abzielen, außerdem auch dringend

Mt 7,2
Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.


Wer jemanden als des Todes würdig einstuft, wird also dereinst nach ebenso strengen Maßstäben eingestuft werden. Gibt es einen hier am Brett, der sicher ist, dabei lebend davonzukommen?

Mit verbindlichem Gruße
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Walter Gruber senior » Do 16. Nov 2017, 17:16

Werter Herr Anthropos,

anscheinend bezieht sich Ihr Mitgefühl ausschließlich auf die Mörder und sonstigen Schwerverbrecher, wohingegen Sie die Schicksale der Opfer, der Angehörigen und der Gesellschaft als Ganze gar nicht in Betracht ziehen. Ich will nun einige Worte schreiben, um Ihre Bedenken zu zerstreuen und auch Ihnen die Möglichkeit zu geben, ein Befürworter der Gerechtigkeit zu werden!

Wer sollte den die Strafe vollstrecken? Denn: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." So sagte unser Herr und verzieh einer Sünderin anstatt sie zu Tode zu steinigen.

Hierfür würde man gut geschulte Fachkräfte einsetzen. Wir sind schließlich keine Barbaren. Was das Beispiel mit der Sünderin betrifft, wäre zu klären, ob sich die Bedenken Jesu gegen die grausame Art der Hinrichtung richteten, oder gegen die Unverhältnismäßigkeit der Strafe für ein (im Vergleich zu Mord und Landriedensbruch) geradezu harmloses Delikt.

Zu Ihrem Argument der Verbrecher kann beichten bevor er exekutiert wird : Wer sind wir Menschen, welche Autorität wollen wir uns anmaßen, dass wir entscheiden wie lange ein Mensch Zeit hat, umzukehren? Er wird hingerichtet, hat nicht bereut, hätte er länger Zeit gehabt wäre er vielleicht zur Einsicht gekommen!

Ihre grundsätzliche Ablehnung der Rechtsprechung durch Menschen kann ich nicht teilen, da ich der Anarchie und dem Verbrechertume kritisch gegenüberstehe. Ihre günstige Prognose für ALLE Schwerverbrecher ist ebenfalls sehr lebensfern. In der Realität werden diese nämlich die verbleibende Zeit in neun von zehn Fällen nutzen, um noch mehr schlimme Taten zu vollbringen. Auf diese Weise werden sie gänzlich zu Verworfenen. Der Zwang zur sofortigen Umkehr aber wird mindestens jeden Zweiten retten!

Wir haben Gefängnisse aus denen die Insassen kaum entfliehen können, der weiteren arbeiten sie dort und tragen bei zu ihrem Unterhalt. Die Todesstrafe ist also keine unumgängliche Notwendigkeit mehr.

Ist es nicht viel grausamer, einen Menschen in einem Käfig zu halten und ihm eine lange Zeit voller Leid zuzumuten, als sein Leben augenblicklich zu beenden?

Auf mein Argument, dass es auch einen Unschuldigen treffen können, sind Sie gar nicht eingegangen.

Novit enim Dominus qui sunt eius.

Mt 9,13 Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.

Es scheint mir Ihre Barmherzigkeit das größtmögliche Übel für alle Beteiligten darzustellen. Die Verbrecher ermuntert sie, weiterhin schlecht zu bleiben. Die Opfer der nach "Resozialisierung" Entlassenen werden durch sie erst zu Opfern. Sie sprechen gar den Angehörigen das Recht auf Sühne ab. Diese Form der falschen Barmherzigkeit vermag es einzig, Sie selbst in der falschen Vorstellung zu bestärken, ein gütiger Mensch von hoher Moral zu sein.

Werter Herr Gast,
Wer jemanden als des Todes würdig einstuft, wird also dereinst nach ebenso strengen Maßstäben eingestuft werden. Gibt es einen hier am Brett, der sicher ist, dabei lebend davonzukommen?

Dass gerade Sie dem irdischen Leben, welches ohnehin kurz ist, eine übertrieben große Bedeutung zumessen, verwundert mich.

Einen schönen Abend wünscht Ihnen
Walter Gruber
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Antrophos » Do 16. Nov 2017, 18:47

Werter Herr Gruber!
Ich ziehe die Schicksale der Opfer und der Gesellschaft sehr wohl in Betracht. Darum soll ein Mensch der gefährlich ist, eingesperrt werden. Welchen Nutzen zum Beispiel der Sohn eines ermordeten, wenn der Mördergetötet ist? Davon wird der Vater auch nicht wieder lebendig.
Und natürlich verdient ein Mörder unser Mitgefühl, schließlich hat er sich mit aller Kraft von Gott distanziert und ist unglücklich.

Davon, dass man Henker ausbildet werden diese auch nicht frei von Sünde, haben also kein Recht zu töten. Woher wollen Sie wissen, dass Jesus sich hier auf die Art der Hinrichtung bezieht? Tatsache ist, dass er sie am Leben gelassen hat. Im Zweifel für das Leben.

Wo habe ich die Rechtsprechung grundsätzlich abgelehnt? Bitte unterstellen Sie mir keine Unwahrheiten! Ich habe nur gesagt, dass wir nicht über Leben und Tod eines anderen entscheiden dürfen. Natürlich brauchen wir eine Gerichtsbarkeit, die für Wiedergutmachung von Schaden sorgt und Verbrechen beziehungsweise Wiederholungenvon Verbrechen verhindert. Und das geht auch ohne Todesstrafe.
Wollen Sie in das Herz der Menschen hineinsehen können? Woher haben Sie genaue Werte wie viele Seelendurch welche Methode gerettet wurden? Manchmal ein Gefängnisseelsorger könnte Ihnen vielleicht widersprechen. Auf die Basis Ihrer Vermutung lässt sich kein Gesetz stellen, solange Ihre Aussage nicht erwiesen ist.

Mit Ihrer Logik mit dem Käfig müsste man jeden schwer behindertentöten. Wenn man ihn einsperrt kann er bereuen, während kurz nach dem Prozess ist wahrscheinlich zornig und uneinsichtig.

Ja, wird er. Ungerecht ist es dennoch, denn auch hier gilt, dass man ihm die Möglichkeit nimmt sich mit Gott zu versöhnen. Wer kann es verantworten, dass seinetwegen ein Sünder starb ohne bereuen zu können? Er ist unschuldig angeklagt, wird hingerichtet, hat im Leben anderweitig gesündigt ( etwas , was auch in Ihrem Begriff nicht Todesstrafe nach sich ziehen würde ) und konnte nicht zur Einsicht gelangen. Hätte er länger gelebt, wäre er umgekehrt. Dann ist er verloren und ein anderer daran Schuld.

" Du sollst nicht töten " kann keinenRaum für Missverständnisse geben. Gott ist Herr über Leben und Tod.
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst "
Wissen Sie woher "amor" kommt? A ist die Verneinung, mor kommt von mors, der Tod. Ich liebe dich = ich will dass du lebst. Amor, das Gegenteil vom Tod.
Friede sei mit Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen,
Anthropos

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Antrophos » Do 16. Nov 2017, 19:06

Post scriptum :
Ich bitte demütigst um Vergebung , dass hier einige Fehler in meinem Beitrag sind, die Autokorrektur hat mir hier einige üble Streiche gespielt.
Zerknirscht,
Anthropos

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Martin Frischfeld » Do 16. Nov 2017, 20:03

Werte Herren,

ich befürworte die Todesstrafe.
Die Exekution ist Erlösung
Ich sehe es allerdings auch für den Gefangenen eher als Erlösung. Wie lange soll ein Mensch im Kerker darben ohne Hoffnung? Da scheint mir der Tod mehr Erlösung denn Strafe. Sicher ist: Manche Menschen müssen ihr Leben in Gefangenschaft verbringen. Als Strafe und als Schutz für die Redlichen.
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein?
Herr Jesus Christus hat m.E. sich nie per se gegen die Todesstrafe ausgesprochen, Herr Antrophos. In einer Situation bewahrte er ein unkeusches Weib vor der Steinigung durch dumme Sünder. Natürlich sollte man die Unrechten nicht über die Unrechten urteilen lassen. Auch dass der Sohn GOTTes selbst den Stein in die Hand nimmt halte ich eher für unwahrscheinlich entsprechend seiner Rolle als Erlöser. So sollten wir zwar die Ideale Christi verinnerlichen und leben, aber uns nicht selbst als Christus aufspielen.
Der nette Herr Gruber bot bereits einige Stellen der heiligen Schrift an, die die Todesstrafen teilweise explizit vorschreiben, sappradi.
Insbesondere sehe ich töfte Abschreckungseffekte bei der Todesstrafe. Zwar wird man Mörderpack, Vergewaltiger und Automobilzerstörer ohnehin keines Besseren bekehren können, aber für die Jugend ist dieser Zug noch nicht abgefahren. Die jüngsten sind besonders empfänglich für pädagogisch wertvolle Eindrücke.
Öffentlichkeit der Exekution schreckt ab
So würde ich in Deutschland die Öffentlichkeit von Hinrichtungen befürworten. Schul- und Kindergartenexkursionen könnten dort stattfinden. Ein besonders frommes, mutiges Kind könnte den schweren Hebel für die Stromzufuhr umlegen. In der Erziehungseinrichtung könnten im Anschluß kleine elektrische Stühle aus buntem Papier gebastelt werden.
Die Todesstrafe kann Geld sparen
Ein löbliches Argument für die Todesstrafe liefern die Gegner eben jener: So sei die Todesstrafe für den Staat eine teure Sache verglichen mit lebenslanger Haft. Vielen Dank, liebe linksversiffte Gutmenschen! Die finanzielle Not des Staates wird durch sofortige Exekution nach Rechtskraft des letztinstanzlichen Urteils oder nach Ablehnung des Gnadenersuchs behoben. Vom gesparten Geld können zum Beispiel Rentenerhöhungen vorgenommen werden.

G-a-s-t hat geschrieben:Wer jemanden als des Todes würdig einstuft, wird also dereinst nach ebenso strengen Maßstäben eingestuft werden. Gibt es einen hier am Brett, der sicher ist, dabei lebend davonzukommen?

Werter Herr Gast,
ohne hochtrabend zu klingen: Ich bin ein Sünder wie jeder Mensch auf Erden. Aber ich denke eines des Todes würdigen Verbrechens haben sich die redlichen Mitglieder dieser Anschnurgemeinde nicht schuldig gemacht. Davon abgesehen sollte Ihr Argument doch keine Rolle spielen; wichtig ist nur, was der göttliche Auftrag zur Todesstrafe ist. Wie und mit welchen Konsequenzen für unser Seelenheil wir ihn umsetzen, steht doch auf einem anderen Blatt.

In conclusion würde die Einführung der Todesstrafe zu allgemein mehr Redlichkeit und höheren Renten führen.

Es hofft auf eine Änderung des Grundgesetzes,
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Hermann Lemmdorf » Do 16. Nov 2017, 20:05

Werter Herr Gruber,

das sind wahrlich schlagende Argumente für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Allein zu einem Punkt würde ich gerne etwas anmerken. Unter den diesem Strafmaß würdigen Verbrechen führen Sie auch das Folgende auf.

Walter Gruber senior hat geschrieben: - praktizierter Homosechsualität


Nun handelt es sich aber bei der Homosechsualität doch um eine schwere Krankheit. Sollten wir uns da nicht zuerst an die Worte der HEILIGEN SCHRIFT halten, wie wir sie bei Jakobus 5:14-16 finden können?
Das würde aber ein Strafverfolgung erst einmal ausschließen. Somit stellt sich die Frage, ab wann wird aus der Krankheit eine Straftat? Entsprechend des hohen ethischen Anspruches, wäre in diesem Punkt eine Klärung sicher begrüßenswert.

Stets nach der Rechtssicherheit suchend,
Hermann Lemmdorf.
"Meine Lieben, wer kennt die Bedeutung des Weibes für das Wohl der Familie und Gesellschaft nicht? Selig sind jene Familien und jene Pfarren, in denen das Weib mit christlicher Erziehung die Fähigkeiten für ihre Mission besitzt." - Giocondo Pio Lorgna

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Antrophos » Do 16. Nov 2017, 20:54

Werter Herr Doktor,
Der Satz" Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein " macht jede Hinrichtung unmöglich. Sie werden auf der ganzen Welt keinen Menschen finden, der ohne Sünde ist.
Und dann würde ich sagen dass das Seelenheil sowie das menschliche Leben mehr wert ist als Geld.
Im Übrigen meine Argumente wirken nur als ganzes. Wenn Sie einzelne aus dem Zusammenhang nehmen und dagegen argumentieren haben Sie allerdings recht. Aber werden Sie, mit Verlaub, auch Recht behalten wenn Sie meinen Beitrag als ganzes sehen, und nicht nur einzelne Passagen zitieren? Ich bin gespannt.
Bei Herrn Grubers Beitrag bin ich auch auf alle Aussagen eingegangen.
Aber zurück zum Thema: Die höheren Renten sollten nach dem Schutz des Lebens stehen! Und wissen Sie wirklich ob es besser ist zu sterben, als im Gefängnis zu sitzen? Wir waren schließlich alle noch nicht dort. Im übrigen wiederholen ich : Mit dieser Logik müsste man jeden behinderten töten damit er der Gesellschaft kein Kosten mehr verursacht und er von seinem Leiden erlöst wird.
JederMensch ist von Gott gewollt - von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
Friede sei mit Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen,
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Martin Berger » Do 16. Nov 2017, 21:06

Walter Gruber senior hat geschrieben:- praktizierter Homosechsualität

Werter Herr Gruber,

in diesem Punkt stimme ich Ihnen nicht zu, zumal Homosechsualität eine Krankheit ist, die erwiesenermaßen mit 120-200 Rohrstockhieben geheilt werden kann. Ein gerechtes Justizsystem sollte in erster Linie regulierend eingreifen, wenn dies möglich ist. Die Todesstrafe ist ja doch ein sehr drastischer Schritt, der gut überlegt sein will.

Bremsend,
Martin Berger

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Walter Gruber senior » Do 16. Nov 2017, 21:42

Sehr geehrte Herren Lemmdorf und Berger,

auf Ihre Kommentare hin habe ich die Homosechsualität aus der Liste der mit Todesstrafe zu ahndenden Delikte entfernt. Es ist hier durchaus die Heilung der Exekution vorzuziehen, da es ja außer den Perversen selbst keine Opfer gibt. Es ist diese Liste ja keineswegs der Weisheit letzter Schluss, sondern lediglich die Aufstellung abscheulicher Verbrechen, welche mir spontan in den Sinn kamen.

Das Ideal salomonischer Gerechtigkeit anstrebend,
Walter Gruber
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Martin Frischfeld » Do 16. Nov 2017, 22:25

Antrophos hat geschrieben:Werter Herr Doktor,
Der Satz" Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein " macht jede Hinrichtung unmöglich. Sie werden auf der ganzen Welt keinen Menschen finden, der ohne Sünde ist.

Sie sollten nochmal über die Tragweite der Fundstelle nachdenken. Welche Aussagen stecken hinter des Erlösers Worten?
a) Ehebruch ist töfte, bitte besteige doch noch mehr redliche Gatten!
b) Die Gesetze Mose gelten nicht mehr, Ehebruch ist erlaubt!
c) Man muss im Einzelfall Gerechtigkeit mit Maß walten lassen, Gnade ist ein wichtiger Teil meiner Lehre! :kreuz1:

Jesus Christus stellt sich nicht über die 10 Gebote. Warum sollte er auch? Jene sind absolut knorktastisch. Er lehrt jedoch die Liebe und die Fähigkeit zur Vergebung. Begegnen wir einem Mörder, der seine Tat ehrlich bereut, dessen Schuld nicht schwer wiegt und sich zur Wiedergutmachung bereiterklärt, sollten wir ihm vielleicht noch eine Schanze geben! Niemand sagt, dass man reihenweise Verbrecher köpfen sollte. Die Todesstrafe sollte selbst für die schlimmsten Verbrechen nicht unbedingt die Regel darstellen.
Antrophos hat geschrieben:Und dann würde ich sagen dass das Seelenheil sowie das menschliche Leben mehr wert ist als Geld.

Das mag sicherlich stimmen. Allerdings kann man von Geld in unserer Gesellschaft lebensnotwendige Dinge besorgen, ja sogar Leben kann man damit retten. Unterschätzen Sie nicht die Macht des Geldes in den richtigen (christlichen!) Händen.
Antrophos hat geschrieben:Im Übrigen meine Argumente wirken nur als ganzes. Wenn Sie einzelne aus dem Zusammenhang nehmen und dagegen argumentieren haben Sie allerdings recht. Aber werden Sie, mit Verlaub, auch Recht behalten wenn Sie meinen Beitrag als ganzes sehen, und nicht nur einzelne Passagen zitieren? Ich bin gespannt.

Ich werde im Folgenden zu Ihrer Befriedigung einige wichtige Argumente Ihrerseits mit Gegenrede beantworten.
Antrophos hat geschrieben:Wir dürfen der Gerechtigkeit Gottes nicht vorgreifen. Bei ihm liegt die Entscheidung wie lange der Sünder Zeit hat zu betreuen.

Ihr Argument ist zirkulär. Es geht gerade um die Frage, ob wir dieser (grundsätzlich GOTT vorbehaltenen) Entscheidung vorgreifen dürfen. So ist glasklar, dass man nicht abtreiben darf oder dem unheilbar Kranken die Gerätschaften abschaltet. Hier jedoch soll gerade geklärt werden, ob es sich um einen von GOTT gewollten Ausnahmefall der genannten Grundregel handelt.

Antrophos hat geschrieben:Mit dieser Logik müsste man jeden behinderten töten damit er der Gesellschaft kein Kosten mehr verursacht und er von seinem Leiden erlöst wird.

Sie haben Recht, dass dieses Argument jedenfalls kein Tragendes ist. Es ist nur ein positiver Nebeneffekt, kann aber die Todesstrafe an und für sich nicht gut oder schlecht.

Antrophos hat geschrieben:Auf mein Argument, dass es auch einen Unschuldigen treffen können, sind Sie gar nicht eingegangen.

Dann tue ich dies stattdessen. Natürlich ist es in Ausnahmefällen möglich, dass ein Unschuldiger getötet wird. Es sind jedoch auch unschuldige im Gefängnis, es werden gesunde Menschen operiert, es sterben jeden Tag Kinder bei Unfällen verursacht durch untöfte Fahrradfahrer. Sollten wir deshalb Gefängnisse auflösen, keine Operationen mehr durchführen, unsere Kinder nicht zum Sonntagsunterricht schicken? Nein. Das Lebensrisiko der human Irrungen ist allgegenwärtig und so offenbar GOTTgewollt. Bei all unseren Unternehmungen ist dieses ungünstige Detail bereits vom HERRn einkalkuliert. Wir sollten uns von unserer Fehlerhaftigkeit nicht davon abbringen lassen, das Gute zu suchen.

Antrophos hat geschrieben:Die Gesetze des alten Testament stammen aus einer Zeit in der es kaum möglich war einen Verbrecher so einzusperren, dass er unschädlich war. Bedenken Sie, die Menschen jener Gegend waren Nomaden, lebten in Zelten und mussten sich ihren Unterhalt hart erarbeiten. Ein Mensch der nicht arbeiten kann weil man ihn fesseln muss und der aber noch ernährt und bewacht werden muss , war natürlich eine große Belastung.

Hüten Sie sich, die Worte der heiligen Schrift zu trivialisieren. Die heilige Schrift spricht Wahrheit. Ihre Aussagen durch historisches Argumentieren zu entkräften ist unredlich.

Allen Herren eine gesegnete Nacht wünschend,
Dr. med. Martin Frischfeld

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Benedict XVII » Fr 17. Nov 2017, 00:26

Werter Herr Gruber,

auch die Produktion, Verteilung sowie der Konsum vom Mörderspielen sind eine Geißel der Menschheit, welche unermessliches Leid über die gesamte Erdscheibe bringt. Zumal hier - anders als im Falle der Falschsechsualität - ein Befallener nicht einfach durch ein paar Rohrstockhiebe heilbar ist.
Im Gegenteil, ist hier ein Amoklauf vielmehr lediglich eine Frage der Zeit.
Den Punkt "Vergewaltigung" würde ich jedoch nochmals überdenken. Ein Christ sollte in der Lage sein, sich eines lüsternen Weibes zu erwehren sowie mit entsprechenden Erziehungsmaßnahmen jenem den Weg zum HERRn aufzuzeigen. Letztendlich würde das Weib hier für etwas bestraft werden, was a) in seiner Natur liegt und b) mit entsprechender Geduld und Nächstenliebe heilbar scheint.

Redlichst

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon ragnarlotbrock » Fr 17. Nov 2017, 07:28

Werte Herren,

Die Frage, wer die Todesstrafe ausführen sollte liegt klar auf der Hand:

Die Verurteilten sollten sich gegenseitig umbringen, dies würde keusche Christen vor dem Schwefelsee bewahren und sowieso nur verdammte Seelen belasten.

Praktisch denkend,
Ragnar Lotbrock
"Die Frau ist ein Mißgriff der Natur... mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur...eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann...die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann."
Thomas von Aquin, Kirchenlehrer

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Martin Berger
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Martin Berger » Fr 17. Nov 2017, 07:54

Werter Herr Benedict,

Sie sprechen hier wohl den wichtigsten Punkt dieses Fadens an, erheben sich doch die Produzenten und Verteiber von Mörderspielern zu einer Instanz, welche sich, ohne staatlichen Auftrag und Hintergrund, selbst befähigt hat, Richter und Henker auszubilden. Ein Mörderspielkonsument, also ein potentieller Amokläufer, ist einer tickenden Zeitbombe gleich, die jederzeit hochgehen könnte. Sie kennen im Spiel keine Gnade und schießen dort, später dann leider auch im realen Leben, auf alles, was sich bewegt. Das mag ein Kind beim Ballspielen sein, ein Christ auf dem Weg in die Kirche, ein redlicher Familienvater, der Weib und Kind an der Leine ausführt oder gar ein Pfarrer oder ein Mitglied der Administranz.

Leider reißen die Horrormeldungen über Jugendliche nicht ab, die, angetrieben von Spiel- und Mordsucht, mit Gewalt drohen oder diese ausüben. Erst vor wenigen Tagen war es in Österreich wieder so weit:
"Wir bringen euch alle um!"

Sie lebten in ihrer Computerspiele-Welt, wurden dadurch zu Außenseitern - und wollten auf dümmste Art Aufmerksamkeit erregen: "Wir bringen euch alle um!", drohten zwei Schüler (17 und 18 Jahre alt) ihren Klassenkameraden in der HTL im oberösterreichischen Wels. Die Droher wurden sofort suspendiert, das Gericht ermittelt.


Bild

In der HTBLA für Chemie und Ingenieurwesen in Wels unterrichten 180 Lehrer etwa 1700 Schüler. Zwei der angehenden Ingenieure verloren den sozialen Anschluss, weil sie sich nur ihren Computerspielen widmeten, sich im Laufe der Schulzeit immer mehr abkapselten. Sie galten bald als sozial schwierig, wurden zu Außenseitern. Dadurch dürfte sich ein Hass auf die Mitschüler aufgebaut haben. Mitte Oktober drohten sie ihren Klassenkameraden: "Wir bringen euch alle um!"

Quelle: Zwei Welser Schüler drohten in Klasse mit Amoklauf

Man kann sich beinahe nur noch aus dem Haus trauen, wenn man zuvor die letzte Ölung empfangen hat, muß man doch stets damit rechnen, von blutrünstigen, haßerfüllten Mörderspielern niedergestreckt werden.

Doch wenn freilich die Mörderspieler das letztendliche Übel sind, sind sie es doch, die sich die Waffen besorgen und final den Abzug betätigen, wäre auch hier eine züchtige Rohrstocktherapie das erste Mittel der Wahl, zu der zuerst gegriffen werden sollte. Auch eine Lobotomie böte sich an, um die Konsumenten wieder zur Vernunft zu bringen. Wenn gar nichts hilft und nur noch die Todesstrafe Abhilfe schaffen kann, darf man keine falsche Scheu davor haben. Da es sich bei Mörderspielern meist um junge Menschen handelt, müßte man diese zu horrenden Kosten viele Jahrzehnte einsperren. Dies wäre eine unmenschliche Bestrafung und würde große Löcher in die Staatskasse reißen. Eine Hinrichtung wäre hier eine Gewinn-Gewinn-Situation für beide Seiten.

Allerdings, das darf man nicht vergessen, ist die Wurzel allen Übels die Produktion ebendieser Mörderspiele, die für so viel Tod und Leid verantwortlich sind. Die Programmierung und den Vertrieb dieser Massenmordübungsprogramme bei Todesstrafe zu verbieten, ist das Gebot der Stunde.

Sich für die Todesstrafe einsetzend,
Martin Berger


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