0 Tage und 13 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Argumente für die Todesstrafe

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

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Walter Gruber senior
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Walter Gruber senior » Do 7. Dez 2017, 23:48

Werter Herr Gast,

Sie steht im Dienst Gottes und verlangt, dass du das Gute tust. Wenn du aber Böses tust, fürchte dich! Denn nicht ohne Grund trägt sie das Schwert. Sie steht im Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der Böses tut.
(Römer 13,4 über unsere tüchtige Polizei)


Ohne den unermüdlichen Einsatz unserer Polizisten würden sich alle Fragen nach der Todesstrafe erübrigen, weil die üblen Elemente niemals vor Gericht kämen. Es ist deshalb auch einmal an der Zeit, diese Menschen zu loben und sie in unsere Pläne für eine baldige Einführung der Todesstrafe einzubeziehen.

Mit freundlichem Gruß,
W. Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 8. Dez 2017, 06:55

Werter Herr Gast,

in der Tat kann beherzter Schußwaffeneinsatz seitens der Ordnungshüter manch kostenträchtige Hinrichtung überflüssig machen.

Die Erfahrung der VSA, wo die schnaften Scheriffe traditionell stets zuerst schießen um danach die Übeltäter zu befragen, zeigen jedoch, daß Gaskammer, elektrischer Stuhl, Giftspritze, Galgen oder sonstige Hilfsmittel immer noch gebraucht werden.

Es kommt immer wieder vor, daß der schwarze Falschparker oder der Latino-Ladendieb rechtzeitig in Deckung geht oder der knorke Kupferer (unredlich Cop) schlechte Schußleistungen zeigt.

In diesen Fällen ist die redliche Justiz gefordert.

Von Amerika Siegen lernend,
Schnabel
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Re: Für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft durch die Wiedereinführung der Todesstrafe!

Beitragvon G-a-s-t » Fr 8. Dez 2017, 12:09

Werter Ochsenbauer!

Mal 3,21
An dem Tag, den ich herbeiführe, werdet ihr die Ruchlosen unter euren Fußsohlen zertreten, sodaß sie zu Asche werden, spricht der Herr der Heere.


So einfach, ohne jeden Aufwand und ohne alle Unwägbarkeiten geht das, wenn man nicht der Torheit verfällt, dem Plan des Herrn vorzugreifen, sondern mit der endgültigen Ausschaltung des Lumpengesindels auf den von Ihm bestimmten Tag wartet.

Mit verbindlichem Gruße
Gast
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon G-a-s-t » Fr 26. Jan 2018, 16:44

Werter Herr Gruber!

[...] wie der Chirurg einen Tumor oder ein Geschwür aus dem Körper schneidet, damit der Mensch gesunden kann, so eliminiert auch die Todesstrafe gefährliche Elemente, damit die Gesellschaft gesunden kann.


Eine Elimination aus der Gesellschaft erfolgt auch durch Wegsperren. Zudem wird gerade Ihnen als Wirtschaftendem klar sein, daß unentgeltlich hinter Gittern webende, nähende und hämmernde Sträflinge im Laufe der Zeit größeren volkswirtschaftlichen Nutzen bringen können als der Bau von Gefängnissen Kosten verursacht, wohingegen die Kosten für das Fliesen der Hinrichtungsräume, das Schnitzen der Sitze und das Legen der Leitungen verloren sind, so daß unklar bleibt, was Sie eigentlich wirklich treibt.

Was nun die Schwerverbrecher betrifft, so steht es diesen frei, sich durch aufrichtige Reue und Beichte zu läutern und - nachdem sie ihre gerechte Strafe tapfer auf sich genommen haben - Eingang ins Himmelreich zu finden.

Niemand kann durch Werke gerecht werden, andernfalls wäre Christus umsonst gestorben - siehe Paulusbriefe. Der Verbrecher hat freilich das Urteil anzunehmen, auch wenn es ein Todesurteil ist, aber das hilft ihm nicht, sich reinzuwaschen. Reinwaschen kann ihn nur das Blut des für uns geschlachteten Lammes.

Da die Diskussion über die Jahre mehrmals ins Stocken geraten ist, erlaube ich mir, einige Standpunkte in Erinnerung zu rufen, so daß nicht alle Teilnehmer immer wieder von vorne beginnen müssen:

Asfaloths hat geschrieben:Ein mordender Satanist ist natürlich ein abgrundtief schlechter Mensch, jedoch bleibt die Option der Todeszuführung einzig und allein Gott vorbehalten.(1.5.09)


Sören Korschio hat geschrieben:Auch ich bin gegen die Todesstrafe [...] (18.1.09)


Martin Berger hat geschrieben:Die Todesstrafe wurde in Deutschland/Österreich abgeschafft; das ist auch gut so. (8.10.12)


Es zitierte und grüß verbindlich:
Gast
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 26. Jan 2018, 19:05

Werter Herr Gast,

die Todesstrafe ist nur in den VSA so teuer, weil sie mit langer Inhaftierung und aufwändigen Gerichtsverhandlungen einhergeht. Normalerweise jedoch ist sie äußerst kostengünstig: Ein Galgen ist schnell aufgebaut und ein Strick schnell zur Hand. Man müsste hier einmal eine ausführliche Kalkulation erstellen, jedoch bin ich überzeugt, dass ein zügig geführtes Verfahren und eine zeitnahe Hinrichtung die für den Steuerzahler kostengünstigste und für alle Beteiligten am wenigsten unangenehme Variante darstellt. Im rechten Geiste durchgeführt, ist die Vollstreckung der Todesstrafe ein sittlich erbauliches und interessantes Ereignis.

Auch könnte man durch die Todesstrafe das Ideal einer Gefängnislosen Gesellschaft verwirklichen: Schwerverbrecher und Wiederholungstäter kommen an den Galgen, die übrigen Rechtsbrecher werden körperlich gezüchtigt, oder erhalten eine saftige Geldstrafe.


Es spricht sehr für Ihre Gewissenhaftigkeit, dass Sie ältere Wortmeldungen der Herren Asfaloths, Korschio und Berger zitieren. Besonders freut es mich, dass hier ein Meinungsumschwung sichtbar wird, an dem sicherlich auch meine Argumente beteiligt waren. Im lebendigen Dialog gelangen wir zur Einsicht und nähern uns durch die strenge Prüfung von Argument und Gegenargument der Wahrheit. Möge uns der HERR dabei anleiten!
Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
Denn du bist der Gott, der mir hilft.
(Psalm 25,5)


Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber (sen.)
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Antrophos » Fr 26. Jan 2018, 21:25

Sehr geehrter Herr Gruber,
bei allem Respekt, ich muss doch sehr bitten! Auch wenn Sie die Todesstrafe befürworten, in zwei Sachen werden Sie mir doch recht geben :
1. In dubito pro reo.
2. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung eines Menschen ist dieser als unschuldig zu betrachten und nicht zu bestrafen.
Bevor man jedoch jemanden verurteilt, muss man sichergehen, dass er schuldig ist. Die Ermittlungen brauchen aber Zeit, wo soll man ihn in einer gefängnislosen Gesellschaft aufbewahren?

In einem früheren Beitrag über die Gottheit Christi haben Sie auf eine Heimseite verwiesen, die ich jetzt ebenfalls zitiere. Sie enthält den katholischen Kathechismus und wird durch den Vatikan betrieben :

"2298 In früheren Zeiten wurden grausame Maßnahmen auch von rechtmäßigen Regierungen allgemein angewendet, um Gesetz und Ordnung aufrechtzuerhalten - oft ohne Mißbilligung durch die Hirten der Kirche, die in ihren eigenen Gerichten die Vorschriften des römischen Rechts in bezug auf die Folter übernahmen. Von diesen bedauerlichen Vorkommnissen abgesehen, trat die Kirche stets für Milde und Barmherzigkeit ein; sie verbot Klerikern, Blut zu vergießen. In neuerer Zeit setzte sich die Einsicht durch, daß solche grausame Handlungen weder für die öffentliche Ordnung notwendig sind noch den legitimen Menschenrechten entsprechen, sondern im Gegenteil zu schlimmsten Verirrungen führen. Man muß sich für ihre Abschaffung einsetzen. Für die Opfer, aber auch für ihre Peiniger, soll man beten."

Und weiter :

"2267 Soweit unblutige Mittel hinreichen, um das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen und die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu schützen, hat sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls und sind der Menschenwürde angemessener."
In einem Land wie Österreich ist die unblutige Methode leicht durchführbar.

An einem qualvollen Tod an Galgen kann ich nichts Menschenwürdiges finden.
Wenn ich mir noch eineFrage erlauben darf : Inwiefern erkennen Sie einen Meinungsumschwung? Ich bin daran bestimmt nicht beteiligt.

Meinem Schwur getreu bleibe ich im Dienste des Lebens.
Es grüßt Sie in christlicher Freundschaft,
Eduard Anthropos
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Martin Berger » Fr 26. Jan 2018, 22:00

Antrophos hat geschrieben:1. In dubito pro reo.

Herr Antrophos,

wenn Sie des Lateinischen nicht mächtig sind, sollten Sie sich auf die deutsche Sprache beschränken. Oder was soll das Ihrige Geschmiere bedeuten?

Fragend,
Martin Berger

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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Antrophos » Fr 26. Jan 2018, 22:15

Werter Herr Berger,
das war ein peinlicher Fehler für den ich an dieser Stelle um Vergebung bitte. Ich habe mich heute mit dem Satz " dubito ergo sum" auseinander gesetzt. Da ich in diesen Tagen viel zu tun habe, ist es in meinem Kopf wohl zu dieser Vermischung gekommen. Damit kann und möchte ich meine Gedankenlosigkeit natürlich nicht rechtfertigen. Ich werde meine Beiträge in Zukunft nur in halbwegs ausgeruhtem Zustand schreiben.
Es schämt sich in Grund und Boden,
Eduard Anthropos
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Martin Berger » Fr 26. Jan 2018, 22:43

Herr Antrophos,

Sie können froh sein, daß die Administranz dieses Brettes lediglich ermahnend, zensierend oder verbannend in das Brettgeschehen eingreift und nicht die Todesstrafe verhängt. Andernfalls wäre Sie womöglich schon um mehrere Köpfe kürzer. :hinterfragend:

Die Axt für die morgige Hühnerschlachtung schärfend,
Martin Berger

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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 26. Jan 2018, 23:00

Werte Christen,

im Geiste des Dialogs möchte ich noch ein paar Worte zu den von Herrn Anthropos angeführten Punkten sagen:

Vollständige Sicherheit über die Schuld eines Angeklagten könnte es nur geben, wenn der Richter die Tat beobachtet hätte. Folglich muss eine Beweislage genügen, welche die Schuld des Täters viel wahrscheinlicher als seine Unschuld macht. Eben weil dies schwierig ist, brauchen wir die gut ausgebildeten Richter und eine Anzahl ernsthafter Laienrichter. Würde man jedoch aus diesem Grund auf eine Bestrafung verzichten, so würden einzig die Schwerverbrecher im Lande Gewalt ausüben und es käme folglich zu Zuständen wie in der Stadt Schikago im Jahre 1930.

Die aus dem Katechismus unserer heiligen Kirche zitierten Abschnitte beziehen sich auf die in früheren Zeiten angewandten Methoden der Grausamkeit: Abreißen der Glieder mit glühenden Zangen, Daumenschrauben, die Eiserne Jungfrau, das Brandeisen, das Einfüllen von geschmolzenem Blei und so weiter. Dies ist selbstverständlich unseriös, da es uns ja darum geht, den Delinquenten der Gesellschaft vom Halse zu schaffen und potenzielle Missetäter abzuschrecken.

Was nun die Methode angeht, so ist das Hängen zwar unblutig, aber wohl auch unangenehm, während ein Schuss in den Kopf dem Verurteilten (wie man so sagt) sofort das Licht ausbläst, sodass er seinen Tod nicht einmal mitbekommt. Jedoch ist die Vollstreckung für die Zuschauer in der ersten Reihe mit vielen Blutspritzern verbunden. Auch zu nennen ist hier das Fallbeil, welches vom Henker besonders komfortabel zu bedienen ist. Es gibt hier also eine Auswahl an Möglichkeiten, aus der jede Gemeinschaft - im Geiste der Demokratie und der Mitbestimmung - sicherlich die richtige für sich finden wird.

In der Hoffnung auf baldige Wiedereinführung der Todesstrafe, auf dass der Frieden im Lande wieder hergestellt werden möge,
Walter Gruber
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Antrophos » Fr 26. Jan 2018, 23:37

Werter Herr Gruber,
wo steht, dass der Artikel nur auf die von Ihnen genannten Grausamkeiten bezieht? Ich kann im Kathechismus nichts de
2267 Soweit unblutige Mittel hinreichen, um das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen und die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu schützen, hat sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls und sind der Menschenwürde angemessener.rgleichen finden.
Das Wort "blutig" ist im Zusammenhang mit Maßnahmen einer Gerichtsbarkeit meist nicht in dem Sinne wörtlich zu nehmen, dass wirklich Blut fließt, sondern meint einfach, dass einem Menschen große, körperliche Qualen bereitet werden, die gegebenenfalls das Leben kosten. Somit ist hier gemeint, dass der Mensch und seine Gesundheit nach Möglichkeit geschützt werden soll. In einem funktionierenden Staat wie Österreich ist diese Möglichkeit durchaus vorhanden.
Wenn die Schuld nicht eindeutig bewiesen werden kann, das heißt durch unanfechtbare Beweise ( zb Videoaufnahmen, Fingerabdrücke, et cetera ) so ist der Verdächtige im Zweifel nicht zu bestrafen. Wenn es sich jetzt um Mord oder sonst ein Delikt, welches Leib und Leben anderer gefärdet, so muss man selbstverständlich gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen. Haft wäre hier durchaus passend. Aber Ihre Position, jeden Menschen der verdächtig ist, vorsichtshalber hinzurichten, kann ich nicht unterstützen. Das verbietet mir mein Eid, das menschliche Leben, wo immer möglich, zu erhalten.
Ich warte übrigens immer noch auf eine Bibelstelle, bei der unser Herr JESUS CHRISTUS eindeutig und ohne Missverständnisse die irdische Tötung eines Menschen verlangt.
Und wo fehlt Ihnen Friede im Lande, der nur durch das Schlachten von Menschen wieder herstellbar ist? Gefährliche Verbrecher werden, sobald man sie erwischt, eingesperrt. Aber da können sie den Frieden nicht mehr gefärden.

Es wünscht Ihnen wohl zu ruhen,
Eduard Anthropos
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 26. Jan 2018, 23:50

Werter Herr Anthropos,

mehr als das Leben irgendwelcher Schwerverbrecher liegt mir Ihre Gesundheit am Herzen. Gehen Sie unverzüglich zu Bett und schlafen Sie sich aus!

Verordnend,
Walter Gruber
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Martin Berger » Sa 27. Jan 2018, 00:26

Walter Gruber senior hat geschrieben:Eben weil dies schwierig ist, brauchen wir die gut ausgebildeten Richter und eine Anzahl ernsthafter Laienrichter.

Werter Herr Gruber,

wenn ich Ihren weisen Worten noch etwas hinzufügen darf: Für eine reibungslose Ge­richts­bar­keit sind nicht nur bestens ausgebildete Richter, sondern auch aufmerksame Menschen, die als Kläger und Zeugen fungieren können, unerläßlich. Man will es sich kaum ausmalen, in welchem Sündenpfuhl wir leben müßten, hätte es nicht schon immer Menschen gegeben, die ihre Nachbarn überwachten. Unzählige Hechsen und Zauberer konnten der Staatsgewalt ausliefert und letztendlich den reinigenden Flammen übergeben werden.

Was damals gut und richtig war, ist freilich immer noch von größter Wichtigkeit. Aus diesem Grunde überwachen gute Christen ihre Nachbarn auch heute noch und berichten der Polizei, was der atheistische Nachbar von seinem Raubzug nach Hause bringt, wann der falschgläubige Nachbar sein Automobil im Halteverbot parkt, wie oft der satanistische Nachbar mit blutbeschmiertem Hemd heim kehrt und welche Drogen der Heidenbengel von nebenan anbaut. Und das sind noch die harmloseren Verbrechen.

Und was die Beweise betrifft: Die Aussage eines guten Christen sollte stets ausreichend sein, wenn dem Richter die Beweislage zu dünn ist.

Ergänzend,
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Antrophos » Sa 27. Jan 2018, 10:08

Werter Herr Gruber,
ich danke Ihnen für Ihre Fürsorge, dies ist eine sehr freundliche Geste von Ihnen. Leider ist es mir nur selten vergönnt, auszuschlafen, da mein Studium und mein Beruf sehr arbeitsintensiv ist.
Aber nun da ich halbwegs ausgeschlafen bin, können Sie die Diskussion vielleicht fortsetzen? Lesen Sie bitte meinen vorigen Beitrag.

Werter Herr Berger,
nun trifft es freilich zu , dass Sie von Grunde Ihres Herzens ein wahrheitsliebender Mann sind. Aber es gibt leider viele Christen die dahingehend nicht vollkommen sind. Und verzeihen Sie, wenn ich als Knabe von 26 Jahren wage das Wort an Sie zu richten.

Es grüßt Sie beide mit der Hochachtung die sich für einen Knaben gegenüber älteren Herrn ziehmt,
Eduard Anthropos
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Re: Argumente für die Todesstrafe

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 27. Jan 2018, 10:56

Werter Herr Anthropos,

gibt es einen besseren Schutz für die Gesundheit der Menschen als das Verbrechertum so weit wie möglich zurückzudrängen? Der Weg dazu ist eine Aufklärungsquote von 100 % und die Abschreckung durch die drohende Bestrafung. Die im Katechismus erwähnten "unblutigen Mittel" sind leider nicht geeignet, das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen, da die Angriffe ja schon erfolgt sind. Wenn beispielsweise eine alte Dame von einem Handtaschenräuber niedergeschlagen worden ist, kann man das nicht durch eine milde Bestrafung rückgängig machen.

Antrophos hat geschrieben:Ich warte übrigens immer noch auf eine Bibelstelle, bei der unser Herr JESUS CHRISTUS eindeutig und ohne Missverständnisse die irdische Tötung eines Menschen verlangt.

Hier ist etwa Matthäus 26,2 zu nennen:
Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Paschafest beginnt; da wird der Menschensohn ausgeliefert und gekreuzigt werden.

Seine eigene Verurteilung und Hinrichtung waren es ja, die die Erlösung der Menschen durch das Opfer der eigenen Person erst ermöglichten.

Dank sei Gott dem HERRN!

Gezeichnet,
Walter Gruber
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