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Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

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Martin Frischfeld
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Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 7. Nov 2017, 16:44

Werte Gemeinde,

was wurde oft vorgebracht, um auf das Missverhältnis unseres Wohlstands im Vergleich zu afrikanischen Armendörfern hinzuweisen?
Die verfilzte Hechse des örtlichen weltlichen Spendenvereins betonte: Von unseren Kartoffelschalen können ganze Dörfer ernährt werden!
Nur durch den Satan kann es geschehen sein, dass diese redliche Idee erst viele viele Jahre später realisiert werden soll. :boese: Welch zynischen Worte der ungläubigen Frau, dass sie mit der Lösung in der Hand noch immer die Hand für Taler offen hielt.
Ich rufe hiermit ins Leben:
Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen für Afrika! :kreuz4:
Der Titel ist indes nicht allzu wörtlich zu nehmen. Natürlich sind auch Gurken-, Möhren-, und Rübenschalen willkommen. Der gemeine Buschneger mag daraus einen leckeren Eintopf kochen oder einen töften Brei stampfen, der auch den Alten bekömmlich ist. Auch Köstlichkeiten wie Nussschalen oder Erdnusshülsen sind eine feine Abwechslung zum sonst kargen Mahl der Negerfamilien.
Wir in unserer Gemeinde sind der der festen Überzeugung, dass zu viel Hilfe für die Neger sie nur faul und dumm und unselbständig werden lässt. Drum sollte man weiterhin helfen, aber eben mit dem korrekten Maß.
Packen Sie die Schalen einfach in einen Kuvert und adressieren Sie ihn an:
Kartoffelschalen für Afrika e.V.
Dorf des redlichen Obernegers Kitenge
Maji, Äthiopien

Alternativ wäre eine Sammlung durch die Arche töfte, würde man die Schalen dann direkt kistenweise aussenden können.

Es lässt von Weib für Kartoffelsuppe schälen und tut dabei Gutes,
Martin Frischfeld

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Martin Frischfeld
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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 23. Jan 2018, 19:39

Werte Herren,

leider muß ich Ihnen mitteilen, daß die lokale Negerbevölkerung jedwede Schalenlieferung abgelehnt hat. Wir wissen derzeit nicht, ob dies aus falschem Stolz oder purer Dummheit geschah. In jedem Fall müssen zunächst noch einige hundert Bibeln aus einem Bomber geworfen werden (die Bibeln werden an kleinen Fallschirmen befestigt; der direkte Kontakt zur Bevölkerung kann einen bleihaltigen Entführungstod zur Folge haben).
In der Zwischenzeit würde ich aber gerne nochmal aufrufen, fleißig weiter Schalen zu sammeln und abzuschicken. Eventuell war man bisher ob der Menge noch nicht zufrieden.

Das Weib das neue Familienmotto "Iss den weichen Kern, spende die harte Schale" auf ein Kissen sticken lassend,
Martin Frischfeld

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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 23. Jan 2018, 23:26

Werter Herr Dr. Frischfeld,

es erscheint mir unsinnig, unsere leicht verderblichen Küchenabfälle und Essensreste nach Afrika hinunter zu schicken, da diese ja längst verdorben sind, wenn sie dort ankommen. Zudem sind die Afrikaner durchaus stolze Menschen. Viel besser ist es, sozusagen auf Augenhöhe Handel zu treiben und Maschinen und Gebrauchtwagen zu exportieren und Kaffee, Zuckerrohr, Elfenbein und dergleichen zu importieren.

Was nun das Gesindel betrifft, das hierzulande Spenden für angeblich gute Zwecke in entfernten Weltgegenden sammelt, so sind dies meiner Ansicht nach in emotionaler Erpressung geschulte Ganoven, deren Einnahmen großteils in die Bezahlung der Mitarbeiter ebendieser Organisationen fließen. Viel besser ist es, das Geld der Kirche zu spenden, oder selbst aktiv zu werden und sich beispielsweise an einer Plantage oder einem Hotelprojekt dort unten zu beteiligen.

Einen Bettelbrief ins Altpapier werfend und anschließend das Abendgebet sprechend,
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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 24. Jan 2018, 08:47

Werter Herr Gruber,

in der Tat.

Der freie Welthandel ist der Schlüssel zu Fortschritt und Wohlstand.

Findige Afrikaner können aus dem Inhalt unserer Gelben Säcke die schönsten Dinge zaubern. Auch Elektronik-Schrott enthält wertvolle Rohstoffe, selbst Gold findet sich in entsorgten Mobilfernsprechern und Heimrechnern.

Als Bezahlung können die fleißigen Afrikaner-Kindlein frisch geschürfte seltene Erden, Diamanten und sonstige wertloses Güter liefern.

Bild


Für die armen Heidenkinder betend,
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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Walter Gruber senior » Mi 24. Jan 2018, 12:31

Werter Herr von Schnabel,

in der Tat! Der freie Handel ist zum Vorteil aller. Besonders die Fleißigen begünstigt er. Das von Ihnen beigefügte Bild erschien mir etwas düster, deshalb möchte ich eine Aufnahme enthusiastischer junger Menschen nachreichen:
Bild

Stets bereit, der strebsamen Jugend Möglichkeiten aufzuzeigen,
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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 24. Jan 2018, 12:51

Werter Herr Gruber,

wie schön!

Mir war, als trüge eines jener knorken Kindlein meinen alten Schlafanzug, welchen ich vor einiger Zeit der Caritas spendete.

Dies edle Kleidungsstück wärmte mich so manch strengen Winter an der Ostfront.

In Erinnerungen schwelgend,
Schnabel
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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Martin Frischfeld » Mi 24. Jan 2018, 12:52

Werte Herren,

Sie haben vollends Recht. Ich tat den Negerlein doch großes Unrecht, Ihnen jene Schalen schenken zu wollen. Ich werde ab sofort pro Tonne Schalen einen Umkostenpauschalsatz von 750 Doppelmark einfordern, dies auch rückwirkend, um begangenes Unrecht wiedergutzumachen.
Vielleicht erhalte ich nun doch mehr Schalen.

Afrika-Inkasso-Unternehmen gockelnd,
Martin Frischfeld

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Re: Dient dem HERRn, sammelt Kartoffelschalen

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Di 30. Jan 2018, 12:56

Walter Gruber senior hat geschrieben:Werter Herr Dr. Frischfeld,

es erscheint mir unsinnig, unsere leicht verderblichen Küchenabfälle und Essensreste nach Afrika hinunter zu schicken, da diese ja längst verdorben sind, wenn sie dort ankommen.

Hochverehrter Herr Gruber,

im Bezug auf den Export von Geflügelabfällen nach Afrika hörte ich von der knorken Praxis, jene Fleischteile in Formalin zu konservieren, um sie hernach auf den Marktplätzen des Schwarzen Kontinents zu GOTTgewollten Billigstpreisen feilzubieten. Selbst eine mehrwöchige Schiffsreise schadet dem leckeren Fleisch nicht - es schmeckt ja nach Hühnchen, wie man so sagt. :kreuz1:
Ob diese Methode auch bei Kartoffelschalen möglich ist, enzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht kann Herr Dr. Frischfeld tätig werden und einige Essensreste in ein Gefäß mit anatomischen Präparaten werfen, um die Entwicklung zu studieren.

Ein Mettbrötchen von der letzten Weihnachtsfeier essend,
Dr. Benjamin M. Hübner
"In jeden Topf passt ein Teckel."
Ying Tao Wong, Meisterkoch


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