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Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Benedict XVII
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Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Beitragvon Benedict XVII » Di 3. Jan 2017, 16:15

Liebe Gemeinde,

zur Zeit bin ich über folgenden Auszug aus der Heiligen Schrift am grübeln:
Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist, sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert.
(1. Korinther 14:34-35)

Einem Weib ist es nicht gestattet, in einer Versammlung das Wort zu ergreifen oder ganz allgemein gesagt: zu reden. Wie weitreichend ist die Auswirkung jener Anweisung? Bzw.: wie ist hier der Begriff "Versammlung" zu verstehen?
Ist eine Versammlung

a) eine Ansammlung von mindestens 2 der Sprache mächtigen Lebewesen (Mensch oder Weib) oder
b) eine Ansammlung von mindestens 2 Menschen?

Die Aussage a) würde auf ein absolutes Sprechverbot (ausgenommen Selbstgespräche) für das Weib herauslaufen, da eigentlich immer eine Versammlung vorliegt.
Aussage b) hingegen bedeutet lediglich ein Sprechverbot in dem Fall, daß sich neben dem Weib noch mindestens 2 Menschen in dem entsprechenden Raum aufhalten. Einem Weib wäre es somit beispielsweise erlaubt, alleine in einer Kammer dem Vormund eine Frage zu stellen.

Doch, gehen wir einen Schritt weiter.
Ist mit "schweigen" auch eine schriftliche (so das Weib denn schreiben kann) Artikulation des Weibes eingeschlossen?
In diesem Falle müsste das Weib evtl. vorhandene Äußerungen alleine in der Kammer auf ein Blatt Papier niederschreiben, um dieses Blatt anschließend ihren Vormund zu übergeben.

Wie ist die Haltung der Gemeinde hierzu?

Fragend

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"Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib berühre." (1.Korinther 7:1)

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Re: Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Beitragvon G-a-s-t » Di 3. Jan 2017, 18:11

Werter Herr Benedict!

Nicht in „einer” Versammlung, sondern in der Versammlung, von der an dieser Stelle die Rede ist, also der Versammlung der Gemeinde zum Gottesdienst.
„Schweigen” wird hier als Gegensatz zum „Reden” definiert, d.h. Mitsingen wird an dieser Stelle nicht verboten und Mitbeten wohl auch nicht, denn wer würde Beten mit Reden gleichsetzen? Als Begründung wird die Unterordnung des Weibes genannt, um die Einordnung von Grenzfällen zu klären, ist also zu untersuchen, ob diese gewahrt bleibt.
Klar abzulehnen ist in diesem Sinne die Tätigkeit des Weibes als Priester, das Vorlesen der Lesung und vorne stehendes Vorsingen.

Mit verbindlichem Gruße
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Re: Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Beitragvon Frithjof Bartholin » Fr 13. Jan 2017, 12:12

Hochlöblicher Gleichstellungsbeauftragter Benedict,

ich deute es ebenfalls so, dass das Weib das Reden tunlichst unterlassen sollte, wenn sich zwei oder mehr Menschen (für Liberalisten: mit "Mensch" beziehe ich mich ganz ausdrücklich nur auf Herren) in einem Raum befinden.

Die Frage die sich mir stellt: Inwiefern ist dieser Auszug transferierbar auf die Aktivitäten hier im Brett? Machen wir uns sündig dadurch, dass wir es dem Weib gestatten (wenn auch nur unter Aufsicht des Vormundes) im hiesigen Brett durch eigene kommunikative Tätigkeiten (in diesem Fall nicht Reden sondern mit der Niederschrift als Medium) die Korrespondenz von Menschen zu stören?
Leider kann man hier immer wieder beobachten, dass die geschwätzigen Waschweiber jede Gelegenheit nutzen, um Unruhe zu stiften und dümmliche Fragen zu stellen; Allen Bemühungen der redlichen Administranz zum Trotze.

Nach meiner Deutung müsste es eine separierte Kategorie für Weibsgewäsch im Forum geben, sodass diese sich dort über ihre Banalitäten austauschen können, ohne den Menschen zur Last zu fallen. Mir stellt sich nur im gleichen Zuge die Frage zur Machbarkeit: Wer soll das kontrollieren, ohne dabei einen Hirnschaden zu erleiden?

Stets die Konversation mit Menschen präferierend,

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Re: Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Beitragvon Martin Berger » Fr 13. Jan 2017, 14:54

Frithjof Bartholin hat geschrieben:Nach meiner Deutung müsste es eine separierte Kategorie für Weibsgewäsch im Forum geben, sodass diese sich dort über ihre Banalitäten austauschen können, ohne den Menschen zur Last zu fallen.

Werter Herr Bartholin,

warum sollte man für derartigen Unfug christlichen Speicherplatz verschwenden? Es scheint mir fast so, als wollten Sie dies im Scherzfaden schreiben und haben sich im letzten Augenblick umentschieden. Davon abgesehen: Ein redlicher Vormund, der seine Aufsichtspflicht nicht auf die leichte Schulter nimmt, wird es niemals nicht gestatten, daß ein Weib allein zum Behufe der unsinnigen Plauderei anschnur gehen darf. Dies wäre nämlich eine massive Pflichtverletzung und ein Hinweis darauf, daß man nicht befähigt ist, ein Weib christlich zu erziehen.

Mein schweigendes Weib betrachtend,
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Re: Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Beitragvon Frithjof Bartholin » Fr 13. Jan 2017, 15:03

Werter Herr Berger,

mit der Speicherplatzverschwendung haben Sie selbstredend vollkommen Recht, bitte verzeihen Sie mir meine kühne Idee. Meine aktuelle Scheidung hat mich wohl massiv durcheinandergebracht.

Martin Berger hat geschrieben:
Frithjof Bartholin hat geschrieben:Ein redlicher Vormund, der seine Aufsichtspflicht nicht auf die leichte Schulter nimmt, wird es niemals nicht gestatten, daß ein Weib allein zum Behufe der unsinnigen Plauderei anschnur gehen darf.

Ist dieser Auszug mit den Brettregeln vereinbar? Demnach müsste den Weibern das postieren im Forum verboten werden, da sich hier nur Menschen ungestört von Weibsbildern miteinander unterhalten dürften. Die Brettregeln hingegen erlauben eine Beteiligung des Weibes unter strenger Aufsicht des Vormundes.

Die heimische Stille nach der Scheidung genießend,

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Re: Sprechverbot für das Weib / 1. Korinther 14:34-35

Beitragvon Martin Berger » Fr 13. Jan 2017, 15:17

Werter Herr Bartholin,

die Stehsegelerlaubnis, welche hier herabgeladen werden kann, berechtigt nicht zur dummsinnigen Salbaderei. Wenngleich die Administranz eine Engelsgeduld beweist, wenn es sich um unqualifizierte Weiberbeiträge handelt, kann im Ernstfall nicht nur die Stehsegelerlaubnis des Weibes entzogen werden, sondern auch die des Vormunds. Einem Weib kann man nur bedingt die Schuld für dumme Taten geben, ist es doch nur eingeschränkt denk- und schuldfähig. Aus diesem Grunde ist die lückenlose Überwachung des Weibes, egal ob anschnur oder abschnur, unabdingbar.

In der Hoffnung Ihnen geholfen zu haben,
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