3 Tage und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

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Dr. Waldemar Drechsler
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Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Sa 26. Mär 2016, 16:14

Hochgeehrte Damen und Herren!

Ich wollte Christus seit Jahrzehnten durch eine sobrietäre Lebensweise, durch schmerzvolle Selbstkasteiung mittels meiner neunschwänzigen Katze oder durch vollständigen Nahrungsverzicht während der Fastenzeit näher kommen, allerdings blieb mir eine noch engere Beziehung zu dem unsrigen höchstredlichen Salvator, als sie meine Wenigkeit über das gesamte Leben hinweg bis gestern pflegte, stets verwehrt. Es schien, als bliebe eine Nachempfindung des HERRlichen Schmerzes am Kreuze für meine Person auf ewig ein unerreichbares Mysterium, gleichsam dem vollumfänglichen Verständnis für jenige. Ich wollte mir seitens meiner Familie und Freunde bereits einreden lassen, dass es anomal sei, den Schmerz unseres Erlösers während der Kreuzigung am eigenen Leibe nachempfinden zu wollen. Allein die Herren Peters sowie Müller aus der schnieken Seniorenresidenz glaubten an die Redlichkeit meines Bestrebens, Potztausend. Ich verbrachte jahrelang mit der Suche nach direkten Wegen zu Christus, die sich mir nach Möglichkeit nicht erst im Himmel offenbaren sollten, sondern noch während meines irdischen Daseins. GOTT sei gepriesen, dass er mir im fortgeschrittenen Alter doch noch einen Weg zu Christus zukommen liess, als er am Gründonnerstag einen redlichen Philippiner, der nach Stellenangeboten fragte, an der Tür des Altenheimes klingeln liess. Der gestrige Karftreitag wurde dank der Erzählungen des löblichen Herrn Joachim Kreuz (unredl. "Joaquin Cruz") über die Kreuzigungstraditionen in seiner Heimat der schönste Tag meines bisherigen Lebens, Sackerlot! :kreuz1:

Bild
Ich winde mich qualvoll am Kreuze; Herrschaften Peters und Müller verkleideten sich nach kurzer Überredung als Römer;

Wie verbrachten Sie den Karfreitag, geschätzte Brettgemeinde? Offenbarten sich Ihnen durch das Wirken redlicher Fremder ebenfalls direkte, schmerzhafte Wege zu Christus? Ich wünsche Ihnen allen im übrigen ein frohes wie auch besinnliches Osterfest, Donnerknipsel!

Essig trinkend,
Dr. Waldemar Drechsler
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 26. Mär 2016, 16:23

Werter Herr Doktor Drechsler,
wie schön.
Um unlöbliche Unfälle zu vermeiden, sollten Sie zur Fixierung keine ordinären Nägel, sondern hochwertige Spaxschrauben verwenden.
Es gab bereits schwere Verletzungen durch Stürze von knorken Kreuzen infolge unsachgemäßer Befestigung des Korpus.
Den Akkuschrauber ladend,
Schnabel
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 26. Mär 2016, 18:14

Sehr geehrter Herr Dr. Drechsler,

nach viermaligem Lesen Ihres schönen Textes ist mir nicht ganz klar, ob Sie schon durch die Schilderungen des Herrn Kreuz in Verzückung gerieten, oder ob Sie sich bereits gestern in der Nachfolge Jesu ans Kreuz hämmern ließen. Solches nötigt mir den größten Respekt ab!

In stille Betrachtung des Kruzifix versunken:
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Sa 26. Mär 2016, 18:42

Höchstgeehrter Herr von Schnabel!

GOTT segne Sie für Ihre redliche Vorsicht, wie man Ihnen ansieht, sprechen Sie wohl aus Erfahrung! Das Königreich Bayern, wo Honig und Milch aus dem Hahne fliessen, gilt gemeinhin als vergleichsweise fortschrittlich wie die Philippinen, Russland oder Saudi-Arabien, Sappontifex. Liessen Sie sich gestern auch kreuzigen?

Hochgeehrter Herr Gruber!

Infolge der begeisternden Erzählungen meines neuen philippinischen Freundes am Gründonnerstag liess sich meine Person am Karftreitag an das im Garten des Altenheimes aufgestellte Kreuz nageln, wie Sie der Photographie entnehmen können.

Redlichst,
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Rufus Donnerbusch » Sa 26. Mär 2016, 18:52

Sehr geehrter Herr Dr. Drechsler!

Ich bin begeistert davon, wie Sie Ihren wunderbaren Glauben an den nicht minder wunderbaren HERRN ausleben. Wenigstens einmal im Leben sollte man sich ans Kreuz schlagen lassen, um in Schmerz und Leid bei unserem Erlöser zu sein, der für uns Sünder den Kreuzestod erlitt und danach den Tod bezwang.

Die eigene Kreuzigung in den Kalender für 2017 eintragend

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Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 26. Mär 2016, 19:41

Werter Herr Doktor Drechsler,
infolge einer Kriegsverletzung, ich geriet in freundliches Feuer, enthält mein Körper leider einen sehr hohen Anteil hochwertigen Kruppstahls. Ein Nageln ist daher leider nicht möglich.
Eine löbliche Lösung läge wohl in einem knorken Kreuz aus magnetischem Material.
Werter Herr Donnerbusch,
eventuell könnte ich bei Ihrer keuschen Kreuzigung im kommenden Jahre an Ihrer Seite als einer der Schächer fungieren. Ich hoffe auf die Rolle des reuigen der beiden.
Die Rolle des unbelehrbaren Sünders ließe sich mit einem der Kleberkinder, welche bisweilen das Brett terrorisieren, besetzen.
Die Lendenschurzfigur erarbeitend,
Schnabel
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Adalbert Schulz » Sa 26. Mär 2016, 20:07

Geehrter Herr Franz-Joseph von Schnabel,
aufgrund der töften Arbeit Friedrich Krupp's im Jahre 1811 ist Kruppstahl mit nichten magnetisch oder oxidierend.

Nach einer anderen Lösung grübelnd,
Adalbert Schulz

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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 26. Mär 2016, 20:26

Herr Schulz,
Granaten werden leider nicht aus V2A gedreht.
Aber zurück zum Fadenthema.
Wären Sie an einer Position zur Linken Herrn Donnerbuschs am kommenden Karfreitag interessiert?
Reservierung anbietend,
Schnabel
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Adalbert Schulz » Sa 26. Mär 2016, 20:37

Lieber Herr Franz-Joseph von Schnabel,
mein Herz tanzte beim lesen ihres knorken Angebotes. Zur Linken soll es sein, ja.

Die Reservierung bestätigend,
Adalbert Schulz

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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » So 27. Mär 2016, 01:51

Hochgeschätzter Herr Doktor Drechsler,

danke der Nachfrage, wie meine Wenigkeit diesen einen Karfreitag so löblich verbrachte, Hurra.
Nun, vorbildlich wie ich bin, widmete ich mich der Aufrechterhaltung von Sitte und Ordnung im keuschen Internat, wie es einst der Aufrechterhalter der Sitten und Ordnung, der da Lombertus hieß, getan hatte.
Marschierte ich durch die Gänge und zog jene Knaben zur Rechenschaft, die es wagen sollten, sich dem heiligen Tage gar unangemessen zu benehmen, sapperrei und diddeldei.
Hurra, verteilte Maulschellen und Backpfeifen, ja, ja, ja, wie fein, wie rein, Hurra.
Alles im Ganzem war es ein strebsamer und wunderbarer Karfreitag, ei.

Teppiche ausklopfend,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 27. Mär 2016, 10:32

Werter Knabe Rüdiger,
wie schön!
Aus Ihnen wäre sicher derinst ein knorker Pontifex Maximus geworden, stünde nicht ohnehin der Weltuntergang unmittelbar bevor.
Anerkennend,
Schnabel
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 30. Mär 2016, 07:12

Werte Herren,
um meine Ermahnung bezüglich hochwertiger Befestigungstechnik erneut zu bekräftigen, möchte ich ihnen hier gerne vor Augen führen, was passiert, wenn minderwertige Nageltechnologie fernöstlicher Provenienz zum Einsatz gelangt.

Bild
Warnend,
Schnabel
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Mi 30. Mär 2016, 10:46

Höchstgeehrter Herr von Schnabel!

Fürwahr erschütternd! Einerseits lässt sich wohl eine mangelhafte Fixierung für derlei Unfälle verantwortlich machen, andererseits könnte auch der Wille GOTTes eine höchstlöbliche Rolle spielen, welcher Vorfälle dieser Art wiederkehrend geschehen lässt, Donnerknipsel. Wie wir tagtäglich aus den Nachrichten wie auch schon aus der Bibel vernehmen können, kennt der HERR unzählige, redlichst grausame Wege, um den Menschen das irdische Leben zu rauben und es gegen jenes im Paradiese einzutauschen. Seien es nun knorkante Busunfälle wie zuletzt in Spanien, töfte Flugzeugabstürze wie in Kanada oder motorisierte Krafträder, die mit Velosportlern kollidieren. GOTTes Praktiken werden uns Menschen immer ein Rätsel bleiben, Potztausend. :kreuz1:

Im Gebete versunken,
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 30. Mär 2016, 11:07

Werter Herr Dr. Drechsler,
wie in dem verschalteten bewegten Lichtbilde zu erkennen, sendet uns der Heilige Geist aber stets auch einen rettenden Strick.
Es ist an uns redlichen Christen, jenen zu ergreifen, statt wie ein dummer Atheist untätig zu zerschellen!
Den HERRn preisend!
Schnabel
Post scriptum
Auch das Hilfspersonal sollte in Kreise erfahrener Fachkräfte rekrutiert werden.
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Re: Ein Karfreitag nach philippinischer Tradition

Beitragvon Kai-Uwe Maulwurf » Do 31. Mär 2016, 10:40

Werte Gemeinde,

ich wollte mich an Karftreitag kreuzigen lassen, aber die Eßlinger Gemeinde meinte, ich bekäme keine Genehmigung. Seit der letzten Wahl geht meine schöne Heimat Württemberg langsam vor die Hunde. Das liegt ganz eindeutig an den grünen Kommunisten in der Verwaltung, die an meiner Religionsfreiheit rütteln! Ich werde im konservativ regierten Bayern politisches Asyl beantragen müssen, wenn es hier so weitergeht.

Sich den redlichen Herrn Mappus zurückwünschend,
Ihr Kai-Uwe Maulwurf
Ich will bittere Rache an ihnen üben und sie mit Grimm strafen, dass sie erfahren sollen, dass ich der HERR bin, wenn ich Vergeltung an ihnen übe.
(Hesekiel 25,17)


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