1 Tag und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Baron Jesus-Maria von Friedel
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Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Baron Jesus-Maria von Friedel » Fr 25. Mär 2016, 17:30

Werte Damen und Herren,

derzeit ist sie wieder omnipräsent, die heidnische Fabel vom Osterhasen. Aus den Regalen von nahezu allen Gemischtwarenläden springen die aus verschiedener Schokolade gegossenen Nager den geneigten Kunden geradezu an. Und gerade den Jüngsten wird durch den süßen Geschmack dieser Kakaocreme-Rammler das Bild vermittelt, man feiere an Ostern lediglich das Fest eines eierlegenden Schädlings, nicht aber den höchsten Feiertag der Christenheit.

Wie kann ein guter Christ auf diese Missstände reagieren? Wie soll man seinem Nachwuchs angesichts dieser heidnischen Reizüberflutung, der man seine Kinder niemals gänzlich wird entziehen können, die wahre Bedeutung des Osterfestes begreiflich machen?

Viele Eltern greifen hier zu unkonventionellen Methoden, wie beispielsweise dieser verzweifelte Vater:

„Im Zimmer meiner Tochter fand ich, unter dem Bett versteckt, zwei Schoko-Osterhasen. Dabei hatte ich ihr solche blasphemischen Naschereien ausdrücklich verboten! Verständlicherweise erfasste mich ein heiliger Zorn. Am Rand der nächsten Schnellstraße fand ich den Kadaver eines überfahrenen Hasen. Den ließ ich meine Tochter verspeisen. Roh! Das wird sie lehren, dass Gotteslästerung keineswegs süß schmeckt. Halleluja, gepriesen sei der HERR!“
– Riccardo C. aus G., Vater von Acht

Wer kann dem guten Mann verdenken, dass er zu solch drastischen Mitteln greift? Schließlich hat er in erster Linie das Wohl seiner Tochter im Blick. Doch das wird nicht länger nötig sein, denn endlich ist diesem Missstand abgeholfen!
In Zusammenarbeit mit angesehenen Theologen präsentiert das Redliche Netzwerk:

Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung!

Bild

Endlich können christliche Eltern dem heidnischen Osterkommerz etwas entgegensetzen! Erfreuen Sie die Kindlein mit dieser realistischen Darstellung des Erlösers, komplett mit Echtholz-Kruzifix und lebensmittelechten Nägeln.

– Die kerngesunde Nascherei: gefertigt aus wertvollem Schweinehack, versetzt mit wohlschmeckendem Lebertran, hebt sich die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung auch in dieser Hinsicht in angenehmer Weise von ungesunden Schokoladenhasen ab. Auch in der Geschmacksrichtung „Pansen“ erhältlich! Da schmeckt der Leib Christi!

– Pädagogisch wertvoll: vermitteln Sie Ihrem Nachwuchs ein echtes Gefühl für die denkwürdigen Ereignisse, die dem Osterfest vorausgingen. Geißeln und martern Sie den kleinen Jesus nach Herzenslust. Durch die saftige Konsistenz spritzen die Fleischsäfte wie echtes Blut! Ein geradezu magisches Ostererlebnis ist garantiert!

– Schichten Sie auf Ihrer Terrasse oder im Schrebergarten einen kleinen Berg Golgota und drapieren Sie die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung darauf. Erleben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern, wie sich nach drei Tagen in der österlichen Sonne neues, geschäftiges Leben im Heiland regt. So verstehen auch die Kleinen, was Wiederauferstehung bedeutet!

– Völkerverbindend: stecken Sie den Hackfleisch-Heiland auf einen Kebab-Spieß und bekehren Sie so Ihre muselmanischen Nachbarn! Integration kann so schmackhaft sein!

Bestellen Sie noch heute Ihre Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung im Anschnur-Laden des Redlichen Netzwerks für den sensationellen Preis von nur

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Erstbesteller erhalten das formschöne Fleischmesser „Edition Heilige Lanze“ gratis dazu!

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Osterfest!
Folgende Benutzer sprechen Baron Jesus-Maria von Friedel ein keusches Amen! für den Beitrag aus: (Insgesamt 2):
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 25. Mär 2016, 17:44

Werter Herr Baron,
wie schön!
Es geht nichts über schnaftes Schweinemett. Eventuell könnte man den Leib des HERRn durch fein zerkleinerte Zwiebeln veredeln.
Auch eine Variante in Hammelhack wäre denkbar, schließlich schaffen wir es.
Konnten Sie einen redlichen Geistlichen gewinnen, welcher die töfte Devotionalie vor deren Auslieferung weiht?
Eine Bestellung dem reitenden Boten überreichend,
Schnabel
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Heiko Maas

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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Rufus Donnerbusch » Fr 25. Mär 2016, 21:14

Baron Jesus-Maria von Friedel hat geschrieben:– Völkerverbindend: stecken Sie den Hackfleisch-Heiland auf einen Kebab-Spieß und bekehren Sie so Ihre muselmanischen Nachbarn! Integration kann so schmackhaft sein!

Sehr geehrter Herr Baron Jesus-Maria von Friedel!

Ihre Idee ist nachgerade töfte. Womöglich könnte man sämtliche Falschgläubige zum Konvertieren zum Christentum bewegen, wenn man diese hervorragende Idee nicht nur zur österlichen Zeit umsetzt, sondern das ganze Jahr über. Als Verkäufer der Hackfleisch-Heiland-Spieße könnte man katholische Pfarrer einsetzen, die den Hungrigen den Segen erteilen. So wäre die Konvertierung nur noch ein formeller Akt, zumal der Leib Christi bereits verabreicht und die Segnung ausgesprochen wurde.

Einen Vorschlag unterbreitend

Rufus Donnerbusch
Das knorke Spiel "Töfter Asfaloths": http://arche.bibeltreue-jugend.net

Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.
Sprüche 13,24

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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 25. Mär 2016, 21:25

Werter Herr Donnerbusch,
um erste Berührungsängste der knorken Fachkräfte zu überwinden, sollte es auch eine Variante mit Knoblauchsoße und viel scharf geben.
Völkerverbindend,
Schnabel
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Fr 25. Mär 2016, 23:13

Höchstgeehrter Herr Baron!

Im redlichen Königreich Dänemark werden österliche Kinderspielzeuge aus gutem Grunde in löblicher Massenproduktion gefertigt, um Kinderherzen weltweit höher schlagen zu lassen. Ist selbiges baldigst für die Fertigung Ihrer Osterüberraschung in Planung, die bereits nach so kurzer Verkaufszeit im Anschnurgeschäft des Redlichen Netzwerkes als abverkauft deklariert wird? Welch grosses Ärgernis, Potzdonner! Ich werde mich wohl oder übel nun doch beim dänischen Martkführer umsehen müssen, ob die Bauklotzaktiengesellschaft sowohl echtes Blut als auch in Essig getränkte Schwämme für realitätsgetreue Darstellungen der Kreuzigung im Sortiment führt. Mein redlicher Enkelsohn Melchior lechzt unentwegt nach möglichst blutig-biblischen Geschenken. :kreuz1:

Bild

Missvergnügt,
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 25. Mär 2016, 23:31

Werter Herr Doktor Drechsler,
auch für die schlautelephonfixierte Jugend unserer Tage existieren bereits knorke Produkte.
Bild
So wird der Nachwuchs auch während unredlicher Tätigkeiten an das löbliche Leiden unseres HERRn und Erlösers erinnert.
Den knorken Kapitalismus preisend,
Schnabel
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 26. Mär 2016, 10:50

Gelobt sei der HERR!

Nun, da die fleischlose Zeit vorüber ist, begab ich mich am heutigen Karsamstag mit einem lebenden Lamm zur Fleischweihe. Morgen werde ich das Tier eigenhändig im Familienkreise schlachten, damit die Enkelkinder hautnah erleben können, woher unser Fleisch kommt. Und schließlich müssen wir auch unseres HERRN Jesus Christus gedenken, welcher sich selbst gleich einem Osterlamm opferte, um uns Christen zu erlösen!!!

Leider ist es schon zu spät für die Bestellung der löblichen Osterüberraschung auf der Seite des Redlichen Netzwerkes. Ich werde allerdings schon im Herbst eine große Bestellung aufgeben, damit jene Osterüberraschung pünktlich zu Ostern 2017 geliefert wird.

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

http://gruber.bibeltreue-jugend.net

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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Sa 26. Mär 2016, 13:55

Walter Gruber senior hat geschrieben:Morgen werde ich das Tier eigenhändig im Familienkreise schlachten, damit die Enkelkinder hautnah erleben können, woher unser Fleisch kommt.

Hochgeehrter Herr Gruber!

Wie redlich, dass Sie den unerfahrenen Jünglingen ein Beisein bei der Fleischgewinnung ermöglichen, Sapperlot! Ich kann mich sogar noch heute erinnern, wie mich mein werter Herr Vater damals im zarten Alter von fünf Jahren mein erstes Lamm vor versammelter Familie schlachten liess. Hach! Überlassen Sie doch den Ihren männlichen Enkelkindern, sollten jene zielstrebig mit dem Beile zu adhibieren wissen, die spassige Schlachtung! Mein Melchior schlachtete sowohl schon einheimisches Getier wie Gänse, Schweine oder Kühe als auch dem Menschen hierzulande fremde Biester wie Löwen, Giraffen und einen Elephanten, als wir im letzten Herbst des knorken Elfenbeines wegen durch Afrika reisten, Potzdonner. :kreuz3:

Empfehlend,
Dr. Waldemar Drechsler
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Sa 26. Mär 2016, 14:19

Werte Herren,
wie schön, daß die redlichen Osterbräuche noch nicht vollends in Vergessenheit gerieten.
In unserem Dorf war es üblich, daß die knorken Buben gemeinsam ein löbliches Lamm mit geweihten Palmzweigen, unter Absingen frommer Verse zu Tode prügelten.
Das Fleisch wurde durch diese keusche Zubereitung besonders zart und würzig.
Den Palmzweig dem Urururenkel reichend,
Schnabel
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Baron Jesus-Maria von Friedel » Mi 30. Mär 2016, 18:48

Werte Herrschaften,

hachja, ich muss schon sagen - mir werden nachgerade die Augen feucht, angesichts der hehren Familientraditionen, welche Sie in diesem Faden mit mir teilen. Wahrlich - unsereiner kann in der Tat von Glück sagen, noch in einer Zeit aufgewachsen zu sein, als im traditionellen Sippenverbande noch Wert auf solche wiederkehrenden, dem Herrn und Heiland zur Ehre gereichenden Blutrituale gelegt wurde.

Ich selbst entsinne mich noch trefflich an die - zumindest seit der Erfindung des Automobils - in meiner Familie gepflegte Ostertradition, genannt "Hasenlauf". Diese schöne Unternehmung hatte mit profaner Osterhasen-Blasphemie indes redlichst wenig zu schaffen: Vielmehr hatten meine Brüder und ich neben dem Duesenberg meines Herrn Vaters herzulaufen, als dieser zu der zwanzig Kilometer währenden Osterbesorgungsfahrt in die Stadt aufbrach. So gestaltete sich auch der Rückweg - die Einkäufe in der einen, seinen Kleingeldsack mit ca. 900 Reichspfennigen in der anderen Hand.

Ich darf Ihnen an dieser Stelle versichern - es gibt sicher keinen effektiveren Weg, den Nachwuchs einerseits zu ertüchtigen und ihm andererseits lebhaft die bei der Passion erduldeten Leiden des Heilands näherzubringen. Zumal mein Herr Vater - wäre einer von uns zurückgeblieben - den Wagen schon aus pädagogischen Erwägungen nicht zum stehen gebracht hätte.

Meinen jüngsten Bruder Johann-Maria holten aus diesem Grunde im Gutswald die Wölfe. Welch wertvolle Lektion er hierdurch lernte, Potztausend!

Ihr
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 30. Mär 2016, 20:13

Werter Herr Baron,
wie schön.
Sie sind wahrhaft beneidenswert. Leider gab in unserem töften Dorf keine wilden Wölfe, sodaß ich meine Brüder stets selbst züchtigen mußte.
Den abgenutzten Rohrstock betrachtend,
Schnabel
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Baron Jesus-Maria von Friedel » Mi 30. Mär 2016, 22:04

Werter Herr Schnabel,

in der Tat ist insbesondere für den traditionsbewussten Tierfreund die Abwesenheit jenes umtriebigen Beutegreifers eine ausgemachte Zumutung; zumal sich die sozialen Implikationen seiner Ausrottung bei näherer Betrachtung als nachgerade enorm erweisen. Bedenken Sie allein die schiere Unzahl von rotbehaubten, halbwüchsigen Ludern, die seither völlig unbehelligt durch unsere Forste streift und sie rotzfrech mit Bonbonpapieren verschmutzt. Auch garstige Schädlinge, wie zum Beispiel das gemeine Geißlein, vermehren sich seitdem geradezu exponentiell. Ganz zu schweigen von geschwätzigen Großmüttern, die ohne einen natürlichen Feind bekanntermaßen ein geradezu biblisches Alter erreichen und somit für ein ungesundes Geschlechterungleichgewicht beim Halmaturnier sorgen.

Da mag man die Sicherheit unserer Waldwege loben, wie immer man will - wer außer dem Wolf, so muss man sich allerdings fragen, verzehrt schon freiwillig eine Großmutter?

Ihr
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Kai-Uwe Maulwurf » Do 31. Mär 2016, 10:16

Werter Baron,
Baron Jesus-Maria von Friedel hat geschrieben:Ganz zu schweigen von geschwätzigen Großmüttern, die ohne einen natürlichen Feind bekanntermaßen ein geradezu biblisches Alter erreichen und somit für ein ungesundes Geschlechterungleichgewicht beim Halmaturnier sorgen.

Nicht nur beim Halmatunier! Diese alten Weiber nehmen uns redlichen Herrschaften unsere Rentnen weg! Gäbe es diese häßlichen Rentnerweibsbilder nicht, dann hätte ich mir bestimmt auf meine alten Tage noch einen niegelnagelneuen Porsche leisten können! So wurde es nur ein Mercedes.

Frustriert über die niedrigen Renten für Männer,
Ihr Kai-Uwe Maulwurf
Ich will bittere Rache an ihnen üben und sie mit Grimm strafen, dass sie erfahren sollen, dass ich der HERR bin, wenn ich Vergeltung an ihnen übe.
(Hesekiel 25,17)

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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 31. Mär 2016, 12:26

Werter Herr Baron,
in der Tat. Umso mehr sollten wir uns anstrengen, dem löblichen Motto gerecht zu werden: „Lupus est homo homini“.
Den Fleischwolf, sowie einige Ketzer, wohlwollend betrachtend,
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Re: Die Heiland-am-Kreuz-Osterüberraschnung

Beitragvon MarcelSteiner » Fr 14. Apr 2017, 20:05

Werter Herr Drechsler,

Dr. Waldemar Drechsler hat geschrieben:Ich werde mich wohl oder übel nun doch beim dänischen Martkführer umsehen müssen, ob die Bauklotzaktiengesellschaft sowohl echtes Blut als auch in Essig getränkte Schwämme für realitätsgetreue Darstellungen der Kreuzigung im Sortiment führt.


ich nehme an, dass sie beziehungsweise ihr Enkelsohn da selbst kreativ werden müssen. Ich habe in meiner Kindheit selbst liebend gern mit LEGO gespielt und auch einige Sachen damit gebastelt. Man könnte ein passendes Stück aus diesen gelben Topfschwämmen schneiden und dies dann an einen Plastikstab mit dem richtigen Durchmesser kleben, sodass das Ganze dann in die Hand einer LEGO-Figur gesteckt werden kann.
Als Blutersatz kann man auch gut diese rote Lebensmittelfarbe aus der Tube nehmen. Falls sie da noch etwas von der Weihnachtsbäckerei übrig haben kommt das auf jeden Fall billiger als Theaterblut.

Sie können auch versuchen, zusammen mit ihrem Enkelsohn ein Video vom Kreuzweg Jesu aufzunehmen. Dafür brauchen sie nur einen Heimrechner, eine Kamera mit Stativ sowie je nach Tageszeit eine Lampe zur Beleuchtung. Nachdem man die Szene mit den Lego-Figuren gebaut hat, richtet man Kamera und Beleuchtung ein und macht ein Foto davon. Anschließend bewegt man die Figuren ein kleines Stück und nimmt das nächste Foto auf. Aus mindestens 12 Fotos können sie dann am Recher eine Sekunde Video produzieren. Das Ganze ist ziemlich frickelig, macht aber auf jeden Fall Spaß

Beratschlagend
Marcel


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