0 Tage und 11 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

G-a-s-t
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Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon G-a-s-t » Fr 25. Mai 2018, 17:17

Werte Herren!

Übermorgen wird der Dreifaltigkeitssonntag begangen.

Wenngleich die Lehre, der eine Gott bestehe aus drei Personen, Sich selbst, Seinem Sohn - Gott sei ja Mensch geworden - und dem Heiligen Geist, welche voneinander verschieden und doch alle ganz Er seien, in ihrer Widersprüchlichkeit vor allem diejenigen gefährlich in die Irre führen kann, welche sich Gott zunächst auf dem Wege des Denkens anzunähern versuchen und aus ihr womöglich den völlig falschen Eindruck gewinnen, Sein Wort sei von Widersprüchen durchsetzt und nur haltbar, wenn man sich an den kritischen Stellen das Denken verbieten läßt und den gesunden Menschenverstand ausschaltet, und es, da diese Lehre so nicht in der Heiligen Schrift, sondern nur von fehlbaren Menschen formuliert wird, zum Glück ein Leichtes ist, sie fallenzulassen, bieten uns doch etwa die in ihrem Zuge angstellten Betrachtungen über das enge Zusammenwirken von Vater, Sohn und Geist und das oft genug erfolgte Eingeständnis, daß dessen Einzelheiten unseren Verstand übersteigen, Anknüpfungspunkte, die wir an diesem Tag im Sinne des "sentire cum ecclesia" besonders aufgreifen können.

Dtn 4,39 (Hamp, Stenzel, Kürzinger)
So erkenne denn heute und beherzige, daß nur der Herr Gott ist im Himmel droben und unten auf Erden, sonst aber niemand.


Lassen Sie uns also am Dreifaltigkeitssonntag ganz besonders die dreifache (dreifaltige) Art bedenken, in welcher Gott wirkt:

Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde und der alleinige Walter in seiner Schöpfung, hierin uns unnahbar und niemals zur Gänze erfaßbar, da "in unzugänglichem Lichte wohnend" (1 Tim 6,16).

Um unsere selbstverschuldete Ferne zu Ihm zu überbrücken, sandte Er uns zu unserem Heil Seinen eingeborenen Sohn, den Menschen Jesus Christus, der in allem so sehr mit seinem Vater einig (eins) ist, daß dieser "durch ihn und mit ihm und in ihm" wirken kann, alles Handeln Christi Gott offenbart und zu Recht behauptet werden kann:

Joh 14,9
Wer mich sah, hat den Vater gesehen.


Mehr als Christus, Sein Ebenbild, können wir von Gott nicht sehen, ins "unzugängliche Licht" können wir nicht eindringen (selbst Christus sind da Grenzen gesetzt).

In der Nachfolge Christi finden wir zur Gemeinschaft mit Gott - um den Menschen diesen Weg offenzuhalten, seitdem Christus nicht mehr wie ehedem leiblich unter ihnen weilt, sendet Er gemeinsam mit ihm den Heiligen Geist: Dieser ist das "Angeld für unser Erbe" (Eph 1,14), d.h. für das Himmelreich, welches die meisten ausschlagen, und zwar ein gar großes Angeld, da ja auch Gott selbst Geist ist (Joh 4,24). Erst unter der Leitung des Heiligen Geistes läßt uns Gott zu seinen Söhnen/Kindern werden.

Röm 8,14ff.
Denn, die vom Geiste Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Ihr habt ja nicht den Geist des Knechtseins empfangen, um euch von neuem zu fürchten, sondern den Geist des Kindseins, in dem wir rufen: Abba, Vater! Eben dieser Geist bezeugt es unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.


Für all die vielen, die sich diesem reichen Wirken Gottes verschließen, gilt:

1 Kor 16,22
Wenn einer den Herrn nicht liebt, der sei ausgeschlossen.


Im Namen des Vaters, der alles erschaffen hat, des Sohnes, der die Welt erlöst hat, und des Heiligen Geistes, der uns heiligt, verbleibe ich
als Ihr
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Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 26. Mai 2018, 21:17

Lieber Herr Gast,

die scheinbaren Widersprüche zeigen, dass unser Weg zum Heil nicht über das Denken, sondern über den Gehorsam führt. Vielleicht dienen sie dem HERRN als Prüfung für diejenigen, die zum Hochmut und zur Einfalt neigen?

Die Gemeinschaft der Anhänger Christi (die katholische Kirche) preisend,
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Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon G-a-s-t » Mo 28. Mai 2018, 13:24

Werter Herr Gruber,

das kann sein, zumal sich ja beim Beschreiten dieses Weges alle scheinbaren Widersprüche nach und nach auflösen, wie ich dies beispielsweise bezüglich des Zusammenwirkens Christi mit Seinem Vater erlebte und Ihnen weitergab.

Mit verbindlichem Gruße
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Re: Momente im christkatholischen Kirchenjahr

Beitragvon G-a-s-t » Mo 2. Dez 2019, 16:51

Werte Herren!

Den redlichen Brettbeiwohnern sei hiermit ein frohes neues Jahr gewünscht.

Wenn wir dieses neue Jahr zwar selbstverständlich noch nicht mit Weihnachtsplätzchen, aber vielleicht doch Früchtebrot und einigem anderen beginnen, und uns allmählich auch schon um die Weihnachtsgeschenke kümmern, sollten wir uns klar machen, daß es nicht reicht, zu essen, was der Herr uns schenkt, einiges davon weiterzuschenken, uns hierbei als gute, von Gott geliebte und Liebe weitergebende Menschen vorzukommen, auf die das Himmelreich wartet, und im übrigen Gott einen guten Mann sein zu lassen, sondern daß es an uns ist, zu tun, was Er von uns fordert. Das Ziel, auf welches das Weltgeschehen zusteuert, vom Christkönigsfest noch vor Augen, wollen wir nun mit frischem Mut als gute Soldaten Christi (2 Tim 2,3) in seiner Nachfolge mit den Waffen, die er uns zur Verfügung stellt, für seinen Sieg weiter in den Kampf ziehen.

Welche Rolle nehmen Sie in diesem Kampf ein? Welche der in Eph. 6,13ff. genannten Waffen vermögen Sie besonders wirksam zur größeren Ehre Gottes einzusetzen? Nutzen Sie diese besinnliche Zeit, sich hierüber klar zu werden, um dann alsbald Ihre Erkenntnisse in die Tat umzusetzen!

Seien Sie sich über den Ernst der an uns gestellten Lebensaufgabe im Klaren!
Mt 24,38ff.
Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und sich heiraten ließen bis zu dem Tag, da Noe in die Arche ging, und nichts bedachten, bis die Sintflut kam und alle hinwegraffte: So wird es auch sein mit der Ankunft des Menschensohnes. Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird hinweggenommen, der andere zurückgelassen werden. Zwei werden mahlen an der Mühle; die eine wird hinweggenommen, die andere zurückgelassen werden.

Hörten Sie dies nicht erst in der gestrigen Messe? Haben Sie beim Hören daran gedacht, daß auch von zweien, die auf einer Weihnachtsfeier miteinander einträchtig Glühwein trinken, möglicherweise einer hinweggenommen und der andere zurückgelassen werden könnte, sollte gerade in so einem Moment Christus wiederkommen? Dieser Gedanke sei Ihnen Ansporn, ohne jede Halbherzigkeit all die guten Werke zu tun, die der Herr Ihnen zugedacht hat, und im übrigem Ihm alles vertrauensvoll in die Hände zu legen. Versuchen Sie nicht, Frieden in die Welt zu bringen, sondern halten und stiften Sie in untereinander in Ihrem Umfeld Frieden!

Mt 10,34ff.
Denket nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, einen Menschen "zu entzweien mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter, und des Menschen Feinde werden seine Hausgenossen sein" (Mich 7,6).


Lassen Sie vertrauensvoll dem Schwert, das der Herr zu bringen gekommen ist, seinen Raum in der Welt, Ihn selbst aber und Gott, der die Liebe ist, in Ihrem Herzen wohnen!

Tauet, Himmel, den Gerechten!
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Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).


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