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Können alle Sünden vergeben werden?

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

Moderator: Brettleitung

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Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Antrophos » So 10. Jun 2018, 11:23

Werte Gemeinde!
Eben komme ich von der Sonntagsmesse zurück. Heute im Evangelium hörte ich Worte die mich zum nachdenken anregten. Nun möchte ich meine Gedanken mit Ihnen teilen.

"Mk 3,28 Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen;
Mk 3,29 wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften."

Also ist dies die einzige Sünde, welche GOTT nicht vergibt?
Was genau bedeutet es aber, dem heiligen Geist zu lästern? Werte Herren, denken Sie mit mir über dieses Thema nach! Vielleicht findet sich sogar einer, der es auf sich nimmt, das zu erklären.

Mit freundlichem Gruß und Dank im Voraus verbleibe ich,
Eduard Anthropos

P.S Werte Administranz, ich hoffe, dass es recht war, hierfür einen neuen Faden zu eröffnen.
Ich hebe meine Augen zu den Bergen, von wo kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Martin Berger » So 10. Jun 2018, 13:24

Herr Antrophos,

bevor Sie sich nun zu früh freuen: Die Vergebung der Sünden erfolgt nicht automatisch, wie Sie es vielleicht aus der Heiligen Schrift herausgelesen haben wollen. Nach wie vor ist das aufrichtige Bereuen der begangenen Sünden vonnöten, um Vergebung zu erlangen.

Zu Ihrem Bibelvers: Ein guter Christ kennt ihn freilich, doch für bibelunkundiges Lumpenpack sei etwas weiter ausgeholt.
Und sie traten in das Haus, und es kam nochmals eine Volksmenge zusammen, sodass sie nicht einmal Speise zu sich nehmen konnten. Und als die, welche um ihn waren, es hörten, gingen sie aus, um ihn zu ergreifen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen! Und die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebul!, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus! Da rief er sie zu sich und sprach in Gleichnissen zu ihnen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? Und wenn ein Reich in sich selbst uneins ist, so kann ein solches Reich nicht bestehen. Und wenn ein Haus in sich selbst uneins ist, so kann ein solches Haus nicht bestehen. Und wenn der Satan gegen sich selbst auftritt und entzweit ist, so kann er nicht bestehen, sondern er nimmt ein Ende.

Markus 3, 20-26

Diese Art der Verspottung der Wirkkraft Jesu, die nicht von GOTT, sondern von einem Dämon kommen soll, ist die besagte Lästerung des Heiligen Geistes. Es ist nur allzu verständlich, daß GOTT sich dauerhaft und gnadenlos von denen abwendet, die sein durch Jesus Christus initiiertes Wirken als Teufelei erkennen wollen. Eine ärgere Form der Lästerung und des Unglaubens ist nicht denkbar. Der Zorn GOTTes ist also mehr als gerechtfertigt und eine Vergebung gibt es deshalb aus gutem Grunde nicht. Das ist einfach zu viel.

Es käme nicht einmal im Traum auf die Idee, den Heiligen Geist zu lästern,
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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Antrophos » So 10. Jun 2018, 14:10

Werter Herr Berger,
ich danke Ihnen für die Erläuterung.
GOTT bewahre mich, dass auf die Sünde sofort die Vergebung folgt, würde ich niemals glauben.
GOTT zum Gruße, Eduard Anthropos
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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon G-a-s-t » Di 12. Jun 2018, 09:43

Werte Herren,

allgemein besteht im Umgang mit der Frage, was es mit Sünden wider den Heiligen Geist auf sich hat, eine erhebliche Neigung, sich zurechtzureimen, das seien äußerst exzeptionelle, außer jeglicher Reichweite eines halbwegs Redlichen liegende Vergehen, und überhaupt könne sich jeder Christ ein für alle Mal des Himmelreiches sicher sein. Da dies falsch ist, gilt es aufzurütteln, was ich hiermit durch folgende Behauptung tue:

Jeder, der als wiedergeborener Christ eine Sünde begeht, der irgendwann noch einmal in irgendeiner Weise den Anforderungen und Angeboten dieser Welt gegenüber dem vom Heiligen Geist gewiesenen Weg und seinen himmlischen Verheißungen den Vorzug gibt, sündigt wider den Heiligen Geist und ist gemäß der Schrift unweigerlich dem Höllenfeuer verfallen!

Wir lesen ja schließlich:

Hebr 6,4ff. (Kürzinger)
Denn unmöglich ist es, daß Menschen, die einmal erleuchtet worden sind, die himmlische Gabe gekostet, die Mitteilung Heiligen Geistes empfangen, das herrliche Gotteswort und die Kräfte der kommenden Welt verspürt haben und dennoch abfielen, nochmals zu einer neuen Umkehr gebracht werden. Sie kreuzigen ja für sich abermals den Sohn Gottes und geben ihn dem Gespötte preis. Denn das Land, das den häufig darübergehenden Regen getrunken hat und jenen, für die es bestellt wird, ein schönes Wachstum bringt, erhält Anteil am Segen von Gott. Bringt es aber Dornen und Disteln hervor, so ist es unbrauchbar und dem Fluch verfallen, an dessen Ende die Verbrennung steht.

Hebr 10,26f.
Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die volle Erkenntnis der Wahrheit erlangt haben, gibt es kein Opfer mehr für die Sünden. Es wartet unser vielmehr ein schreckliches Gericht und »ein wütendes Feuer, das die Widersacher verzehren wird« (Is 26,11).


Wer kann dann überhaupt das Himmelreich erlangen? Sündigen nicht fast alle auch nach ihrer Bekehrung noch, insbesondere die vielen, denen Paulus diesbezüglich ins Gewissen redet und dabei sehr wohl noch Hoffnung macht? Hierzu ist Folgendes zu beachten: Wer Christus nachfolgt, kreuzigt mit ihm gewissermaßen den fleischlichen, sinnen- und sündhaften "alten Menschen" (Röm 6,6) und wird als neuer Mensch im Geist wiedergeboren. Wenn auch gekreuzigt, ist der alte Mensch nicht sofort tot, seine völlige Abtötung ist vielmehr ein Auftrag, der an bereits wiedergeborene Christen geht, der uns lange, vielleicht unser ganzes Leben lang, beschäftigen muß:

Kol 3,5
So ertötet denn, was an euren Gliedern noch irdisch ist: Unzucht, Unlauterkeit, Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist.


Das oben zu Sünden wider den Heiligen Geist Gesagte gilt nur, wenn der neue Mensch sündigt - sündigt dagegen der alte Mensch in uns, konnte er sich Durchbruch verschaffen, weil wir schwach waren, dann dürfen wir uns wie immer in unserer Schwäche an Gott wenden und um Vergebung bitten, auf deren Gewährung wir berechtigte Hoffnung haben dürfen, weil ja Christus gerade für alle Sünden dieses alten Menschen gestorben ist. Bei allen Sünden des alten Menschen bleiben wir sind auf dem richtigen Weg, solange wir nach Kräften um seine Abtötung bemüht sind.

Phil 2,12
Wirkt euer Heil mit Furcht und Zittern!


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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Antrophos » Fr 15. Jun 2018, 09:53

Werter Herr Gast,
Wie soll ich denn wissen, ob in mir der alte oder der neue Mensch sündigt?
Zu Tode erschrocken,
Eduard Anthropos
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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 15. Jun 2018, 10:54

Werte Herren,

es bleibt auch umstritten, ob die allerschwersten Sünden, wie Mord oder Homosechsualität vom HERRn vergeben werden.

Ein weiser Geistlicher bezweifelt diese Möglichkeit:
Schalten Sie hier
KATECHISMUS
Himmelschreiende Sünden von Homosechsualität bis Mord
Skripten zum Firmunterricht in Gastein listen unter "Sünden, die zum Himmel schreien" Mord und Homosechsualität auf

Thomas Neuhold 14. Juni 2018, 09:28




Wobei ich glaube, daß bei Mord Gnade gewährt werden kann, wenn der Täter echte Reue zeigt.

Zur Beichte eilend,
Schnabel
"Hunde die bellen, sind schlecht zubereitet."
Mao Tse Tung, Vorsitzender

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Antrophos » Fr 15. Jun 2018, 11:55

Geschätzter Herr Schnabel,
mit Blick auf Heilige wie Paulus oder Bartolome de Las Casas ( redl. Bartholomäus von den Häusern ) würde ich sagen dass Mord vergeben werden kann.
Und da CHRISTUS selbst einer Ehebrecherin vergeben hat, denke ich auch, dass Unzucht vergeben werden kann. Wenn ich den Katechismus richtig verstehe, fällt homosechueller Geschlechtsverkehr unter Unzucht.
In beiden Fällen natürlich sind Reue und guter Vorsatz Voraussetzung.
Um Bekehrung aller Sünder betend,
Eduard Anthropos
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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 15. Jun 2018, 22:10

Werte Christen,

die Äußerungen in diesem Faden über das Abtöten des alten Menschen vor dem eigentlichen Tode erinnern mich an die Lehren der Hare-Krischna-Jünger, welche sich durch gerichtliche Anordnung meinem Hause nicht weiter als hundert Meter nähern dürfen. Es erscheint mir die Überwindung des Spediteurs Walter Gruber aus Reith kaum machbar, da ich ja ständig in dessen Angelegenheiten eingebunden bin. Es wird sich dies wohl erst mit meinem Ableben lösen und bis dahin werde ich weiterhin ein braver Christ sein und nach den Lehren unserer Kirche leben.

Die Erleuchtung weder suchend noch vermeidend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon G-a-s-t » Mo 18. Jun 2018, 14:31

Werter Herr Anthropos,

ist die Sünde noch nicht begangen, so gilt es, sie zu fliehen und Christus um Hilfe zu bitten, egal, welcher Art sie ist. Ist sie bereits begangen und man ist sich nicht sicher, wie sie einzuordnen ist, so liegt es nahe, um Vergebung zu bitten. Ist es eine Sünde wider den Heiligen Geist, so wird freilich keine Vergebung gewährt, aber fragen kostet ja nichts. Auch sollte man versuchen, in Zukunft wieder seinen Weg mit Gott zu gehen. Wenn dies zu gelingen und von Gott unterstützt zu werden scheint, besteht noch Hoffnung.

Röm 8,24
Denn auf Hoffnung hin wurden wir gerettet; Hoffnung aber, die schon geschaut wird, ist nicht Hoffnung; denn was einer schaut, was soll er da noch hoffen?



Werter Herr Gruber!

Machen Sie doch bitte in den nächsten Wochen den Versuch, mehr und regelmäßiger Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ältere Menschen haben manchmal ein reduziertes Dustgefühl - vielleicht lag es nur an einer hierdurch bewirkten Austrocknung, daß Sie zentrale Worte aus den Paulusbriefen über das Sterben mit Christus in der Taufe mit unlöblichen esoterischen Praktiken in Verbindung brachten, daß Sie trotz Mahnungen wie

1 Thess 4,10ff.
Doch mahnen wir euch, Brüder, darin weiter voranzuschreiten und eure Ehre dareinzusetzen, in Ruhe zu leben, eure eigenen Aufgaben zu erfüllen, mit euren eigenen Händen zu arbeiten, wie wir es euch anempfohlen haben, auf daß ihr ehrbar wandelt vor den Außenstehenden und auf niemand angewiesen seid.


oder auch

1 Kor 7,20
Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.


unterstellten, der neue Mensch dürfe in dieser Welt kein Spediteur sein und daß Sie glaubten, auch der Name Walter sei für den neuen Menschen unpassend, obwohl doch Gott selbst der größte Walter ist! (Wenn z.B. der "alte Walter Gruber" aus purer Gewinn- und Geltungssucht mit allen Kräften die LKW Walter AG in den Ruin treiben und von der Gruber-Logistiken AG hätte übernommen sehen wollen, so wäre dies natürlich ein abzulegender Zug.)


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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 19. Jun 2018, 07:04

Werter Herr Gast,

zum einen freut es mich, dass Sie sich um meine Gesundheit sorgen. Als junger Mensch sehen Sie wohl in mir inzwischen eine Art Vaterfigur. Zum anderen stellt sich mir die Frage, ob Sie selbst den Alten Menschen schon überwunden haben und nun vollends vom Heiligen Geist geleitet werden.

Interessiert nachfragend,
Walter Gruber
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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Der Einsiedler » Di 19. Jun 2018, 07:23

Werte Gemeinde,

ein Mord kann unter Umständen vergeben werden. Eventuell auch Unzucht.
Homoperversion mit Unzucht gleichzusetzen ist jedoch völliger Humbug. Denn Homoperverse betreiben zwar auch Unzucht, jedoch begehen die Homoperversen bei dieser unsäglichen Unzucht auch einen Mord aus niederen Motiven an einem noch nicht gezeugtem Kind. Sie verschwenden Ihren Samen und begehen dadurch eine Abtreibung. Genau so wie Selbstbeflecker. Diesen vergibt der HERR auch nicht.

Warnend

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Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut!
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt 23,29-33

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Walter Nebelhauer » Di 19. Jun 2018, 22:47

Herr Mörz
Jetzt ist mir klar, warum Sie sich "Einsiedler " nennen. Man muss Einsiedler sein, um mit solchen verqueren Wahnvorstellungen leben zu können.
Walter Nebelhauer

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Martin Berger » Mi 20. Jun 2018, 04:20

Herr Nebelhauer,

Herr Mörz ist, im Gegensatz zu Ihnen, ein redlicher Mensch und guter Christ. Ein wunderbares Geschöpf GOTTes und ein leuchtendes Vorbild für all jene, die gerne vom Pfad der Verdammnis abkehren wollen. Sie hingegen sind nur von Haß erfüllt und werden in der Hölle landen, wenn Sie nicht endlich die Kurve kriegen.

Mahnend,
Martin Berger

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Hagbard Celine » Mi 20. Jun 2018, 11:07

Werter Herr Mörz,
kann denn eine Homoperversion vergeben werden, wenn der Sünder nachher bereut und sich gegen sein unnatürliches Verlangen behandeln läßt? Welche Buße wäre wohl erforderlich?
Ihrer Belehrung harrend:
HC

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Re: Können alle Sünden vergeben werden?

Beitragvon Antrophos » Mi 20. Jun 2018, 11:37

Hochverehrter Herr Mörz,

zur Selbstbefleckung spricht der Kathechismus folgendes :
2352 Masturbation ist die absichtliche Erregung der Geschlechtsorgane, mit dem Ziel, geschlechtliche Lust hervorzurufen. „Tatsache ist, daß sowohl das kirchliche Lehramt in seiner langen und stets gleichbleibenden Überlieferung als auch das sittliche Empfinden der Gläubigen niemals gezögert haben, die Masturbation als eine in sich schwere ordnungswidrige Handlung zu brandmarken", weil „der frei gewollte Gebrauch der Geschlechtskraft, aus welchem Motiv er auch immer geschieht, außerhalb der normalen ehelichen Beziehungen seiner Zielsetzung wesentlich widerspricht". Der um ihrer selbst willen gesuchten geschlechtlichen Lust fehlt „die von der sittlichen Ordnung geforderte geschlechtliche Beziehung, jene nämlich, die den vollen Sinn gegenseitiger Hingabe als auch den einer wirklich humanen Zeugung in wirklicher Liebe realisiert" (CDF, Erkl. „Persona humana" 9).

Um ein ausgewogenes Urteil über die sittliche Verantwortung jener, die sich hierin verfehlen, zu bilden und um die Seelsorge danach auszurichten, soll man affektive Unreife, die Macht eingefleischter Gewohnheiten, Angstzustände und weitere psychische oder gesellschaftliche Faktoren berücksichtigen, welche die moralische Schuld vermindern oder sogar aufheben.

Ich will jetzt auf den letzten Absatz hinaus. Demnach ist einer der dies tut nicht zwangsläufig verloren. Aber verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich habe keine solche Handlung im Sinn. GOTT möge mich davor bewahren.
Vor Ihnen grüßend meine Studentenmütze ziehend,
Eduard Anthropos

Werte Frau Celine,
wenn ich den Katechismus richtig verstehe, ist die Neigung an sich noch keine Sünde, wohl aber eine sechsuelle Handlung zwischen gleichgeschlechtlichen. Was jene tun sollen, die diese Neigung haben, ist klar formuliert, ebenso wie mit Ihnen umzugehen ist:

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosechsuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

2359 Homosechsuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich - vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.
Wie genau es mit der Vergebung ist habe ich nicht gefunden im Katechismus, aber der geschätzte Herr Mörz wird es gewiss besser wissen als ich.
Vielleicht will auch der geschätzte Lehrer Gast etwas dazu sagen.

Gruß,
Eduard Anthropos
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