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Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Dr. rer. pol. Wilhelm L. N. A. J. F. J. K. O. L. R. von Bönninghausen
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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon Dr. rer. pol. Wilhelm L. N. A. J. F. J. K. O. L. R. von Bönninghausen » Sa 17. Jun 2017, 13:16

Werter Herr Gast!

Ich muß sagen, daß Sie mit der Vermutung, wahre Christen seien es nur unter einem Prozent, vorausgesetzt, daß Sie diese Zahl auf die gesamte Menschheit beziehen, sehr richtig liegen. Bei Fronleichnamsfesten ist dieses eine Prozent allerdings gebündelt, weil Unredliche an den Prozessionen viel öfter nicht teilnehmen als daß sie teilnehmen, wodurch prozentual gesehen der Anteil der redlichen Christen unter den Marschierenden steigt. Aber trotzdem sollte jeder mitlaufen dürfen. Nur so hat man ja als wahrer Christ die Chance, Kontakt zu den anderen 99% aufzunehmen und sie zum Umdenken zu bewegen. Die Kirche steht jedem Sünder offen.

G-a-s-t hat geschrieben:Wenn die Massen an solchen Zusammenkünften teilnehmen und diese auch noch ein durchweg positives Medienecho erfahren, ist das demzufolge immer ein starker Hinweis darauf, dass es sich um keine christliche Veranstaltung, sondern einen Aufmarsch von Anhängern Satans handelt.

Das kann immer sein, wenn die staatsuntreue Presse ihre Finger im Spiel hat. Aber ausgerechnet Fronleichnam als Satansmarsch! Beim Kaiser, den Satan sehe ich eher in Arbeiteraufmärschen, Streiks, Friedensmärschen, Demonstrationen und anderem sozialistischen Tun, das den Sturz unseres Staats beabsichtigt!

Ihr Dr. rer. pol. Wilhelm L. N. A. J. F. J. K. O. L. R. von Bönninghausen
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Walter Gruber senior
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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 17. Jun 2017, 21:34

Werter Misanthrop Gast,

Sie schreiben:
G-a-s-t hat geschrieben:Wenn die Massen an solchen Zusammenkünften teilnehmen und diese auch noch ein durchweg positives Medienecho erfahren, ist das demzufolge immer ein starker Hinweis darauf, dass es sich um keine christliche Veranstaltung, sondern einen Aufmarsch von Anhängern Satans handelt. Bei näherem Hinsehen stellt man dann nur zu oft fest, dass die Massen sich unter einem verlogenen Schein von Frömmigkeit von "Geistlichen" einlullen lassen mit ihnen nach dem Maul geredeten Botschaften, die darauf hinauslaufen, es könne bei Wahrung besagten Scheins im Großen und Ganzen alles so weiter gehen, wie es in der Welt läuft, Gott liebe die Welt und alle Menschen genau so, wie sie seien, mit allen ihren Schwächen und Halbheiten, er sei deshalb gar selber Mensch geworden und was desgleichen haarsträubend antichristlichen Unsinns mehr ist.


Ihre Schilderung einer Zusammenkunft von "Anhängern des Satans" erinnert mich an jene Stellen aus dem Evangelium nach Matthäus, welche ich kürzlich wieder gelesen habe:
Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.
(Matthäus 4,25)

Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
(Matthäus 5,1f)

Wenn unser Herr Jesus Christus sich nicht zu fein war, zu den Massen zu sprechen und sie zu speisen (vgl. Matthäus 14,13-21), sollten Sie auch nicht tun, als seien Sie besser als Ihre Mitmenschen und hätten ein exklusives Recht auf die WAHRHEIT. Jesus verspricht nämlich allen Menschen das Wohlwollen des HERRN, vorausgesetzt, sie bringen Vertrauen auf:
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
(Matthäus 7,11)

Es ist hier nicht etwa von perfekten Menschen die Rede, denen der HERR Gutes tut, sondern von den Bösen, den Leuten, also jenen, die Sie offenbar als nichtswürdigen Abschaum betrachten.

Ein Gutes Wort für die Menschen einlegend,
Walter Gruber
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Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon G-a-s-t » Sa 17. Jun 2017, 22:55

Werter Herr Gruber!

In der Tat ist es Sinn und Zweck der Prozession, die Botschaft unter alle Menschen zu tragen, und erfreulich, wenn sie möglichst zahlreichen Anklang findet, auch wenn es erstmal nur in kleinen Ansätzen ist. Bei Christus sah der Anklang der Bergpredigt so aus:

Mt 7,28
Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;


Heute, in der letzten Phase der Endzeit, fällt das naturgemäß deutlich bescheidener aus, damit muss man sich abfinden. In keiner Weise von Anklang zu sprechen ist allerdings, wenn Leute mit dem Gefühl nach Hause gehen, nun wieder ein Stück weiter im Reinen mit Gott zu sein, ohne in irgendeiner Weise die Notwendigkeit einer Umkehr zur Kenntnis genommen zu haben und ohne ihr "privates" Leben in irgendeiner Weise ändern zu wollen. Es ist nicht zu verkennen, dass das Bedürfnis nach derartiger Beruhigung enorm ist und dass "christliche" Veranstaltungen oft dann am stärksten besucht sind, wenn gezielt unter Zurückdrängung der wahren christlichen Botschaft in verlogender Weise dieses auf dem "Religionsmarkt" vorhandene Bedürfnis befriedigt und den Leuten, den Kirchensteuerzahlern und Spendern, entsprechend nach dem Maul geredet wird, was aufs Schärfste zu verurteilen ist.

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Joh 14,6
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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon Fischersknecht » Sa 24. Jun 2017, 08:26

Sehr geehrter Herr Berger!
Einen 105 jährigen Großvater gehabt zu haben, ist sicher eine starke Motivation, für sie gewesen. Das er in diesem Alter, noch im Wald gearbeitet hat und bei der Fronleichnamsprozession mitgekrochen ist, beweist sein starkes und werktätiges Christenleben. So ein Mensch, könnte vielen jungen Sozialschmarotzer heute ein strahlendes Vorbild sein.
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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon Martin Berger » Sa 24. Jun 2017, 09:20

Herr Fischersknecht,

Stock und Stein, brechen das Bein, doch halten sie keinen anständigen Christen vom Kirchgang ab. Der gütige GOTT prüfte meinen redlichen Großvater mehrmals, indem er sein Bein brechen ließ. So trug er einst auch mich und meine Brüder Joseph, Jeremias und Sebastian wochenlang durch den meterhohen Schnee in die Kirche, obwohl sein Bein gebrochen war. Wir selbst, damals noch kleine Lausbuben, vermochten uns nicht durch die Schneemassen zu kämpfen. Ich erzählte diese Geschichte bereits hier.

Bedenkt man, daß uns der HERR wohl ernährte, wogen wir damals zusammen wohl an die 120 Kilogramm, sodaß ein immenses Gewicht, zusätzlich zum Eigengewicht meines Großvaters, auf dem gebrochenen Bein lastete. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, uns Kinder sicher in die Kirche zu bringen, wenngleich er mehrmals, unserem Erlöser mit dem Kreuze gleich, unter unserer Last zusammenbrach. Umso höher ist es ihm anzurechnen, daß er immer wieder aufstand und mit uns weiter durch den Schnee stapfte, während er, wohl auch um sich von den schrecklichen Schmerzen abzulenken, dem HERRn Loblied um Loblied sang. :kreuz1:

Sie sehen: In Leid und Schmerz ist man unserem Erlöser näher als sonst. :kreuz1:

Über einen absichtlichen Beinbruch nachdenkend,
Martin Berger
Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

Schalten Sie hier.
:kreuz1:

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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon Fischersknecht » Sa 24. Jun 2017, 09:32

Sehr geehrter Herr Berger!
Ihr Großvater ist sicher eine Ausnahme unter Millionen!
So etwas habe ich nur von Menschen gehört, die in unmittelbarer Todesnot waren und ihre letzten Kräfte zusammengenommen haben.
Bei solchen "geistlichen Genen", wundert mich ihre "Schlagkraft" nicht!
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Re: Ein gesegnetes Fronleichnamsfest

Beitragvon Martin Berger » Sa 24. Jun 2017, 10:36

Herr Fischersknecht,

so wie ich unserem Erlöser, Jesus Christus, nacheifere, eifere ich auch meinem Großvater nach. Jedoch bezweifle ich, daß ich ihm je das Wasser reichen können werde. Allerdings gehe ich davon aus, daß das Weib, welches ich meinem Sohn Gabriel ausgesucht habe, schon bald trächtig sein wird, sodaß ich meinem Enkelsohn hoffentlich schon bald ein ebenso leuchtendes Vorbild sein kann, wie mein Großvater für mich eines war. Es bleibt zu hoffen, daß es keine Enkeltochter sein wird, was jedoch, nachdem die Bergermänner seit hunderten Jahren nur Söhne zeugten, nahezu ausgeschlossen werden kann. Sollte es dereinst der Wille des HERRn sein, mein Bein zu brechen, so wird mich dies nicht davon abhalten, das Enkelkind in die Kirche zu tragen. Dies schulde ich nicht nur meinem Großvater, sondern auch unserem Erlöser, Jesus Christus! :kreuz1:

Hoffentlich schon bald selbst Großvater,
Martin Berger
Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

Schalten Sie hier.
:kreuz1:


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