1 Tag und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Keusche Christen scheuen sich nicht, auch diese Widerwärtigkeit anzusprechen. Stellen Sie hier Ihre Fragen, erfahrene Gemeindemitglieder werden Ihnen helfen.
Antworten
Heribert zu Koenigsdorff
(Verbannt)
(Verbannt)
Beiträge: 11
Registriert: Sa 25. Jul 2020, 14:04

Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von Heribert zu Koenigsdorff »

Werte Herren,

zweifellos ist der Zeugungsakt ein einschneidendes Erlebnis im Leben eines jeden Christen. Viele Christen haben mir berichtet, daß sie ihr Dasein in ein Leben vor dem ersten Zeugungsakt und das Leben nach dem ersten Zeugungsakt einteilen.

Zu groß war die empfundene Abscheu, zu groß das noch wochenlang andauernde Gefühl des Ekels. Einige Christen musste ich nach dem Akt in einer monatelangen, stationären Therapie wieder in ihr vorheriges Leben zurückbegleiten.

Ich möchte daher an dieser Stelle offen fragen:

gibt es eine gangbare Alternative zum Akt? Ich stelle diese Frage sowohl in praktischer als auch in theologischer Hinsicht.
Welche Möglichkeit(en) hat ein Christ, den Akt zu vermeiden und dennoch seiner Verantwortung zu genügen?

Auch Ihre Antworten in diesem Faden können vielen Christen dabei helfen, ein besseres Leben zu führen.



Vielen Dank,

H. z. Koenigsdorff

Benutzeravatar
Ralph Rabenstein
Häufiger Besucher
Beiträge: 75
Registriert: Mi 22. Jul 2020, 13:18

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Werter Herr Königsdorff,

sofern Sie mit "seiner Verantwortung genügen" meinen, Ihr Weib ein Kind gebären zu lassen, so kann ich Ihnen voller Entzücken mitteilen: Ja, es gibt eine Möglichkeit, den Akt zu meiden!
So ist es doch auf der ganzen Erdscheibe bekannt, dass eine Frau, sollte es auf "normalem" Wege nicht funktionieren, sich künstlich befruchten zu lassen vermag. Wie genau dieser biologische Vorgang stattfindet, sodass alles ein töftes Ende nimmt, das weiß ich nicht - doch darüber bin ich auch sehr glücklich!
Der Vorteil daran ist, Sie können - ohne Ihr Weib auch nur berühren zu müssen - trotzdem Ihre eigene DNS in es einpflanzen! Der Weg, den Sie dafür beschreiten müssen, ist mir allerdings zu ekelerregend, um ihn zu beschreiben - ich denke, Sie wissen schon, wovon ich spreche.
Doch seien Sie gewarnt! All dies könnte in gewisser Hinsicht als äußerst unchristlich betrachtet werden, Sie sollten also auf der Hut vor Wurfbibeln und Weihwasser sein, sollten Sie sich tatsächlich hierfür entscheiden.
Als Alternative bietet sich freilich auch noch die Adoption an, jedoch sollten Sie dabei Acht geben, dass Sie keinen Antichristen adoptieren!

Aufklärend

Ralph Rabenstein

Benutzeravatar
A. Grillmeister
Netzwächter
Beiträge: 825
Registriert: Mo 6. Aug 2012, 17:50

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von A. Grillmeister »

Werter Herr zu Königsdorff,

Ein sehr delikates Thema, das unter zivilisierten Christen jedoch ohne jede Scheu besprochen werden kann.
Ich schlage vor, Sie ergießen sich wie üblich in einen Putzlappen und übergeben diesen Ihrer Gemahlin, so daß sie sich damit am Unterleib reibe. Dieses Verfahren ist bei jungen und gesunden Paaren sehr erfolgreich und kann ohne traumatische Schäden beliebig wiederholt werden.

:kreuz2: :lal: :kreuz2:
A. Grillmeister

"Wer Oreo-Kekse liebt, der haßt den HERRn." (Martin Berger)

Benutzeravatar
Opa Rauschebart
Hüter der Heiligen Handgranate
Beiträge: 1395
Registriert: Di 24. Jul 2012, 19:00

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr von Königsdorff,

Richtschnur für Ihre Frage ist eineindeutig das Schreiben "amoris laetitia" unseres Heilgen Vaters Papst Franziskus. Hierin wird die "künstliche Befruchtung" als Akt der Manipulation des Lebens verurteilt. Es ist Sünde, in das Schöpfungswerk des HERRn eingreifen zu wollen!
Sollten Sie daher dem Vorschlag des Knabbuben Rabenstein folgen wollen, werden Sie und Ihr Weib dareinst im Schwefelsee baden.
Sie dürfen Ihr Weib zur Zeugung - und nur zu diesem Zwecke - erkennen. Hinlänglich bekannt sollte Genesis 1,22 sein.

Sollten Sie jedoch nicht verheiratet sein, so widmen Sie Ihr Leben dem HERRn und werden Priester, legen das Keuschheitsgelübde ab und leben fortan zolibatär!

Weisend

Opa Rauschebart
***** Lernen durch Schmerz ****** Motivation durch Entsetzen*****

Benutzeravatar
Walther Zeng
Stammgast
Beiträge: 731
Registriert: Di 14. Jan 2014, 14:37

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von Walther Zeng »

Werte Herren,

da sich in der heutigen Zeit die durchschnittliche Haltbarkeit der Ehen in rasantem Abwärtstrend befindet,
ergibt sich für die jungen Männer in logischem Schluss, die Ehe erst gar nicht mehr einzugehen, sofort
das Keuschheitsgelübde abzulegen und zölibatär zu leben, so wie Herr Rauschebart es schon treffend
formulierte.

Damit dürfte die Frage von Herrn Koenigsdorff beantwortet sein.

Walther Zeng

DerNomade
Gelegentlicher Besucher
Beiträge: 38
Registriert: Di 30. Apr 2019, 08:45

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von DerNomade »

Geehrte Gemeinde,
nachdem ich meine Eremitage verlassen habe habe ich wieder einmal einen Blick auf die Arche geworfen. Viel eigenartiges las ich, nicht weiter Wert darauf zu reagieren. Doch zum Thema "Der Akt, kann ich ihn vermeiden" möchte ich mich kurz äußern.
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch
Wenn Gott will das der Mensch sich vermehrt kann dies nicht mit "Ekel" verbunden sein. Der Akt der Zeugung eines neuen Lebens ist ein Akt der Liebe zwischen Mann und Frau somit kann dies nur was schönes sein.
Herr Königsdorff, Gott hat keine Alternativen zur Zeugung vorgesehn.

Den Hut zum Gruß hebend
Alfred

Benutzeravatar
Walther Zeng
Stammgast
Beiträge: 731
Registriert: Di 14. Jan 2014, 14:37

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von Walther Zeng »

Nomade Alfred,

sind Sie denn völlig von Sinnen?
Wollen Sie damit untergründig mitteilen, daß Sie nicht Ekel, sondern eine matzige
Lust empfinden, wenn Sie den Zeugungsakt vollziehen?

Die Antwort erwartend
Walther Zeng

DerNomade
Gelegentlicher Besucher
Beiträge: 38
Registriert: Di 30. Apr 2019, 08:45

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von DerNomade »

Herr Zeng,
es geht bei der Zeugung von Kindern weder um Lust oder Ekel sondern um Liebe!
Alfred

Benutzeravatar
Ralph Rabenstein
Häufiger Besucher
Beiträge: 75
Registriert: Mi 22. Jul 2020, 13:18

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Lustmolch Nomade,

was denken Sie eigentlich, was Sie hier schreiben? Wir befinden uns in einem redlichen, christlichen und von Gott gesegnetem Forum. Da gibt es keinen Platz für lustvolle Denkweisen wie die Ihre. Der sechsuelle Akt ist lediglich zur Zeugung von Nachkommen vorgesehen! Sollten Sie weiterhin solch ein intelligenzverweigerndes und antichristliches Verhalten an den Tag legen, kann ich Sie jetzt schon ein Bad im Schwefelsee nehmen sehen.

Skeptisch gegenüber Ihrer Einstellung

Ralph Rabenstein

G-a-s-t
Brettmathematiker
Beiträge: 998
Registriert: Di 15. Sep 2015, 16:46

Re: Der Akt. Kann ich ihn vermeiden?

Beitrag von G-a-s-t »

Werte Herren,

der angeblich christliche Hintergrund der Frage des Neunutzers Koenigsdorff scheint nur vorgeschoben zu sein und in Wahrheit ein solcher gar nicht vorzuliegen. Somit ist von einer Bearbeitung seiner Frage abzuraten.

Grund: In aller Regel erkennt ein Mann bereits, bevor er zum Christen wird, das erste Mal ein Weib. In dieser Phase pflegt der Akt sowieso nicht mit Abscheu verbunden zu sein. Und für Christen gilt:
1 Kor 7,27f.
Bist du gebunden an eine Frau, so suche nicht Lösung! Bist du gelöst von einer Frau, so suche nicht nach einer Frau! Wenn du aber heiratest, sündigst du nicht [...]
Wenn ein Christ noch kein Weib erkannt hat und darin ein Problem sieht, läßt er es gemäß 1 Kor 7,27 einfach bleiben und entgeht damit manchen irdischen Nöten. Wie die Situation auch gelagert ist, entsteht also das angebliche Problem normalerweise gar nicht.

Gezeichnet
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

Antworten