2 Tage und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Der Rohrstock

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

Johann Scholl
(Verbannt)
(Verbannt)
Beiträge: 222
Registriert: Mo 8. Sep 2014, 13:32
Hat Amen! gesprochen: 4 Mal
Amen! erhalten: 14 Mal

Der Rohrstock

Beitragvon Johann Scholl » Di 14. Okt 2014, 19:55

Werte Mitchristen,

es ist soweit, mein zweites Gedicht wurde soeben vollendet. Ich hoffe, dass es schon besser ist als das Vorherige.

Mit redlichen Grüßen,

J. Scholl

Der Rohrstock

Der Rochstock,
lang und kerzengerade,
knallt auf des Knabbub
Knabbubwade.

Der Rohrstock,
hölzern und ganz glatt,
kann Kinder erziehen
und macht Falschsechsuelle platt.

Der Rohrstock,
günstig und stabil,
er ist mein liebstes
Wutventil.

Der Rohrstock,
schnell und auch ganz spitz,
funktioniert auch bei
größter Hitz.

Der Rohrstock,
liebevoll züchtigt er,
ein guter Christ
verlangt nach mehr.

Rochstock,
was wären wir nur ohne dich,
hilfst Groß und Klein
und hast erzogen einst mich.
"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)

Benutzeravatar
Lazarus Steiner
Stammgast
Beiträge: 991
Registriert: So 12. Okt 2014, 01:29
Hat Amen! gesprochen: 13 Mal
Amen! erhalten: 32 Mal

Re: Der Rohrstock

Beitragvon Lazarus Steiner » Di 14. Okt 2014, 20:17

Werter Herr Scholl,
das Gedicht ist wirklich gelungen!
Zwar kann man es immer noch nicht als "vollkommen perfekt" bezeichnen, doch ist es deutlich besser als Ihr vorheriges, das allerdings auch schon sehr gut war.
Aus Ihnen könnte wahrlich noch ein Dichter werden!
Applaudierend,
Herr Steiner
Meine Heimseite: http://bibeltreue-jugend.net

Wählen Sie die ARA! Denn eine Stimme für Asfaloths ist eine Stimme für den HERRn!

Benutzeravatar
Martin Berger
Faust Gottes
Beiträge: 11204
Registriert: Sa 10. Okt 2009, 20:21
Hat Amen! gesprochen: 2090 Mal
Amen! erhalten: 2222 Mal

Re: Der Rohrstock

Beitragvon Martin Berger » Di 14. Okt 2014, 20:45

Johann Scholl hat geschrieben:Der Rohrstock,
günstig und stabil,
er ist mein liebstes
Wutventil.

Gewalttäter Scholl,

haben Sie den Verstand verloren? Wer wütend, also erfüllt von Haß und Zorn, ergriffen vom Leibhaftigen, seinen Rohrstock erhebt, der sei des Todes! Ein redlicher Christ züchtigt nur liebevoll, es sei denn, daß er seine Kinder nicht liebt. Doch wie könnte er dann ein Christ, wie könnte er ein Kind des HERRn sein? Dies wäre nicht möglich!

Mahnend,
Martin Berger

Johann Scholl
(Verbannt)
(Verbannt)
Beiträge: 222
Registriert: Mo 8. Sep 2014, 13:32
Hat Amen! gesprochen: 4 Mal
Amen! erhalten: 14 Mal

Re: Der Rohrstock

Beitragvon Johann Scholl » Di 14. Okt 2014, 20:49

Werter Herr Berger,

selbst der HERR ist ein wütender GOTT, so ist diese Zeile nicht auf die Kindeszüchtigung, sondern auf die Züchtigung von Homoperversen und anderem Unflat bezogen.

Erklärend,

J. Scholl
"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)

Benutzeravatar
Andreas Kreuzer
Stammgast
Beiträge: 516
Registriert: Sa 6. Sep 2014, 18:05
Hat Amen! gesprochen: 6 Mal
Amen! erhalten: 20 Mal

Re: Der Rohrstock

Beitragvon Andreas Kreuzer » Di 14. Okt 2014, 21:19

Werte Herren,

auch wenn das Gedicht vom Herrn Scholl noch etwas "unausgegoren" scheint, versteckt sich
doch eine Botschaft darin, die uns alle betrifft.

Wenn Sie mir erlauben, werde ich gleich ein Gedicht, welches die Gefühlsverfassung von uns allen
etwas besser umschreibt, veröffenlichen.

Es ist allerdings noch nicht ganz fertig, aber dennoch lesenswert.

Ihr A.Kreuzer

Johann Scholl
(Verbannt)
(Verbannt)
Beiträge: 222
Registriert: Mo 8. Sep 2014, 13:32
Hat Amen! gesprochen: 4 Mal
Amen! erhalten: 14 Mal

Re: Der Rohrstock

Beitragvon Johann Scholl » Mi 15. Okt 2014, 07:11

Werter Herr Kreuzer,

ich danke für Ihre Kritik. Diese muss von mir jedoch zurückgewiesen werden. Als künstlerische Ausdrucksform bietet auch die Lyrik per Definition manigfaltige Interpretationsmöglichkeiten, um zu provozieren und Diskussionen herbeizuführen. Dabei ist Uneindeutigkeit durchaus gewollt und ein probates Mittel, um dem Betrachter Reaktionen zu entlocken. Das Gedickt "Rohrstock" ist überspitzt und soll zum Nachdenken über unser Verhältnis zum Rohrstock anregen.

Erklärend,

J. Scholl
"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)

Benutzeravatar
Andreas Kreuzer
Stammgast
Beiträge: 516
Registriert: Sa 6. Sep 2014, 18:05
Hat Amen! gesprochen: 6 Mal
Amen! erhalten: 20 Mal

Re: Der Rohrstock

Beitragvon Andreas Kreuzer » Mi 15. Okt 2014, 21:01

Werter Herr Scholl,

aus diesem Blickwinkel hatte ich Ihr Werk noch gar nicht betrachtet.

Vielen Dank für die Erklärung,

ihr A.Kreuzer


Zurück zu „Christliche Lyrik“



Wer ist anschnur?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast