0 Tage und 10 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ein kleines Gedicht

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

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Alric
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Ein kleines Gedicht

Beitragvon Alric » Di 11. Jan 2011, 21:43

Guten Abend werte Gemeine,

angespornt durch die Oden des werten Herrn Kerlinger, fühlte ich mich fast schon verpflichtet selbst etwas zu entwerfen. So hab ich mal ein Gedicht verfasst, ich hoffe es gefällt Ihnen.

Ein Sünder ich einst war,
doch nun sind meine Ziele klar.
Ich wanderte durch ein gar finstres Tal,
doch ich fand des Gottes Strahl.

Ich fand im Internetz eine Seite,
löblich, wie keine Zweite.
Gottesfurcht und Frömmigkeit,
verteidigt mit aller Grimmigkeit

Eine letzte Bastion der Redlichkeit,
bis in alle Ewigkeit.
Wir alle werden Gott preisen,
und die Bewegungen der Fakire vereisen.

Sie versuchten das Brett aus den Angeln zu heben,
brachten es zum Beben.
Doch sie scheiterten kläglich,
denn sie versuchten es vergeblich.

Viele Deppen erlagen dem Hammer,
und schmoren in des Teufels Kammer.
Die Seelen der Sünder sind verloren,
doch unsre' werden geborgen.

Es ehrt mich hier zu sein,
in diesem Brette, es ist wahrlich rein.
Hier wird die Keuschheit siegen,
die letzten Ketzer werden verfliegen.


Sie haben zum falschen Gott gebeten,
wobei sie Rettung erflehten.
Der einzig wahre Gott wurde abgelehnt,
ihre Seelen haben sich verdreht.

Des Tages Ende kommt herbei,
teilt die Welt entzwei.

Sünder und Fromme werden getrennt,
der einen Seelen im Fegefeuer brennt.
Die Andren werden empor getragen,
sodass sie in den Himmel auffahren.

Die letzte Stund wird bald schlagen,
und Gott wird mit allen verfahren.
Niemand kann sich verstecken,
denn Gott wird alle entdecken.

Ich fühle mich rein,
und bin froh ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.


Wie fanden Sie es?

Grüßend,

Alric
Der Gottlose borgt und bezahlt nicht;
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Psalmen 37,21

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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon Der Einsiedler » Di 11. Jan 2011, 22:00

Werter Herr Alric,

Ihre Zeilen kommen bei weitem nicht die von Herrn Kerlinger heran. Es klingt alles noch etwas holperig bei Ihnen.
Ich selbst jedoch wäre nicht zu solch Versen fähig.

Demütig

K.H. Mörz
Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut!
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt 23,29-33

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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon Alric » Di 11. Jan 2011, 22:26

Geehrter Herr Einsiedler,

vielen Dank für Ihre Kritik. Ich habe mir das Gedicht noch einmal zu Gemüte geführt und selbst gemerkt, dass einige stellen doch recht eigentümlich sind.
Daher habe ich es mal etwas korrigiert.

Verbessernd,

Alric
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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon L. Ziffer » Mi 12. Jan 2011, 23:04

Sehr geehrter Herr Alric,
an Ihrem Gedicht hat mir besonders die Aussage als Solches gefallen. Jedem sündhaften Unhold, der Ihre Zeilen liest sollte sogleich der Angstschweiß auf die Stirne treten angesichts der Gefahr durch den Schwefelsee.
Der Einsiedler hat geschrieben:Es klingt alles noch etwas holperig bei Ihnen.

Hier muss ich dem Herrn Mörz leider zustimmen. Es liest sich nicht so recht flüssig, Ihr Gedicht. Ich musste dabei immer an diesen kleinen, grünen Kerl aus den Sternenkriegfilmen denken. Aber verzagen Sie nicht, Ihr Anliegen ist wahrhaft redlich und das ist jedem frommen Christenmenschen eine Freude!

Ermunternd,
L. Ziffer
Die Homo-Ehe ist ein Schachzug des Teufels!
Papst Franziskus I.

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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon Alric » Mi 12. Jan 2011, 23:57

Geehrter Herr Ziffer,

ich möchte mich für Ihre warmen Worte bedanken. Auch heute habe ich doch gemerkt, dass ich noch einiges an diesem Gedicht verbessern kann/konnte. Ich denke, ich habe es zu früh ins Plauderbrett gesetzt, da es noch zu unfertig war/ist. Jedenfalls hab ich es nun weiter ausgebessert und, meiner bescheidenen Meinung nach, noch etwas mehr verfeinert.

Grüßend,

Alric
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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon L. Ziffer » Do 13. Jan 2011, 18:12

Alric hat geschrieben:Jedenfalls hab ich es nun weiter ausgebessert und, meiner bescheidenen Meinung nach, noch etwas mehr verfeinert.

Hurra, Herr Alric.
Sie haben fürwahr ein paar dufte Änderungen vorgenommen. Es liest sich jetzt viel besser und geht leichter von der Zunge. Die klare Aussage bleibt dennoch erhalten. Sehr schön, ich mag ihr Gedicht.

Ihr,
L. Ziffer
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Papst Franziskus I.

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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon Rainer von Rohrstock » Di 25. Jan 2011, 14:56

Ein redliches Gedicht!!

Doch bereits in der ersten Zeile offenbaren Sie sich uns als Sünder, ich hoffe Sie züchtigen sich selbst regelmäßig!!
Ich freue mich dass Sie den Pfad Gottes erkannt haben und diesen auch verfolgen.
Ich danke ihnen für die Einsendung dieser angenehm zu lesenden Verse.

dankend,
von Rohrstock

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Ein kleines Gedicht

Beitragvon HagenzuWeissensberg » Di 25. Jan 2011, 17:10

Vielen Dank für dieses überaus redliche Gedicht, das wir dank Ihnen im stande sind unserem Gemüte nahetragen zu dürfen.
Es war mir eine Freude, diese Zeilen zu lesen.


von Ihren Dichtkünsten angetan,
Hagen zu Weissensberg

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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon Alric » Do 27. Jan 2011, 11:46

Rainer von Rohrstock hat geschrieben:Ein redliches Gedicht!!

Doch bereits in der ersten Zeile offenbaren Sie sich uns als Sünder, ich hoffe Sie züchtigen sich selbst regelmäßig!!
Ich freue mich dass Sie den Pfad Gottes erkannt haben und diesen auch verfolgen.
Ich danke ihnen für die Einsendung dieser angenehm zu lesenden Verse.

dankend,
von Rohrstock



Herr von Rohrstock,

die erste Zeile meines Gedichtes war auf meine Vergangenheit bezogen. Seit geraumer Zeit habe ich den sündigen Pfad hinter mir gelassen, wie Sie meinem Beitrag im Vorstellungsfaden entnehmen können.
Dennoch danke für Ihre Worte.

Richtigstellend,

Alric
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Re: Ein kleines Gedicht

Beitragvon Gilbert Jehle » Mi 9. Nov 2016, 21:39

Werter Herr Alric,
Welch' wunderbare Verse entsprangen Ihren Lippen.
Ich würde mich freuen, wenn mehr von Ihnen kommen würde, ich bitte darum und verweile.

Gilbert Jehle


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