3 Tage und 1 Stunde seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ein eigenes Gedicht

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.
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Karsten Kahl
Brettgast mit Maulkorb
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Registriert: Mo 4. Jan 2021, 13:38

Ein eigenes Gedicht

Beitrag von Karsten Kahl »

Sehr geehrte Gemeindemitglieder,
Ich schreibe ihnen an diesem Tag, da ich ein Gedicht vor die Gemeinde tragen möchte:
Es war einmal ein töfter Christ

Es war einmal ein töfter Christ,
er war gelehrt und voller List.

Die Bibel trug er in der Hand,
bekehrte Türken mit Verstand.

Selbst dem Mohr aus Afrika,
bracht' er Gottes Verse nah.

Im Internat, so lasst's ihm danken,
heilte er die Homokranken.

Zudem bewies er seine Stärke,
durch Züchtigung mit ganzer Härte.

So sollst du junger Knabe dir ein Beispiel an ihm nehmen,
damit du auch stets redlich bleibst, und erhältst Gottes Segen!

Ich erbitte nun für dieses Gedicht eine schnelle Rückmeldung der Gemeinde

Hoffend,
Karsten Kahl :kreuz3:

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Horst von Kurzensoed
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Re: Ein eigenes Gedicht

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werter Herr Kahl!

Eieiei, da haben Sie wahrlich ein knorkes Meisterwerk christlicher Lyrik geschaffen. Wenn es nur mehr redliche Christenmenschen wie Sie und den in Ihrem Gedicht beschriebenen gäbe.

Gestatten Sie, daß ich Ihre Verse in meine Sammlung Christlicher Lyrik aufnehme, um sie der Nachwelt zu erhalten und um der Jugend noch in vielen Jahren ein lehrhaftes Beispiel zu geben, wie sich ein löblicher Christ zu verhalten hat?

Enzückend dieses Gedicht erneut lesend,
Horst von Kurzensoed

G-a-s-t
Brettmathematiker
Beiträge: 1016
Registriert: Di 15. Sep 2015, 16:46

Re: Ein eigenes Gedicht

Beitrag von G-a-s-t »

Brettschreiber Kahl,

trotz des seichten und wenig originellen Inhaltes gelingt es Ihnen in Ihren ersten Verspaaren durch die gefällige metrische Struktur und die schönen Reime, sich das Wohlwollen des katholischen Kunstfreundes zu sichern. Die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten setzen Sie durch das reimlose Geholper in der letzten Zeile in den Sand. Darum betrachte ich Ihr Werk als mangelhaft und konstatiere das Ausbleiben des erhofften Kontrastes zur Niveaulosigkeit Ihrer bisherigen Äußerungen.

Mit verbindlichem Gruße
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Horst von Kurzensoed
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Re: Ein eigenes Gedicht

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werter Gast!

Obwohl ich Ihre Worte nachvollziehen kann, muß ich anmerken, daß das Gedicht für einen Laien nicht schlecht ist. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Mit freundlichen Grüßen,
Horst von Kurzensoed

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Hinrich Hammerschmidt
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Re: Ein eigenes Gedicht

Beitrag von Hinrich Hammerschmidt »

Plagiator Kahl,

wie wäre es denn mit folgenden Zeilen:
Es war einmal ein Plagiatorenbub,
der, statt zu dichten, lieber abschrub!

Sapperlot, noch im Juni diesen Jahres gab sich ein Herr Apfelbaum als Verfasser dieses Machwerks aus und nun auch noch Sie.

Und das, obwohl das Gedicht, wie Herr Gast treffend bemerkte, nicht einmal besonders knorke ist.

Gelangweilt,
Hinrich Hammerschmidt

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Horst von Kurzensoed
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Re: Ein eigenes Gedicht

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werter Herr Hammerschmidt!

Wenn diese erschütternden Vorwürfe stimmen, wovon ich ausgehe, ist dies natürlich eine schwere Sünde.
Ich ziehe jegliches Lob an dem Gedicht und vorallem seinem vermeintlichen Verfasser zurück.

Entschuldigend,
Horst von Kurzensoed

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