0 Tage und 7 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Im christlichen Hause

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.
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Vater Abraham
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Im christlichen Hause

Beitrag von Vater Abraham »

Werte Herren und wertes Weibsvolk,

hier ein kurzes Gedicht über die Bedeutung der Züchtigung im Christlichen Haushalt.
Da dies mein erstes Lyrisches Werk ist, bitte ich um ausführliche Kritik und Verbesserungsvorschläge, besonders von den erfahrenen Schreibern von Christlichem Liedgut.

Im christlichen Hause :kreuz2:


Verlottert Knabbub und sündig das Weib,
Ihr wisset es wohl, dass ihr selbst schuld dran seid.

So nehmet die Ruthe und treibt ihnen aus,
den Dämon der Sünde, befreit euer Haus.

Im Hause der Tugend und Christlichem Schneid,
für Sünde kein platz ist, denn´s Haus ist geweiht.

So spart nie an der Rute,
zum Schutze der Christenheit,
bewahret das gute
seid nicht kompromissbereit.


Halleluja

Einen gesegneten Abend wünscht

Vater Abraham

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Walter Gruber senior
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Re: Im christlichen Hause

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werter Herr Vater Abraham,

sowohl Ihre strengen Moralvorstellungen als auch Ihre Lernbereitschaft sind äußerst sympathisch!

Das Gedicht wäre von der Form her noch besser, wenn Sie die einzelnen Zeile soweit wie möglich der geläufigen Alltagssprache anpassen würden:

Verlotterter Knabbub und sündiges Weib,
Ihr wisst, dass ihr selber schuld daran seid.


usw.

Die letzte Strophe ist etwas schwierig, wegen der unterschiedlichen Längen der Zeilen. Auch eignet sich das Wort „kompromissbereit“ wohl eher für die weibische und korrupte Welt der Politik als für die Lyrik.

Mit freundlichem Gruß,
Gruber sen.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Ragnar Lotbrock
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Re: Im christlichen Hause

Beitrag von Ragnar Lotbrock »

Werter Herr Gruber,

Selbst wenn ein keuscher Christenmensch gegenüber eines Weibes kompromissbereit sein sollte (was ohnehin schon ein Widerspruch in sich birgt), wüsste das Weib wohl nichts damit anzufangen. Schließlich versteht jenes Konzept der Kompromissbereitschaft auch weder ein räudiger Köter, noch ein verlaußter Affe nicht.

Dem Weib weniger Milde als afrikanisches Mittsommerwetter zeigend,
Ragnar Lotbrock

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Hinrich Hammerschmidt
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Re: Im christlichen Hause

Beitrag von Hinrich Hammerschmidt »

Werter Herr Lotbrock,

sollte es sich allerdings um ein besonders verschlagenes Weib handeln, bestünde die Gefahr, daß es die Kompromissbereitschaft sehr wohl als das sähe, was sie auch ist: als Schwäche des Mannes.
Und schneller als dieser den Namen des Gottseibeiuns aussprechen könnte, würde er gar zu Lebzeiten in der Hölle auf Erden landen um einst aus dieser direkt in den Schwefelsee zu hüpfen.

Werter Herr Abraham,

für Ihr erstes Werk ist das Gedicht gar nicht schlecht. Wie der werte Herr Gruber bereits schrieb, überzeugt insbesondere der erbauliche Inhalt.

Die Kette des Weibes überprüfend,
Hinrich Hammerschmidt

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Vater Abraham
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Re: Im christlichen Hause

Beitrag von Vater Abraham »

Werte Herren,
vielen Dank für ihre kompetente Rückfütterung.
Kompromissbereitschaft gegenüber der Sündigen ist das selbe wie sie direkt in den Schwefelsee zu treiben, was Herr Hammerschmied treffend als schwäche des Mannes auslegte.
Schließlich besteht seine Rolle darin, seine Familie wie eine Schafherde zu schützen,.

Ein neues Werk ist bereits in Arbeit.

Hochachtungsvoll

Vater Abraham

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