0 Tage und 6 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.
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Walter Gruber senior
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Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Der HERR ist unser Therapeut.
Der Pfarrer spricht die Wahrheit.
Wenn du stets in der Bibel liest,
Erhältst du Trost und Klarheit.

Wer Christus nachfolgt, kommt zum Heil,
Verfehlt's nicht um ein Haar breit.
Willst du die Welt verbessern, tu's
In der Gemeindearbeit.

Der Mann muss seine Leut versorgen,
Das Weib dem Manne untertan sein.
Tu heute deine Pflicht und morgen,
Dann kommst du in den Himmel rein!
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Walter Gruber senior
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werte Mitglieder,

heute morgen ist mir jenes kurze Gedicht eingefallen. Es richtet sich an die orientierungslosen Menschen unserer Zeit, die meinen, gegen eingebildete Ungerechtigkeiten protestieren zu müssen. Es ist vielleicht eine kleine Lebenshilfe für die Chaoten, die sogar Polizisten tätlich angreifen. Wenn sie sich ganz dem HERRN unterwerfen, besteht vielleicht noch Hoffnung für sie.

(Die zweite Zeile gilt natürlich nur, wenn der Pfarrer der römisch-katholischen Kirche angehört.)

Einen schönen Vormittag wünscht
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Franz-Joseph von Schnabel
Ochsenbauer
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Gruber,

Sie sind ein begnadeter Poet!

Ein altes Sprichwort sagt bereits: "In der Kürze liegt die Würze."

Ein Stoßgebet für Sie sprechend,
Schnabel

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Walter Gruber senior
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Geschätzter Herr von Schnabel,

vielen herzlichen Dank! Menschen wie Sie sind der Grund, warum die etwa fünf Minuten, die das Schreiben dieser Verse gedauert hat, gut verwendete Zeit waren.

Der HERR sei mit Ihnen!

Gezeichnet,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Sören Korschio
Lehrmeister
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Sören Korschio »

Feurio, Herr Gruber!

Wieso schicken Sie dieses Kleinod nicht an Ihre nächste Pfarrzeitung? Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie unter den Leserbeiträgen Sonderplätzchen erhalten, Potztausend!

Schwer atmend,
Ihr Sören Korschio
"Die Jugend will Keile!" - Prof. Martin Zahnbeisser

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Opa Rauschebart
Hüter der Heiligen Handgranate
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Opa Rauschebart »

Heureka Herr Gruber,

wenn ich mir den formidablen 4-Zeiler so ansehe und spreche, könnte das Gedichtlein formidabel zu einem christlichen Quatscher-Gesang passen, um die unholdigen Unholde schnaft zu bekehren!

Begeistert

Opa Rauschebart
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Martin Frischfeld
Redlicher Lyriker
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werter Herr Gruber,

Sie sind eine wahre Inspiration!

Begeistert,
Martin Frischfeld

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Walter Gruber senior
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Geschätzte Herren!

Beim Lesen Ihrer Kommentare rannen mir die Tränen der Rührung über das Gesicht. Es war dies letztes Mal der Fall, als der Herr Dechant bei der Beerdigung meiner lieben Gattin so eine schöne Predigt gehalten hat.

Da Sie mir großzügigerweise gestatten, meine Beiträge zu ergänzen, habe ich dem Gedicht eine weitere Strophe hinzugefügt.

Gnade sei mit Ihnen allen und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus!

Gezeichnet,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Opa Rauschebart
Hüter der Heiligen Handgranate
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Gruber senior,

ich dachte schon, die erste Strophe sei nicht zu übertreffen; nun belehrten Sie mich eines Besseren!
Auch diese eignet sich ganz formidabel für einen christlichen Quatscher-Gesang!
Eine dritte Strophe wage ich mir gar nicht vorzustellen!

Preiselbeeren verspeisend

Opa Rauschebart
***** Lernen durch Schmerz ****** Motivation durch Entsetzen*****

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Walter Gruber senior
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Geschätzter Herr Opa Rauschebart,

Ihnen zu Ehren habe ich nach Ihren motivierenden Worten eine dritte Strophe hinzugefügt. Sie richten sich an das faule Gesindel und die aufsässigen Weiber, die heute überall die Welt in Unordnung bringen. Vielleicht werden meine bescheidenen Worte den einen oder anderen erreichen und zur Umkehr bewegen?!

Stets optimistisch, was meine Mitmenschen betrifft,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Opa Rauschebart
Hüter der Heiligen Handgranate
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Opa Rauschebart »

Werter Herr Gruber,

Sie sehen mich hyperventilierend vor Begeisterung!

Die Schnappatmung mit einer Flasche Weißbier löschend

Opa Rauschebart
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G-a-s-t
Brettmathematiker
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von G-a-s-t »

Werter Herr Gruber!
Gnade sei mit Ihnen allen und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus!
Und mit Ihrem Geiste!

Überzeugen die ersten beiden Strophen inhaltlich auch nicht in allen Teilen, so rufen sie doch den gerade für diesen Brettbereich im Auge zu behaltenden Umstand in Erinnerung, daß Gedichte nicht etwa nur der Reime, sondern außerdem einer wohlgeordneten und gefälligen metrischen Struktur bedürfen.

Die ersten beiden Strophen könnte man ganz genau beispielsweise auf des Liedes „Das Banner ist dem Herrn geweiht“ Melodie singen. Es ist mir noch nicht ganz klar, welche Mitteilung die dies erschwerenden Hyperkatalexen der neuen Strophe enthalten sollen.

Behüt Gott!
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Walter Gruber senior
Kommerzialrat
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werter Herr Gast,

an die Verwendbarkeit jener Reime für den Gesang hatte ich gar nicht gedacht. Wäre es wohl möglich, dass Sie davon eine Tonbandaufnahme anfertigen, damit ich mir dies besser vorstellen kann?

Was die Aussage der letzten Strophe betrifft, so besteht diese darin, dass die jungen Leute sich gefälligst auf die ihnen zugedachten Rollen als Männer und Weiber besinnen sollen. Falls es Ihnen gelingen könnte, diese Aussage in Reime zu kleiden, die für den Gesang passender sind, so wäre ich für eine Veröffentlichung an dieser Stelle sehr dankbar.

Es grüßt aus dem regnerischen Reith in Tirol,
Walter Gruber sen.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

G-a-s-t
Brettmathematiker
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von G-a-s-t »

Werter Herr Gruber,

das mit den passenderen Reimen wird schwierig, da ich nicht dichten kann. Man könnte freilich für die letzte Strophe eine andere Melodie verwenden, z. B. jene von „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“. Es sähe dies dann wie folgt aus:

Bild

Allerdings bedarf das Ganze noch einer Überarbeitung: Man kommt nicht durch das Tun seiner Pflicht in den Himmel, sondern durch Gottes Gnade! Für das selbstverständliche Tun der Pflicht ist kein Lohn zu erwarten!
Lk 17,10
So sollt auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, sagen: Unnütze Knechte sind wir; was zu tun unsere Schuldigkeit war, das haben wir getan.

Röm 3,20ff.
Denn aus Werken des Gesetzes wird "niemand gerecht werden vor ihm" (Ps 143,2); durch das Gesetz kommt ja die Erkenntnis der Sünde. Jetzt aber ist ohne Zutun des Gesetzes Gerechtigkeit Gottes offenbar geworden, bezeugt vom Gesetz und den Propheten, Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus für alle [und über alle], die [an ihn] glauben. Es ist ja kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes. Gerechtigkeit empfangen sie als Geschenk durch seine Gnade, aufgrund der Erlösung in Christus Jesus, den Gott darbot als Sühnopfer, durch Glauben, in seinem Blut, zum Erweis seiner Gerechtigkeit - da er die früher geschehenen Sünden hatte hingehen lassen in der Zeit der Geduld Gottes - zum Erweis seiner Gerechtigkeit nunmehr in dieser Zeit, auf daß er selber gerecht sei und gerecht mache den aus dem Glauben Jesu.
Mit verbindlichem Gruße
Gast, Zusammensteller und Kunstkritiker
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Walter Gruber senior
Kommerzialrat
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Re: Orientierung für die Menschen unserer Zeit

Beitrag von Walter Gruber senior »

Geschätzter Herr Gast,

Sie sind wahrlich vielseitig! Da ich selbst völlig unmusikalisch bin, ließ ich mir Ihre Vertonung von einem unserer Fahrer vorsingen und auf der Ukulele vorspielen. Er nimmt dieses Instrument immer bei seinen Fahrten mit und übt in seiner freien Zeit. Es ist uns daran gelegen, die Männer zu sinnvollen Betätigungen anzuleiten, damit Sie nicht der Sauferei und der Unzucht anheimfallen.

Sie haben durchaus recht: Die dritte Strophe passt vom Versmaß her nicht recht zu den beiden anderen. Man könnte sie vielleicht während der hl. Messe nach dem Ende des Gesangs von einem Kinde vorlesen lassen?

Weiters wenden Sie ein, dass das Heil nicht von unserer Pflichterfüllung abhängt (beispielsweise unseren guten Taten), sondern allein von der Gnade Gottes. Es ist sicherlich so, dass wir im juristischen Sinne keine Handhabe haben, vom HERRN den Eingang ins Himmelreich einzufordern, wenn unser Leben untadelig war. Außerdem ist dies leider bei den wenigsten von uns der Fall.

Ich vertraue allerdings ganz auf Jesus Christus, der denjenigen, die ihm nachfolgen, verspricht, sie nicht zugrunde gehen zu lassen:

Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

(Johannes 6,37-40)
Auf dieses Versprechen will ich bauen und deshalb in den mir verbleibenden Tagen stets meine Pflicht erfüllen!!!

Gezeichnet,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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