2 Tage und 1 Stunde seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ein christliches Haiku

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

Akira Tachibana
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Ein christliches Haiku

Beitragvon Akira Tachibana » So 3. Nov 2019, 23:38

Werte Brettgemeinde,

ich möchte Ihnen ein von mir selbst geschriebenes Haiku vorstellen. Haiku sind eine Gedichtsform aus meiner Heimat Japan.

Zum Nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Haiku

Zunächst einmal das japanischsprachige Original:

イエス・キリスト、
少年を真実に導く。
今洗礼が続きます。

Und nun die neue, deutsche Fassung:

Jesus Christus,
führt den Knaben zur Wahrheit.
Folgt nun die Taufe.

Ich hoffe, dass Ihnen dieses Haiku gefällt.

Das Gebet aufsagend,
Akira Tachibana

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Walter Gruber senior
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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Walter Gruber senior » Mo 4. Nov 2019, 10:29

Sehr geehrter Herr/Frau Akira Tachibana,

vielen Dank für Ihr sinnvolles Gedicht! Es bleibt zu hoffen, dass dies in Ihrem Heimatlande tatsächlich in vielen Fällen geschieht, auf dass die Seelen aller dieser Knaben gerettet werden mögen!

Aus Reith in Tirol nach Japan grüßend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon G-a-s-t » Mo 4. Nov 2019, 14:51

Wertes Weib!

Akira Tachibana hat geschrieben:Haiku sind eine Gedichtsform aus meiner Heimat Japan.

Diese primitiven Machwerke namens Haiku, welche bis auf Vorgaben zur Länge und Zahl der Wortgruppen keinerlei künstlerische Struktur aufweisen und die somit jeder durchschnittliche Grundschüler jederzeit mühelos nach Belieben verfassen kann, als „Gedicht“ zu bezeichnen, erscheint mir schon arg hochgegriffen. Vermutlich kommen sie vor allem Nichtskönnern entgegen, die glauben, Dichter zu sein.

Lesen Sie doch bei Gelegenheit beispielsweise einmal die Gedichte „Anerkenntnis der Macht Gottes“ oder „Mahnung zur Abendstunde“ von W. Gruber, dann gewinnen Sie eine Vorstellung, wie Kurzgedichte aussehen können, die eine hohe poetische Qualität aufweisen - Kunstwerke, in deren Erstellung Können einging!

Mit verbindlichem Gruße
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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Akira Tachibana » Mo 4. Nov 2019, 17:57

Werter Herr Gruber,

vielen Dank! Leider muss ich Ihnen allerdings sagen, dass es in Japan, so schlimm es klingt, kaum so ist.

Und ich bin im Übrigen ein Herr.

Dankend,
Akira Tachibana

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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » Mo 4. Nov 2019, 19:50

Frau Taschentusch,

in meinem Heimatdorf gibt es ein altes Gatter oben am Zirkenhammel (so nenenn wir den hohen Hügel hinter des Bauern Brachmanns Hof), wo da das jugendliche Gesindel herumlungert, dümmliche Lieder aus Ihren tragbaren Bocksen trällert und Klebstoff schnüffelt, sapperlot.
Einmal, da rannte Ich an den Banausen vorbei, da sah Ich doch, wie sich der größte unter Ihnen über das Gatter lehnte, und den grasenden Bullentieren zurief: "Hi, Kuh.". Nein, nein, nein, wie frech. Das habe Ich sogleich dem Bauern Brachmann mitgeteilt, auf daß dieser mit der Mistgabel fuchtelnd das jugendliche Gesindel von den knorken Kühen vertrieben hat, nein. Da liefen sie lachend davon, die gemeinen Schufe.

Kopfschüttelnd,
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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Engelbert Joch » Mo 4. Nov 2019, 20:37

Weib Hatschi,
Verschonen Sie uns mit diesen Schriftpornos, mit der Sie die christliche Botschaft verschandeln.
Jeder Christ weiß, dass aus Japan zu 99,9% nur Schund kommt, aus diesem asiatischen Sodom.
Es wunder mich, dass der HERR dieses sündige Eiland nicht schon von der Erdscheibe getilgt hat, sandte er doch 1945 zwei gewaltige Feuerbälle, welche man als Atombombe kennt, um die Japaner zu warnen, scheinbar vergebens!

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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Akira Tachibana » Mo 4. Nov 2019, 20:39

Werter Rotzbengel Rüdiger,

erstmal: Ich bin weiterhin ein Mann und heiße Tachibana, nicht Taschentusch.

Zu Ihrem Thema: Oh nein, das ist ja schrecklich! Aber was hat das mit meinem Gedicht zu tun?

Verwirrt,
Akira Tachibana

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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » Mo 4. Nov 2019, 20:46

Herr Taschenbier,

ein Gedicht gehört nicht ins Gesicht, nein, nein, nein. Ein Haiku gehört, sehr wohl, sehr wohl, in die dicke Toilette hinein. Hurra!
Düdeldüh und ja, ja, ja, kommt ein dicker Bäckersmann und zündet lange Hölzchen an. Hurra, Hurra!

Durchdrehend,
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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Engelbert Joch » Mo 4. Nov 2019, 21:03

Weib Tchibo,
Der lobliche Internatsknabe hat nur das ausgesprochen, was 99,9% der Brettmitglieder denken, bei den restlichen 0,01% handelt es sich um Unholde wie Weib Winterfeld.

Nippon argwöhnisch betrachtend,
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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 5. Nov 2019, 15:00

Liebe Lyrikfreunde,

es scheint mir, Sie urteilen über das Gedicht des Herrn Tachibana gar zu streng. Schließlich hat es einen durchaus löblichen Inhalt und es geht darin um Jesus Christus und nicht etwa um den Alkohol, laute Musik, Weiber und dergleichen. Die Feinheiten wie Reim und Versmaß kann sich Herr Tachibana ja noch aneignen. Vielleicht könnten wir selbst ihn in die Grundzüge der Lyrik einführen und ihm etwa zeigen, was ein Endreim ist:

Es folgte einst Christus ein Knabe nach,
der sich IHM durch die Taufe versprach.

Gern behilflich,
Gruber Walter
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Beitragvon G-a-s-t » Di 5. Nov 2019, 16:04

Werter Herr Gruber,

Ihr Text läßt sich ganz vortrefflich auf die Melodie des keuschen Liedes „Es sungen drei Engel“ singen. War dies beabsichtigt?

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Re: Ein christliches Haiku

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 5. Nov 2019, 18:29

Werter Herr Gast,

die Melodie des von Ihnen verschalteten Liedes lässt eine solche Vielzahl von Reimen zu, dass man eigens dafür ein ganzes Buch voller Gedichte schreiben könnte. Es wäre vielleicht für einen jungen Dichter ein interessantes Unterfangen, dies in die Tat umzusetzen.

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
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